In ihrem Roman Le Bel obscur (Seuil 2025), der für den Prix Goncourt 2025 nominiert war, erzählt Caroline Lamarche die Geschichte einer Frau, die nach dem Scheitern ihrer Ehe darum ringt, ihre Rolle als heterosexuelle Frau eines homosexuellen Mannes neu zu begreifen. Vor dem Hintergrund ihrer eigenen Familiengeschichte und durch die Entdeckung des rätselhaften und androgynen Vorfahren Edmond, eröffnet sich der Erzählerin ein eigener Zugang zu Erinnerungen und kulturellen Prägungen von Geschlechteridentität. Über das Buch und Fragen seiner Rezeption in Belgien und Frankreich, vor allem Dynamiken des Buchmarkts und sprachpolitischer Kontexte, spricht sie mit dem Journalisten und Literaturkritiker Dirk Fuhrig (Deutschlandfunk Kultur).
Die Veranstaltung findet in Kooperation mit der Vertretung von Ostbelgien, der Föderation Wallonie-Brüssel und der Wallonie in Berlin und im Rahmen der Reihe Europäische Frankophonie: Geschichte, Gegenwart, Perspektiven statt, die vom Netzwerk der universitären Frankreich- und Frankophoniezentren organisiert wird.
Die Veranstaltung wird über Webex gestreamt: https://fu-berlin.webex.com/fu-berlin/j.php?MTID=m8d1041c2f23d8044b5d13780817d2979
Für eine Teilnahme melden Sie sich bitte unter folgender Adresse an: frankreichzentrum@fu-berlin.de
Zeit & Ort
12.05.2026 | 18:00 c.t.
Seminarzentrum, Raum 115
Otto von Simson Straße
14195 Berlin

