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Forschung

Das Seminar für Filmwissenschaft der Freien Universität Berlin bietet ein herausragendes Forschungsumfeld. Es ist in verschiedene fachübergreifende Forschungsprojekte der Deutschen Forschungsgemeinschaft eingebunden.

Cinepoetics - Poetologien audiovisueller Bilder

Egal ob im Historienfilm, den abendlichen Fernsehnachrichten oder dem verwackelten Youtube-Video aus dem Krisengebiet – filmische Bilder handeln nicht nur von historisch, kulturell oder politisch relevanten Sachverhalten. Vielmehr sind die Bilder selbst Teil eines öffentlichen Diskurses, in dem Gegenstände geteilter Erinnerung ebenso wie Haltungen zu Fragen der Kultur, Politik und Gemeinschaft fortlaufend moduliert werden. Umso bedeutender ist es, nicht allein das zu untersuchen, was die Bilder zeigen, sondern die – ästhetischen wie poetischen – Formen in den Blick zu nehmen, derer sie sich dabei bedienen. Wie aber lassen sich filmische Bilder als Diskurs analysieren, bewerten und in Diskurse einordnen, wenn sie nicht als Repräsentationen begriffen werden, sondern als technische Modellierungen der Wahrnehmung? Inwiefern verändert sich der wissenschaftliche Blick auf die historische, kulturelle und politische Dimension des Films, wenn man diesen nicht als repräsentierendes Dokument öffentlicher Diskurse betrachtet, sondern als Medium eines eigenständigen, in Bildern und Tönen geführten Diskurses? Die Kolleg-Forschergruppe (KFG) „Cinepoetics – Poetologien audiovisueller Bilder“ möchte diese Fragen beantworten und eine entsprechende Methodologie der Analyse filmischer Diskurse entwickeln.

Migrantenmelodramen und Einwanderungskomödien: Medienformate deutsch-türkischer Gemeinschaftsgefühle

Sonderforschungsbereich 1171 "Affective Societies", Teilprojekt C06
Das Teilprojekt untersucht aus medienwissenschaftlicher Perspektive, wie audiovisuelle Medienangebote Formen des deutsch-türkischen Zusammenlebens in ihrem Gelingen und Scheitern inszenieren. Diese Medienangebote werden als taktische Aneignungen dominanter Formen westlicher Unterhaltungskultur analysiert. Die Frage lautet, in welchem Verhältnis diese Angebote zu Prozessen deutsch-türkischer Gemeinschaftsbildung stehen, und welche Funktion ihnen in solchen Prozessen zukommt. Das Projekt erarbeitet theoretische Grundlagen des SFB bezüglich der medialen Modulation affektiver Dynamiken.

Deutsche Forschungsgemeinschaft - Inszenierungen des Bildes vom Krieg als Medialität des Gemeinschaftserlebens


Promotion

Betreuung

Wenn Sie im Fach Filmwissenschaft promovieren möchten, wenden Sie sich bitte an die jeweiligen ProfessorInnen mit den entsprechenden Unterlagen (Exposé und Lebenslauf).

Stipendien

Für die Bewerbung um Stipendien können Sie sich an folgende Graduiertenkollegs wenden:

Weitere Möglichkeiten finden Sie unter "Promotion und Stipendien".