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Nr. 9 (Oktober 2008)

Newsletter Nr. 9 (Oktober 2008)

Sehr geehrte Damen und Herren,
liebe Kolleginnen und Kollegen,
liebe Studierende des Fachbereichs,

zu Beginn des Wintersemesters hier nun auch der neue Newsletter des Fachbereichs mit den folgenden Rubriken:

Ich hoffe, dass Sie wieder das eine oder andere Interessante zum Lesen finden. Der nächste Newsletter wird im Dezember 2008 erscheinen.

Falls Sie in den alten Newslettern lesen möchten, hier geht's zum Newsletter-Archiv.

Mit freundlichen Grüßen

Barbara Koehler
Fachbereichsverwaltung des FB Philosophie und Geisteswissenschaften
E-Mail: koehler@geisteswissenschaften.fu-berlin.de

Informationen zum Abbestellen des Newsletters finden Sie am Ende des Newsletters.


AUSZEICHNUNGEN

Cees Nooteboom erhält Ehrendoktorwürde

Cees Nooteboom. Foto: Simone Sassen

Der Fachbereich Philosophie und Geisteswissenschaften ehrt den niederländischen Schriftsteller, Lyriker und Essayisten Cees Nooteboom mit der Verleihung der Ehrendoktorwürde.

Donnerstag, 13. November 2008, 18.00 Uhr
Hörsaal 1b, Habelschwerdter Allee 45, 14195 Berlin

(Einlass ab 17.00 Uhr)

Mit Cornelis Johannes Jacobus Maria Nooteboom wird ein bedeutender Vertreter der Weltliteratur und zugleich ein Autor, der durch seine Arbeiten auf besondere Weise mit der Stadt Berlin und ihrer bewegten Geschichte verbunden ist, geehrt.
Nooteboom wurde 1933 in Den Haag geboren. 1955 erschien sein erster Roman ("Philip en de anderen"), der drei Jahre später auch in Deutschland unter dem Titel "Das Paradies ist nebenan" veröffentlich wurde. Während seiner Tätigkeit als Journalist berichtete er 1956 als junger Autor über den Ungarn-Aufstand, 1963 über den VI. Parteitag der SED, fünf Jahre später über die Studentenunruhen in Paris (gesammelt in dem Band "Paris, Mai 1968"), Ende der 70er Jahre über den Umsturz im Iran und ab November 1989 über den Zusammenbruch der DDR. Mit dem inzwischen auch verfilmten Roman "Rituale" erzielte er 1980 einen seiner großen Erfolge. Sein umfangreiches Werk, das in mehr als 15 Sprachen übersetzt ist, umfaßt Erzählungen, Berichte, Gedichte und vor allem große Romane wie "Allerseelen" ("Allerzielen").
Das Werk von Cees Nooteboom ist vielfach ausgezeichnet worden, angefangen 1957 mit dem Anne-Frank-Preis für "Das Paradies ist nebenan" bis zum Österreichischen Staatspreis für europäische Literatur (2003) und dem P.C. Hooft-Preis für das Gesamtwerk (2004). Nooteboom erhielt 1992 den Verdienstorden der Bundesrepublik Deutschland, wurde im selben Jahr in die Akademie der Künste (Berlin) aufgenommen und 1997 zum Ehrenmitglied der Modern Language Association ernannt.

Quelle: Suhrkamp Verlag, Wikipedia, Pressemitteilung der FU

World University Ranking 2008:
FU Berlin wurde als die beste Universität Deutschlands in den Geisteswissenschaften und Sozialwissenschaften platziert

In dem neuen World University Ranking 2008 der angesehenen Zeitschrift "Times Higher Education" haben die Geisteswissenschaften der Freien Universität Berlin nicht nur ihren ersten Platz unter den deutschen Universitäten behauptet, sondern sie sind auch im internationen Vergleich im Spitzenfeld vertreten. Unter den europäischen Universitäten belegt die Fächergruppe - nach Oxford und Cambridge - Platz drei und in der Weltrangliste Platz 24.
Auch in den Sozialwissenschaften ist die FU mit Platz eins deutschlandweit führend, im europäischen Vergleich erreichte sie den 16., auf der Weltrangliste den 62. Platz.

Mit Rang 137 im Gesamtranking hat die Freie Universität ihre Position im Vergleich zum Vorjahr um 9 Plätze verbessern können. Sie ist damit nach der Universität Heidelberg, der TU und der LMU München die vierte deutsche Universität, die im Ranking platziert ist.

Weltweit führend im Gesamtranking sind Harvard, Yale, Cambridge und Oxford.

Das wichtigste Kriterium des Rankings ist die Forschungsreputation unter Fachkollegen. Dafür wurden weltweit 6000 Wissenschaftler befragt. Für eine Platzierung unter den 200 besten Universitäten zählen außerdem Kriterien wie Zahl der Zitierungen durch andere Forscher, Reputation der Universität unter Arbeitsgebern, Zahl der ausländischen Wissenschaftler und Studierenden an einer Hochschule und auch das Betreuungsverhältnis von Dozenten zu Studierenden.

