Tagung mit u.a. Kirill Medvedev, Galina Rimbu, Igor Gulin, Dagmara Kraus-Cavaillès, Andreas Bülhoff, Norbert Lange

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Zeit: 23.– 24. Juni 2017
Ort: Haus für Poesie, Kulturbrauerei, Knaackstraße 97, 10435 Berlin
Programm

Eine Veranstaltung der Friedrich Schlegel Graduiertenschule für literaturwissenschaftliche Studien an der Freien Universität Berlin, der Ludwig-Maximilians-Universität München und dem Zentrum für Literatur- und Kulturforschung Berlin in Kooperation mit dem Haus für Poesie.

Was kann und soll Poesie heute leisten? In Zeiten globaler Hybridkulturen, identitärer Nationalismen und digitaler Postfaktizität stellt sich die Frage nach der gesellschaftlichen Position und Funktion ästhetischer Praxis in aller Schärfe. Es bedarf neuer poetischer Verfahren, um zeitgemäße Ant­worten auf die Herausforderungen spätmoderner Gesellschaften zu formu­lieren. Poesis und Polis stehen dabei im Spannungsfeld von Machen und Gemacht-Werden in einer Beziehung, die immer wieder aufs Neue ausgelotet und ästhetisch ausformuliert werden muss.

Anlässlich des 65. Geburtstags des Slavisten, Literaturwissenschaftlers und Übersetzers Georg Witte blickt die Tagung mit ihm zusammen auf Positionen lyrischer Zeitge­nossenschaft. Lyrikerinnen und Lyriker sowie Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler sind eingeladen, eine (Selbst)Verortung gegenwärtiger Lyrik zwischen Poetischem und Politischem, Indi­viduellem und Kollektivem, Vergangenem und Aktuellem, Privatem und Öffentlichem zu ver­handeln.

Tagung mit u.a. Kirill Medvedev, Galina Rimbu, Igor Gulin, Dagmara Kraus-Cavaillès, Andreas Bülhoff, Norbert Lange

Die Tagung findet in deutscher, englischer und russischer Sprache statt, Übersetzungen stehen zur Verfügung.

Weiterführende Informationen: www.haus-fuer-poesie.org

Um Anmeldung wird gebeten unter: schwartz@zfl-berlin.org

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