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Alexander Kappe

Foto_Kappe
Bildquelle: Lorenz Becker

Friedrich Schlegel Graduiertenschule für literaturwissenschaftliche Studien

Vom Unverfügbaren wissen. Bildwissen zwischen frühneuzeitlichem Bildersturm und postmodernen Repräsentationskritiken

Adresse
Habelschwerdter Allee 45
14195 Berlin

Alexander Kappe studierte im Bachelor Philosophie sowie Allgemeine und Vergleichende Literaturwissenschaft an der Freien Universität Berlin. Im Master studierte er – im Doppelstudium – Philosophie an der Freien Universität Berlin sowie Literarisches Schreiben am Deutschen Literaturinstitut der Universität Leipzig. Von Juli 2017 bis Februar 2018 war er Einstein-Projektstipendiat der Friedrich Schlegel Graduiertenschule für literaturwissenschaftliche Studien. Seit Oktober 2018 ist er Doktorand an der Friedrich Schlegel Graduiertenschule und seit Januar 2019 Promotionsstipendiat des Evangelischen Studienwerks Villigst. Seit Dezember 2019 hält er eine Promovierendensprecherposition mit Aufsichtsratmandat im Evangelischen Studienwerk Villigst inne. Seine Dissertation bemüht sich um einen Dialog zwischen den Repräsentationskritiken der Postmoderne und den Bildkritiken der Frühen Neuzeit – anhand einer Untersuchung virulenter Konzepte des Unverfügbaren in diesen beiden diskursiven Räumen.

Zudem ist er geschäfsführend in der philosophischen Fachgesellschaft "Gesellschaft für Afrikanische Philosophie" (GAPh) tätig. Dort leitet er die Organisation von Vorträgen und Veranstaltungen sowie die Organisation des monatlichen Colloquium. Ziel dieses Kreises ist es, afrikanische Philosophien zu erschließen und für den gesellschaftlichen und interkulturellen Dialog fruchtbar zu machen.

Neben seiner wissenschaftlichen Tätigkeit ist er außerdem literarisch aktiv. Er hat in zehn Anthologien und Literaturzeitschriften veröffentlicht sowie zwei Anthologien herausgegeben ("Tippgemeinschaft", Connewitzer Verlagsbuchhandlung 2016 und "Ansicht der leuchtenden Wurzeln von unten", Poetenladen 2017). Zusammen mit den Dichter*innen Saskia Warzecha und David Frühauf gibt er außerdem die Literaturzeitschrift "Transistor" heraus.

Wissenschaftliche Publikationen

  • Aufschreiben, Einschreiben, Abschreiben. Zum Verhältnis von Autofiktion und unzuverlässigem Erzählen in der deutschsprachigen Gegenwartsliteratur“, in: Zeitschrift für Germanistik, Heft 1/2021 (im Erscheinen).

  • Dialog – Diskurs – Palabre. Zur abgebrochenen Kommunikation zwischen Diskursethik und postkolonialer Theorie im Licht des Palabre-Konzepts von Jean-Godefroy Bidimar“, in: InterCultural Philosophy. Journal for Philosophy and its Cultural Context, Sonderband 2020 'Kultur und Methode. Aspekte interkulturellen Philosophierens' (im Erscheinen).

  • „Von der Schwester geboren sein. Horizontale Genealogie in der Dichtung Georg Trakls“, in: Expressionismus, Ausgabe 11/2020 (im Erscheinen).

  • Ohne Anfang, ohne Endpunkt, und ohne Verheißung“. Die Räumlichkeit der Sprache in Michel Foucaults „Die Ordnung der Dinge“, in: CRITICA ZPK, II/2013.

Wissenschaftliche Vorträge

  • ‚Skandal‘ als literarisches Supplement. Zum Verhältnis von Autoreninszenierung und Literaturontologie am Beispiel skandalisierender Autofiktion“, Vortrag im Rahmen der Jahrestagung der Friedrich Schlgel Graduiertenschule zum Thema „Skandal“, 11. Oktober 2019.

  • “The Hippie and the Freak. Reflections on a pop-cultural and sub-cultural difference in regard of Frank Zappa's art”, Vortrag im Rahmen der Konferenz “The Prolonged Death of The Hippie, 1967-1969” an der Universität Basel, 12. September 2019.

  • Was literary modernism conservative? On the question of the relation between literary and the political dimensions in recourse to Adornos concept of 'Engagement'“, Vortrag im Rahmen der Summer School der Friedrich Schlegel Graduiertenschule zum Thema „The Politics of Literature – Literature and Politics“, 3. Juli 2019.

  • Relevanz der Relevanz. Zur gegenwärtigen Lage der Geisteswissenschaften im Konflikt mit Wissenschaftspolitik und Selbstverständnis“, Vortrag bei der Konferenz zur Gründung der Geisteswissenschaften der Leidenschaften, am JYM in München, 28. Juni 2019.

  • Aufschreiben, Einschreiben, Abschreiben. Zum Verhältnis von Autofiktion und unzuverlässigem Erzählen in der deutschsprachigen Gegenwartsliteratur“, Vortrag am GRK 2041/1 („Modell Romantik. Variation, Reichweite, Aktualität“) im Rahmen des Workshops „Zur Funktion unzuverlässigen Erzählens in der deutschsprachigen Gegenwartsliteratur“, Mai 2019.

  • „Die Magie der Heterotopie. Magie als epistemische Herrschaftskritik in der "Dialektik der Aufklärung"", Vortrag beim Forschungskolleg Kritische Theorie, Februar 2018.

Literarische Publikationen

  • Jahrbuch der Lyrik 2019, Poet 22, Manuskripte 206, Still 4, Ostragehege 81, Jenny 5, Sachen mit Wörtern, Der Greif 9, Die Novelle u.a. 

Literarische Herausgeberschaften

  • Tippgemeinschaft. Connewitzer Verlagsbuchhandlung 2016.
  • Ansicht der leuchtenden Wurzeln von unten. Poetenladen 2017.
  • Transistor - Zeitschrift für zeitgenössische Lyrik.
Zur Website Fachbereich Philosophie und Geisteswissenschaften
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