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Literaturtheorie nach 2001

Wie geht es weiter in der Literaturtheorie – nach Barthes und Derrida, Bourdieu und Luhmann, Szondi und Kittler? Literaturwissenschaftliche Handapparate und Einführungen vermitteln zuweilen den Eindruck, als sei der Theoriekanon seit dreißig Jahren stabil geblieben. Dabei haben sich die Koordinaten der internationalen Debatten in den lesenden und schreibenden Fächern seither deutlich verschoben. Welches sind die neuen Signalbegriffe? Wo verlaufen die Konfliktlinien? Ein Kollektiv junger Autorinnen und Autoren sondiert das Spannungsfeld zwischen »Distant Reading« und »Surface Reading«, materialistischen und ontologischen Programmen. Pointierte Artikel befassen sich mit Autorschaft, Form und Wissen, aber auch mit Ethik und Gesellschaft, Körper und Kognition, Materialität und Praxis, Realität und Oberfläche. Ein ideenreiches Kompendium, eine Karte des Territoriums für die literaturtheoretischen Debatten des 21. Jahrhunderts.

Patrick Durdel*, Florian Gödel, Christian Lamp, Lena Pfeifer, Annika M. Schadewaldt, Julius Thelen, Zoe Zobrist (Hg.)

Verlag Matthes  Seitz

Fröhliche Wissenschaft 163

*Patrick Durdel hat sein Masterstudium 2018 am Peter Szondi-Institut abgeschlossen.

News vom 09.06.2020

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