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Tamara Jugov (Dr. des.)

Tamara Porträt

Institut/Einrichtungen:

Adresse Thielallee 43
14195 Berlin
E-Mail tamara.jugov@fu-berlin.de

Aktuelle Funktionen und Aufgabenbereiche

Wissenschaftliche Mitarbeiterin und ständiges Direktoriumsmitglied der Kolleg-Forschergruppe "Justitia Amplificata"

Vita

Tamara Jugov hat Politik, Philosophie und Politische Theorie an der Freien Universität Berlin, der UvA in Amsterdam und der LSE in London studiert.

Während ihrer Promotion hat sie als wissenschaftliche Mitarbeiterin am Sonderforschungsbereich 700 Governance in Räumen begrenzter Staatlichkeit an der Freien Universität Berlin (Prof. Ladwig) sowie an der Professur für Internationale Politische Theorie (Prof. Gosepath) am Fachbereich Gesellschaftswissenschaften der Goethe-Universität Frankfurt gearbeitet. Sie war in dieser Zeit Gastwissenschaftlerin am Centre for the Study of Social Justice der Universität Oxford sowie an der Research School for Social Sciences an der Australian National University in Canberra (auf Einladung von Prof. Goodin). Tamara war Studien- und Promotionsstipendiatin der Studienstiftung des deutschen Volkes sowie Stipendiatin des interdisziplinären Exzellenzprogramms des „Studienkolleg zu Berlin“.

In Mai 2014 wurde Tamara mit einer Doktorarbeit zum Thema „Geltungsgründe politischer Gerechtigkeit: Gerechtigkeitspflichten in Kontexten ohne politische Institutionen" an der Goethe-Universität Frankfurt promoviert (Betreuer: Stefan Gosepath und Rainer Forst). In ihrer Dissertation untersucht Tamara welche Gerechtigkeitspflichten in nicht-institutionell verfassten Kontexten wie zerfallenden Staaten oder nicht-institutionellen Teilbereichen der Globalen Ordnung greifen. Dabei argumentiert sie dafür Verhältnisse systemischer Dominanz als Kernproblem sozialer Gerechtigkeitsfragen zu begreifen. Damit entwirft die Arbeit einen freiheitsbasierten, relationalen Ansatz, der auf einer kantischen Interpretation neo-republikanischer Theorien beruht.

Tamaras Forschungsschwerpunkte sind Fragen der sozialen, strukturellen und globalen Gerechtigkeit; Macht-, Dominanz- und Freiheitstheorien, sowie methodologische und meta-theoretische Fragen zu „nicht-idealer“ Theorie. 

Tamara ist Mitglied des "Global Justice Network".

Seit 2014 ist Tamara Herausgeberin der Zeitschrift "Global Justice: Theory, Practice, Rhetoric" (gemeinsam mit Julian Culp, Miriam Ronzoni und Laura Valentini)

Sie war als Gutachterin für das Journal of Political Philosophy, für die Critical Review of International Social and International Philosophy (CRISPP) sowie für Global Justice: Theory, Practice, Rhetoric tätig.

 
Am Institut für Philosophie, Freie Universität Berlin:

SoSe 2016 Strukturelle und epistemische Ungerechtigkeit
WiSe 2015/2016 HS Kants politische Philosophie (mit Stefan Gosepath)
SoSe 2015 Einführung in die Praktische Philosophie
WiSe 2014/2015 Einführung in die theoretische Philosophie: Schreibkurs

Am Fachbereich Gesellschaftswissenschaften, Goethe-Universität Frankfurt:

WiSe 2011/2012 Propädeutikum Politikwissenschaft, Einführungsvorlesung mit Tutorien (gemeinsam mit Stefan Gosepath und Christoph Broszies)
SoSe 2011 PS Die Idee der Politischen Freiheit
WiSe 2009/2010 PS Einführung in Kants politische Philosophie

Am Otto-Suhr-Institut für Politikwissenschaft, Freie Universität Berlin:

SoSe 2007 PS Normative Theorien Internationaler Beziehungen (gemeinsam mit Cord Schmelzle)
WiSe 2006/2007           PS Die Liberalismus-Kommunitarismus-Debatte
  • Fragen der sozialen, strukturellen und globalen Gerechtigkeit
  • Macht-, Dominanz- und Freiheitstheorien
  • Methodologische und metatheoretische Fragen zu "nicht-idealer" Theorie

2008

  • „Governance für Wen? Zum legitimen Framing politischer Ordnungsgrößen in Räumen zerfallender Staatlichkeit“, in: De La Rosa, Sybille/Höppner, Ulrike/Kötter, Mattias (Hrsg.): Transdisziplinäre Governanceforschung. Gemeinsam hinter den Staat blicken, Nomos, Baden-Baden.

2007

  • „Governance, Normativität und begrenzte Staatlichkeit“, SFB-Governance Working Paper Series No. 4, Berlin (mit Bernd Ladwig und Cord Schmelzle).

2005

  • „Zwischen Halbmond und Sternenkranz – Islamische Welten im Focus“, in: Trabant, Jürgen (Hrsg.): Projekt Junges Europa. Wehrhahn, Berlin.

