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Häufig gestellte Fragen zur Promotion

Voraussetzungen für die Zulassung zum Promotionsverfahren ist der erfolgreiche Hochschulabschluss (Master, Magister, Staatsexamen) mit mindestens der Gesamtnote „gut“ in einem für die Promotion wesentlichen Studiengang. Sämtliche Zulassungsvoraussetzungen können Sie in der Promotionsordnung nachlesen. Gerne helfen Ihnen auch die Mitarbeiterinnen des Prüfungsbüros weiter.

Informationen zu Stipendien und Finanzierungsmöglichkeiten finden Sie auf der Homepage der Dahlem Research School.

Beratungsmöglichkeiten zur Promotion mit Kind finden Sie auf der Homepage des Dual Career & Family Service.

Alle hauptberuflichen und nebenberuflichen Hochschullehrer*innen des Fachbereichs dürfen die Betreuung Ihres Promotionsvorhabens übernehmen.

  • Hauptberufliche Hochschullehrer*innen sind diejenigen, die aktuell als Professor*innen am Fachbereich beschäftigt sind, also auch die Junior- und Gastprofessor*innen sowie die Professor*innen, die eine Doppelmitgliedschaft am Fachbereich und einem der Zentralinstitute haben.
  • Nebenberufliche Hochschullehrer*innen sind nicht am Fachbereich beschäftigt; zu dieser Gruppe gehören die Honorarprofessor*innen, außerplanmäßigen Professor*innen und Privatdozent*innen.
  • Zusätzlich dürfen ausgewählte Vertreter*innen von Institutionen, mit denen eine Kooperationsvereinbarung besteht und in begründeten Ausnahmefällen auch Professor*innen, die nicht oder nicht mehr dem Fachbereich angehören (u.a. Professsor*innen im Ruhestand), die Betreuung Ihres Promotionsverfahrens übernehmen. Detaillierte Informationen finden Sie in der Promotionsordnung.

Bitte beachten Sie, dass Ihr Promotionsvorhaben gemäß § 4(2) der Promotionsordnung von mindestens einem/einer hauptberuflichen Hochschullehrer*in des Fachbereichs befürwortet werden muß. Ist Ihr/e Betreuer*in selbst hauptberufliche/r Hochschullehrer*in, ist diese Regelung für Sie nicht relevant. Ist der/die Betreuer*in hingegen nebenberufliche/r Hochschullehrer*in müssen Sie zusätzlich eine/n hauptberufliche/n Hochschullehrer*in gewinnen, der/die Ihr Promotionsvorhaben befürwortet und im Idealfall bereit ist, die Zweitbegutachtung zu übernehmen.

Kommen Sie bitte in die Sprechstunde oder kontaktieren Sie die zuständige Bearbeiterin des Fachs, in dem Sie promovieren möchten, damit wir Sie zu den Voraussetzungen und den erforderlichen Unterlagen beraten können. Bitte beachten Sie, dass die Unterlagen vollständig einzureichen sind.
Sofern Sie nicht zu den Sprechstunden kommen können, wenden Sie sich bitte per E-Mail an die Bearbeiterin Ihres Fachs, um einen Termin zu vereinbaren.

Alle erforderlichen Formulare finden Sie in unserem Downloadbereich.

Alle Unterlagen müssen Sie im Original vorlegen. Auch von Ihrem Hochschulabschlusszeugnis müssen Sie entweder eine beglaubigte Kopie einreichen oder Sie legen das Original persönlich vor und es kann eine einfache Kopie zu den Akten genommen werden.

Nur wenn Sie ein Promotionsstudium an einer der Graduate Schools absolvieren möchten, müssen Sie sich um einen Studienplatz bewerben. Für das eigentliche Promotionsverfahren hingegen ist keine Bewerbung um kontingentierte Plätze erforderlich. Wenn Sie die fachlichen Zulassungsvoraussetzungen erfüllen und eine/n Betreuer*in für Ihr Promotionsvorhaben gewonnen haben, können Sie jederzeit die Zulassung zum Promotionsverfahren beantragen.

Um einen Überblick der Unterschiede zwischen Individualpromotion und Promotionsstudium zu bekommen, informieren Sie sich bitte auf unserer Übersichtsseite.

Wenn Sie die vollständigen Unterlagen eingereicht haben, werden Sie in der Regel innerhalb von 4 Wochen einen schriftlichen Bescheid vom Promotionsausschuss erhalten.

