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Dr. Christina Schaefer

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Institut/Einrichtungen:

Fachgebiet/Arbeitsbereich:

Französische und Italienische Literaturwissenschaft, Arbeitsbereich Prof. Dr. Ulrike Schneider

Adresse Habelschwerdter Allee 45
Raum JK 30/233
14195 Berlin
Telefon +49 (0)30 838-55750
E-Mail christina.schaefer@fu-berlin.de

Sprechstunde

im Wintersemester 2016/17:
Dienstags 14-15 Uhr.

Am 1.11. muss die Sprechstunde leider entfallen. Sie wird am Donnerstag, 3.11., 12-13 Uhr nachgeholt.

Modulbeauftragte für Französische Literaturwissenschaft
Modulanerkennung: Bitte kommen Sie mit den nötigen Unterlagen (z.B. Auszug aus Campus Management, Transcript of Records, Bescheinigungen über Noten/Teilnahmen o.Ä.)
ohne vorherige Anmeldung in die Sprechstunde.


 

 

 

Aktuelle Funktionen und Aufgabenbereiche

  • Modulbeauftragte für Französische Literaturwissenschaft
  • Mitglied des Fachbereichsrats
  • stellv. Mitglied im Promotionsausschuss des Fachbereichs

Vita

 

seit April 2012

Wiss. Mitarbeiterin (Postdoc) für Französische und Italienische Literaturwissenschaft am Institut für Romanische Philologie der FU Berlin, Arbeitsbereich Prof. Dr. Ulrike Schneider

  • Wiss. Koordination des B.A.-Studiengangs "Italienstudien" (April 2012-Sept. 2012)
  • Mitglied (Grundausstattung) des SFB 980 "Episteme in Bewegung", Teilprojekt B5 (Leitung: Prof. Dr. Ulrike Schneider) (seit Juli 2012)
April 2011-März 2012

Wiss. Mitarbeiterin (Postdoc) für Französische und Italienische Literaturwissenschaft am Institut für Romanische Philologie der FU Berlin, Arbeitsbereich Prof. Dr. Klaus W. Hempfer

Wiss. Koordination des B.A.-Studiengangs "Italienstudien"

2011 Promotion (Diss. ersch. 2013 unter dem Titel "Konstruktivismus und Roman. Erkenntnistheoretische Aspekte in Alain Robbe-Grillets Theorie und Praxis des Erzählens")
2010 Wiss. Mitarbeiterin im Sonderforschungsbereich 447 "Kulturen des Performativen", Teilprojekt A5 (Leitung Prof. Dr. Klaus W. Hempfer)
2008-2009 Wiss. Mitarbeiterin im Sonderforschungsbereich 626 "Ästhetische Erfahrung im Zeichen der Entgrenzung der Künste", Teilprojekt B1 (Leitung Prof. Dr. Joachim Küpper)
2003-2008 Wiss. Mitarbeiterin am Institut für Romanische Philologie der FU Berlin, Französische Literaturwissenschaft, Arbeitsbereich Prof. Dr. Klaus W. Hempfer
1997-2002 Studium "Frankreichstudien" (Diplom) an der FU Berlin und Université de Paris III-Sorbonne Nouvelle


Mitglied im:

  • Deutschen Romanistenverband
  • Deutschen Italianistenverband
  • Frankoromanistenverband


Stipendien/Fellowships:

2014 (Juni-Sept.) Harvard University, Cambridge, MA (Junior Fellowship 'Principles of Cultural Dynamics': Associate Scholar am Mahindra Humanities Center)

1999/2000          Université de Paris III-Sorbonne Nouvelle, Paris (DAAD-Stipendium: Studium, "Études franco-allemandes")

I. Sommersemester 2016

  • GK Einführung in die französische Literaturwissenschaft (Do 14-16)
  • PS Der Dialog im Cinquecento (Do 16-18)

