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Internationale Projekte und Kooperationen des Instituts für Kultur- und Medienmanagement
16.01.2012

Die beiden sich dynamisch entwickelnden Schwellenländer China und Türkei sind geradezu ideal, um die in zwanzig Jahren mit einem transdisziplinären und praxisorientierten Studiengang wie Kultur- und Medienmanagement erworbenen Kompetenzen und Erfahrungen als Aufbauleistung und über Kooperationen weiterzugeben. Unser Berliner Modell bewährt sich über alle kulturellen Unterschiede hinweg in beiden Ländern, sind doch dort Bildungs-, Wissenschafts- und Kulturbereich in erheblichem Maße ökonomisiert, das heißt vor allem auch arbeitsmarktorientiert.
Ergänzend zu den traditionellen Wissenschafts- und Forschungsfeldern, trägt das IKM in beiden Ländern im Grenzbereich von Kultur-Bildung-Wissenschaft zur Sichtbarkeit der Freien Universität bei, leistet durch die Verankerung auf allen Hochschulebenen (Studierende, Assistenten, Professoren) und kulturellen Feldern (bedeutende Museen, Kultureinrichtungen, Verbände und Projekte als außeruniversitäre Partner) eine sehr nachhaltige Aufmerksamkeit in der bilateralen Zusammenarbeit.
Zukunftsweisend für die weiteren Forschungsplanungen der Freien Universität ist der Bereich „Creative Industries“, der in China bereits kultur- und wirtschaftspolitisch alles dominiert und gerade auch in der Türkei in den Metropolitan Areas entdeckt wird. Schon deshalb zieht er sich wie ein roter Faden durch unsere Aktivitäten und Projekte in beiden Ländern.
Methodisch relevant sind für das IKM insbesondere auch die zahlreichen künstlerischen Projekte (Ausstellungen, Dokumentarfilme, szenische Vorhaben), da wir mehr und mehr künstlerische Verfahren und Techniken in den wissenschaftlich-theoretischen Kontext einbauen. Bewährt hat sich vor diesem Hintergrund da amerikanische Modell der „Schools“ am IKM (MediaProfessionalSchool, Zentrum für Audience Development), das in der Türkei und in China selbstverständlicher ist.




