Veranstaltungen der Frauenbeauftragten


"Macht- „Spiele“? – Präsenz & Statusverhalten in der Kommunikation"

Rhetorik-Training für Studentinnen und Wissenschaftliche Mitarbeiterinnen mit Deborah Ruggieri

11. 1. 2018 (Wissenschaftliche Mitarbeiterinnen) 09.30-16.30 Uhr

17. 1. 2018 (Studentinnen) 09.30-16.30 Uhr

Wie gehe ich mit Macht – und Statusspielen um und wie kann ich meine Redebeiträge überzeugender gestalten? Wie kann ich Inhalte gekonnt setzen und  wirke präsent? Welche Rolle spielen Stereotype in der Kommunikation? Wie kann ich diese durchbrechen? Diese Fragestellungen greift das Training Macht – „Spiele“ – Präsenz und Statusverhalten in der Kommunikation auf. Über den rhetorischen Erfolg eines Beitrags entscheidet oft nicht (nur) der Inhalt des gesagten, sondern auch das Auftreten und der Eindruck, der bei den Zuhörenden entsteht. Ziel des Trainings ist, kommunikative Hierarchien und stereotypisierte Verhaltenszuschreibungen zu erkennen und zu unterlaufen bzw. für die eigene rhetorische Kompetenz nutzbar zu machen.

Die Teilnahme ist kostenlos. Da die Platzzahl limitiert ist, bitten wir um Voranmeldung per Mail an frauen@geisteswissenschaften.fu-berlin.de bis zum 15. 12. 2017.



Feminismus im Netz und das gewaltvolle Echo.

Vortrag und Diskussion mit Jasna Strick


7.11. 14.15-15.45 Uhr im UG5, Ihnestraße 22

Revolutionen starten heutzutage im Internet – Thesen werden nicht mehr an Kirchentüren genagelt, sondern in Blogs geschrieben. Aus feministischer und genderpolitischer Sicht wurde dies in Deutschland erstmals 2013 durch den mit dem Grimme Online Award ausgezeichneten Hashtag #aufschrei <https://www.facebook.com/hashtag/aufschrei> sichtbar. Zum ersten Mal startete im deutschsprachigen Raum eine politische Debatte in sozialen Netzwerken und fand den Weg in klassische Medien, wo sie sich viele Wochen hielt.

Jasna Strick – Autorin, netzaktive Feministin und #aufschrei Mitinitiatorin – gibt in ihrem Vortrag Einblick in die vielfältige netzfeministische Szene in Deutschland. Gleichzeitig analysiert sie die Strukturen des Antifeminismus im Netz und des konservativen Widererstarkens im Allgemeinen. Sie stellt aktivistische Erfolge der(auch, aber nicht nur) im Netz real existierenden Gewalt gegenüber und versucht, ein kämpferisches Fazit zu ziehen. Weitere Informationen zu Veranstaltungen im Rahmen der Themenwoche gegen sexualisierte Diskriminierung und Gewalt vom 6. bis 9. November 2017 unter http://www.fu-berlin.de/sites/frauenbeauftragte/news/aktionswoche-sdg.html