II. vergangene Semester

1. Französische Literaturwissenschaft

    • PS Einführung in die Analyse narrativer Texte: Alain Robbe-Grillet (SoSe 2003)
    • PS Einführung in die Dramenanalyse: Das Theater des Absurden (WiSe 2003/04)
    • GK Einführung in die französische Literaturwissenschaft (SoSe 2004, WiSe 2004/05 und WiSe 2006/07)
    • GK Einführung in die französische Literaturwissenschaft (als Lehrerweiterbildung) (SoSe 2005)
    • PS Identität und Erinnerung: Autobiographisches Schreiben im 20. Jahrhundert (SoSe 2005)
    • PS Paul Valéry (SoSe 2006)
    • PS Realistisches und naturalistisches Erzählen im Frankreich des 19. Jahrhunderts: Balzac, Flaubert, Zola (SoSe 2007)
    • PS Renaissancelyrik (WiSe 2007/08)
    • PS 'Femmes de lettres' im 16. Jahrhundert (SoSe 2011)
    • PS Christine de Pizan (WiSe 2012/13)
    • PS Französische Aufklärung (SoSe 2013)
    • PS Literatur des Existentialismus (WiSe 2014/15)
    • PS Renaissancelyrik (SoSe 2015)
    • GK Einführung in die französische Literaturwissenschaft (WiSe 2015/16)
    • PS Theater des 'siècle classique' (WiSe 2015/16)
    • PS Montaigne (SoSe 2016)


2. Italienische Literaturwissenschaft

  • GK Einführung in die italienische Literaturwissenschaft (WiSe 2008/09, WiSe 2011/12, WiSe 2012/13)
  • PS Dante: Vita nova (WiSe 2011/12)
  • PS Petrarca: Canzoniere (SoSe 2012)
  • PS Literatur und Gesellschaft im Cinquecento: Machiavelli, Castiglione (SoSe 13)
  • PS Didaktische LIteratur im Quattro- und Cinquecento (SoSe 2014; fällt aus)
  • PS Autofiktionales Erzählen in Italien (WiSe 2014/15)

3. Romanische Literaturwissenschaft

  • Ü (Master) Lektüre literaturtheoretischer Texte (WiSe 2011/12)
  • Ü (Master) Ältere Literatur (SoSe 2012)
  • Ü (Master) Lektüre theoretischer Texte (Modul Ältere Literatur) (SoSe 2015)
  • Ü (Master) Lektüre theoretischer Texte (SoSe 2016)

Arbeitsschwerpunkte

  • Französische und italienische Literatur, insb. Gegenwartsliteratur und Frühe Neuzeit
  • Literatur und Wissenschaften/Wissensgeschichte
  • Autofiktion

aktuelles Forschungsprojekt:

Wissenstransfers in ökonomischen Texten der italienischen Renaissance

Das Projekt setzt sich kritisch mit der Annahme auseinander, dass vormoderne ökonomische Texte zur Haus- und Familienführung ein primär bewahrendes Schrifttum darstellen, welches von der Antike bis zur Frühen Neuzeit in seinen Grundzügen nur wenig variiert. Bei stärkerer Beachtung der textuellen Verfasstheit zeigen sich in den oberflächlich stabil wirkenden ökonomischen Wissensbeständen (teils subtile) Veränderungen und Verschiebungen. Das Postulat der Weitergabe eines vermeintlich unveränderten ökonomischen Wissens von einer Generation zur nächsten ist als eine typische Figur der Ökonomiken zu reflektieren, deren Funktion nicht zuletzt in der Selbstvergewisserung und -legitimierung der zeitgenössischen patriarchalen Familie besteht. Am Beispiel italienischer Dialoge des 15. und 16. Jahrhunderts (von Alberti bis Tasso) untersucht das Projekt Wissenstransfers in der Renaissance-Ökonomik, insbesondere solche, die durch die spezifische Integration traditionell distinkter oder sich zeitgenössisch erst ausprägender Diskurse und Wissensbestände zustandekommen (z.B. durch die Integration des gelehrten, poetologischen oder religiösen Diskurses oder die eines praktischen Handlungs- und Erfahrungswissens).

Konstruktivismus und Roman. Erkenntnistheoretische Aspekte in Alain Robbe-Grillets Theorie und Praxis des Erzählens, Stuttgart: Steiner, 2013.

Rezensionen:

  • von D. Nelting, in: Germanisch-Romanische Monatsschrift N.F. 65:2 (2015), S. 272-275.
  • von M. S. Mancas, in: Romanische Forschungen 127:4 (2015), S. 582-584.
  • "Ragionare domestico e familiare. Formen gelehrter häuslicher Konversation in Leon Battista Albertis Libri della famiglia", in: Relazioni e relativi – Genealogie, famiglie, parentele. Akten des Deutschen Italianistentags Erlangen 2014, hg. von Marc Föcking und Michael Schwarze, Heidelberg: Winter [eingereicht; ersch. vorauss. 2016]).
  • "Esperienza. Zur Diskursivierung von Erfahrungswissen in Leon Battista Albertis Libri della famiglia", in: Medien- und gattungsspezifische Modi der Diskursivierung elusiven Wissens in Dichtungen der Frühen Neuzeit, hg. von Ulrike Schneider, Wiesbaden: Harrassowitz (erscheint vorauss. 2016).
  • "Torquato Tasso, Il padre di famiglia (1580). Iteration und Wandel in der Ökonomik der italienischen Renaissance", in: Wissen in Bewegung. Institution - Iteration - Transfer, hg. von Eva Cancik-Kirschbaum und Anita Traninger, Wiesbaden: Harrassowitz, 2015, S. 323-337. (im Open Access: http://www.harrassowitz-verlag.de/title_1330.ahtml).

