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Neuerscheinung

11.01.2012

Gerd-Hermann Susen / Edith Wack (Hrsg.): "Was wir im Verstand ausjäten, kommt im Traume wieder".

Wilhelm Bölsche 1861-1939. Würzburg: Königshausen & Neumann 2012.

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Die Herausgeber sind Mitarbeiter der an der Freien Universität Berlin entstehenden wissenschaftlichen Ausgabe der Werke und Briefe Wilhelm Bölsches. Gerd-Hermann Susen hat 2005 Bölsches dritten und letzten Roman „Die Mittagsgöttin“ herausgegeben, zur Zeit erarbeitet er gemeinsam mit Hans-Gert Roloff den Band mit den frühen Erzählungen und Romanen. 2010 ist von ihm überdies der kommentierte Briefwechsel Bölsches mit Autoren der „Freien Bühne“ vorgelegt worden. Die Ausgabe von Bölsches Korrespondenz mit den Brüdern Carl und Gerhart Hauptmann wird von Edith Wack vorbereitet. Sie ist zugleich Mitarbeiterin des Projekts „Gerhart Hauptmann digital“, das die Freie Universität in Kooperation mit der Staatsbibliothek Berlin durchführt.

Kurzinhalt: G.-H. Susen / E. Wack: Einleitung – E. Wack: Vom Rhein an die Spree. Wilhelm Bölsches literarische Anfänge – H.-G. Roloff: Wilhelm Bölsches Roman Paulus. Protokoll einer literarhistorischen Lektüre – L. L. Schneider: Im Banne des Kunstwollens / An der Traumgrenze. Bölsches Grundlagen als Poetik einer guten Evolution – G.-H. Susen:   „ . . .irgend ein Philosoph in Friedrichshagen“. Wilhelm Bölsches Mittagsgöttin im Spannungsfeld sozialdemokratischer Kulturpolitik – G. Cepl-Kaufmann: Wilhelm Bölsche und Richard Dehmel. Eine Freundschaft? – M. Keilson-Lauritz: Das Liebesleben in der Natur und die Venus Urania. Wilhelm Bölsche als heimlicher Inspirator von Benedict Friedlaenders Soziabilitätskonzept – P. Sprengel: Vom Zeugungsmysterium zum Anti-Aging. Naturphilosophie und Medizinkritik bei Wilhelm Bölsche und Gerhart Hauptmann – J. Valent: Chaos und Licht. Über die „natürliche Religion“ des Christian von Ehrenfels und seinen Plan der Verbreitung durch W. Bölsche und T. G. Masaryk – O. Breidbach: Bemerkungen zu Wilhelm Bölsches Bedeutung für die Popularisierung der Naturwissenschaften – E. Thauerer: Wilhelm Bölsche und die Schule. Erziehung und Bildung aus naturphilosophischer Sicht – M. King: Staatsfeind und Schönheitsgöttin. Bakteriologisches Wissen in Wilhelm Bölsches populärdarwinistischen Schriften – S. Azzouni: Wie der Autor des ersten Kosmosbändchens entstand. Der Autor im populärwissenschaftlichen Text – N. Saul: „. . .im dunkeln Drange immer auf ein Ziel los“. Wilhelm Bölsche als Darwin-Biograph – B. Spiekermann: Biologische Erbauungen. Das Fortwirken der physikotheologischen Tradition in Bölsches populärwissenschaftlichen Schriften – J. Joachimsthaler: Ästhetik im Zeitalter der naturwissenschaftlichen Dominanz. Wilhelm Bölsche und der „Monismus“

 

 



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Stand: 17.01.2012

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