Wenn Sie kein/e Beschäftigte*r der Freien Universität Berlin sind, müssen Sie sich innerhalb von einem Monat nach Zulassung als Studierende*r zur Promotion in der Studierendenverwaltung der Freien Universität Berlin immatrikulieren. Beantragen Sie nicht fristgemäß die Immatrikulation, erlischt die Zulassung zum Promotionsverfahren wieder und Sie müssen ggf. den Antrag auf Zulassung zum Promotionsverfahren erneut stellen.

Beschäftigte der Freien Universität Berlin werden gebeten, sich zu immatrikulieren, sind aber nicht dazu verpflichtet.

Nein, Studiengebühren werden nicht erhoben. Sie müssen nur die Immatrikulationsgebühren entrichten und dürfen entscheiden, ob Sie die Immatrikulation mit oder ohne Semesterticket wünschen.

Wenn Sie als wissenschaftliche/r Mitarbeiter*in auf einer Qualifikationsstelle beschäftigt sind, erwartet die Freie Universität Berlin von Ihnen, dass Sie promovieren. Das heißt jedoch nicht, dass mit der Zulassung zum Promotionsverfahren ein Stellenangebot verbunden wäre. Die überwiegende Mehrheit der Promovierenden ist nicht an der Freien Universität Berlin beschäftigt.

Nur wenn Sie ein Promotionsstudium an einer der Graduate Schools absolvieren oder Ihnen vom Promotionsausschuss in Verbindung mit der Zulassung Auflagen erteilt wurden, Ihre fachwissenschaftlichen Kenntnisse durch die Absolvierung spezifischer Module zu vertiefen, müssen Sie Lehrveranstaltungen besuchen. Es kann vorkommen, dass Ihr/e Betreuer*in die Betreuung von der regelmäßigen Teilnahme an ihrem/seinem Doktorand*innencolloquium abhängig macht. Weitere Verpflichtungen haben Sie nicht. Wenn Sie es wünschen, dürfen Sie aber an den Lehrveranstaltungen des Fachbereichs teilnehmen. Hier ist allerdings zunächst zu prüfen, ob es sich um eine platzzahlbeschränkte Lehrveranstaltung handelt und es sollte eine rechtzeitige Absprache mit den jeweiligen Lehrenden getroffen werden.

Die Promotionsordnung legt eine Bearbeitungsfrist von drei Jahren fest und geht davon aus, dass das Promotionsverfahren nach vier Jahren abgeschlossen ist. Aus diesem Grund sind Sie von der Studierendenverwaltung befristet worden. Für die Rückmeldung zu einem höheren Fachsemester sind Sie gesperrt.

Sollte sich bei Ihnen die Überschreitung der Bearbeitungsfrist abzeichnen, richten Sie bitte einen formlosen Antrag auf Verlängerung der Bearbeitungsfrist an den Promotionsausschuss. Für den Antrag auf Verlängerung müssen Sie den aktuellen Bearbeitungsstand Ihrer Dissertation nachweisen und die erforderliche Bearbeitungszeit angeben. Ferner muss Ihr/e Betreuer*in den Antrag befürworten.

Falls Sie Studierende*r an einer Graduate School sind, nehmen Sie unbedingt auch Kontakt mit der Graduate School auf und beantragen Sie gegebenenfalls auch dort eine Verlängerung.

Entspricht der Promotionsausschuss Ihrem Antrag, erhalten Sie einen Verlängerungsbescheid, den Sie in der Studierendenverwaltung vorlegen müssen, damit auch die Immatrikulationsfrist entsprechend verlängert wird.

Sie reichen

  • ein Exemplar der Dissertation das der Formvorschrift der Promotionsordnung entspricht zusammen mit
  • dem Vorschlag für die Kommission und den Unterschriften der Mitglieder auf dem Formular

 im Prüfungsbüro ein.

  • Alle Kommissionsmitglieder erhalten von Ihnen ein identisches Exemplar, nachdem Sie die Bestätigung der Kommission durch den Promotionsausschuss erhalten haben -
  • dies bestätigen Sie auf dem „Kommissionsvorschlag“-Formular.
  • Des Weiteren reichen Sie eine aktuelle Immatrikulationsbescheinigung ein.

Nein, Sie können alle Entscheidungen über die Formatierung Ihrer Dissertation wie z.B. Schrifttyp und -größe, Seitenrand, Zeilenabstand nach eigener Präferenz treffen. Auch die Wahl des Papiers, der Art der Bindung oder des Drucks (einseitig vs. zweiseitig) bleibt Ihnen überlassen.

