Springe direkt zu Inhalt

translationale berlin rückt literarische Übersetzung in den Fokus

translationale

translationale

Vom 1.- 3. Oktober 2021 ist das neue Festival für Literaturübersetzung translationale berlin im Collegium Hungaricum Berlin zu Gast.

News vom 07.09.2021

Internationale Übersetzer:innen, Autor:innen, Künstler:innen und Wissenschaftler:innen  beschäftigen sich in Lesungen, Diskussionen, Performances und Vorträgen, Workshops mit Kindern, Jugendlichen und Studierenden, einer Festrede, Materialgesprächen zu übersetzten Büchern, Filmen, Fotos, einer Preisverleihung, einem Übersetzerinnenporträt, einem Kritiker:innenslam und einer Show über einige Dead Ladies der Übersetzungskunst mit einer besonderen literarischen, sozialen und politischen Praxis.

Was macht Literatur zu Weltliteratur, mit wessen Stimme spricht der übersetzte Text? Wie lassen sich in der Übersetzung Gedichte schaffen, wenn jede Sprache ihre eigenen Resonanzräume erzeugt? Welchen Veränderungen unterliegen Sprachen und Übersetzungen in Zeiten der Globalisierung, des Krieges und der Migration, welche Erinnerungen schreiben sich in sie ein? Und wie lassen sich Übersetzungen letztlich bewerten?

 

Zu diesen und anderen Fragen haben die fünf Kuratorinnen des Festivals internationale Gäste eingeladen.

Dževad Karahasan nimmt in seiner Festrede die menschenverbindende Kraft der Sprache und ihr Fortleben in der Übersetzung in den Blick. Literaturübersetzer:innen wie Anne Birkenhauer, Miriam Mandelkow, Karin Betz, Marion Graf, Lídia Nádori, Thomas Weiler, Bettina Bach, aber auch Gebärdensprachenlyriker:innen und Dichter:innen wie Christian Uetz, Jonathan Savkin, Orsolya Kalász und Eugene Ostashevsky lassen teilhaben an der Kunst des Übersetzens. Der israelische Autor Tomer Gardi oder auch die Literaturvermittlerinnen Anita Djafari und Larissa Bender diskutieren über die politische Dimension von Sprache und Übersetzung, während der Kulturwissenschaftler Thomas Macho einen psychoanalytischen Ansatz vorschlägt. Das Rahmenprogramm bietet eine Ausstellung mit Fotografien der sonst meist unsichtbaren Übersetzer:innen, ein Filmprogramm, mehrtägige Werkstätten zum kollektiven Nachdichten und zum Übersetzen aus/in Gebärdensprache, diverse Workshops für Schüler:innen und Studierende sowie ein für alle offenes Haiku-Atelier.

 

Anbei finden Sie das Festivalprogramm!

 

Programm:

https://www.translationale-berlin.net/programm/

Anmeldung:
https://www.translationale-berlin.net/anmeldung/
Aufgrund der aktuellen Situation gibt es eine reduzierte Anzahl an Plätzen.Ausgewählte Programmpunkte werden jedoch auch live gestreamt.

 

 

1.- 3. Oktober 2021

translationale berlin. Festival für Literaturübersetzung

Collegium Hungaricum Berlin, Dorotheenstr. 12, 10117 Berlin

www.translationale-berlin.net

 

translationale berlin. Festival für Literaturübersetzung ist ein Projekt von Weltlesebühne e.V. und TOLEDO – Übersetzer*innen im Austausch der Kulturen. Gefördert durch die Beauftragte der Bundesregierung für Kultur und Medien und den Deutschen Übersetzerfonds mit den Mitteln des Programms NEUSTART KULTUR. In Kooperation mit dem Collegium Hungaricum Berlin, dem Peter Szondi-Institut für Allgemeine und Vergleichende Literaturwissenschaft der Freien Universität Berlin und Lettrétage e. V., unterstützt vom VdÜ und dem Haus für Poesie.

 

Präsentiert von taz und TraLaLit - Magazin für übersetze Literatur.

          

Pressekontakt: Jutta Büchter,  presse@translationale-berlin.de

 

3 / 16