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Perspektiven

Die Verlagerung des Frankreich-Zentrums von der Technischen Universität Berlin zur Freien Universität Berlin und die dadurch neu entstandenen Strukturen haben die Rahmenbedingungen seiner Tätigkeit grundsätzlich verändert. Für das Frankreich-Zentrum bietet diese neue Situation ohne Zweifel vielfältige Chancen; gleichzeitig stellt sie eine Herausforderung dar, die sich nur mit Hilfe von Kreativität und Innovation, Vernetzung und Zusammenarbeit bewältigen lassen wird. Um dies zu erreichen, haben die Mitglieder des Frankreich-Zentrums einige Ziele erarbeitet, die ihre Tätigkeit für die Zukunft strukturieren sollen.

Die Erweiterung und Vertiefung der Verankerung des Frankreich-Zentrums in der Freien Universität stellt das erste Ziel dar. Dabei soll es nicht nur um eine Fortsetzung der intensiven Zusammenarbeit mit den beiden Fachbereichen gehen, an denen die Mitglieder des Frankreich-Zentrums angesiedelt sind und die bereits vorrangige Gesprächspartner sind, sondern um die Schaffung von neuen Vernetzungen mit weiteren Fachbereichen, bei denen andere Formen von frankreichbezogener Forschung und Lehre vorhanden sind. Dies könnte sich zum Beispiel durch die Errichtung von Doppelmitgliedschaften konkretisieren, aber auch durch eine gemeinsame Reflexion über den Platz des Frankreich-Zentrums im Dahlemer Humanities Center und im Zentrum für Regionalstudien.

Als zweites Ziel ist an eine bessere Vernetzung der zahlreichen Institutionen in der Region Berlin-Brandenburg gedacht, die sich mit Frankreich und frankreichbezogenen Themen befassen. Unter den anzusprechenden Institutionen – mit denen schon erste Kontakte aufgenommen worden sind – befinden sich nicht nur die vier Berliner Universitäten, die Universitäten Potsdam und Frankfurt/Oder, sondern auch die Kulturabteilung der Französischen Botschaft und das französische Kulturinstitut, das Centre Marc Bloch, das Wissenschaftskolleg, das Wissenschaftszentrum Berlin, die Max-Planck-Institute für Bildungsforschung und für Wissenschaftsgeschichte sowie die Stiftung Genshagen. Die angestrebte Vernetzung soll dazu dienen, das in Berlin in einzigartiger Dichte vorhandene Potential an Frankreich-Kompetenz zu bündeln, um die Sichtbarkeit der frankreichbezogenen Forschung und Lehre in der Region zu erhöhen, Synergieeffekte zu erreichen und gemeinsame Projekte zu realisieren.

Als drittes Ziel wird eine Intensivierung der Zusammenarbeit zwischen den Frankreich-Zentren von Berlin, Freiburg im Breisgau, Leipzig und Saarbrücken angestrebt. Erste Gespräche in diesem Zusammenhang haben stattgefunden. Eine solche strukturierte Zusammenarbeit, die von der Deutsch-Französischen Hochschule unterstützt wird, soll längerfristig zur Organisation gemeinsamer Projekte (Veranstaltungsreihen, Sommeruniversitäten) führen; kurzfristig wird bereits an einem gemeinsamen Internetauftritt gearbeitet. Bereits bestehende Kooperationen, wie jene zum CIERA (Centre Interdisciplinaire d’Etudes et de Recherches sur l’Allemagne) sollen ebenfalls verstärkt werden.

 

Letzte Aktualisierung: 17.02.2013

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