Vernissage mit Puppenspiel: "versetzen. Über das Marionettentheater"

23.02.2020 | 11:00
Zettl1991

Zettl1991
Bildquelle: Baldwin Zettl: Zu Kleists Marionettentheater, Kupferstich, 1991; © Kleist-Museum

Vernissage mit Puppenspiel zur Sonderausstellung "versetzen. Über das Marionettentheater" im Kleist-Museum in Frankfurt (Oder).

Besonderer Gast der Vernissage ist Jemima Milano, Absolventin des Studiengangs Puppenspielkunst an der Hochschule für Schauspielkunst Ernst Busch in Berlin und Puppenspielerin am theater junge generation in Dresden. Sie stellt die Führungstechniken für Marionetten vor und gibt Einblicke in das Marionettenspiel.

Eintritt frei!

Kleists Text Über das Marionettentheater wirft seit seiner Entdeckung immer wieder neue Fragen
auf. Er hat zu zahllosen Interpretationen, aber auch künstlerischen Bearbeitungen in Tanz und
bildender Kunst, auf dem Theater oder im Film geführt. Für die Ausstellung haben sich
Studierende der Freien Universität Berlin in Kleists Text Über das Marionettentheaterversetzt und
seine dialogische Struktur herausgearbeitet. Diese Versetzung führt nicht nur den Tänzer der
königlichen Berliner Oper nach Frankfurt an die Oder, sondern leitet auch die künstlerische
Rezeption im Dialog mit dem Text. Einbezogen werden künstlerische Arbeiten aus den Beständen
des Kleist-Museums.
Die Ausstellung wurde im Rahmen des Seminars „Kleists ‚Über das Marionettentheater‘ – Ausstellung
zur Rezeptionsgeschichte“ (Leitung: Prof. Dr. Anne Fleig und Dr. Barbara Gribnitz) von Master-
Studierenden der Freien Universität konzipiert.

Zeit & Ort

23.02.2020 | 11:00

Kleist-Museum
Faberstraße 6-7
15230 Frankfurt (Oder)