Jenseits von ut pictura poesis: Künstlerische Praxis und Intermedialität bei Salvator Rosa, Lorenzo Lippi und Sebastiano Mazzoni
VORTRAG
Prof. Dr. Eva Struhal (Università di Trento)
Moderation: Prof. Dr. Karin Gludovatz (Freie Universität Berlin)
In deutscher Sprache
Die Dichtungen italienischer Malerpoeten des 17. Jahrhunderts, etwa von Lorenzo Lippi, Salvator Rosa und Sebastiano Mazzoni, sind bislang vergleichsweise wenig erforscht. Dies liegt zum einen daran, dass die Künstler selbst häufig betonen, sie hätten lediglich zum Zeitvertreib gedichtet. Zum anderen erweist sich eine oberflächliche Anwendung des Ut-pictura-poesis-Topos auf das Verhältnis zwischen ihrer Bild- und Dichtkunst als unzureichend, da ihre Texte weit mehr sind als bloße verbale Entsprechungen ihrer Malerei. Der Vortrag stellt die literarischen Arbeiten dieser drei Maler vor und untersucht, ob sie Dichtung und Malerei als komplementäre Ausdrucksformen begreifen oder beide Medien unterschiedlichen ästhetischen und funktionalen Logiken zuordnen.
In Zusammenarbeit mit dem Kunsthistorischen Institut der Freien Universität Berlin
Teilnahme in Präsenz und digital per WebEx möglich. Bitte senden Sie uns eine Mail (italzen@zedat.fu-berlin.de) für den Erhalt der Zugangsdaten.
Zeit & Ort
17.06.2026 | 18:15
Raum A 127,
Freie Universität Berlin,
Koserstraße 20

