Interdisziplinäres Zentrum Europäische Sprachen


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Interdisziplinäres Zentrum Europäische Sprachen: Strukturen - Entwicklung - Vergleich (ZEUS)

Die Initiative für das Interdisziplinäre Zentrum "Europäische Sprachen: Strukturen - Entwicklung - Vergleich" (ZEUS) geht auf Sprachwissenschaftlerinnen und Sprachwissenschaftler aus mehreren Fächern und zwei Fachbereichen im Jahr 2004 zurück. Beteiligt waren (und sind) VertreterInnen der Anglistik, Romanistik, Germanistik und Niederlandistik, Philosophie, Nordamerikastudien, Indogermanistik, Turkologie, Islamwissenschaften sowie des Sprachenzentrums. Das Interdisziplinäre Zentrum wird von den beiden Fachbereichen Philosophie und Geisteswissenschaften sowie Geschichts- und Kulturwissenschaften getragen.

Ziel des Interdisziplinären Zentrums Europäische Sprachen ist es, die vorhandenen Ressourcen der sprachwissenschaftlichen Einheiten in Forschung und Lehre an der Freien Universität zu bündeln und zu stärken. Die Weiterentwicklung und der Ausbau interdisziplinärer sprachwissenschaftlicher Forschung, die Einwerbung von Drittmitteln, eine konsequente Nachwuchsföderung und nicht zuletzt eine verstärkte Öffentlichkeitsarbeit stellen die Hauptziele des IZ ZEUS dar.

Forschung

Die bestehenden sprachwissenschaftlichen Forschungsaktivitäten an der Freien Universität lassen sich insgesamt in fünf thematische Bereiche gliedern:

In allen genannten Bereichen sind verschiedene theoretische Ansätze und Konzeptionen vertreten. Diese unterschiedliche Ausprägung der an der Freien Universität gepflegten sprachwissenschaftlichen Methoden und Theorien wird im Rahmen des IZ Europäische Sprachen durchaus als Chance und Grundlage für interdisziplinäre Diskussionen und Zusammenarbeit verstanden.

Den Phänomenbereich der Forschungsaktivitäten des IZ bilden die europäischen Sprachen, die thematischen Schwerpunkte lassen sich durch die Begriffe "Strukturen - Entwicklung - Vergleich" kennzeichnen. Die inhaltliche und theoretische Diskussion des IZ orientiert sich vor allem an einigen großen Kontroversen aktueller Theoriediskussion, die diese Kernbegriffe betreffen. Die europäische Ausrichtung entspricht der Tradition, den besonderen Möglichkeiten und Stärken der Sprachwissenschaften an der Freien Universität. Dabei spielt auch die Kontrastierung mit außereuropäischen Sprachen eine wesentliche Rolle. Das IZ verfügt somit über ein eigenes Profil, das sich von dem der Universitäten und Institute im Berliner Raum deutlich unterscheidet, und auch überregional als Institution eine wertvolle Ergänzung zu den bereits bestehenden sprachwissenschaftlichen Einrichtungen mit europäischem Bezug bildet.

Öffentlichkeitsarbeit, Vernetzung und Nachwuchsförderung

Neben verstärkter Öffentlichkeitsarbeit durch Präsentationen auf der "Langen Nacht der Wissenschaften" zeigt sich die universitätsinterne Vernetzung in instituts- und fächerübergreifenden gemeinsamen Studientagen, Kolloquien und Universitätsvorlesungen sowie einem gemeinsamen Vorlesungsverzeichnis. Der im Wintersemester 2007/08 erstmals eingerichtete Masterstudiengang "Sprachen Europas: Strukturen und Verwendung" ist ein Ergebnis der erfolgreichen Bemühungen des IZ Europäische Sprachen um eine interdisziplinär ausgerichtete, sprachwissenschaftliche Nachwuchsförderung an der Freien Universität.


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Stand: 22.02.2010

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