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Rahel Stennes

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Bildquelle: Privat

Friedrich Schlegel Graduiertenschule für literaturwissenschaftliche Studien

Zwischen Volkstümlichkeit und Kollektivgemeinschaft. Literarische Diskurse über den Volksbegriff 1805 bis 1848

Adresse
Habelschwerdter Allee 45
14195 Berlin

Akademischer Werdegang

seit Juni 2020: Einstein-Projektstipendiatin der Friedrich Schlegel Graduiertenschule für literaturwissenschaftliche Studien an der Freien Universität Berlin (Anschubfinanzierung Promotionsförderung)

Juni 2020: Aufnahme des Promotionsstudiums an der Freien Universität Berlin

2018 – 2019: Studentische Hilfskraft am Lehrstuhl von Prof. Samuel Salzborn am Zentrum für Antisemitismusforschung der Technischen Universität Berlin

2017 – 2020: Masterstudium der Neueren deutschen Literatur an der Freien Universität Berlin

2017 – 2020: Masterstudium der Interdisziplinären Antisemitismusforschung an der Technischen Universität Berlin

2013 – 2017: Bachelorstudium der Deutschen Philologie und Jüdischen Geschichte an der Freien Universität Berlin


Eingeworbene Stipendien

Einstein-Projektstipendium der Friedrich Schlegel Graduiertenschule für literaturwissenschaftliche Studien an der Freien Universität Berlin (Anschubfinanzierung Promotionsförderung)


Mitgliedschaften

Gesellschaft für europäisch-jüdische Literaturstudien

Dissertationsprojekt

Zwischen Volktümlichkeit und Kollektivgemeinschaft. Literarische Diskurse über den Volksbegriff 1805 bis 1848 (Arbeitstitel)

Im Rahmen des Dissertationsprojekts soll der Volksbegriff in seiner Entstehung zu Beginn des 19. Jahrhunderts, vielfältigen Konturierung und den weitreichenden – eben popularisierenden – Ausdeutungen aus der Literatur selbst heraus entwickelt und dadurch aufgezeigt werden, in welcher Weise das Volkstümliche in der Literatur politisiert und somit die Literatur selbst politisiert wird. Um die Vielfalt und teils kontrastreiche Verwendung dieses literarisch entwickelten Volksbegriffes und seiner popularisierenden Funktionsweisen im angemessene Umfang herauszuarbeiten, soll das Volk als gleichermaßen poetologischer wie politischer Begriff durch Texte der Romantik, des bürgerlichen Realismus und des Vormärz hindurch verfolgt werden, wobei die jeweiligen literarhistorischen Zusammenhänge ebenso zur präzisen Kontextualisierung herangezogen werden wie ihre politischen und sozialen Umgebungsbedingungen.

Weitere Forschungsschwerpunkte

Antisemitismus in der deutschsprachigen Literatur

Sozialwissenschaftliche Antisemitismustheorien

Deutschsprachige Literatur jüdischer Autor*innen des 19. und 20. Jahrhunderts

Aufsätze

Antisemitismus in der Literatur am Beispiel von Wilhelm Raabes Hungerpastor (1864) und Martin Walsers Tod eines Kritikers (2002). Anhaltspunkte für den Unterricht in der gymnasialen Oberstufe. In: Schule und Antisemitismus. Politische Bestandsaufnahme und pädagogische Handlungsmöglichkeiten. Hg. von Samuel Salzborn. Weinheim/Basel 2020. S. 163–182.

Der Jude und der Philister. Die Konstruktion komplementärer Feindbilder bei Clemens Brentano. In: Jahrbuch für Antisemitismusforschung 27 (2018). S. 13–39.

Redaktion              

Jan Erik Schulte / Michael Wildt (Hg.): Die SS nach 1945. Entschuldungsnarrative, populäre Mythen, europäische Erinnerungsdiskurse. Göttingen 2018.

Wissenschaftliche Vorträge

2019                        

Strategien der jüdischen Selbstermächtigung im völkisch-antisemitischen Diskurs der 1920er Jahre. Mit einem Einblick in An den Wassern von Babylon. Ein fast heiteres Judenbüchlein. Im Rahmen der Tagung der Gesellschaft für europäisch-jüdische Literaturstudien in Kooperation mit dem Lehrstuhl für Europäisch-jüdische Literatur- und Kulturgeschichte der RWTH Aachen „Gegenwart und Zukunft europäisch-jüdischer Literaturstudien in einem veränderten Europa / Presence an future of European Jewish Literature Studies in changing Europe“. (Publikation für das Jahrbuch der EJLS 2021 angenommen.)

Nation durch Emanzipation. Jüdische Identität und deutscher Nationalismus bei Berthold Auerbach. Im Rahmen der Tagung des Literaturarchivs Saar-Lor-Lux-Elsass der Universität des Saarlandes „Identitätskonzepte in der Literatur“. (Publikation im Sammelband der Tagung in der Reihe Passagen. Literaturen im europäischen Kontext angenommen)

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