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Dr. Hannah Fissenebert

Hannah_Fissenebert

Bildquelle: Dirk Skiba

Institut / Einrichtungen:

Fachgebiet / Arbeitsbereich:

DFG-Projekt: Technik, Rahmen, Oberflächen. Zur Metaphorizität des Theatertextes

Wissenschaftliche Mitarbeiterin

Adresse
Habelschwerdter Allee 45
14195 Berlin

Vita

Seit 2021: DFG Eigene Stelle am Lehrstuhl von Prof. Dr. Michael Gamper, Peter Szondi-Institut für Allgemeine und Vergleichende Literaturwissenschaft, Freie Universität Berlin.

 

2020/21: Alfried Krupp Junior-Fellow am Wissenschaftskolleg Greifswald.

 

2019 : Forschungsstipendium am Kolleg Friedrich-Nietzsche, Klassik-Stiftung Weimar, unter dem Namen Hannah Zufall.

 

2018/19: Stadtschreiberin der Stadt Jena, unter dem Namen Hannah Zufall.

 

2018: Forschungsaufenthalt als Visiting PhD-Student, Department of German, University of California, Berkeley, Mentor: Prof. Dr. Niklaus Largier.

 

2014 – 2018: Promotion am Institut für deutsche Literatur an der Humboldt-Universität zu Berlin. Doktorvater: Prof. Dr. Steffen Martus, gefördert von der Studienstiftung des deutschen Volkes und dem PhD-Net Das Wissen der Literatur, Promotionsprogramm der Humboldt-Universität zu Berlin, Programmdirektor: Prof. Dr. Joseph Vogl.

 

Seit 2014: Als Autorin für Theater, Film und Oper tätig; u. a. für das Deutsche Theater Göttingen, das Zimmertheater Tübingen, das Landestheater Schwaben, Senator Film / RBB, die Philharmonie Jena, die Kammerphilharmonie Bremen und die Oper Leipzig.

 

2012 – 2014: Regieassistenz an der Schaubühne Berlin, u.a. bei Thomas Ostermeier (Ein Volksfeind), Friederike Heller (Black Rider), Romeo Castellucci (Hyperion), Marius von Mayenburg (Viel Lärm um nichts), Michael Thalheimer (Tartuffe) und Falk Richter (Never Forever) sowie dem Festival Internationaler Neuer Dramatik (FIND).

 

2007 – 2012: Diplomstudium Szenische Künste / Angewandte Kulturwissenschaften, Universität Hildesheim sowie Les arts du spectacle, Université de Provence Aix-Marseille I, Aix-en-Provence, gefördert von der Studienstiftung des deutschen Volkes.

 

1987: Geboren in Bielefeld.

Keep it real – Arbeiten am Theater (Institut für deutsche Literatur, Humboldt-Universität zu Berlin)

 

Die Dramen der Gegenwart. Tendenzen, Themen, Theorien (Institut für deutsche Philologie, Universität Greifswald)

Theatertexttheorie | Metaphorologie | Begriffsgeschichte

 

Volksmärchen | Märchendramen für Erwachsene

 

Literatur als Praxis | Deutschsprachige Gegenwartsdramatik

 

Das Märchen im Drama. Eine Studie zu deutschsprachigen Märchenbearbeitungen von 1797 bis 2017, Forum Modernes Theater, hrsg. v. Christopher Balme, Narr & Francke: Tübingen, 2019.

Rezension v. Christof Diedrichs in: Der Märchenspiegel 30 (4/2019), 59-62.

„Der Autor als DJ. Zur Metaphorizität gegenwärtiger Theatertexttheorien“ [in Begutachtung], 2021. 

„Undine spricht. Ingeborg Bachmanns ‚Undine‘ im Kontext ihrer medialen Genese“, Aufsatz, Weimarer Beiträge, H. 1/2021, 84-101. 

