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FSGS-Dissertation von Élodie Ripoll mit Kurt-Ringger-Preis ausgezeichnet

News vom 20.11.2018

Die Dissertation der FSGS-Alumna Élodie Ripoll zu der Bedeutung und den Funktionen der Farben im französischen Roman zwischen 1720 und 1839 wurde mit dem Preis der Kurt-Ringger-Stiftung zur Förderung des romanistischen Nachwuchses ausgezeichnet, der an der Mainzer Akademie der Wissenschaften und der Literatur vergeben wird.

Ihre Arbeit wird unter dem Titel Penser la couleur en littérature. Explorations romanesques des Lumières au réalisme beim Pariser Verlag Classiques Garnier Ende 2018 erscheinen. Élodie Ripoll ist wissenschaftliche Mitarbeiterin am Institut für Literaturwissenschaft der Universität Stuttgart.

Das 18. Jahrhundert wird als Farboase zwischen zwei besonders dunklen Jahrhunderten angesehen, trotzdem spiegelt die Literatur dieser Zeit diese Vielfarbigkeit kaum wieder, ganz im Gegenteil zu der des 19., in der die Farbe ein zentrales poetisches Element wird. Dieser Gegensatz zwischen der literarischen Fiktion und der materiellen Kultur ist der Ausgangspunkt dieser Studie, die erstmals einen transdisziplinären Forschungsansatz entwickelt, um Farbe in der Literatur zu erforschen und verschiedene Disziplinen einzubeziehen: Literaturwissenschaft, historische Anthropologie, Ethnolinguistik, Ästhetik, Wissenschafts- und Kulturgeschichte.

Wir freuen uns und gratulieren sehr herzlich!

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