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Prof. Dr. Judith-Frederike Popp

Prof. Dr. Judith-Frederike Popp

Bildquelle: David Löffler

Institut / Einrichtungen:

Fachgebiet / Arbeitsbereich:

Gastprofessor*in für Theoretische Philosophie mit Schwerpunkt Ästhetik

Professorin

Adresse
Habelschwerdter Allee 30
Raum 15
14195 Berlin

Sprechstunde

In der Vorlesungszeit: Mittwochs 15-16 Uhr nur bei vorheriger Anmeldung per Mail

SHK

Linus Aigner (Linus.Aigner@fu-berlin.de)

Vita

Seit SoSe 2026 Vertretung der W2-Professur für Theoretische Philosophie mit Schwerpunkt Ästhetik (Prof. Georg Bertram) an der FU Berlin

2022-2026 FWF Senior Post-Doc (Forschungsprojektleitung: “Mediated Autonomy. Ideal and Reality of Aesthetic Practice”), Akademie der bildenden Künste Wien, Österreich

2025 Gastwissenschaftlerin am Department of Music, Art, and Culture Studies, University of Jyväskylä, Finnland

2024 Gastwissenschaftlerin und Gastdozentur, „Art, Culture, and Technology“-Programm, MIT, Cambridge, MA, USA

2020-2021 Gastwissenschaftlerin an der Akademie der bildenden Künste Wien, Österreich

2018-2022 Post-Doc, Fakultät Gestaltung, Technische Hochschule Würzburg-Schweinfurt

2018 Promotion an der Goethe-Universität Frankfurt am Main, Titel der Arbeit: Irrationalität als Wagnis. Philosophische Theorie und psychoanalytische Praxis, Betreuer: Prof. Martin Seel, Prof. Axel Honneth

2017-2018 Wissenschaftliche Mitarbeiterin am Lehrstuhl für theoretische Philosophie, Goethe-Universität Frankfurt am Main

2013-2016 Wissenschaftliche Mitarbeiterin am Exzellenzcluster Normative Orders (Forschungsprojekt: Gesetz und Gewalt im Kino), Goethe-Universität Frankfurt am Main

2015 Visiting Doctoral Fellow an der University of Chicago, Betreuer: Prof. Jonathan Lear

2005-2011 Studium der Philosophie, Germanistik und Psychoanalyse an der Goethe-Universität Frankfurt am Main

 

Akademische Affiliationen und Tätigkeiten

Seit 2025 Mitglied des wissenschaftlichen Beirats der Zeitschrift Mythos. Journal für Ästhetik

Seit 2024 Mitglied des Beirats der Deutschen Gesellschaft für Ästhetik

2019-2025 Mitherausgeberin der Buchreihe Würzburger Beiträge zur Designforschung, Wiesbaden: Springer VS

 

Gutachter*innentätigkeit

Peer-Reviews für Philosophies sowie für die Adorno Studies

Lehrveranstaltungen im Sommersemester 2026

Seminar: Das Unbewusste – ein philosophischer Problemfall

Seminar: Texturen des Denkens – philosophische Theoriepraxis im Aphorismus, Essay und Roman

Hauptseminar: Theodor W. Adornos Ästhetische Theorie

Forschungskolloquium zur Ästhetik

Prof. Dr. Judith-Frederike Popp forscht und lehrt im interdisziplinären Spannungsfeld von Philosophie, ästhetischer Theorie und Psychoanalyse mit thematischen Schwerpunkten in den Bereichen Irrationalität, Subjektivität und Produktionsästhetik. Im Bereich der theoretischen Philosophie liegen ihre Interessen insbesondere in der Epistemologie und einer psychoanalytisch erweiterten Philosophie des Geistes, im Bereich der Ästhetik in handlungszentrierten Perspektiven auf das Verhältnis von Kunst, Design und Alltagskultur.

Forschungsgebiete

Ästhetische Theorie; Kritische Theorie in der Tradition der Frankfurter Schule; Interdisziplinäre Epistemologie und Philosophie des Geistes; Ethik; Handlungstheorie

 

Arbeitsschwerpunkte

Konzeptionen praktischer Rationalität und Irrationalität; kritische Theorien der Subjektivität; Philosophie der Psychoanalyse; Philosophie des Films; produktionsästhetische Konzeptionen des Verhältnisses von Kunst, Design und Alltagskultur

 

Drittmittelprojekte

2022-2026 Forschungsprojekt „Mediated Autonomy. Ideal and Reality of Aesthetic Practice” (finanziert durch den FWF) an der Akademie der bildenden Künste Wien (abgeschlossen)

2013-2016 Forschungsprojekt „Gesetz und Gewalt im Kino“ im Exzellenzcluster Normative Orders (finanziert durch die DFG) an der Goethe-Universität Frankfurt am Main (PI: Prof. Martin Seel) (abgeschlossen)

