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Best Poster Award auf der DHd2026-Konferenz in Wien

distant reading showcase poster

distant reading showcase poster
Bildquelle: Lizenziert unter CC BY 4.0 (https://creativecommons.org/licenses/by/4.0/) Poster authored by Frank Fischer, Lisa Poggel, Mark Schwindt, Carsten Milling, Henny Sluyter-Gäthje, Ingo Börner, Peer Trilcke, Daniil Skorinkin, Luca Giovannini, Julia Jennifer Beine, Ivan Pozdniakov

News vom 03.03.2026

Vom 23. bis 27. Februar 2026 fand an der Universität Wien die Jahreskonferenz des Verbandes Digital Humanities im deutschsprachigen Raum (DHd) statt (Link: https://dhd2026.digitalhumanities.de/). An der Konferenz nahmen vor Ort insgesamt 565 Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler teil.

Zum Tagungsprogramm gehörten neben Workshops, Panels und Vorträgen auch die etablierte Poster-Session mit knapp 100 Beiträgen. Dem Beitrag »Ganz viel Drama«, erstellt vom Arbeitsbereich Digital Humanities des Fachbereichs PhilGeist der Freien Universität Berlin in Kooperation mit Kolleginnen und Kollegen der Universitäten Potsdam und Würzburg, wurde dabei der Preis für das beste Poster zuerkannt.

Das Datenposter versammelt 750 Netzwerkgraphen, die die Ko-Präsenz von Figuren in deutschsprachigen Dramen vom 16. bis zum 20. Jahrhundert zeigen. Methodisch verfolgt es einen Distant-Reading-Ansatz: Durch die bewusste Distanzierung von Einzeltexten treten übergreifende Strukturen deutlicher hervor. Auf diese Weise lässt sich die Entwicklung von Figurentektoniken über mehrere Jahrhunderte hinweg visuell nachvollziehen.

Das Team teilt sich den ersten Preis mit Forschenden der Universität Leipzig, deren Beitrag sich mit der Repräsentation der DDR auf der Plattform TikTok befasst (Link: https://doi.org/10.5281/zenodo.18702988). Verliehen wurden die Preise bei einem Abendempfang im Wiener Rathaus.

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