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Anton Bröll

Institut / Einrichtungen:

Fachgebiet / Arbeitsbereich:

Neuere deutsche Literatur

Wissenschaftlicher Mitarbeiter

Adresse
Habelschwerdter Allee 45
14195 Berlin

Sprechstunde

nach Vereinbarung

Vita

Seit 03/2026 Wissenschaftlicher Mitarbeiter im DFG-Projekt „Autorschaftsreflexionen in der Gegenwartsdramatik“ (Leitung: Prof. Dr. Kai Bremer), Institut für Deutsche und Niederländische Philologie, Freie Universität Berlin

03/2024 Erasmus-Gastdozent an der Universität Athen

04/2023–02/2026 Wissenschaftlicher Mitarbeiter am Institut für Germanistik der Universität Osnabrück (Prof. Dr. Olav Krämer); Mitglied der Online-Redaktion des Journal of Literary Theory

10/2022–03/2023 Redaktionsmitglied des Internationalen Archivs für Sozialgeschichte der deutschen Literatur

04/2022–03/2023 Lehrbeauftragter am Institut für Germanistik der Universität Osnabrück

2014–2021 Studium der Germanistik und Kunst an den Universitäten Osnabrück und Nantes, Abschluss M.Ed. mit Auszeichnung (1,0)


Mitgliedschaften und Funktionen:

Assoziiertes Mitglied des DFG-Netzwerks „Untersuchungen zur Gegenwartsdramatik“

Mitglied der Internationalen Heiner Müller Gesellschaft

2023–2026 Jurymitglied der LiteraTour Nord (Standort Osnabrück), Moderation von Lesungen

2025 Abschluss des „Landeszertifikats Hochschullehre Niedersachsen“

Betreuung von 20 Abschlussarbeiten (davon drei als Erstgutachter), rund 180 Hausarbeiten

 

Lehrveranstaltungen an der Universität Osnabrück:

WiSe 2025/26: Einführung in die Literaturinterpretation am Beispiel Else Lasker-Schülers

WiSe 2025/26: Einführung in die Literaturinterpretation am Beispiel Heinrich von Kleists

SoSe 2025: Dramatikerinnen des 19. und frühen 20. Jahrhunderts

SoSe 2025: Theorien literarischer Autor:innenschaft

WiSe 2024/25: Einführung in die Literaturinterpretation am Beispiel Heinrich von Kleists

SoSe 2024: Ludwig Tiecks Dramen

WiSe 2023/24: Einführung in die Literaturinterpretation am Beispiel von Georg Büchner

SoSe 2023: Autofiktionale Gegenwartsdramatik am Beispiel von Wolfram Lotz

SoSe 2023: Mülheimer Theatertage „Stücke 2023“ (mit Exkursionen)

WiSe 2022/23: Selbstreflexivität in der europäischen Dramatik des 20. Jahrhunderts

SoSe 2022: Selbstreflexivität in der Gegenwartsdramatik

Forschungsschwerpunkte:

Dramatik von 1800 bis zur Gegenwart

Literarische Selbstreflexivität

Literatur- und Dramentheorie

Drama und Theater

Dramatische Autofiktion

 

Dissertationsprojekt:

Über dramatisches Schreiben. Zur Metareflexion von Autor:innenschaft in der Dramatik 1800–2023

 

Tagungsorganisation:

zus. mit Kai Bremer und Norbert Otto Eke: „Mein Drama, wenn es noch stattfinden würde, …“ Metareflexivität in Drama und Theater seit Heiner Müller. Internationale Tagung in Kooperation mit dem SFB 1512 „Intervenierende Künste“, dem DFG-Netzwerk „Untersuchungen zur Gegenwartsdramatik“, dem Heiner Müller Archiv im Archiv der Akademie der Künste, Berlin, und der Internationalen Heiner Müller Gesellschaft, Freie Universität Berlin, 04.–07.03.2026.

zus. mit Solange Lucas und Matilde Manara: Legitimation der Literatur. Immanente Poetiken in Werken von Kafka, Celan und Jelinek. Deutsch-französischer Workshop für Nachwuchswissenschaftler:innen (CIERA „colloque junior“), ENS Paris, 08.–09.11.2024.

Wertschätzen [Zur Marginalisierung und zum Konzept des „unvollständigen“ Dramas im 20. und 21. Jahrhundert], in: Lektionen: Neue Dramatik, hg. von Hannah von Sass, Berlin: Theater der Zeit 2025 (Lektionen 8), S. 149–156.

Klimakrise, Pandemie, Krieg und das fehlende Du. Krisenerfahrungen und -reaktionen in René Polleschs GEHT ES DIR GUT?, in: „Our house is on fire“. Theater / Drama / Theatertext und Klimakrise, hg. von Andreas Englhart, Artur Pełka und Hannah von Sass, Paderborn: Brill, Fink 2025 (Drama zwischen Text und Bühne 5), S. 261–273.

