Förderformate

1. Projektstipendien an der Friedrich Schlegel Graduiertenschule

Der Doktorandenprogrammpreis der Einstein Stiftung ermöglicht der FSGS, ein Stipendienformat aufzulegen, das Nachwuchswissenschaftler*innen darin unterstützt, ihr Promotionsprojekt zu entwickeln und einen Antrag zur Einwerbung eines externen Promotionsstipendiums zu schreiben.

Die Projektstipendiat*innen erhalten ein 9-monatiges Stipendium im Umfang von EUR 1103 pro Monat. Neben der finanziellen Unterstützung, die den Aufenthalt in Berlin und die Konzentration auf die Projektentwicklung ermöglicht, werden die Projektstipendiant*innen von einem Betreuungsteam der FSGS fachlich begleitet. Die eigens für das Förderformat Projektstipendien konzipierte Workshopreihe bietet zudem gezielte Informationen zu Fördermöglichkeiten in Deutschland, Coachings, Präsentationstrainings sowie Foren zur kritischen Diskussion des eigenen Exposés in den verschiedenen Stadien seiner Entstehung.

Bewerben können sich Nachwuchswissenschaftler*innen, die ihren Master bis zum Beginn der Förderung im Juni abgeschlossen haben und eine komparatistisch-literaturwissenschaftliche Promotion planen. Zudem gelten dieselben Zugangsvoraussetzungen wie für unsere Promotionsstipendien: Deutsch- und Englischkenntnisse auf dem Niveau C1/B2.

Die Projektstipendiat*innen, die erfolgreich eine externe Promotionsfinanzierung einwerben, erhalten einen Promotionsplatz an der Graduiertenschule. Dieser ermöglicht die Teilnahme am Curriculum des strukturierten Promotionsstudienganges, beinhaltet ein Reisekostenbudget und berechtigt zur Beantragung von FSGS-Mitteln zur Veranstaltungsorganisation.

Internationale Studierende werden nachdrücklich aufgefordert, sich zu bewerben.


2. Promotionsplätze an der Friedrich Schlegel Graduiertenschule

Promovierende mit einer eigenen Finanzierung (Stipendium oder Stelle als Wissenschaftliche*r Mitarbeiter*in) können sich auf Promotionsplätze an der Graduiertenschule bewerben. Die Promotionsplätze mit einer Laufzeit von drei bis vier Jahren sind mit einem Reisekostenbudget von EUR 3000 ausgestattet und ermöglichen Anträge an den Vorstand zur Finanzierung eigener Veranstaltungen. Darüber hinaus sind sie Mitglied des herausragenden Netzwerkes der Graduiertenschule, nehmen an Colloquien und Veranstaltungen der Schule teil und stehen in regelmäßigem Kontakt mit ihren Betreuer*innen, die aus dem Kreis der PI der FSGS kommen.


3. DAAD-Stipendien für internationale Germanist*innen

Die DAAD-Stipendien mit einer Laufzeit von drei bis vier Jahren sind Teil des Graduate School Scholarship Programme (GSSP) des DAAD. Gefördert werden können internationale Bewerber*innen, die eine literaturwissenschaftliche Promotion im Fach Germanistik anstreben, keinen deutschen Pass besitzen und entweder außerhalb Deutschlands leben oder erst im Jahr 2019 nach Deutschland gekommen sind. 

Die nominierten Kandidat*innen müssen ihre Bewerbung im Anschluss an den FSGS-Auswahlprozess im April 2020 auch über das DAAD-Portal einreichen.


4. Stellen als Wissenschaftliche Mitarbeiter*innen am Exzellenzcluster 2020 „Temporal Communities: Doing Literature in a Global Perspective“ (EXC 2020) in Verbindung mit einem Promotionsplatz in der Friedrich Schlegel Graduiertenschule für literaturwissenschaftliche Studien (FSGS)

Am Exzellenzcluster „Temporal Communities“ werden jährlich Stellen für Wissenschaftliche Mitarbeiter*innen ausgeschrieben.

Es gibt zwei unterschiedliche Ausschreibungstypen: Einerseits können sich Personen bewerben, die eine Promotionen im Rahmen eines der jährlich wechselnden Projekte anstreben. Die Promotionsthemen werden in diesem Fall in enger Abstimmung mit den Projektleiter*innen entwickelt, weswegen für dieses Format kein Exposé eingereicht werden muss.

Andererseits vergibt der EXC 2020 Stellen an Personen, die ein „eigenes Projekt“ verfolgen: für dieses Format reichen Bewerber*innen ein Exposé für ihre geplante Promotion ein, die thematisch an eine der Research Areas des EXC 2020 anschließen muss.

Bewerben können sich Nachwuchswissenschaftler*innen mit einem sehr guten Studienabschluss, ihren Master bis zum Beginn der Förderung im Oktober abgeschlossen haben und eine komparatistisch-literaturwissenschaftliche Promotion planen. Zudem müssen die Bewerber*innen sehr gute Deutsch- und Englischkenntnisse (eine der beiden Sprachen mindestens auf dem Niveau C1 GER, die andere mindestens auf dem Niveau B2 GER) nachweisen können.


Ausschreibung, Bewerbungsvoraussetzungen und nötige Bewerbungsunterlagen

Verfahrensablauf

Nach Sichtung der eingegangenen Bewerbungen im Januar erhalten Sie eine Rückmeldung, falls Ihre Bewerbung aus formalen Gründen nicht berücksichtigt werden kann. Alle formal zugelassenen Bewerbungen gehen im Januar in ein internes Begutachtungsverfahren. Im März tagt die Auswahlkommission und wählt mithilfe von internen Voten Bewerber*innen aus, die zu den Auswahlgesprächen im April eingeladen werden. 

Anfang April finden die Auswahlgespräche statt. Jede Bewerber*in hat 5–10 Minuten Zeit, das eigene Projekt mündlich vorzustellen. Anschließend folgt eine Diskussion von 10–15 Minuten. Die in der Online-Plattform angegebenen Wunschbetreuer*innen werden zu diesem Gespräch eingeladen. Die Bewerbungsunterlagen müssen Sie nicht mitbringen. Nach den Auswahlgesprächen erhalten Sie zeitnah eine Zu- oder Absage.


Der Förderbeginn für die Projektstipendien liegt im Juni.
Der Promotionsstudiengang für Personen, die einen Promotionsplatz bekommen haben, fängt im Oktober an.
Die DAAD-Stipendien beginnen im Oktober.
Die Stellen für Wissenschaftliche Mitarbeiter*innen beginnen im Oktober.

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