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Vladimir Sorokin

Samuel Fischer-Gastprofessor im Sommersemester 1998

Vladimir Sorokin

Vladimir Sorokin, 1955 in Moskau geboren, arbeitete nach einem Ingenieurstudium als Buchillustrator, bevor er Mitte der siebziger Jahre erste literarische Anerkennung erfuhr. Seit Anfang der 1980er zählt er zu den Moskauer Konzeptualisten, die Traditionen der Avantgarde radikalisieren. Sie richten sich nicht nur gegen die offizielle Sowjetliteratur, sondern auch gegen den Klassikerkult, gegen die neonationalistische Dorfprosa, gegen die moralisierende Dissidenten-Literatur. Für die Konzeptualisten waren sie alle Teil eines Systems, dem man nicht entkommen konnte. Sorokin wurde im Westen mit Werken wie Die Schlange, Herzen der Vier und Obelisk bekannt und gilt als Experte für Kannibalismus, Sadismus, Kot, Folter und Mord. Er lebt mit seiner Familie in Moskau.

Weitergehende Informationen auf den Webseiten des Peter-Szondi-Instituts für Allgemeine und Vergleichende Literaturwissenschaft:

 


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Stand: 22.04.2010

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