„Wessen Berlin? Migration und Zugehörigkeit in der transkulturellen Stadtliteratur seit den 1980er Jahren“ – Band 27 der WeltLiteraturen-Reihe ist erschienen
„Wessen Berlin? Migration und Zugehörigkeit in der transkulturellen Stadtliteratur seit den 1980er Jahren“
Bildquelle: © De Gruyter Brill
News vom 27.08.2026
Wessen Berlin? Migration und Zugehörigkeit in der transkulturellen Stadtliteratur seit den 1980er Jahren, der 27. Band in unserer WeltLiteraturen/World Literatures-Reihe, ist bei De Gruyter Brill erschienen. Die Monographie von Oksana Stoychuk widmet sich der Frage, wie Identität, Zugehörigkeit und Ausgrenzung in den Berlin-Darstellungen seit den 1980er-Jahren verhandelt werden. Im Fokus stehen Texte von Autor*innen mit transnationalen Migrationserfahrungen, die Berlin als Raum von Un-/Zugehörigkeit und dem „Recht auf Stadt“ literarisch entwerfen. Der Band untersucht, welche Formen imaginierter Gemeinschaften entstehen und wie Zugehörigkeit aus ästhetischer, politischer und affektiver Perspektive gestaltet wird.
Im Zusammenspiel von transkultureller Theorie, anthropologischer Zugehörigkeitsforschung und literaturwissenschaftlicher Analyse entwickelt der Band das Konzept einer „katastrophalen Mehrfachzugehörigkeit“. Dieses grenzt sich kritisch von einem affirmativen Verständnis transkultureller Identität ab und eröffnet neue Perspektiven auf postmigrantische Subjektpositionen.