Ist „alles eigentlich schon vorüber“? Zukunftsperspektivierungen in Dramen von Thomas Köck, in: Zukünftigkeit im zeitgenössischen Drama und Theater, hg. von Paul Martin Langner, Julia Lind und Agata Mirecka, Paderborn: Brill, Fink 2025 (Drama zwischen Text und Bühne 4), S. 61–75.

Interpretation und ästhetische Wertung bei Wolfgang Kayser. Eine kritische Rekonstruktion, in: Was ist und zu welchem Ende treibt man Hermeneutik? Allgemeine und disziplinäre Perspektiven, hg. von Michael Nathan Goldberg, Vincenz Pieper und Christiane Tietz, Paderborn: Brill Schöningh 2024 (Hermeneutik und Interpretationstheorie 9), S. 133–147.

Nach der Autorschaft ist vor der Autorschaft. Das Autorenfoto in Stuckrad-Barres Panikherz als Autorinszenierung und Paramedium mit werkpolitischen Funktionen, in: Benjamin von Stuckrad-Barres Panikherz. Text – Poetik – Inszenierung, hg. von Kai Bremer, Lisa Czolbe und Jasmin Plewka, Berlin: Peter Lang 2024 (Literarisches Leben heute 10), S. 219–248.

zus. mit Inken Ellerhoff: Nicht mehr „Vater Mutter Kind“. Zur Bewältigung eines familiären Verlustes: Wolfram Hölls Drama Und dann (2012) im Literaturunterricht, in: LiU Literatur im Unterricht 2023, H. 1, S. 49–60.

Rezension zu 'Michael Wetzel (Hg.): Grundthemen der Literaturwissenschaft: Autorschaft. Berlin/Boston 2022', in: Journal of Literary Theory (JLTonline, 29.11.2022).

„meine Faust gegen mich“: Zur Reflexion von Autorschaft in Heiner Müllers HAMLETMASCHINE. Vortrag im Rahmen der Tagung „Mein Drama, wenn es noch stattfinden würde, …“ Metareflexivität in Drama und Theater seit Heiner Müller. Internationale Tagung in Kooperation mit dem SFB 1512 „Intervenierende Künste“, dem DFG-Netzwerk „Untersuchungen zur Gegenwartsdramatik“, dem Heiner Müller Archiv im Archiv der Akademie der Künste, Berlin, und der Internationalen Heiner Müller Gesellschaft. Freie Universität Berlin, 04.–07.03.2026.

Autorschaftsreflexionen in Ludwig Tiecks Der gestiefelte Kater und Prinz Zerbino. Beitrag im Rahmen des Kolloquiums zur Romantikforschung „Fragmente aus der Zukunft“, Goethe-Universität Frankfurt a.M., 16.–17.06.2025.

Wertschätzen. Zur Marginalisierung der Dramatik als Literaturform. Beitrag im Rahmen des Kolloquiums des DFG-Netzwerks „Untersuchungen zur Gegenwartsdramatik“, Universität Zürich, Deutsches Seminar, 10.–12.01.2025.

Die Poetik des Insistierens in Elfriede Jelineks Angabe der Person. Vortrag im Rahmen des Workshops „Legitimation der Literatur. Immanente Poetiken in Werken von Kafka, Celan und Jelinek“, ENS Paris, 08.–09.11.2024.

Zur Autorität von Autorschaft als Problem des Theaters in Sivan Ben Yishais Bühnenbeschimpfung. Vortrag im Rahmen einer Erasmus-Gastdozentur am Fachbereich für Deutsche Sprache und Literatur, Universität Athen, 13.03.2024.

Klimakrise, Pandemie, Krieg und das fehlende Du. Krisenerfahrungen in René Polleschs GEHT ES DIR GUT? Vortrag im Rahmen der Tagung „Theater/Drama/Theatertext und Klimakrise“, Universität Łódź in Kooperation mit dem DFG-Netzwerk „Untersuchungen zur Gegenwartsdramatik“, der LMU München und dem Theater des Anthropozän, 12.–15.10.2023.

Das Theater im Drama. Inszenierungskonzepte in Dramen der Gegenwart. Vortrag im Rahmen des Theaterfestivals „Schreiben heute – Theater morgen. Festival zum Osnabrücker Dramatiker:innenpreis“, emma-theater Osnabrück, 21.–23.04.2023.

„wir lernen dass alles eigentlich schon vorüber ist“? – Zukünftigkeit in paradies fluten von Thomas Köck. Vortrag im Rahmen der Tagung „Zukünftigkeit im zeitgenössischen Drama und Theater“, Johannes Gutenberg-Universität Mainz, Institut für Theaterwissenschaft, 16.–18.03.2023.

Zu Björn SC Deigners Die Polizey. Beitrag im Rahmen des Kolloquiums des DFG-Netzwerks „Untersuchungen zur Gegenwartsdramatik“, Peter Szondi-Institut, Freie Universität Berlin, 13.–14.03.2023.