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Dr. Sandra Fluhrer

Institut / Einrichtungen:

Fachgebiet / Arbeitsbereich:

Neuere deutsche Literatur

Wissenschaftlicher Mitarbeiter

Adresse
Habelschwerdter Allee 45
Raum JK 31/230
14195 Berlin
Sekretariat
+49 30 838 55403 (Astrid Herzog)

Sprechstunde

Aus aktuellem Anlass entfallen bis auf Weiteres alle Sprechstunden!

Bitte klären Sie Ihr Anliegen per Email:  sandra.fluhrer@fu-berlin.de

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freitags 13-14 Uhr (Bitte melden Sie sich spätestens am Vortag per E-Mail an.)

Vita

10/2019–9/2020: Wissenschaftliche Mitarbeiterin am Institut für deutsche und niederländische Philologie der FU Berlin

seit 4/2016: Akademische Rätin auf Zeit am Lehrstuhl für Komparatistik, FAU Erlangen-Nürnberg

10/2014–3/2016: Wissenschaftliche Mitarbeiterin am Lehrstuhl für Komparatistik, FAU Erlangen-Nürnberg

2011–2014: Promotionsstudium an der LMU München, Dissertation zur literarischen Anthropologie des Komischen bei Franz Kafka, Karl Valentin und Samuel Beckett

2010–2011: Wissenschaftliche Mitarbeiterin am Institut für Neuere englische Literatur der Universität Stuttgart

2004–2010: Studium Anglistik, Germanistik und Politikwissenschaften an der Universität Stuttgart (Magister 2010) und English and Comparative Literature und Political Science an der University of Warwick, Großbritannien (DAAD EEP 2006/07)

SS 2020

Ästhetik der Schwere. Zum Gewicht in Lyrik und Bildender Kunst der Moderne, MA-Hauptseminar interdisziplinäre Germanistik

Heiner Müller und die Antike: Historische Erfahrung und ästhetische Form, BA/LA-Vertiefungsseminar

WS 2019/20

Einführung in die Textanalyse

Das moderne Drama – Texte und Bühnen, BA/LA-Vertiefungsseminar, gemeinsam mit Prof. Dr. Cornelia Ortlieb

europäische Literaturen, europäisches Theater; literarische und philosophische Anthropologie; Theatralität und Körperlichkeit in der Literatur; materialistische Ästhetik/ästhetischer Materialismus; Poetik und Politik der Gefühle; Literatur und das Politische; literarische Komik; Franz Kafka; Heiner Müller

Habilitationsprojekt zur Ästhetik und Politik der Verwandlung in der europäischen Literatur und politischen Philosophie

DFG-Netzwerk ‚Berühren: Literarische, mediale und politische Figurationen‘
(Laufzeit 09/2017-08/2019, Antragstellung gemeinsam mit Dr. Andrea Erwig, ZfL Berlin/Univ. Greifswald)

Konstellationen des Komischen. Beobachtungen des Menschen bei Franz Kafka, Karl Valentin und Samuel Beckett, Paderborn: Wilhelm Fink 2016 (Periplous – Münchener Studien zur Literaturwissenschaft). Mehr …

gemeinsam mit Andrea Erwig, Jakob Gehlen und Elisa Ronzheimer: Takt und Taktilität, Themenheft ZS Sprache & Literatur [in Vorbereitung; ersch. Mitte/Ende 2020]

gemeinsam mit Alexander Waszynski: Tangieren. Szenen des Berührens, Baden-Baden: Rombach 2020 (Reihe Scenae) [im Druck].

gemeinsam mit Teresa Hiergeist: Foul! Ästhetiken und Performanzen fußballerischen Fehlverhaltens, Würzburg: Königshausen & Neumann 2019.

gemeinsam mit Andrea Erwig: Berühren. Relationen des Taktilen in Literatur, Philosophie und Theater, Themenheft Komparatistik-online (2019).

gemeinsam mit Reinhard Babel, Nadine Feßler, Sebastian Huber und Sebastian Thede: Alles Mögliche: Sprechen, Denken und Schreiben des (Un)Möglichen, Würzburg: Königshausen & Neumann 2014.

Das Theater und die Körper des Politischen: Zum Problem der Repräsentation bei Heiner Müller und Thomas Hobbes, in: Jahrbuch Politisches Denken 28 (2018) [im Druck].