Irrationalität als Wagnis. Philosophische Theorie und psychoanalytische Praxis, Velbrück, 2019

  • (zus. mit Gesa Foken): Design als Kulturpraxis (Würzburger Beiträge zur Designforschung 6), Wiesbaden: Springer VS, 2025
  • (zus. mit Lioudmila Voropai): Adorno und die Medien. Kritik, Relevanz, Ästhetik, Berlin: Kadmos Verlag, 2023
  • (zus. mit Christian Bauer und Gerhard Schweppenhäuser): Designmethoden im Zeitalter ihrer technischen Reproduzierbarkeit (Würzburger Beiträge zur Designforschung 5), Wiesbaden: Springer VS, 2023.
  • (zus. mit Christian Bauer und Gerhard Schweppenhäuser): Ambivalenzen der Optimierung (Würzburger Beiträge zur Designforschung 4), Wiesbaden: Springer VS, 2022
  • (zus. mit Christian Bauer und Gerhard Schweppenhäuser): Aufklärung durch Gestaltung in digitalen Umwelten (Würzburger Beiträge zur Designforschung 3), Wiesbaden: Springer VS, 2021
  • (zus. mit Angela Keppler und Martin Seel): Gesetz und Gewalt im Kino, Frankfurt a.M.: Campus Verlag, 2015

2026

  • „Einnisten, ausbreiten, anpassen. Die ästhetische Produktion von Design und Gestaltung im Fokus Kritischer Theorie“, in: Daniel M. Feige/Gerhard Schweppenhäuser (Hrsg.): Kritische Theorie des Designs, Bielefeld: Transcript [i.E.]
  • „Gestaltung der Theorie und Theorie der Gestaltung“, in: Zeitschrift für kritische Theorie, Schwerpunkt: Zur Aktualität eines Kritischen Universalismus [i.E.].

 

2025

  • (zus. mit Gesa Foken) „Transdisziplinarität, Verantwortung und Wissenschaftlichkeit eines als Kulturpraxis verstandenen Designhandelns“, in: Gesa Foken/Judith-Frederike Popp (Hrsg.): Design als Kulturpraxis (6. Würzburger Beiträge zur Designforschung), Wiesbaden: Springer VS, S. 1-15.
  • „Eine Kulturpraxis des Dazwischen. Design im Überall und Nirgendwo“, in: Gesa Foken/Judith-Frederike Popp (Hrsg.): Design als Kulturpraxis (6. Würzburger Beiträge zur Designforschung), Wiesbaden: Springer VS, S. 17-29.

 

2024

  • „Methoden in Form bringen. Über die Verbindungen gestalterischer und wissenschaftlicher Rationalität“, in: Grabbe, Lars C./Held, Tobias (Hrsg.): Designforschung und Designwissenschaft – Methoden und Theorien gestalterischer Episteme, Wiesbaden: Springer VS, S. 195-211.
  • „Und aus der Mitte entspringt eine Stimme. Philosophische Überlegungen zum interdisziplinären Charakter der Interpret*innenkammer“, in: Raphael Sbrzesny (Hrsg.): Lehrhefte, Berlin: DISTANZ Verlag, S. 196-204.
  • „Nah und fern zugleich. Ästhetisch-ethische Überlegungen zur Architektur“, in: Daniel Martin Feige/Sandra Meireis (Hrsg.): Ästhetik und Architektur, Bielefeld: Transcript, S. 87-110.

 

2023

  • „Der Exzess als ästhetisches Potenzial. Mediale Selbstgestaltung auf Theodor W. Adornos Prüfstand“, in: Judith-Frederike Popp/Lioudmila Voropai (Hrsg.): Adorno und die Medien. Kritik, Relevanz, Ästhetik, Berlin: Kadmos Verlag, S. 251-267.
  • (zus. mit Lioudmila Voropai) „Adornos kritische Theorie der Medien. Konstellationen der Aktualisierung“, in: dies. (Hrsg.): Adorno und die Medien. Kritik, Relevanz, Ästhetik, Berlin: Kadmos Verlag, S. 7-21.

 

2022

  • „Autorschaft“, in: Judith Siegmund (Hrsg.): Handbuch Kunstphilosophie, Bielefeld: transcript Verlag, S. 19-36.
  • “Daring to play oneself – similarities and differences between gambling and practical self-determination”, in: Journal of Critical Gambling Studies, S. 135-144.
  • „Etwas in die Welt stellen – Designhandlungen als Herausforderung für die ästhetische Theoriebildung“, in: Alltag – Kultur – Wissenschaft. Beiträge zur Europäischen Ethnologie/Volkskunde, 2022/9, S. 159-182.
  • (zus. mit Tobias Heinze) „Arbeit an der Theoriepraxis – Amy Allen: Critique on the Couch (Literaturessay)“, in: Soziopolis, https://www.soziopolis.de/arbeit-an-der-theoriepraxis.html.