Siehe auch Tagesspiegel-Artikel vom 16.10.2008.

Quelle: FU Pressemitteilung (304/208); Tagesspiegel vom 15.10.2008

FU Berlin im Internet: Hervorragende Ranking-Ergebnisse

Im "Web-Ranking of World Universities" 2008 hat die Freie Universität Berlin im deutschlandweiten Vergleich den 1. Platz belegt. Im deutschsprachigen Raum belegt sie den 3. und im europäischen Vergleich den 21. Platz. Im weltweiten Ranking hat die Freie Universität Berlin Rang 105 erzielt.

Für die als "Webometrics"-Ranking bekannte Übersicht wurden zum zweiten Mal nach 2007 die Internetseiten von mehr als 16.000 Universitäten und Hochschulen weltweit untersucht. In dieser - in ihrer Art umfassendsten Auswertung von Hochschul-Webseiten - gehören Kriterien wie die Größe der Website, Ergebnisse von Suchmaschinen, die Verlinkung und Menge an Zitierung der Seiten auf fremden Internetseiten sowie die Anzahl sogenannter "rich files" (z.B. pdf-Dokumente oder Präsentationsfolien).

Detaillierte Informationen unter:

-- http://www.webometrics.info/index.html
-- http://www.seitwert.de/



PERSONALIA

Professorinnen und Professoren

Bestellung von Herrn Prof. Dr. Hans-Joachim Gehrke zum Honorarprofessor

Hans-Joachim Gehrke

Am 20. August 2008 hat die Erste Vizepräsidentin der Freien Universität Berlin, Prof. Dr. Ursula Lehmkuhl, die Bestellungsurkunde zum Honorarprofessor für die Fächer 'Alte Geschichte' und 'Klassische Philologie' an Prof. Dr. Hans-Joachim Gehrke überreicht.

Prof. Gehrke, geb. 1945, studierte von 1967-1973 Geschichte, Klassische Philologie, Philosophie und Pädagogik an der Georg-August-Universität Göttingen; 1973: Promotion; 1982: Habilitation und Erwerb der venia legendi für Alte Geschichte an der Universität Göttingen; 1982-1984: Professur für Alte Geschichte an der Julius-Maximilians-Universität Würzburg; 1984-1987: Professur an der Freien Universität Berlin; 1987-2008: Professur an der Albert-Ludwigs-Universität Freiburg.
Am 1. März 2008 hat Prof. Gehrke das Amt des Präsidenten des Deutschen Archäologischen Instituts angetreten.


Institut für Deutsche und Niederländische Philologie:

Norbert Christian Wolf

Prof. Dr. Norbert Christian Wolf hat einen Ruf auf die W 3-Professur für Neuere deutsche Literatur am Fachbereich Germanistik der Kultur- und gesellschaftswissenschaftlichen Fakultät der Universität Salzburg erhalten.


Institut für Griechische und Lateinische Philologie:

Dr. Jan Stenger (Universität Kiel) hat den Ruf auf die Juniorprofessur für das Fachgebiet "Klassische Philologie" am Institut für Griechische und Lateinische Philologie erhalten und angenommen.


Institut für Philosophie:

Sybille Krämer

Prof. Dr. Sybille Krämer ist auch 2008/09 zum 'panel-member' beim European Research Council in Brüssel ernannt worden. Das panel evaluiert die Anträge zum Thema 'Complexity of the Human Mind'.


Institut für Deutsche und Niederländische Philologie:

Thomas Rahn

Dr. Thomas Rahn, ehemals Wissenschaftlicher Assistent am Institut für Deutsche und Niederländische Philologie, vertritt im Wintersemester 2008/09 und im Sommersemster 2009 den Lehrstuhl von Prof. Dr. Wolfgang Neuber, der zur Wahrnehmung einer Gasttätigkeit am 'Netherlands Institut for Advanced Study' beurlaubt ist.


Gastprofessuren

Institut für Englische Philologie:

PD Dr. Claudia Olk ist die erste Vertreterin, die im kommenden Semester die neue, aus Mitteln der Frauenförderung des Fachbereichs eingerichtete Gastprofessur am Institut für Englische Philologie wahrnehmen wird.
Diese Professur wird jeweils für ein Semester im Rotationsverfahren vom Dekanat an die einzelnen Institute des Fachbereichs vergeben.

Frau Dr. Olk wird - dankenswerterweise - zur Wahrnehmung der Gastprofessur das ihr von der Alexander-von-Humboldt-Stiftung gewährte Research Fellowship am Exeter College in Oxford erst später antreten.


Institut für Deutsche und Niederländische Philologie:

PD Dr. Friederike Kern ist im aktuellen und im kommenden Semester Gastprofessorin im Fach Linguistik am Institut für Deutsche und Niederländische Philologie.


