Springe direkt zu Inhalt

Monika Rinck erhielt den Berliner Literaturpreis 2021

Monika Rinck

Monika Rinck
Bildquelle: Gene Glover

Der Regierende Bürgermeister von Berlin und Vorsitzende des Rates der Stiftung Preußische Seehandlung, Michael Müller, hat am Dienstag, den 9. Februar 2021 den Berliner Literaturpreis an die Lyrikerin Monika Rinck überreicht. Der Präsident der Freien Universität Berlin, Prof. Dr. Günter M. Ziegler, hat die Berufung der Preisträgerin auf die mit dem Preis verbundene Gastprofessur für deutschsprachige Poetik der Stiftung Preußische Seehandlung am Peter-Szondi-Institut für Allgemeine und Vergleichende Literaturwissenschaft an der Freien Universität vorgenommen. Die Feierlichkeit hat pandemiebedingt nur in kleinem Rahmen im Großen Saal des Roten Rathauses stattgefunden (Video-Link). Laudatorin war die in Berlin lebende Schriftstellerin Angelika Meier (Aktualisierung vom 11.02.2021 - FU-Pressemitteilung).

News vom 15.03.2021

Der mit 30.000 Euro dotierte Berliner Literaturpreis zeichnet Autor_innen aus, die mit ihrem literarischen Werk einen wesentlichen Beitrag zur Entwicklung der deutschsprachigen Gegenwartsliteratur geleistet haben. Mit der Preisvergabe geht das Angebot einer Berufung auf die Gastprofessur für deutschsprachige Poetik der Stiftung Preußische Seehandlung am Peter Szondi-Institut für Allgemeine und Vergleichende Literaturwissenschaft der Freien Universität Berlin einher.
Die Gastprofessur bietet jeweils im Sommersemester ein Forum für Textarbeit mit Studierenden der Universitäten und Hochschulen in den Ländern Berlin und Brandenburg.

Zu den bisherigen Preisträger_innen und Dozent_innen gehören Herta Müller, Durs Grünbein, Ilija Trojanow, Ulrich Peltzer, Dea Loher, Sibylle Lewitscharoff, Thomas Lehr, Rainald Goetz, Lukas Bärfuss, Olga Martynova, Feridun Zaimoglu, Ilma Rakusa, Marion Poschmann, Clemens J. Setz und Thomas Meinecke.


In der Jurybegründung heißt es: „Mit Monika Rinck zeichnet die Preisjury eine Dichterin aus, deren Werk durch Lust am Klang und gedankliche Präzision besticht. Ihre Gedichte, Essays und Streitschriften erforschen Poesie als Erkenntnisform und bieten analytischer Eleganz und Sprachwitz gleichermaßen eine Bühne. Dabei geht es auch um Weltliches und Wirkliches, um ganz alltägliche Dinge wie Ansprechen, Schwimmen, Schlafen, Verkörpern, Sammeln, so die Kapitel ihres Lesebuches „Champagner für die Pferde“ – und zugleich um eine so kenntnisreiche wie anarchische Suche nach offenen Räumen. In ihren Texten reist Monika Rinck durch den literarischen Echoraum, in Lyrikbänden wie „Honigprotokolle“ oder „Alle Türen“ erzeugen Wörter, Buchstaben, Binnenreime und Assoziationsketten eine halluzinatorische Kraft. Für die Preisträgerin sind Gedichte „Wirksame Fiktionen“ – mit ihnen eröffnet sie, als Virtuosin des poetischen Bewusstseins, ihren Leserinnen und Lesern neue Wirklichkeiten.“


Der Jury des Berliner Literaturpreises 2021 gehören Prof. Dr. Claudia Albert, Prof. Dr. Michael Gamper, Dr. Jutta Person, Stephan Wetzel und Ernest Wichner an. Der Berliner Literaturpreis wird am 09. Februar 2021 vom Regierenden Bürgermeister und Vorsitzenden des Rates der Stiftung Preußische Seehandlung, Michael Müller, im Berliner Rathaus verliehen. Der Präsident der Freien Universität Berlin, Prof. Dr. Günter M. Ziegler, wird die Berufung des Preisträgers auf die Gastprofessur vornehmen. Die Laudatio hält die Schriftstellerin und Literaturwissenschaftlerin Angelika Meier.


Weitere Informationen: www.stiftung-seehandlung.de/presse
Berlin, am 10. Januar 2021 

6 / 13