  • "Wu Ming, New Italian Epic und der Entwurf eines neuen Italien", in: Una gente di lingua, di memorie e di cor. Italienische Literatur und schwierige nationale Einheit von Machiavelli bis Wu Ming, hg. v. Marc Föcking und Michael Schwarze, Heidelberg: Winter, 2015, S. 187-204.
  • "Paul Valéry, 'père officiel du Nouveau Roman'? Zur Auseinandersetzung des Nouveau Roman mit Paul Valéry", Zeitschrift für französische Sprache und Literatur 122:1 (2012), S. 41-70.
  • "Fiktion und Experiment in der französischen Erzählliteratur der 1980er Jahre. Am Beispiel von Patrick Devilles Longue vue und Alain Robbe-Grillets Romanesques", in: Experiment und Literatur III: 1890-2010, hg. von Michael Bies und Michael Gamper, Göttingen: Wallstein, 2011, S. 358-379.

  • "Écrire en langue ennemie. L'analphabète d'Agota Kristof", in: Femmes écrivains à la croisée des langues, 1700-2000/Women writers at the crossroads of languages, 1700-2000, éd. Agnese Fidecaro, Henriette Partzsch, Suzan van Dijk et Valérie Cossy, Genève: MétisPresses, 2009, S.253-265.
  • "Die Autofiktion zwischen Fakt und Fiktion", in: Im Zeichen der Fiktion. Aspekte fiktionaler Rede aus historischer und systematischer Sicht. Festschrift für Klaus W. Hempfer zum 65. Geburtstag, hg. von Irina O. Rajewsky und Ulrike Schneider, Stuttgart: Steiner, 2008, S. 299-326.
  • "Alain Robbe-Grillets Romanesques. Zur Überwindung des autobiographischen Wahrheitsanspruchs im Netzwerk der Intertextualität", Zeitschrift für französische Sprache und Literatur 118:1 (2008), S. 16-34.

  • (mit Stefanie Rentsch), "Ekphrasis. Anmerkungen zur Begriffsbestimmung in der neueren Forschung", Zeitschrift für französische Sprache und Literatur 114:2 (2004), S. 132-165.

Rezensionen

Tagungsberichte

Auswahl:

  • "Vom Wert ökonomischen Wissens im Italien der Renaissance", Dt. Romanistentag Mannheim (Sektion Kulturwiss. XXIII "Vom Wert und Erwerb der Bildung:
    Humanistische Ökonomien des Wissens", J. Frömmer/A. Otto), 26.-29.7.2015

  • "Besser versteckt als Edelsteine. Die ‚geheimen Bücher‘ des Ehemanns im Italien der Renaissance", Vortrag, Lange Nacht der Wissenschaften, SFB 980, Freie Universität Berlin, 9.6.2015
  • "Dottrina und esperienza. Zu verschiedenen Wissensarten und ihrer Vermittlung in Leon Battista Albertis Libri della famiglia", Studientag "Literatur und Wissen in der Vormoderne", SFB 980, Freie Universität Berlin, 18.2.2015
  • "Die frauenlose Familie: zu Strategien und Modi häuslicher Diskussion in Leon Battista Albertis Libri della famiglia"Workshop und Studientag "Institutionengeschichte als Geschlechtergeschichte. Neue Perspektiven auf das Verhältnis von Wissen und gender", Freie Universität Berlin, 20.5.2014
  • "Die Familie als Institution der Wissensvermittlung in L. B. Albertis Libri della famiglia", Dt. Italianistentag Erlangen, 20.3.2014
  • "Das Einbrechen der Wirklichkeit in den Roman. Zur Präsenz des Autors in Ulrich Peltzers 'Bryant Park' und Alain Robbe-Grillets 'La Reprise'", Workshop "Auto(r)fiktion", Literaturforum im Brecht-Haus, Berlin, 14.12.2012
  • "New Italian Epic: Zu literarischen Autonomiebestrebungen und der Vision eines 'neuen' Italien in der zeitgenössischen italienischen Narrativik", Dt. Italianistentag Hamburg, 3.3.2012