Timo Sestu

Foto: Sarah Oerlicke

Institut / Einrichtungen:

Fachgebiet / Arbeitsbereich:

DFG-Projekt »Artefakte der Avantgarden 1885-2015«

Wissenschaftlicher Mitarbeiter

Adresse
Habelschwerdter Allee 45
Raum JK 28/108
14195 Berlin

Vita

  • seit 04/2019: Wissenschaftlicher Mitarbeiter im DFG-Projekt »Artefakte der Avantgarden 1885–2015« an der Freien Universität Berlin (Arbeitsbereich Prof. Ortlieb)
  • 10/2017–09/2019: Sprecher der Promovierenden der Philosophischen Fakultät der FAU Erlangen-Nürnberg
  • 01/2016–03/2019: Wissenschaftlicher Mitarbeiter am Department für Germanistik und Komparatistik der Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg (FAU)
  • 2010–2015: Studium der Germanistik und Geschichte und Master ›Ethik der Textkulturen‹ an der FAU Erlangen-Nürnberg. M.A.-Abschluss mit einer Arbeit über »Poetik und Ethik der Collagen Herta Müllers«; M.Ed.-Abschluss mit einer Arbeit zu »Dokumentarischem Theater im Deutschunterricht«.

   

Promotionsprojekt: Digitale Artefakte. Literarische Experimente im ›Team Mensch-Maschine‹ um 1968 (Arbeitstitel)

Forschungsinteressen

  • Literaturwissenschaftliche Objektforschung; Materialität von Schrift und Schreiben
  • Literatur und Industrialisierung; Ästhetik und Poetik der Maschine; Kybernetik
  • Europäische Literaturgeschichte nach 1945; insbes. ›Neoavantgarde‹
  • Dramentheorie; Theorie und Praxis des Theaters
  • Literarische Figurationen der Nation im 19. Jahrhundert, ›Nationalismus ohne Nation‹ (Deutschland, Italien, Polen 1795–1918)
  • Literarische Verhandlungen von Flucht und Migration, ›Integration‹ und Interkulturalität
  • Autor*innen: Peter Weiss (1916–1982); Oskar Pastior (1927–2006); Herta Müller (*1953)

2019

  • ..., Storchen-Schnabel, Kugelschreiber, Komplektur. Oskar Pastiors digitales Schreib- und Zeichenexperiment. In: Monika Schmitz-Emans, Linda Simonis, Simone Sauer-Kretschmer (Hg.): Schrift und Graphisches im Vergleich. Bielefeld: Aisthesis 2019, S. 47–60.

2018

  • »Gegenwart, das ist das Vergangene«. Zum Verhältnis von Kunst und Politik in Peter Weiss’ Stücken Trotzki im Exil und Hölderlin sowie in der Ästhetik des Widerstands. In: Christine Lubkoll, Manuel Illi, Anna Hampel (Hg.): Politische Literatur. Begriffe, Debatten, Aktualität. Stuttgart: J.B. Metzler 2018, S. 233–250.
  • Lesarten der Gigantomachie. Der Pergamonaltar und Peter Weiss’ Ekphrasis in der Ästhetik des Widerstands. In: Joanna Godlewicz-Adamiec, Tomasz Szybisty (Hg.): Literatura a rzeźba/ Literatur und Skulptur. Krakau: imedius 2018, S. 301–314.

2017

  • Herta Müller: Reisende auf einem Bein (1989). Ankommen zwischen Nicht-Ort und Utopie. In: Dieter Wrobel, Jana Mikota (Hg.): Flucht-Literatur. Texte für den Unterricht, Bd. 2. Baltmannsweiler: Schneider-Verlag Hohengehren 2017, S. 130–136.
  • Rezension zu »Christopher Hohlbaum: Kafka im Comic. Würzburg: Königshausen & Neumann 2015«. In: Agnes Bidmon, Michael Niehaus (Hg.): Kafkas Dinge. Würzburg: Königshausen & Neumann 2019, S. 287-289 (= Forschungen der Deutschen Kafka-Gesellschaft Bd. 6).
  • Aufbruch auf Dauer. Die »neue« Studiobühne seit 1982. In: Studiobühne Erlangen e.V. (Hg.): Studiobühnenblatt. Jubiläumsausgabe. Erlangen 2019, S. 9-12.

(Auswahl)

  • »›Die Grenze in der Tasche‹. Ethik und Ästhetik der Desintegration im Werk von Herta Müller« im Rahmen der Ringvorlesung »Integration. Interdisziplinäre Perspektiven«, (07.05.2018), FAU Erlangen-Nürnberg.
  • »Lesarten der Gigantomachie: wechselseitige Lektüren von Literatur und Skulptur« im Rahmen der Tagung »Literatura a rzeźba / Literatur und Skulptur« (Wissenschaftliche Konferenz des Netzwerkes ›Literatura konteksty‹, 14./15.04.2018), Universität Warschau.
  • »Digitale Literatur: rechnende Bücher und schreibende Computer« im Rahmen der Vortragsreihe »Digitaler Wandel« (09.01.2018), VHS Erlangen.
  • gemeinsam mit Vera Podskalsky: »Die Postfaktische Rede vom Postfaktischen. Grundsätzliche Überlegungen zum Status von Fake News und zur Debatte über Postfaktizität« im Rahmen der Nachwuchstagung »Nach bestem Wissen...? Interdisziplinäre Zugänge zu einem allgegenwärtigen Problem« (28./29.07.2017), Universität Erlangen.
  • »Schrift und Schreiben im digitalen Raum« im Rahmen der Tagung »Schrift und Graphisches im Vergleich« (XVII. Tagung der Deutschen Gesellschaft für Allgemeine und Vergleichende Literaturwissenschaft, 06.06.-09.06.2017), Universität Bochum.
  • »Alte Avantgarden: Die Berliner Dadaisten und ihr Erbe 1945-1965« im Rahmen des Mittwochsseminars am Deutschen Literaturarchiv Marbach a. N. (30.11.2016), Deutsches Literaturarchiv Marbach.
  • »›Angekommen wie nicht da‹: Nicht-Orte der Migration bei Herta Müller und Jenny Erpenbeck« im Rahmen der Tagung »Migration und Europa in kulturwissenschaftlicher Perspektive« (2. Internationale Jahrestagung der Kulturwissenschaftlichen Gesellschaft, 06.-08.10.2016), Universität Vechta.
  • »Kleist ›erspielen‹. Dokumentarisches Theater als Ort der Literaturvermittlung« im Rahmen der Tagung »Vor und hinter dem Vorhang. Kleists Texte und das Theater« (Kolloquium des Kleist-Museums, 9./10. Oktober 2015), Kleist-Museum Frankfurt an der Oder.