‚Lust und Schrecken der Verwandlung‘: Theatrale Erfahrung in Carl Schmitts politischer Anthropologie, in: Internationales Jahrbuch für Philosophische Anthropologie 9 (2019), Die Ästhetiken der Philosophischen Anthropologie, hg. v. Thomas Ebke und Tatjana Sheplyakova, S. 143–157.

Von Formen und Körpern: Integration nach Ovid (zur Pelops-Episode im VI. Buch der Metamorphosen), in: Integration – Interdisziplinäre Perspektiven, hg. v. Christine Lubkoll und Timo Sestu, Paderborn: Wilhelm Fink [ersch. 2020].

Glitschiges Terrain. Carl Schmitt, das Theater und das Meer, in: Tangieren. Szenen des Berührens, hg. v. S.F. und Alexander Waszynski, Baden-Baden: Rombach 2020, S. 221–241 [im Druck].

Comical Critiques of Violence: Karl Valentin and Helge Schneider/Alexander Kluge, in: Comedy Studies 11.1 (2020) – Special Issue ‘Violent Clowns’, hg. v. Anna-Sophie Jürgens, S. 104–120.

Fuß der Leidenschaft. Vier Abschnitte zur Bodenhaftung des politischen Theaters, in: Berühren. Relationen des Taktilen in Literatur, Philosophie und Theater, Themenheft Komparatistik-online (2019), S. 96–123.

Metamorphosen der Intensität. Oskar Negt und Alexander Kluge lesen Carl Schmitts Begriff des Politischen, in: Politische Literatur. Begriffe – Debatten – Aktualität, hrsg. v. Christine Lubkoll,  Manuel Illi und Anna Hampel, Stuttgart: Metzler 2018, S. 75–91.

Kreuzungen: Zur Materialisierung des Theatertextes bei Heiner Müller, in: Steine rahmen, Tiere taxieren, Dinge inszenieren, hrsg. v. Kristin Knebel, Cornelia Ortlieb und Gudrun Püschel, Dresden: Sandstein-Verlag 2018, S. 194–212.

„Wer raucht, sieht kaltblütig aus.“ Pathos und Lakonie in den Gesprächen zwischen Alexander Kluge und Heiner Müller, in: Literaturen des Pathos. Ästhetik des Affekts von Aristoteles bis Schlingensief, hrsg. v. Björn Hayer und Walter Kühn, Darmstadt: Büchner-Verlag 2018, S. 147–168.

Ways of Flaying: Marsyas-Momente bei Heiner Müller und Rainer Werner Fassbinder, in: Komparatistik-online, Themenheft ‚Metamorphosen – Travestien und Transpositionen‘ (2017), S. 8–37.

Von Vorrat und Unrat: Komik und Ökonomie in Kafkas “Die Sorge des Hausvaters”, in: Journal of the Kafka Society of America 39 (2015), S. 85–99.

Vom Lesen und Schreiben, wo andere aufhören. Kafkas Riesenmaulwurf zwischen Paranoia und Erzählung, in: Das Tier als Medium und Obsession. Zur Politik des Wissens von Mensch und Tier um 1900, hrsg. v. Cornelia Ortlieb, Patrick Ramponi und Jenny Willner, Berlin: Neofelis 2015, S. 193–220.

Zur Komik des (Un)Möglichen in Kafkas Blumfeld-Fragment, in: Alles Mögliche: Sprechen, Denken und Schreiben des (Un)Möglichen, hrsg. v. Reinhard Babel, Nadine Feßler, Sandra Fluhrer, Sebastian Huber und Sebastian Thede, Würzburg: Königshausen & Neumann 2014, S. 53–68.

Einleitungen und kleinere Beiträge:

Art. ‚innig‘ (Walter Benjamin), in: ABC der Berührung, hg. v. Hanna Sohns und Johannes Ungelenk, Berlin: August Verlag [ersch. 2020].

gemeinsam mit Alexander Waszynski: Einleitung, in: Tangieren. Szenen des Berührens, hg. v. Sandra Fluhrer und Alexander Waszynski, Baden-Baden: Rombach 2020, S. 7–18 [im Druck].