Institut für Romanische Philologie:

PD Dr. Jörn Steigerwald hat im Wintersemester 2008/2009 die Gastprofessur für die Fächer Französische Literaturwissenschaft und Allgemeine und Vergleichende Literaturwissenschaft am Institut für Romanische Philologie inne.


Institut für Theaterwissenschaft:
Prof. Dr. Rudi Laermans übernimmt die Valeska-Gert-Gastprofessur für Tanz und Performance im Wintersemester 2008/09.

Rudi Laermans

Der Kultursoziologe und Dramaturg Rudi Laermans ist Soziologieprofessor an der Universität Leuven, an der er auch mehrere Jahre Direktor des Centre for Cultural Sociology war.

In seiner Forschungsarbeit bewegt er sich an der Schnittstelle von sozialer Systemtheorie, kritischer Theorie und der Soziologie künstlerischer Arbeit. Diese Perspektive prägt auch sein Interesse für den zeitgenössischen Tanz, das er seit Anfang der 1990er Jahre verfolgt. Seither verfasste er zahlreiche Essays über die Arbeit verschiedener Choreographen oder Kompanien.

Die Verbindung von Soziologie, Tanz und Performance wird auch die Arbeit des belgischen Gastprofessors mit den Studierenden des Masterstudiengangs Tanzwissenschaft bestimmen. Unter dem Titel Facing the problem: live/dance untersucht das Seminar, über die gängige Zuschreibung als "Kunst des Flüchtigen" hinaus, Tanz als live art. Das Phänomen der 'liveness' wird in seinen unterschiedlichen Komponenten von Körper und Bewegung, aber auch von Licht und Musik erforscht und in seiner Bedeutung für die Beziehung von Präsenz und Repräsentation, von Bühne und Publikum in der Tanzperformance befragt.

Weitere Informationen zur Valeska-Gert-Gastprofessur


Peter-Szondi-Institut für Allgemeine und Vergleichende Literaturwissenschaft:
Raoul Schrott ist neuer Samuel-Fischer-Gastprofessor im Wintersemester 2008/09.

Raoul Schrott

PD Dr. Raoul Schrott, 1964 in Tirol geboren, wuchs in Tunis als Sohn eines österreichischen Handelsvertreters auf. Nach seinem Studium der Literatur- und Sprachwissenschaft in Norwich, Paris, Berlin und Innsbruck, war er von 1986-1987 Sekretär des französischen Philosophen Philippe Soupault. Als Dissertation legte er 1988 an der Universität Innsbruck eine Arbeit über „Dada 1921-1922 in Tirol“ vor. Von 1990-1993 war er Lektor für Germanistik am Istituto Orientale in Neapel und habilitierte sich 1996 am Institut für Komparatistik der Universität Innsbruck. Nach einigen Jahren in der irischen Grafschaft Cork zog er 2007 zurück nach Tirol. Neben Romanen („Finis Terrae“, „Tristan da Cunha“) und Gedichten profilierte sich Dr. Schrott vor allem mit Anthologien, Dramen, Reiseprosa und Übersetzungen. Der Dadaismus bildet einen Schwerpunkt seiner wissenschaftlichen Tätigkeit. Sein literarisches Werk, das viele Genres umfasst, wurde mit zahlreichen Preisen ausgezeichnet, u.a. mit dem Preis des Landes Kärnten beim Ingeborg-Bachmann-Wettbewerb 1994, dem Leonce-und-Lena-Preis 1995, dem Berliner Literaturpreis, und dem Preis der Guntram und Irene Rinke Stiftung 2007. Im Jahre 2004 war Dr. Schrott Mainzer Stadtschreiber.

Im Rahmen seiner Gastprofessur wird Roaul Schrott das Blockseminar "Weltliteratur und Poetik" am Peter-Szondi-Institut für Allgemeine und Vergleichende Literaturwissenschaft durchführen. (nähere Angaben dazu im Vorlesungsverzeichnis).

Weitere Informationen zur Samuel-Fischer-Gastprofessur

Quelle: Wikipedia, TourLiteratur

Informationen zu allen am Fachbereich fest eingerichteten Gastprofessuren finden Sie unter:
http://www.geisteswissenschaften.fu-berlin.de/studium/gastprof/index.html

Institut für Englische Philologie:

Am 7. August 2008 ist Prof. Dr.phil. Dieter Bähr im Alter von 76 Jahren verstorben.
Prof. Bähr lehrte als Akademischer Rat und ein Jahr später (1971) als Hochschullehrer Englische Sprachgeschichte und Literatur des Mittelalters sowie Englische Sprachgeografie. Während seiner vierundzwanzigjährigen Tätigkeit in Lehre und Forschung am Institut für Englische Philologie wurde er wegen seiner fachlichen und menschlichen Qualitäten von Kollegen, Studierenden und Mitarbeitern gleichermaßen geschätzt.


Akademischer 'Mittelbau':

Institut für Philosophie:

Gregor Betz

PD Dr. Gregor Betz hat einen Ruf auf eine Juniorprofessur an die Universität Stuttgart erhalten und angenommen.


