Die Frauenbeauftragte des Fachbereichs Philosophie und Geisteswissenschaft

Wahl

Die Wahl der Frauenbeauftragten erfolgt durch den dezentralen Frauenrat in zwei Schritten: im ersten Schritt werden "Wahlfrauen" gewählt, zwei Vertreterinnen jeder Gruppe (Professorinnen, Wissenschaftliche Mitarbeiterinnen, Sonstige Mitarbeiterinnen und Studentinnen). Diese Wahlfrauen wählen dann die Frauenbeauftragte und ihre Stellvertreterin. Nach § 59 Abs.1 Satz 7 BerlHG werden beide gewählten Vertreterinnen für eine Amtsperiode von zwei Jahren bestellt.

Aufgaben

Die Frauenbeauftragte vertritt die Belange sämtlicher weiblicher Beschäftigten aller Statusgruppen am Fachbereich, sie wirkt auf die Umsetzung der Gleichstellung der weiblichen Beschäftigten hin und achtet auf die Umsetzung der Vorgaben der Frauenförderrichtlinien der Freien Universität, der Gleichstellungsstandards der Berliner Hochschulen und des Gleichstellungskonzeptes der Freien Universität.

Der Aufgabenbereich der Frauenbeauftragten ist in gesetzlichen Bestimmungen festgelegt. Dies sind §59 BerlHG, das Landesgleichstellungsgesetz (hier besonders die §§ 17 und 18) und die Frauenförderrichtlinien der Freien Universität Berlin (hier besonders die §§ 25 und 30 IV).

Insbesondere ist sie in folgenden Aufgabengebieten tätig:

  • Beratung aller Mitglieder des Fachbereichs zu sexualisierter Diskriminierung und Gewalt, Gender- und Diversity Forschung, wissenschaftlichen Karrieremöglichkeiten für Frauen, Studieren und Arbeiten mit Familien- oder Pflegeverantwortung
  • Mitarbeit in Berufungskommissionen
  • Beratende Funktion in Gremien, z.B. dem Fachbereichsrat
  • Teilnahme an Bewerbungsgesprächen
  • Durchführung eigener Projekte
  • Ausschreibung und Vergabe der LoM-Gelder für Gleichstellung und Frauenförderung in Zusammenarbeit mit dem Dekanat
  • Mitarbeit in der Kommission zur Erstellung des Frauenförderplans