 

2021

  • “Theory and Practice of Self-reflection, Adorno’s Aesthetic Theory and Psychoanalytical Thought”, in: S. Gandesha/J. Hartle/S. Marino (Hrsg.): The "Aging" of Adorno's Aesthetic Theory: Fifty Years Later, Mimesis International 2021, S. 191-215.
  • „Die Kunst der Vermittlung. Offenes als ästhetisches Denken bei Bernhard Waldenfels“, in: Barbara Schellhammer (Hrsg.), Zwischen Phänomenologie und Psychoanalyse. Im interdisziplinären Gespräch mit Bernhard Waldenfels, Baden-Baden 2021, S. 115-125.
  • „Vom Schauen und Erschaffen, vom Nutzen und Entwerfen. Das Zusammenspiel von Produktion und Rezeption in Kunst und Design“, in: Zeitschrift für Ästhetik und Allgemeine Kunstwissenschaft, 65/2, S. 27-42.

 

2019

  • „Von der Kunst sich fremd werden zu können. Der ästhetische Standpunkt als Korrektiv praktischer Vernünftigkeit“, in: Zeitschrift für Ästhetik und Allgemeine Kunstwissenschaft, 63/2, S. 227-246.

 

2018

  • „Der virtuelle Stein eines analogen Anstoßes“, in: Boxhorn. Akademische Zeitschrift für Design, No. 34, S. 56-67.


2015

  • „Vom Krieg gezeichnet: Die letzten Glühwürmchen“, in: Angela Keppler/Judith-Frederike Popp/Martin Seel (Hrsg.), Gesetz und Gewalt im Kino, Frankfurt a.M.: Campus, S. 119-137.
  • (zus. mit Angela Keppler und Martin Seel) „Einleitung“, in: Angela Keppler/Judith-Frederike Popp/Martin Seel (Hrsg.), Gesetz und Gewalt im Kino, Frankfurt a.M.: Campus, S. 8-18.

2024

  • (zus. mit Tobias Heinze) “From Criticizing Progress to Psychoanalyzing Critical Theory. An Interview with Amy Allen”, in: KRISIS, 44/1, S. 127-136.

 

2023

  • (zus. mit Christian Bauer und Gerhard Schweppenhäuser) „Vorbemerkung der Herausgeberin und der Herausgeber“, in: Gerhard Schweppenhäuser/Judith-Frederike Popp/Christian Bauer (Hrsg.): Designmethoden im Zeitalter ihrer technischen Reproduzierbarkeit (Würzburger Beiträge zur Designforschung 5), Wiesbaden: Springer VS, S. 1-8.
  • Rezension: „Innen und Außen im Wechselspiel. Lisa Katharin Schmalzried: Menschliche Schönheit“, in: Deutsche Zeitschrift für Philosophie, 71(2), S. 297-303.
  • (zus. mit Tobias Heinze) „Wider die Idealismen. Amy Allen im Gespräch über Psychoanalyse und Kritische Theorie“, in: WestEnd. Neue Zeitschrift für Sozialforschung, 2023/Heft 2, S. 155-164.

 

2022

  • (zus. mit Christian Bauer und Gerhard Schweppenhäuser) „Einleitung“, in: Gerhard Schweppenhäuser/Judith-Frederike Popp/Christian Bauer (Hrsg.), Ambivalenzen der Optimierung (Würzburger Beiträge zur Designforschung 4), Wiesbaden: Springer VS, S. 1-3.
  • „In Bewegung ohne Ziel? Design und Transformation“, in: Design Diskurs (Magazin des DDC), 07.04.2022, https://ddc.de/de/magazin/in-bewegung-ohne-ziel.php.

 

2021

  • (zus. mit Christian Bauer und Gerhard Schweppenhäuser) „Einleitung“, in: Christian Bauer/Gerhard Schweppenhäuser/Judith-Frederike Popp (Hrsg.), Aufklärung durch Gestaltung in digitalen Umwelten (Würzburger Beiträge zur Designforschung 3), Wiesbaden: Springer VS, S. 1-6.

 

2020

  • „Jörg Volbers, Die Vernunft der Erfahrung, Hamburg 2018“, in: Philosophische Rundschau, Band 66/Heft 3/4, S. 405-408.
  • „Offenheit als Programm – Gründe und Abgründe“, in: MT Journal Nr. 48 (Beilage: Das Zentrum für Gegenwartsmusik), S. 8-10.

 

2018

  • Jonathan Lear, Wisdom Won from Illness, Cambridge MA 2017, Psyche Zeitschrift für Psychoanalyse und ihre Anwendungen, 72/11, S. 982-984.