Valeria Elena Vallino
Valeria Elena Vallino studierte Fremdsprachen und -literaturen an der Universität Turin mit besonderem Schwerpunkt auf Germanistik und Hispanistik. 2005 schloss sie ihr Studium mit einer Arbeit über die illegale Literaturzeitschrift Mikado oder Der Kaiser ist nackt ab, die zwischen 1983 und 1987 in Ost-Berlin erschien.
Im Rahmen ihrer Recherchen für die Abschlussarbeit hielt sie sich 2001 in Berlin auf und interviewte dort den Dramatiker Lothar Trolle, einen der Gründer von Mikado. Darüber hinaus führte sie Recherchen im Deutschen Literaturarchiv Marbach durch, wo Materialien zur Zeitschrift aufbewahrt werden. Später setzte sie ihre Forschungen zur illegalen Literaturkultur der DDR fort und führte dabei auch Recherchen im Stasi-Unterlagen-Archiv in Berlin durch.
Seit 2024 studiert sie Italianistik im Masterstudiengang an der Universität Pisa mit philologisch-linguistischem Schwerpunkt. Ihre derzeitige Forschung beschäftigt sich mit der handschriftlichen Überlieferung der italienischen volkssprachlichen Übersetzung von Leonardo Brunis De bello Italico adversus Gothos durch Ludovico Petroni, mit besonderem Augenmerk auf den Codex Trivulziano 2115. Die Masterarbeit wird von Prof. Dr. Michelangelo Zaccarello als Erstbetreuer und von Prof. Dr. Marco Maggiore als Zweitbetreuer betreut; beide sind an der Universität Pisa tätig. Im Rahmen dieser Forschung untersucht sie verschiedene Handschriften der Überlieferung und führte Recherchen im Archivio di Stato di Siena, in der Biblioteca Apostolica Vaticana und bei der Fondazione Trivulzio durch.

