Jinlei Zhong
Jinleis akademische und berufliche Interessen liegen sowohl in der Sprachlehrforschung als auch in der Auswärtigen Kultur- und Bildungspolitik, in den Fachdidaktiken Deutsch als Fremdsprache und Chinesisch als Fremdsprache. Derzeit ist er als wissenschaftlicher Mitarbeiter am Institut für Sinologie/Chinastudien beschäftigt.
Beruflicher Werdegang
Seinen Bachelor hat Jinlei in China im Fach Germanistik absolviert. Bereits während dieser Zeit entwickelte er ein starkes Interesse an Sprachvermittlung und interkultureller Kommunikation. 2017 nahm er am PAD-Programm „Fremdsprachenassistenz“ teil und arbeitete an einem Gymnasium in Leipzig als Chinesischlehrkraft. Von 2018 bis 2021 studierte er den Masterstudiengang „Deutsch als Fremdsprache: Kulturvermittlung“ an der Freien Universität Berlin. Das Studium hat ihm nicht nur fundierte theoretische Kenntnisse vermittelt, sondern auch konkrete didaktische Werkzeuge an die Hand gegeben, die er in seiner Lehrpraxis anwendet. Im Anschluss begann er sein Promotionsstudium zum Thema "Deutsche Auswärtige Kultur- und Bildungspolitik (AKBP) in China seit den 1990er Jahren".
Seit 2023 unterrichtet er Chinesisch im Sprachenzentrum an der Universität Rostock, und seit 2024 arbeitet er als wissenschaftlicher Mitarbeiter am Institut für Chinastudien der Freien
Universität Berlin.
Zu seinen Aufgaben gehören:
- Durchführung von Lehrveranstaltungen (u. a. BA-Proseminar „Didaktik des Chinesischen“ im Rahmen der Lehramtsausbildung Chinesisch sowie fortgeschrittene
- Sprachkurse im Master)
- Forschung im Bereich Chinesisch als Fremdsprache und Sprachwissenschaft
- Tätigkeit als stellvertretender BA-Beauftragter, u. a.:
o Studienberatung und Betreuung von Studierenden
o Unterstützung in Bewerbungs- und Zulassungsverfahren
o Anerkennung von Studien- und Prüfungsleistungen
o Beratung zu Auslandsaufenthalten und Praktika
o Koordination studienbezogener Projekte
Bezug zum Masterstudium
Das Masterstudium „Deutsch als Fremdsprache: Kulturvermittlung“ hat seine berufliche Entwicklung maßgeblich geprägt. Besonders hervorzuheben ist für ihn die Möglichkeit, die
eigene Sprachlernbiografie produktiv in seine Tätigkeit einzubringen. Die im Studium erworbenen didaktischen Kenntnisse ermöglichen es ihm, Sprachlernprozesse differenziert zu
analysieren und den Unterricht gezielt zu gestalten.
Tipps für Studierende:
- Offenheit und eine tolerante Haltung insbesondere gegenüber außereuropäischen Sprachen und Kulturen entwickeln
- Die Chancen der Digitalisierung aktiv nutzen (z. B. digitale Lernressourcen, KI-Tools)
- Frühzeitig praktische Lehrerfahrungen sammeln
- Den Kontakt zu Lernenden mit unterschiedlichen kulturellen Hintergründen suchen
- Theorie und Praxis bewusst miteinander verbinden
- Eigene Sprachlernprozesse reflektieren und daraus für das Unterrichten lernen
- Netzwerke aufbauen und den Austausch mit Kommiliton*innen und Lehrenden pflegen