Bernadette Herrmann ist neue Wissenschaftliche Mitarbeiterin im Arbeitsbereich von Prof. Dr. Dietrich Böhler.


Edda Kapsch ist neue Wissenschaftliche Mitarbeiterin im Arbeitsbereich von Prof. Dr. Georg W. Bertram.


Institut für Griechische und Lateinische Philologie

Dr. Antje Wessels ist seit Oktober neue Wissenschaftliche Assistentin im Arbeitsbereich von Prof. Dr. Therese Fuhrer und wie bisher assoziiertes Mitglied des Sonderforschungsbereichs 626 "Ästhetische Erfahrung im Zeichen der Entgrenzung der Künste".

 


Peter-Szondi-Institut für Allgemeine und Vergleichende Literaturwissenschaft:

Oliver Lubrich

Dr. Oliver Lubrich hat den Ruf auf die Juniorprofessur für das Fachgebiet "Rhetorik" im Rahmen des Exzellenzclusters "Languages of Emotion" erhalten und angenommen.


Institut für Deutsche und Niederländische Philologie:

Stefan Keppler

Dr. Stefan Keppler hat den Ruf auf die Juniorprofessur für das Fachgebiet "Deutsche Philologie (Neuere Deutsche Literaturwissenschaft)" im Rahmen der "Friedrich-Schlegel-Graduiertenschule für literaturwissenschaftliche Studien" erhalten und angenommen.


Dr. Ulrike Sayatz ist neue Lehrkraft für besondere Aufgaben im Fach Linguistik.


Katharina Wildemuth ist neue Lehrkraft für besondere Aufgaben im Arbeitsbereich Studienpropädeutik.


Institut für Romanische Philologie:

Cosima Scholz ist neue Wissenschaftliche Mitarbeiterin im Arbeitsbereich von Prof. Dr. Uli Reich (Sprachwissenschaft).


Anne Becker ist neue Wissenschaftliche Mitarbeiterin im Arbeitsbereich von Prof. Dr. Uli Reich (Sprachwissenschaft).


Gordon Martin ist neuer Wissenschaftlicher Mitarbeiter im Arbeitsbereich von Prof. Dr. Uli Reich (Sprachwissenschaft).


Olga Kellert ist neue Wissenschaftliche Mitarbeiterin im Arbeitsbereich von Prof. Dr. Guido Mensching (Sprachwissenschaft).


Frank Savelsberg ist neuer Wissenschaftlicher Mitarbeiter im Arbeitsbereich von Prof. Dr. Guido Mensching (Sprachwissenschaft).


Institut für Theaterwissenschaft:

Matthias Warstat

PD Dr. Matthias Warstat hat einen Ruf auf eine Professur für Theater- und Medienwissenschaft an der Universität Erlangen-Nürnberg erhalten.


Bettina Brandl-Risi

Dr. Bettina Brandl-Risi ist neue Wissenschaftliche Mitarbeiterin im Arbeitsbereich von Prof. Dr. Gabriele Brandstetter.


Susanne Foellmer

Susanne Foellmer ist seit Juli 2008 Wissenschaftliche Mitarbeiterin im Arbeitsbereich von Prof. Dr. Gabriele Brandstetter.


Sarah Mai Dang ist neue Wissenschaftliche Mitarbeiterin im Arbeitsbereich von Prof. Dr. Hermann Kappelhoff (Seminar für Filmwissenschaft).

 


Frankreich-Zentrum

Dr. Cécile Kovásházy ist im Wintersemester Gastdozentin am Frankreich-Zentrum.

 



DIES & DAS AM FACHBEREICH UND DER FREIEN UNIVERSITÄT


Interessante, aktuelle Termine am Fachbereich finden Sie auch im
Terminkalender des Fachbereichs

Dekanat: Zielvereinbarungen mit der Hochschullleitung und mit den Instituten des Fachbereichs

Ende Mai 2008 hat Dekan Prof. Dr. Peter-André Alt die Zielvereinbarungen des Dekanats des FB Philosophie und Geisteswissenschaften mit dem Präsidium der Freien Universität Berlin für die Jahre 2008 und 2009 nach langen Verhandlungen unterschrieben. Auf diesen aufbauend, hat das Dekanat zwischen Mitte Juni und Mitte Juli mit den acht Instituten des Fachbereichs Zielvereinbarungsgespräche geführt. Deren ebenfalls die Jahre 2008 und 2009 betreffende Ergebnisse sind inzwischen vom Dekan und den Geschäftsführenden Direktoren/innen aller Institute unterschrieben und den Beschäftigten aller Statusgruppen zur Kenntnis gebracht worden.

Die Forschungsleistungen des Fachbereichs sind, von kleineren Ausnahmen abgesehen, exzellent. Und so konzentrieren sich die diesjährigen Zielvereinbarungen zum größeren Teil auf Verbesserungen in der Lehre. Weitere Vereinbarungen betreffen u.a. die Verstetigung des Umwelt- und Energiemanagements sowie Vorhaben bezüglich einer familiengerechten Hochschule.


