Bildstreifen Forschung

Testkritik, Edition, Analyse und philologische Kommentierung einer altokzitanischen Synonymenliste in hebräischer Graphie mit romanischen, lateinischen, arabischen, biblisch- und rabbinisch-hebräischen Elementen

Im Rahmen des Projekts wird erstmalig die kritische Edition und philologische Kommentierung der einzig bekannten altokzitanischen Synonymenliste aus dem Bereich der Materia medica vorgenommen.

Institution:

Freie Universität Berlin, FB Philosophie und Geisteswissenschaften

Institut für romanische Philologie

Director:

Financial support:

Deutsche Forschungsgemeinschaft

Term:

Jan 01, 2004 — Dec 31, 2007

Contact Person:

Prof. Dr. Guido Mensching

Email:

Projektbeschreibung

Im Rahmen des Projekts wird erstmalig die kritische Edition und philologische Kommentierung der einzig bekannten altokzitanischen Synonymenliste aus dem Bereich der Materia medica vorgenommen. Diese ist in hebräischer Graphie verfasst und stellt den etwa 425 zumeist alokzitanischen Lemmata weitere alokzitanische Synonyme und lateinische, arabische sowie biblisch- und rabbinisch-hebräische Medizintermini gegenüber. Sie bildet den zweiten Teil des 29. Buches des Sefer ha-Shimmush, das von dem jüdischen Arzt Shem Tov ben Isaak aus Tortosa zwischen 1254 und 1261 angefertigt wurde. Im Vergleich zu den weiteren erhaltenen Quellen zur altokzitanischen Medizinfachsprache, die zumeist aus dem vierzehnten bzw. fünzehten Jahrhundert stammen, handelt es sich bei dem bearbeiteten Dokument um ein sehr frühes Zeugnis volkssprachlicher Fachsprachlichkeit.

Projektergebnisse und Auswahl projektbezogener Publikationen