Sie müssen nur die Mindestanforderungen von § 7(5) der Promotionsordnung zu Titelseite, Vorblatt und Anhang der Dissertation erfüllen.

Die Dissertation sowie die Notenvorschläge müssen in der Vorlesungszeit mind. 2 Wochen und in der vorlesungsfreien Zeit mind. 4 Wochen ausliegen. Erst nach der Auslagefrist darf die Disputation stattfinden. Daher sollten die Gutachten spätestens drei Wochen (Termin in der Vorlesungszeit) bzw. fünf Wochen (Termin in der vorlesungsfreien Zeit) vor dem geplanten Termin - mit der Originalunterschrift im Prüfungsbüro vorliegen.

Beachten Sie bitte, dass Sie den Termin der Disputation mit den Angaben zum Ort, Raum und zur Uhrzeit gleichfalls spätestens drei bzw. fünf Wochen vorher dem Prüfungsbüro mitteilen.

Den Disputationstermin vereinbaren Sie im Einvernehmen mit der/dem Vorsitzenden der Promotionskommission und den weiteren Kommissionsmitgliedern. Das Prüfungsbüro lädt im Auftrag den/die Promovend*in, sowie die Kommissionsmitglieder zur Disputation ein.

Ja, sofern die Promovierenden die Teilnahme gestatten. Wenn Sie an einer Hospitation interessiert sind, finden Sie auf unserer Homepage alle Informationen zu den Disputationen die demnächst stattfinden und hochschulöffentlich sind.

Ferner werden alle Disputationen die demnächst stattfinden per Aushang bekannt gegeben. Gerne können Sie sich auch an uns wenden.

Nach der erfolgreich bestandenen Disputation wird ein Zwischenzeugnis ausgestellt, das eine Gültigkeit von zwei Jahren hat. Diese Frist deckt sich mit der Publikationsfrist.

Die Promotionsordnung sieht diesen Titel nicht vor. Sie dürfen erst mit der Aushändigung der Urkunde, also nach der Veröffentlichung der Dissertation, den endgültigen Titel tragen.

Bevor Sie veröffentlichen, müssen Ihre Gutachter*innen auf dem entsprechenden Formular bestätigen, die zu veröffentlichende Version erhalten zu haben und keine Einwände zu erheben.

Das von Ihnen und den Gutachter*innen ausgefüllte Formular wird im Prüfungsbüro eingereicht. Danach erhalten Sie die Druckgenehmigung vom Promotionsausschuss.

Reichen Sie rechtzeitig vor Ablauf der Frist beim Prüfungsbüro einen begründeten Antrag zur Verlängerung ein, zusammen mit Belegen (soweit vorhanden z. B. Vertrag des Verlags mit dem Termin für die Publikation).

Hierfür gibt es kein Formular, verwenden Sie bitte Ihren Briefkopf und vergessen Sie Ihre Unterschrift nicht.

Ihre Pflichtexemplare reichen Sie zusammen mit der Druckgenehmigung in der Hochschulschriftenstelle der Freien Universität Berlin ein, einer Abteilung der Universitätsbibliothek.

Die Hochschulschriftenstelle überwacht die Einhaltung der Publikationspflicht und unterrichtet die anderen deutschen Hochschulbibliotheken über die Veröffentlichung Ihrer Dissertation. Sie stellt nach Einreichung der Pflichtexemplare eine Bescheinigung über die Erfüllung der Publikationspflicht aus.

Bitte lesen Sie die auf den Webseiten der Hochschulschriftenstelle zur Verfügung gestellten Informationen (Hinweise, Rechtsgrundlagen etc.) mit größter Sorgfalt und stellen Sie sicher, dass die publizierte Version Ihrer Dissertation allen Anforderungen entspricht. Anderenfalls würden Sie riskieren, dass Ihre Pflichtexemplare nicht akzeptiert werden.

Wenn Sie dem Prüfungsbüro die Bestätigung der Hochschulschriftenstelle der Freien Universität Berlin über den Erhalt der Pflichtexemplare vorlegen können, erhalten Sie Ihre Promotionsurkunde. Die Vorlage eines Verlagsvertrags reicht gemäß der Weisung des Rechtsamts der Freien Universität Berlin nicht aus. Erst mit der Übergabe der Promotionsurkunde erhalten Sie das Recht, den akademischen Grad "Dr. phil." zu führen.