Bildstreifen Forschung

Übereinzelsprachlich gültige Formalisierung grundlegender syntaktischer Eigenschaften romanischer Sprachen im Rahmen des minimalistischen Programms

Die romanischen Sprachen sind diachron gut dokumentiert und synchron detailliert beschrieben, eignen sich daher optimal für den Sprachvergleich. Eine umfassende, formal homogene und moderne syntaktische Analyse der romanischen Sprachen, die sich auf übereinzelsprachlich gültige Darstellungsformen berufen kann, fehlt allerdings.

Institution:

Freie Universität Berlin, FB Philosophie und Geisteswissenschaften

Institut für romanische Philologie

Director:

Staff:

Anja Weingart (Uni Göttingen)

Dr. Ion Giurgea (ehemals Uni Konstanz)

Financial support:

DFG

Term:

Jan 01, 2008 — Dec 31, 2011

Contact Person:

Prof. Dr. Guido Mensching

Email:

Das Projekt "Bausteine romanischer Syntax" unternimmt es erstmals, den Formalismus des Minimalist Program (MP, vgl. Chomsky 1995) besonders in seiner jüngsten Entwicklung (vgl. Chomsky 2000ff.) in einer Breitenstudie auf die Satzsyntax aller großen romanischen Sprachen anzuwenden. Deren syntaktische Konvergenz und Variation soll mit Hilfe weniger durch Merkmalskomposition und Schnittstellen- bedingungen modellierter Parameter und auf der Grundlage eines generalisierten dynamischen Ableitungs- mechanismus beschreibungsadäquat erfasst und erklärungsadäquat analysiert werden. Entstehen soll dabei eine synchrone Grammatik der Syntax der romanischen Sprachen, die durch die minimalistische Modellierung vornehmlich funktionaler Elemente ("Bausteine") im Rahmen eines übereinzelsprachlichen Grammatikforma- lismus Vergleichbarkeit tatsächlich garantiert und den Facetten der romanischen Konstruktionen den- noch gerecht wird. Es ist geplant, die Ergebnisse in Form eines Handbuchs der romanischen Syntax zu publizieren.

Projektergebnisse und Liste der projektbezogenen Publikationen