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Internationales Symposion der Bayreuther Festspiele und der Freien Universität Berlin
17.08.2007 - 18.08.2007
ANGST VOR DER ZERSTÖRUNG -- DER MEISTER KÜNSTE ZWISCHEN
ARCHIV UND ERNEUERUNG
17. und 18. August 2007 jeweils 10.00 - 18.00 Uhr im
Landrätesaal der Bezirksregierung von Oberfranken,
Ludwigstraße 20, 95444 Bayreuth.
Podiumsdiskussion am 17. August 2007, 19.00 - 20.30 Uhr
(Einlass ab 18.00 Uhr) im Markgräflichen Opernhaus,
Opernstraße 14, 95444 Bayreuth.
Das Symposion ist öffentlich.
Eintritt 5 Euro / ermäßigt 3 Euro.
Kartenreservierung: Tel. 0921-69001,
ticketservice@bayreuth-tourismus.de
Info: Tel. 0921-7878-328, (9.00 - 12.00 und 15.00 - 18.00
Uhr), projekte@bayreuther-festspiele.de
Konzeption und Leitung: Stephan Jöris, Sebastian Reus,
Clemens Risi, Robert Sollich
Die Angst vor der Zerstörung ist in der Oper so weit
verbreitet wie in kaum einem anderen Bereich der
zeitgenössischen Künste. Spätestens seit dem Aufkommen des
sogenannten Regietheaters tobt hier ein Dauerkonflikt
zwischen Bewahrern und Erneuerern, in dessen Rahmen um den
angebrachten Umgang mit der Oper gerungen wird. Die
Neuinterpretationen der Opern und Musikdramen Richard
Wagners können dafür als symptomatisch gelten. Aber nicht
nur im Musiktheater lässt sich dieser Konflikt beobachten.
Ausgehend von den beiden Leitbegriffen Archiv und Erneuerung
geht das Symposion der Frage nach, inwiefern die Geschichte
der Auffassung von Kunst sich immer zwischen den beiden
Polen der Verstetigung und Verflüssigung bewegt hat. Lassen
sich diese beiden Pole überhaupt trennscharf voneinander
unterscheiden? Oder ist vielleicht gerade die
Gleichzeitigkeit und Reibung von Archiv und Erneuerung
Voraussetzung für künstlerische Entwicklung?
Programm als Flyer (pdf)

