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Elena Giannoulis erhält ERC Starting Grant für Vorhaben zur technologischen Transformation von Intimität in Japan

News vom 23.09.2016

Die Japanologin und PI der FSGS Prof. Dr. Elena Giannoulis erhält einen ERC Starting Grant für ein Forschungsvorhaben zur technologischen Transformation von Intimität in Japan.

Die Interaktion zwischen Menschen und Emotionsrobotern steht im Zentrum eines Forschungsprojekts von Prof. Dr. Elena Giannoulis, Juniorprofessorin für Japanologie an der Freien Universität Berlin, das vom Europäischen Forschungsrat (ERC) mit einem Starting Grant in Höhe von insgesamt 1,5 Millionen Euro gefördert wird. Die Wissenschaftlerin beschäftigt sich in ihrem für fünf Jahre bewilligten Vorhaben mit der zunehmenden Fähigkeit von Robotern, Emotionen von Menschen zu erfassen, diese zu interpretieren und zu interagieren. Eine der Thesen des Projekts lautet, dass dies das Wissen um menschliche Emotionen sowie die Emotionen selbst verändern wird. Zudem könnten Emotionsroboter die Fähigkeit des Menschen erweitern, affektive Bindungen auch außerhalb traditioneller Gesellschaftsstrukturen einzugehen. In der japanischen Gesellschaft, die im Zentrum der Untersuchung steht, spielen mit Menschen kommunizierende Roboter im Alltag zunehmend eine Rolle. Untersucht werden in dem Projekt darüber hinaus die Konsequenzen dieser Entwicklung im Hinblick auf „Intimität“ als Voraussetzung für die Bildung sozialer Strukturen.

Die vollständige Pressemitteilung der FU Berlin finden Sie hier.

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