Feierliche Eröffnung der Graduiertenschule des Exzellenz-Clusters "Languages of Emotion"
Festvortrag von António Damásio

Ort und Zeit:
Dienstag, 21. Oktober 2008, um 17.00 Uhr s.t.
im Hörsaal 1a, Habelschwerdter Allee 45, 14195 Berlin

Programm:
Grußwort: Prof. Dr. Dieter Lenzen, Präsident der Freien Universität Berlin
Einführung: Prof. Dr. Gisela Klann-Delius, Direktorin der Graduiertenschule
Festvortrag: António R. Damásio: "Brain, Emotion and Consciousness"

Künstlerische Umrahmung:
Marc Sabat: Sonata 1 von Johann Sebastian Bach und Intonation after Morton Feldman
Martin Nachbar: Tanzperformance

Homepage des Exzellenzclusters Languages of Emotion


Feierliche Eröffnung der Friedrich-Schlegel-Graduiertenschule für literaturwissenschaftliche Studien. Festvortrag von Durs Grünbein

Ort und Zeit:
Donnerstag, 6. November 2006, um 18.00 Uhr
im Hörsaal 1a, Habelschwerdter Allee 45, 14195 Berlin

Programm:
Begrüßung: Prof. Dr. Ursula Lehmkuhl, Erste Vizepräsidentin der Freien Universität Berlin
Einführung: Prof. Dr. Peter-André Alt, Sprecher der Graduiertenschule
Festvortrag: Durs Grünbein: "Die Bars von Atlantis"
Musikalischer Ausklang: Duo Giocosa (Meike Sela, Hung Nguyen-Duc)

Homepage der Friedrich-Schlegel-Graduiertenschule für literaturwissenschaftliche Studien


Institut für Griechische und Lateinische Philologie:

Startseite der WE 2

Als nunmehr fünftes Institut des Fachbereichs ist das Institut für Griechische und Lateinische Philologie mit neuen, schönen Seiten online!

Link auf die Institutsseiten


Film macht Schule - Was lehrt uns das Kino?
Vorlesungsreihe am Fachbereich im Rahmen des Programms "Offener Hörsaal"

Am Mittwoch, dem 22. Oktober 2008, startet im Rahmen des Programms "Offener Hörsaal" eine Vorlesungsreihe mit Filmen aus dem Kanon von Murnau bis Almodóvar.

„Film macht Schule“ heißt einerseits, dass die „siebente Kunst“ zum Paradigma für andere Künste und für die Kunstbetrachtung selbst avanciert. Es bedeutet andererseits, dass sie einen neuen Stellenwert im Kanon des Schulunterrichts verlangt. Film als Nachbarmedium der Literatur stiftet augenöffnende Erfahrungen mit ästhetischen Strukturen und semantischen Verfahren, die Ideen für die Lektüre und Interpretation von Literatur bereithalten. Wie von Büchern kann mancher von Filmen berichten, die sein Leben verändert haben. Mit dem Buch „Der Filmkanon“ (2005) hat die Bundeszentrale für politische Bildung Lehrerinnen und Lehrern einen Leitfaden für schulische Filmbildung an die Hand gegeben. Diese Initiative will die Freie Universität unterstützen. Lehrende, die heute in Schulen tätig sind, wie auch Studierende brauchen Deutungsperspektiven aus wissenschaftlicher Warte, um mit diesen Filmen arbeiten zu können. An 14 der 35 Werke des „Filmkanons“ fragt die Veranstaltung daher: Was lehrt uns das Kino?

Der Besuch der Vortragsreihe ist kostenfrei, eine Anmeldung nicht erforderlich. Die Filme in deutscher Übersetzung werden jeweils am Tag des Vortrags um 16.00 Uhr im Hörsaal 1a in der Habelschwerdter Allee 45, 14195 Berlin-Dahlem gezeigt. Der Vortragsbeginn ist nach der Filmvorführung auf jeweils 18.15 Uhr terminiert.

Konzeption: Prof. Dr. Elisabeth K. Paefgen, Prof. Dr. Stefan Keppler

Termine und Themen: (PDF-Datei)


Ringvorlesung "Die Philosophie des Deutschen Idealismus" im Wintersemester 2008/2009

Konzeption: PD Dr. Hans Feger
Zeit: jeweils mittwochs, 14.15- 16.00 Uhr
Ort: Hörsaal 1a, Habelschwerdter Allee 45, 14195 Berlin
Beginn: 22. Oktober 2008
Programm: Programm als PDF-Datei

Von Kant über Fichte und Hegel bis zum Spätwerk Schellings. Der Deutsche Idealismus ist die wohl wichtigste und nachhaltigste philosophische Bewegung in der Geschichte der neueren Philosophie und hat eine Reihe von Systementwürfen hervorgebracht, die bis in die Gegenwart ihre Spuren hinterlassen haben. Reflektiert wird die Wechselwirkung der Philosophie mit der Religion, der Dichtung und den Naturwissenschaften.
Dabei soll durch Interpretation und Rekonstruktion zentraler Texte und Positionen des Deutschen Idealismus die Philosophie als Fundamentaltheorie erneut zur Diskussion gestellt werden.


