Vortrag | Melancholische Beschwörungen. Kunst und Aberglaube im Blick der Ästhetik
Vortrag im Rahmen der Ringvorlesung The Magic of Art – zum Verhältnis von Kunst, Religion und Emanzipation
Eine Ringvorlesung des Instituts für Religionswissenschaft der Freien Universität Berlin
Melancholische Beschwörungen. Kunst und Aberglaube im Blick der Ästhetik
Der Vortrag „Melancholische Beschwörungen. Kunst und Aberglaube im Blick der Ästhetik“ geht der Frage nach, inwieweit philosophische Kunstverständnisse von Erfahrungsqualitäten bestimmt werden, die sich in einem Spannungsverhältnis zwischen Nostalgie und Trauer gegenüber den Versprechen der Moderne bewegen. Dabei zeigt sich die Möglichkeit einer kritischen Situierung ästhetischer Theorie anhand von praktizierten Sensibilitäten, in denen auch das im Aberglauben paradigmatisch manifestierte Spiel zwischen Täuschung und Mitwirkung, Ohnmacht und Stabilisierung eine Rolle spielt. Basierend auf diesen Überlegungen wird für die These argumentiert, dass diese Situierung es ermöglicht, das Auftreten ästhetischer Phänomene als ergebnisoffene Entwicklung zu begreifen, ohne sie in normativen Auszeichnungen still zu stellen.
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Zeit & Ort
09.07.2026 | 18:00 c.t.
Freie Universität Berlin,
Raum 2.2058 (Holzlaube),
Gebäudekomplex Fabeckstr. 23 – 25,
14195 Berlin