Albernheit als Sprengmine des Prinzips der Arbeitsteilung. Helge Schneiders Gespräche mit Alexander Kluge, in: Melodie & Rhythmus 2 (2020), S. 38f.

gemeinsam mit Teresa Hiergeist: Ästhetiken und Performanzen des Fouls – Einleitung, in: Foul! Ästhetiken und Performanzen fußballerischen Fehlverhaltens, hg. v. Sandra Fluhrer und Teresa Hiergeist, Würzburg: Königshausen & Neumann 2019, S. 7–14.

gemeinsam mit Andrea Erwig: Einleitung, in: Berühren. Relationen des Taktilen in Literatur, Philosophie und Theater, Komparatistik-online (2019), S. 1–7.

[gemeinsam mit R. Babel et al.:] Einleitung: Alles Mögliche, in: Alles Mögliche: Sprechen, Denken und Schreiben des (Un)Möglichen, hrsg. v. Reinhard Babel, Nadine Feßler, Sandra Fluhrer, Sebastian Huber und Sebastian Thede, Würzburg: Königshausen & Neumann 2014, S. 9–19.

Rezensionen:

Rez. zu Lauren B. Wilcox: Bodies of Violence. Theorizing Embodied Subjects in International Relations, Oxford: OUP 2015, in: Journal for the Study of British Cultures 25.1, Political Bodies (2018), S. 100–103.

Referat zu Marcel Krings: Franz Kafka. Der ‚Landarzt‘-Zyklus. Freiheit – Schrift – Judentum, Heidelberg: Winter 2017, in: Germanistik 59.1/2 (2018), S. 329f.

Rez. zu Marcus Steinweg: Splitter, Berlin: Matthes & Seitz, 2017 (Fröhliche Wissenschaft 103), in: Kafkas China. Kulturwissenschaftliche Lektüren, hrsg. v. Kristina Jobst und Harald Neumeyer, Würzburg: Königshausen & Neumann 2017 (Forschungen der Deutschen Kafka-Gesellschaft Bd. 5), S. 261–263.

Rez. zu Hanns Zischler: Kafka geht ins Kino [neue, überarbeitete und ergänzte Ausgabe], Berlin, Galiani 2017, in: Kafkas China. Kulturwissenschaftliche Lektüren, hrsg. v. Kristina Jobst und Harald Neumeyer, Würzburg: Königshausen & Neumann 2017 (Forschungen der Deutschen Kafka-Gesellschaft Bd. 5), S. 264–266.

zuletzt:

10/2019 – „‚Who can impress the forest?‘ – Terranean deployments in Ovid and Shakespeare“, Tagung ‚Metamorphosis and the Environmental Imagination, from Ovid to Shakespeare‘, UCLA, Los Angeles

9/2019 – „Heiner Müllers Bauern“, Werkstattgespräch ‚Fragen an Heiner Müller – Klassengesellschaft reloaded und das Ende der Gattung‘, Internationale Heiner Müller Gesellschaft, Literaturforum im Brecht-Haus, Berlin

7/2019 – „Historischer Materialismus im Multi-Touch-Book? Alexander Kluges ‚Prismen‘“, Tagung ‚Mit allen Sinnen. Künstliche Welten zwischen Multisensorik und Multimedialität‘, Universität des Saarlandes, Filmhaus Saarbrücken

6/2019 – „‚War of the Landscapes.‘ Heiner Müller and the ‚Elizabethan Metaphor‘“, Workshop ‚Shakespearean Transections and Translocations: The Poetics and Politics of Contemporary Engagements‘, Kulturwissenschaftliches Kolleg Konstanz

4/2019 – „Medea Variations“, Workshop-Leitung bei der Summer School ‚Ambiguous Representations: Witches, Women, and Power in Literature and Critical Theory‘, Universität Tübingen

4/2019 – „Berührung und Metamorphose (Goethe, Plessner, Coccia – Ovid)“, DFG-Netzwerk-Tagung ‚Berühren denken‘, ZfL Berlin

2/2019 – „‚Lust und Schrecken der Verwandlung‘. Theatrale Erfahrung in Carl Schmitts politischer Anthropologie“, Tagung ‚Die Ästhetiken der Philosophischen Anthropologie‘, Goethe-Universität Frankfurt a.M.