Ringvorlesung "Schrift, Schriftgebrauch, Schriftreflexion"

Chinesische Kalligraphie: 'Verspieltheit' von Li Juan

Das Graduiertenkolleg 1458 "Schriftbildlichkeit" lädt im Wintersemester zu seiner ersten öffentlichen Ringvorlesung an der Freien Universität Berlin ein.

Die Vorträge werden von den Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern, die das Graduiertenkolleg gegründet haben, gehalten und präsentieren Reflexionen über das Thema Schrift in der gesamten Bandbreite der am Graduiertenkolleg beteiligten wissenschaftlichen Disziplinen.

Die Vorträge finden jeweils mittwochs von 18.00 bis 20.00 Uhr im Institut für Philosophie statt (Habelschwerdter Allee 30, 14195 Berlin).

Das Programm der Ringvorlesung finden Sie hier.

Homepage des Graduiertenkollegs


Tagung 'NACHBILDER - Sichtbarkeiten des Augenlichts'

Eine Veranstaltung des SfB 626 "Ästhetische Erfahrung im Zeichen der Entgrenzung der Künste" vom 10.10. bis 11.10.2008.

Mit Horst Bredekamp, Ulrike Boskamp, Peter Bexte, Angela Lammert, Jürgen Daiber, Erna Fiorentini, John Gage, Michael Zimmermann, Hans-Christian von Hermann, Dario Gamboni.

Tagungskonzeption: Nachbilder machen die Subjektivität der menschlichen Wahrnehmung und ihre ephemere Bildproduktion sichtbar. Das Auge wird nicht länger als neutrale Linse, sondern als persönlicher Erzeuger von Lichtphänomenen erfahren. Wie Goethes Farbenlehre prominent formuliert, bricht die Differenz von innerer und äußerer Sensation zusammen. Was impliziert dieser Zusammenbruch für die künstlerische wie wissenschaftliche Erfassung der Natur? Wie verändern die Effekte des Augenlichts das Bild von der Wirklichkeit? Die Tagung befragt die bildgeschichtliche Relevanz der Eigenaktivität des Auges nicht zuletzt anlässlich der Wiederkehr des Nachbilds in der neueren Kunst.

Konzeption: Prof. Dr. Werner Busch, Dr. Carolin Meister

Ort: Akademie der Künste, Hanseatenweg 10, Clubraum

Programm (als PDF)


Tagung "Notationen von Bewegung"

Das Teilprojekt "Topographien des Flüchtigen" im Sonderforschungsbereich 626 in Verbindung mit dem Zentrum für Bewegungsforschung veranstaltet vom 31. Oktober bis 1. November 2008 eine Tagung mit dem Titel "Notationen von Bewegung".

Welchen Status haben Notationen und wie sind ihre Beziehungen zu Formen der Bewegung zu bestimmen? Im Feld von Choreographie und Musik, Literatur, Kunst und Architektur können Notationen als Hybride zwischen Schrift, Bild und anderen medialen Formen der Aufzeichnung charakterisiert werden. Das Interesse der Tagung gilt einem offenen Spektrum von Notationsformen: zwischen Entwurf und Dokumentation, zwischen Schrift, Plan und Zeichnung. Die spezifische Zeichenstruktur von Notationen wird hierbei ebenso fokussiert wie ihre operationale Funktion als Instrument und Medium von Übertragungen. Diese Struktur von Notationen – als „verdichtende Schreibungen“ – macht sie in vielfältiger Weise zu Medien von Kunst und ästhetischer Erfahrung. Das Ikonische von Notationen und ihre Lesbarkeit stehen dabei ebenso zur Debatte wie der Spurcharakter des Graphischen, die Materialität der Notation in Hinsicht auf die Körperlichkeit der (Schrift-)Bewegung, und nicht zuletzt die (latente) Performativität des Notierten als Anweisung und Skript von Übertragungen – in tänzerische, musikalische, technische Bewegung.

Konzeption: Prof. Dr. Gabriele Brandstetter, Franck Hofmann, Kirsten Maar

Ort: Akademie der Künste, Hanseatenweg 10, 10557 Berlin

Programm (als PDF)


Interdisziplinärer Workshop "Bild & Fest"
Theatrale Inszenierung und visuelle Repräsentation in der frühneuzeitlichen Festkultur

Ziel dieses Workshops des kunsthistorisch-theaterwissenschaftlichen Teilprojekts des Forschungsverbundes "Theater und Fest in Europa" ist es, die komplexen Wechselbeziehungen zwischen den multimedial konzipierten Festen und den Strategien ihrer Visualisierung in verschiedenen künstlerischen Medien zu untersuchen. Über Festberichte aus Text und Illustrationen, selbständigen Graphikfolgen, Malerei (Tafelbild oder Freskenzyklen) und Tapisserien bis hin zur Skulptur und Architektur ließen sich auf je spezifische Weise die verschiedenen Funktionen und Inhalte der theatralen Spektakel kommunizieren. Diesen visuellen Medien kommt hierfür insofern eine besondere Bedeutung zu, als sie Inhalte, Ausdruckformen und Rezeptionsangebote frühneuzeitlicher Festkultur bereits selbst reflektierten. Sie entwickeln spezifische Darstellungsformen und Inszenierungsstrategien, in denen die für Fest und Theater typische Verschränkung von Realität und Fiktion, Präsenz und Repräsentation thematisiert und kommentiert wurde.

