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Prof. Dr. Astrid Deuber-Mankowski: "Philosophie außer sich! Gender, Geschlecht, Queer, Kritik, Sexualität"

12.07.2011 | 18:15

Vortrag im Rahmen der Ringvorlesung "Peripherie und Zentrum"


Die Beziehung zwischen Philosophie und den mit den Konzepten von Gender, Geschlecht, Queer und Sexualität aufgerufenen Fragen ist spannungs- und konfliktreich. Denn einerseits bringt die von Foucault als Ereignis charakterisierte Konfrontation der Philosophie mit der Frage der Aktualität eine bestimmte Figur der Kritik hervor, welche die Grundlage bildet, aus der die feministische Theorie, die Gender Studies und auch die Queer Theory ihre Legitimation beziehen. Zugleich jedoch konfrontieren diese von der Philosophie keineswegs anerkannten Abkömmlinge die auf Rationalität ausgerichtete Philosophie mit der Kontingenz ihrer eigenen Grundlagen. Sie bringen die Philosophie außer sich, doch auch dies kann, wie in dem Vortrage gezeigt werden soll, in verschiedenen Formen geschehen.

Prof. Dr. Astrid Deuber-Mankowski (Ruhr-Universität Bochum)

Seit 2004 Professorin am Institut für Medienwissenschaft an der Ruhr-Universität Bochum. 1990-2004 Mitherausgeberin der Zeitschrift Die Philosophin. Forum für Philosophie und feministische Theorie. Publikationen u. a.: Einsatz des Lebens. Lebenswissen, Medialisierung, Geschlecht. Hg. mit Christoph E. F. Holzhey u. Anja Michaelsen. Berlin 2009; Praktiken der Illusion. Kant, Nietzsche, Cohen, Benjamin bis Donna J. Haraway. Berlin 2007;  Lara Croft. Modell, Medium, Cyberheldin. Das virtuelle Geschlecht und seine metaphysischen Tücken. Frankfurt a.M. 2001; Der frühe Walter Benjamin und Hermann Cohen. Berlin 2000.

 

Zeit & Ort

12.07.2011 | 18:15

Institut für Philosophie, Vortragsraum, Habelschwedter Allee 45, 14195 Berlin