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Interdisziplinäres Zentrum "Mittelalter - Renaissance - Frühe Neuzeit"

Das Interdisziplinäre Zentrum ist ein virtuelles Gebäude, unter dessen Dach sich verschiedene Forschungsinitiativen der Berliner Mittelalter- und Frühneuzeitforschung präsentieren. Diese Homepage hat die Aufgabe, die verschiedenen Forschungsinitiativen zu bündeln und diejenigen, die sich über die Mittelalter- und Frühneuzeitforschung (besonders) an der Freien Universität informieren wollen, einen Überblick über aktuelle, aber auch über geplante oder bereits abgeschlossene Forschungsvorhaben zu geben. Sie informiert über Veranstaltungen, stellt Kontaktadressen zur Verfügung, weist auf aktuelle Publikationen und auf geplante Tagungen hin.

Die Homepage wird regelmäßig gepflegt und die Verantwortlichen freuen sich über aufzunehmendes Material und konstruktive Kritik. Eine E-Mail genügt.


Die Mitglieder des IZ "Mittelalter - Renaissance - Frühe Neuzeit"

Mitglied des Interdisziplinären Zentrums können alle Mitglieder der Freien Universität werden, von Studierenden bis zu Professorinnen und Professoren. Die Mitglieder erhalten Informationen über aktuelle Forschungsvorhaben und Veranstaltungen per E-Mail, können sich an diesen Projekten beteiligen und die Unterstützung der Koordinationsstelle des Zentrums in Anspruch nehmen. Da das Zentrum aber auch diejenigen mit Informationen versorgen möchte, die keine Arbeitsstelle an der Freien Universität inne haben, gibt es die Möglichkeit, sich als assoziiertes Mitglied eintragen zu lassen. Assoziierte Mitglieder können nicht in den Vorstand gewählt werden und haben kein Stimmrecht in der Jahresversammlung.

Die Mitglieder des Interdisziplinären Zentrums wählen alle zwei Jahre einen Vorstand. Dieser wählt anschließend aus seiner Mitte die Sprecherin / den Sprecher des Zentrums. Die Sprecherin / der Sprecher vertritt das Zentrum nach außen und gegenüber dem Präsidium der Freien Universität. In der ersten Amtsperiode hatte Prof. Dr. Wilhelm Schmidt-Biggemann (Geschichte der Philosophie) dieses Amt inne, die zweite Amtsperiode übernahm Prof. Dr. Klaus Krüger (Kunstgeschichte), dritte Sprecherin war Prof. Dr. Ursula Kocher (Deutsche Philologie), vierter Sprecher Prof. Dr. Andrew James Johnston (Englische Philologie). Seit November 2011 ist Prof. Dr. Jutta Eming (Deutsche Philologie) Sprecherin des Interdisziplinären Zentrums.


Die Koordinationsstelle des IZ "Mittelalter - Renaissance - Frühe Neuzeit"

Die Koordinationsstelle des Zentrums wird momentan von Hannah Wälzholz geführt. Sie leitet die Koordinationsstelle, hilft bei der Antragstellung für Drittmittelvorhaben und bei der wissenschaftlichen Koordination laufender Projekte.
Die Unterstützung der Koordinationsstelle können alle Mitglieder des Interdisziplinären Zentrums in Anspruch nehmen.


Die Aufgaben des IZ "Mittelalter - Renaissance - Frühe Neuzeit"

Die Einwerbung von Drittmitteln

Das Interdisziplinäre Zentrum hat die Aufgabe, die Einwerbung von Drittmitteln im Bereich der Mittelalter- und Frühneuzeitforschung zu unterstützen. Es erfüllt diese Aufgabe durch Information (Homepage, E-Mail) und konkrete Hilfestellung bei der Antragstellung und Verwaltung von Drittmittelprojekten (Koordinationsstelle). Seit Gründung des Zentrums (Januar 2003) wurden und werden folgende Projekte von der Koordinationsstelle initiiert und begleitet: die DFG-geförderte Forschergruppe 'Topik und Tradition' und das von der Thyssen-Stiftung finanzierte und inzwischen abgeschlossene Projekt 'China im Diskurs'. Im Herbst 2009 startet unter dem Dach des IZ das von der Gerda Henkel Stiftung geförderte Projekt einer wissenschaftlich eingeleiteten und kommentierten Reprintausgabe der Hauptwerke von Athanasius Kircher.