Zeit: 31. Oktober bis 01. November 2008

 

Ort: Seminarzentrum der FU, Raum L 115
Otto-von-Simson-Str. 26, 14195 Berlin

Veranstalter: Forschungsverbund "Theater und Fest in Europa". Teilprojekt 3: Feste in der Frühen Neuzeit: Zur Visualität und Theatralität politisch-sozialer Ordnungen in der europäischen Festkultur

Kontakt: Mark.Schachtsiek@fu-berlin.de

Programm: Programm als PDF-Datei


Neue Leiterin für das Center for International Cooperation an der Freien Universität Berlin

Dorothea Rüland

Die langjährige stellvertretende Generalsekretärin des Deutschen Akademischen Austausch Dienstes (DAAD) Dr. Dorothea Rüland, ist neue Direktorin des Center für International Cooperation. Im Mittelpunkt ihrer Tätigkeit steht die Umsetzung des internationalen Elements des Konzeptes, mit dem die Freie Universität im vergangenen jahr in der Exzellenzinitiative des Bundes und der Länder erfolgreich gewesen ist. Das Konzept sieht die Entwicklung der Freien Universität zu einer internationalen Netzwerkuniversität vor.

Frau Dr. Rüland studierte an der Universität Freiburg Germanistik, Geschichte und Musikwissenschaft und promovierte dort. Sie lehrte zwei Jahre lang im britischen Exeter und fünf Jahre im thailändischen Chiang Mai. 1991 wechselte sie zum DAAD. Von 1994 bis 1999 leitete sie dessen Außenstelle in Indonesien. Im selben Jahr wurde sie zur Leiterin der Abteilung Süd des DAAD ernannt und war damit für dessen Aktivitäten in Asien, Afrika und Lateinamerika zuständig. Von 2005 an war sie stellvertretende Generalsekretärin des DAAD.


Starke Nachfrage nach Studienplätzen an der Freien Universität Berlin

Für Abiturienten ist die Freie Universität Berlin auch in diesem Jahr wieder eine außerordentlich sttraktive Adresse: Für das jetzige Wintersemester gab es insgesamt 32.000 Direktbewerbungen von Schulabgängern. Zur Verfügung stehen 4084 Studienplätze für das 1. Fachsemester Bachelor (mit oder ohne Lehramtsoption) und 1847 Studienplätze für das 1. Fachsemester Master. Berücksichtigt sind dabei noch nicht die Bewerbungen für Pharmazie, Veterinärmedizin und die Bewerbungen von ausländischen Studienbewerbern. Auf Basis der Erfahrung der letzten Jahre wird mit insgesamt 35.000 Bewerbungen gerechnet. Damit setzt sich der Trend zu kontinuierlich steigenden Bewerberzahlen an der Freien Universität Berlin fort.

Quelle: FU-Pressedienst 258/2008

Studieren in Berlin und Brandenburg. Neues Informationsportal geht online

Zum Start des Wintersemesters erweitern die öffentlichen Hochschulen der Länder Berlin und Brandenburg ihr übergreifendes Informationsangebot für Studieninteressierte, deren Eltern und Lehrer sowie für Studierende.

Unter der Internetadresse www.studieren-in-bb.de gibt es ausführliche Tipps zur Wahl von Studienfach und Hochschule und Ratschläge zum erfolgreichen Studium.
Außerdem wird auf der Website das neue Studiensystem mit den Abschlüssen Bachelor und Master erklärt. Tipps zum Übergang von der Hochschule in den Beruf und aktuelle Nachrichten zu Studienthemen ergänzen das Angebot.
Erarbeitet werden die Inhalte von den Studienberatungsstellen der Berliner und Brandenburger Hochschulen.


An der Freien Universität startet das Projekt "Römisches Recht im Lateinunterricht"

Am 9. Oktober hören 2008 hören ca. 200 Schülerinnen und Schüler von sechs Berliner Oberschulen die Vorlesung "Römisches Recht - Charakteristika und Wirkungsgeschichte" am Fachbereich Rechtswissenschaft. Die Veranstaltung ist eine Kooperation zwischen Berliner Oberschulen und der Freien Universität und der Auftakt zu dem langfristig angelegten Unterrichtsprojekt "Römisches Recht im Lateinunterricht".

