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DESCRIPTION: Else Lasker-Schülers (alp)träumerisches Drama Die Wupper lehnt
  alle drei Dimensionen der aristotelischen Einheit des Dramas ab – weder Ha
 ndlung und Ort noch Zeit entsprechen der klassischen Dramaturgie. Während d
 iese Verstöße bislang als Beweis für Lasker-Schülers relative Unerfahrenhei
 t als Dramatikerin gegolten haben\, geht Caroline Weists Vortrag der Frage 
 nach\, inwiefern die zeitlichen Abweichungen nicht als Fehler\, sondern als
  Folge des Einflusses einer anderen Zeitordnung zu verstehen sind. Anhand v
 on Archivforschungen zur Aufführungsgeschichte\, eines Close-Readings des T
 exts und Theorien aus den Disability und Queer Studies (u.a. Jain\, Kafer\,
  McRuer\, Price) argumentiert sie\, dass die Zeitlichkeit des Dramas nicht 
 als “dürftig”\, sondern als “crip-queer” betrachtet werden sollte\, eine Ze
 itlichkeit\, die von den Figuren der drei Herumtreiber verkörpert wird. Dur
 ch jene Verkörperung schlägt das Stück einen Bogen zwischen einer crip-quee
 ren Zeitlichkeit und einer crip-queeren Örtlichkeit\, der eine Befragung vo
 n Heimat\, von Zugehörigkeit und von Gemeinschaft ermöglicht. 
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 ür Deutsche und Niederländische Philologie | Raum JK 31/101 | 14195 Berlin-
 Dahlem
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SUMMARY:Herumtreiben: Zeit\, Ort und das Crip-Queere in Else Lasker-Schüler
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