Berufsperspektiven und Kommunikationspraxis
Das ABV-Modul besteht aus der Berufskundlichen Vortragsreihe (1 SWS) und dem Seminar "Rhetorik in Theorie und Praxis" bzw. einem Seminarangebot im Bereich Gebärdensprache oder der Leichten Sprache (jeweils 3 SWS).
Nach dem regelmäßigen und aktiven Besuch beider Lehrveranstaltungen erhalten Sie 5 LP im Studienbereich ABV (Kompetenzbereich "Fachnahe Zusatzqualifikationen").
Die Berufskundliche Vortragsreihe (1 SWS) will erste Einblicke und Orientierung geben über die Vielfalt beruflicher Möglichkeiten für GeisteswissenschaftlerInnen. Gemeinsam mit GastreferentInnen aus der Praxis werden klassische und neue Berufsfelder vorgestellt – mit ihren Zielen und Aufgaben, den spezifischen Anforderungen, den aktuellen Entwicklungen sowie dem typischen Arbeitsalltag. Ziel der Veranstaltung ist es, über die Auseinandersetzung mit den verschiedenen beruflichen Feldern hinaus das eigene Persönlichkeitsprofil zu schärfen und so Wege für den beruflichen Werdegang zu entwickeln.
Überzeugende Rede, plausible Argumentation, Präsentation von Projekten und Moderation von Veranstaltungen sind Schlüsselqualifikationen, die gerade von GeisteswissenschaftlerInnen verlangt werden und sie letztlich vor den AbsolventInnen anderer Disziplinen auszeichnen. Expliziter Gegenstand von Seminaren sind diese Fertigkeiten jedoch äußerst selten. Das Seminar "Rhetorik in Theorie und Praxis" (3 SWS) soll die Grundlagen rhetorischer Praxis vermitteln sowie theoretische und praktische Hinweise zu erfolgreicher Kommunikation in unterschiedlichen Situationen geben. Selbst verfasste Reden werden gemeinsam besprochen, verbessert und nach der Präsentation anhand einer Videoaufzeichnung analysiert. Auf diese Weise soll theoretisches mit praktischem Wissen verbunden und gleichzeitig auf individuelle Probleme eingegangen werden.
Als Modulprüfung ist eine mündliche Präsentation (ca. 20 Minuten) mit schriftlicher Ausarbeitung (ca.1 500 Wörter) vorgesehen.
Seit dem WS 22/23 ist es möglich, statt des Rhetoriktrainings auch Seminare zu absolvieren, die erste Grundlagen barrierehemmender Kommunikation, wie z. B. der Gebärdensprache (i. d. R. im WS) oder der Leichten Sprache (erstmalig im SoSe 2024) vermitteln.