Rezension zu: Simon Strauss (Hg.): Spielplanänderung! 30 Stücke, die das Theater heute braucht, Stuttgart 2020, in: Arcadia, H.1/2021 [im Erscheinen]. 

„Seither bin ich Wahrheitssucherin, auch in sprachlichen Angelegenheiten. Zu den Korrelationen in Walsers und Jelineks Märchenadaptationen“ in: daß Goldenes Anfängliches uns nie verläßt. Beiträge der jungen Robert-Walser-Forschung, hrsg. v. Lukas Gloor / Rebecca Lötscher (Robert Walser-Studien, Bd. 1), Wilhelm Fink: Paderborn, 81-92, 2019. 

„Das Theater der Insekten“, mit Lisa Heller, in: Tiere Erzählen, hrsg. v. Jessica Ullrich / Alexandra Böhm, (Tierstudien, Bd. 15), Neofelis: Berlin, 98-107, 2019. 

„Märchenhafte Aneignung. Das Volksmärchen als Säkularisat und Substitut der Religion“, mit Hartmut von Sass, in: Zeitschrift für Kulturphilosophie, Bd. 10 / H. 1 (2016), 101-121. 

„Ernst sein ist alles – Die Instrumentalisierung des Spiels im Schauspiel“, in: Spielzüge. Zur Dialektik des Spiels und seinem metaphorischen Mehrwert, hrsg. v. Stefan Berg / Hartmut von Sass,Alber: Freiburg im Br./ München, 196-222, 2014.

 „Sprachreduktionen. Von den Spielarten des Schweigens im Film“, in: Stille Tropen: Zur Rhetorik und Grammatik des Schweigens, hrsg. v. Hartmut von Sass, Alber: Freiburg im Br./ München, 104-123, 2013.

Kleinere Texte

„Oakland – Es wird gewesen sein. Ein feuilletonistischer Reisebericht“, Essay, DIE ZEIT [angenommen, coronabedingt verschoben], 2021.

„Quer-, Nach- und Überdenken. Zum Vollzug der Nachdenklichkeit“, in: Nachdenklichkeit, hrsg. v. Christine Abbt u.a., Diaphanes: Berlin, 71-76, 2020.

„Freund Hein. Ein Audio-Walk mit dem Tod“, aufgeteilter Textabdruck und Interview, in: Tod, Konkursbuch 56, hrsg. v. Claudia Gehrke / Stephanie Sellier, Konkursbuch Verlag: Tübingen, unter dem Künstlernamen Hannah Zufall, 26-29, 42ff., 66f., 73, 319, 390ff., 436-440, 2020.

 Kommentar zu Markus Wild: „Ragnarök“, in: Die Zeit ist knapp, Avenue. Wissenskultur, H. 8, 07/2020, unter dem Künstlernamen Hannah Zufall, 93.

Rezension zu: Dietmar Ebert, Eduard Rosenthal. Ein Charakterporträt, Dresden 2018, in: Kritische Ausgabe – Zeitschrift für Germanistik & Literatur, Nr. 36 [im Erscheinen]; sowie in Ort der Augen. Blätter für Literatur aus Sachsen-Anhalt, dr. ziethen verlag, hrsg. v. Friedrich-Bödecker Kreis Sachsen-Anhalt, Ausg. 02/2019, 81-85 und in der Zeitschrift Heimat Thüringen, hrsg. v. Jens Kirsten [im Erscheinen], 2019/2021.

„Schlagen und Gehenlassen. Über Kunstbegriffe und Hefepilze“, in: Das letzte Kunststück, Essay, Universität der Künste: Berlin, unter dem Künstlernamen Hannah Zufall, 3-4, 2019.

Rezension zu: Philipp Felsch, Der lange Sommer der Theorie. Geschichte einer Revolte 1960–1990, München 2015, in: Kritische Ausgabe – Zeitschrift für Germanistik & Literatur #30 / 2016, 97f.