Drittmitteleinwerbungen der FSGS

Die Friedrich-Schlegel-Graduiertenschule wird seit 2008 Jahren über die Exzellenzinitiative des Bundes und der Länder gefördert. Durch diese Förderung konnten exzellente Strukturen zur Ausbildung des wissenschaftlichen Nachwuchses erprobt und etabliert werden. Die durchschnittliche Promotionszeit liegt bei 3,7 Jahren, der Übergang in eine finanzierte PostDoc-Phase oder in das Berufsleben außerhalb der Wissenschaft gelingt den Alumni zumeist sehr schnell. Die Promovierenden sind mobil und international. Sie haben gelernt, ihr eigenes Projekt in einen interdisziplinären Kontext zu stellen und profitieren von dem intellektuell anregenden und vielfältigen Umfeld der Graduiertenschule. 

Die Leistungen der Graduiertenschule wurden 2017 von der Einstein Stiftung Berlin honoriert. Die FSGS erhielt den Doktorandenprogrammpreis Berlin.

Die Graduiertenschule unterstützt junge Wissenschaftler*innen in der Beantragung von Stipendien und Forschungsgeldern sowie in der Durchführung ihrer Projekte (Arbeitsplätze, Administration). Internationale Wissenschaftler*innen kommen mit Stipendien des DAAD (Kaitlin Staudt, Carol Bartges, Chenxin Jiang) oder der AvH (Izabel Rakar) an die Schule und bereichern die Diskussionen durch ihre Projekte. Ehemalige Stipendiat*innen kehren mit externer Finanzierung zurück (Johannes Görbert, Anne Enderwitz). Doktorand*innen der FSGS werben zusätzliche Gelder für einen Auslandsaufenthalt ein (Stanford, Princeton, Moskau).

Die Japanologin und Juniorprofessorin und der FSGS, Elena Giannoulis, konnte kürzlich einen ERC-Grant einwerben. Ein toller Erfolg! Arata Takeda beantragte bei der DFG ein Forschungsprojekt und stellte dieses unter das Dach der Graduiertenschule. 

Die Graduiertenschule hat lebendige Partnerschaften mit renommierten internationalen Universitäten aufgebaut, an denen die Doktorand*innen ihr Auslandssemester absolvieren können. Im Gegenzug bereichern durchschnittlich vier Doktorand*innen der Partnerhochschulen pro Semester die Graduiertenschule durch ihre aktive Teilnahme und ihre Projekte. Finanziert werden sie von Ihrer Heimatuniversität.

Die Graduiertenschule motiviert und unterstützt ihre Professor*innen in der Beantragung von Projekten, speziell im Format Visiting-Fellowships der Einstein Stiftung Berlin, um die Internationalität der Graduiertenschule weiter auszubauen. Bisher hat die Graduiertenschule von den Inputs folgender Visiting Fellows profitiert: Thomas Y. Levin (Princeton), Stefan Keppler-Tasaki (University of Tokyo) und Susan Merrill Squier (Penn State University). 

Die Graduiertenschule vernetzt Berliner Forschungsprojekte, an denen Literaturwissenschaftler*innen promovieren und forschen. Sie integriert die jungen Literaturwissenschaftler*innen in das eigene Netzwerk: Diese stellen im Mittagsforum ihre Projekte vor, nehmen an den Jahrgangscolloquien teil und haben zum Teil ihre Arbeitsplätze in der Graduiertenschule. Der Graduiertenschule verbunden sind die folgenden Projekte: Zukunftsphilologie, Travelling Traditions, Verflechtungen von Theater Kulturen

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