Stärkung des Forschungsschwerpunktes

Das Zentrum unterstützt die Schwerpunktbildung in den Geisteswissenschaften der Freien Universität, indem es die Aktivitäten der historischen Fächer koordiniert und präsentiert. Neben der Drittmitteleinwerbung konnten bisher eine zusätzliche Juniorprofessur (W1) und eine befristete Professur (W2) an das Zentrum gebunden werden.

Nachwuchsförderung

Der Nachwuchsförderung dienen verschiedene Veranstaltungen des Zentrums. An erster Stelle ist das Colloquium des Zentrums (freitags zwischen 16.00 und 18.00 Uhr) zu nennen. Das Colloquium bietet – jenseits von Hierarchie und Konkurrenzdruck – die Möglichkeit zum Austausch und zur Diskussion eigener und fremder Forschungspositionen sowie zur gemeinsamen  Lektüre wichtiger Quellen. Vorgestellt werden können eigene Projekte, Entwürfe und Ideen zu Aufsätzen, Vorträgen oder Qualifikationsarbeiten. Zudem kann ein solches Forum zur Initiierung von Forschungsprojekten und damit zur Finanzierung der eigenen Forschung beitragen.

Seit dem Wintersemester (2007/08) bietet das Zentrum eine weitere Veranstaltungan, die explizit der Nachwuchsförderung dient. Unterstützt von Wolfgang Maaz (Mittellateinische Philologie) und Anne Eusterschulte (Philosophie) werden gemeinsam mittel- und neulateinische Texte gelesen. Neben der Übung im Lesen lateinischer Texte bietet dieser Kurs die Möglichkeit, gemeinsam mit anderen Mittelalter- und FrühneuzeitlerInnen aus verschiedenen Forschungsbereichen komplexe, disziplinenüberschreitende Texte zu erschließen. Die Veranstaltung steht allen offen. Weitere Informationen über die jeweilige Semesterplanung finden Sie hier. Anmeldungen für den Kurs bitte an Anne Eusterschulte.

Den Aspekt der Nachwuchsförderung erlauben auch die Colloquien und Workshops der Forschergruppe Topik und Tradition. Sie bieten Raum zur Diskussion und die Gelegenheit, eigene Arbeiten einem spezialisierten interdisziplinären Publikum zu präsentieren.

Öffentlichkeitsarbeit

Die Publikationsreihe des Zentrums, Berliner Mittelalter- und Frühneuzeitforschung, bietet Mitgliedern des Zentrums die Möglichkeit, ihre interdisziplinär angelegten Forschungen zu veröffentlichen. Es werden Tagungsbände, Aufsatzsammlungen, Monographien, Bibliographien etc. aufgenommen. Wichtigste Aufnahmekriterien sind Qualität, Aktualität und Interdisziplinarität der Forschung. Die Entscheidung über die Aufnahme in die Reihe trifft die Redaktion. Die Reihe wird gemeinsam mit v&r unipress realisiert. Trotz einer möglichst hohen Qualität der Bücher soll der Preis auch Interessierten mit nicht so üppigem Einkommen den Erwerb eines Bandes ermöglichen. Der Ladenpreis für die einzelnen Bände liegt im Schnitt bei 40 Euro. Für die Erstellung eines Bandes sind ca. 3.000,- Euro Druckkostenzuschuss notwendig. Dank der Unterstützung des Außenamtes der Freien Universität, können zwei der vier Bände pro Jahr durch das Zentrum finanziert werden. Ein entsprechender Antrag ist an die Redaktion zu richten, die über die Vergabe der Mittel entscheidet. Die Koordinationsstelle des Zentrums übernimmt gemeinsam mit dem Verlag die satztechnischen Aufgaben.

Der Öffentlichkeitsarbeit dient auch die Beteiligung an der Langen Nacht der Wissenschaften, an Universitätsvorlesungen (wie z. B. 'FUnktionen der Sprache' im Sommersemester 2007) und die Organisation von Tagungen und Workshops (siehe unter 'News').

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