2004

  • „The Role of Representation and Legitimacy in the Current Debate on the Future of the Concept of State Sovereignty“, in: Hille, Charlotte (Hrsg.): Statebuilding. Challenges between Theoretical Necessity and Political Reality, Den Haag.
09/2015 "Systemic and Agential Domination: A Kantian Framwork", American Political Science Association Annual Meeting, San Francisco
03/2015 Vortrag „Kants politischer Republikanismus: Eine machttheoretische Rekonstruktion“ DVPW-Theoriesektionstagung, Aachen
02/2015 Vortrag „Structural Injustice: Duties of the Oppressed“ (zusammen mit Lea Ypi) auf dem Workshop „Structural Injustice“ des Wissenschaftskollegs zu Berlin und der KFG Justitia Amplificata, Wissenschaftskolleg zu Berlin
10/2014 Vortrag „Gerechtigkeit in zerfallenden Staaten? Für einen dominanzbasierten, praxis-abhängigen Ansatz“ beim Workshop „Normative Fragen von Governance in Räumen begrenzter Staatlichkeit“, SFB 700, Freie Universität Berlin
07/2014 Vortrag „How a domination-based approach can overcome the status-quo- and circularity-objection to practice-dependent theories of justice“ auf dem Workshop Global Justice des Global Justice Networks, Bad Homburg
06/2014 Kommentar zu Philip Pettit „A question concerning the „systematicity“ of Pettit’s political ideal of freedom as non-domination“ im Workshop Agency, Freedom and Politics in Philip Pettit’s work (mit P. Pettit) an der HU Berlin 
04/2014 Kommentar  zu Helga Varden: „Is Kant’s Republicanism a non-ideal theory?“ Internationale Konferenz Kant and Republicanism, Universität Hamburg/ Exzellenzcluster Normative Ordnungen
09/2013 Vortrag „A Dilemma for Practice-Dependent Approaches to Justice, and how a Domination-based Approach can overcome it“ auf der General Conference der ECPR in Bordeaux
04/2012 Kommentar zu Andrea Sangiovanni „Practice-Dependence Revisited: Confronting the Facts“, Workshop der KFG Justitia Amplificata, Frankfurt/Main
11/2011 Vortrag „Geltungsgründe globaler Gerechtigkeit: global oder national“ im Politischen Theorie Colloquium (Prof. Walter Pfannkuche), Universität Kassel
09/2011 Vortrag „Geltungsgründe globaler Gerechtigkeit: global oder national“ auf dem Deutschen Kongress für Philosophie der DgPhil in München
08/2011 Vortrag „Individual Duties not to Harm in non-institutional Contexts: A Kantian Analysis“ auf der ECPR General Conference in Rejkjavik. 
06/2011 Vortrag „Eine nicht-ideale Theorie der Nicht-Dominierung? Die Pflicht Institutionen zu schaffen“ Vortrag im Politischen-Theorie Colloquium (Prof. Corinna Mieth), Ruhr-Universität Bochum
03/2011 Vortrag „Justice in Failed States?“ im Politischen Theorie-Colloquium der ANU, Canberra.
07/2010 Vortrag „Geltungsgründe globaler Gerechtigkeit: global oder national“ im Colloquium Politische Theorie (Prof. Rainer Forst/Prof. Stefan Gosepath), Frankfurt/Main
06/2010 Vortrag „Geltungsgründe globaler Gerechtigkeit: global oder national“ auf der Konferenz Internationale Politische Theorie der DVP, Frankfurt/Main
10/2009 Vortrag „Justice in Failed States?“ auf der Nachwuchskonferenz des Exzellenzclusters „Normative Ordnungen“, Frankfurt/Main
09/2009 Vortrag „Why G.A. Cohen’s and Amartya Sen’s practice-independent accounts of justice are too utopian and abstract: A basic structural defence of practice-dependent approaches to justice“ auf dem Workshop The Diversity of Human Rights, Dubrovnic
11/2008 Vortrag „Should ideal justice theory be in the position to provide normative orientation for non-ideal circumstances? The case of failed states“ im Political Theory Research Colloquium, Department of Politics, Oxford University
09/2008 Vortrag „Rawlsian Constructivism“ auf der Graduierten-Konferenz Brave New World, Manchester
06/2008 Vortrag „Justice in Failed States?“ auf den ECPR-Workshops Lissabon
05/2008 Vortrag „Rawls Konstruktivismus in seiner Völkerrechtskonzeption“ im Colloquium Recht und Theorie der Politik (Prof. Bernd Ladwig), Freie Universität Berlin
09/2007 Vortrag „Kosmopolitismus und Republikanismus: Die Herausforderung nicht-idealer Umstände“ auf dem Workshop The Diversity of Human Rights, Dubrovnic
01/2007 Vortrag „Der Staat als universelles Ordnungsmodell internationaler Beziehungen? Normative Argumente für Staatlichkeit“ im Colloquium Recht und Theorie der Politik (Prof. Bernd Ladwig), Freie Universität Berlin
09/2006 Vortrag „Zur Möglichkeit eines internalistischen Essentialismus der Menschenrechte: Der Fähigkeitenansatz auf dem Prüfstand“ auf dem Workshop The Diversity of Human Rights, Dubrovnic