Rechtstexte gehören nicht zum üblichen Lektürekanon im Lateinunterricht der Schulen. Die Vorlesung will den Schülern durch die Beschäftigung mit dem Römischen Recht neue historische und sprachliche Einblicke vermitteln. Da das Römische Recht in weiten Teilen Deutschlands bis zum Inkrafttreten des Bürgerlichen Gesetzbuches (BGB) am 1. Januar 1900 als gemeines Recht (ius commune) galt und auch das Fundament für die meisten europäischen Gesetzbücher ist, schlägt die Vorlesung die Brücke von der Antike bis zur Gegenwart.

Quelle: Pressemitteilung der FU (294/2008)

Zwei Alexander-von-Humboldt-Professuren für die Freie Universität Berlin

Bei der erstmaligen Vergabe der Alexander-von-Humboldt-Professuren hat die Freie Universität einen großen Erfolg erzielt. Von den insgesamt neun ausgezeichneten Wissenschaftlern sollen zwei an der Freien Universität Berlin forschen: Der Physiker Piet Wibertus Brouwer und der Zellbiologe Thomas Tuschl. Die Alexander-von-Humboldt-Professuren sind mit bis zu fünf Millionen Euro dotiert und sollen den Inhabern ermöglichen, fünf Jahre lang an deutschen Hochschulen zu forschen. Die ausgezeichneten Wissenschaftler sollen ihre Arbeit im kommenden Jahr beginnen.

Piet Wibertus Brouwer, Theoretischer Festkörperphysiker, 36, ist zurzeit an der Cornell University, Ithaca, USA, tätig. Er soll künftig an der Freien Universität Berlin am Institut für Theoretische Physik forschen. Er gilt in seiner Disziplin als einer der produktivsten und wichtigsten Köpfe. Brouwer erforscht aktuelle Themen der Festkörpertheorie und des Quantentransports an der Schnittstelle der Quantenwelt und der klassischen Welt. Unter seiner Federführung soll ein Zentrum für Theoretische Physik an der Freien Universität Berlin entstehen, das Dahlem Center for Complex Quantum Systems.

Thomas Tuschl, 42, Zellbiologe, ist zurzeit an der Rockefeller University, New York, USA, tätig. Thomas Tuschl zählt zur Weltspitze der biochemischen Forschung. Seine bahnbrechende Arbeit zur RNA-Interferenz hat die Möglichkeit geschaffen, ganz gezielt einzelne krankmachende Gene abzuschalten und völlig neue Therapien zur Behandlung von Krankheiten zu entwickeln. Tuschl soll nicht nur den Forschungsbereich an der Freien Universität Berlin weiterentwickeln, sondern auch die Region Berlin mit ihren Biotechnik-Firmen als internationalen Standort stärken

Quelle: FU Pressemitteilung (307/2008)


INTERESSANTES AUSSERHALB


Interessante Vorträge und Tagungen außerhalb des Fachbereichs finden Sie auch im
Terminkalender des Fachbereichs

Errichtung der Anke-Bennholdt-Thomsen-Stiftung

Die Deutsche Schillerstiftung von 1859 und die Stiftung Lyrik Kabinett München verleihen am 9. November 2008 die Eugen Viehof-Ehrengabe 2008 an Bert Papenfuß.

Die öffentliche Festveranstaltung findet statt

am 6. November 2008 um 19.00 Uhr
Stiftung Lyrik Kabinett, Amalienstr. 83a, 80799 München

In dieser Feierstunde wird auch die von Dr. Alfredo Guzzoni unter dem Dach der Deutschen Schillerstiftung von 1859 errichteten Anke-Bennholdt-Thomsen-Stiftung und der Stiftung des Anke Bennholdt-Thomsen-Lyrikpreises bekanntgegeben. Zweck dieser neuen Stiftung ist die Auszeichnung bedeutender Lyrikerinnen mit dem Anke Bennholdt-Thomsen-Lyrikpreis. Der mit 10.000 Euro dotierte Lyrikpreis soll alle zwei bis drei Jahre vergeben werden.

Anke Bennholdt-Thomsen, Prof. Dr. phil., geb. 1937 in Frankfurt a. Main, lebt in Berlin; Studium der Germanistik und des Griechischen in Tübingen, Köln, Zürich, Göttingen und Berlin (FU). Promotion 1965, Habilitation 1971; Wissenschaftliche Assistentin an der FU von 1965-1970, Habilitationsstipendium der Deutschen Forschungsgemeinschaft; seit 1972 Hochschullehrerin für Neuere deutsche Literatur an der Freien Universität Berlin, inzwischen pensioniert.


Deutscher Hochschulverband

Forderung nach einer Reform der Bologna-Reformen

Der Deutsche Hochschulverband (DHV) drängt auf eine Reform der Bologna-Reformen. Eine Zwischenbilanz der Reformen falle ernüchternd aus. Die neuen im Rahmen der Profilbildung entstandenen Studiengänge seien so spezialisiert, dass ein Studienortwechsel während des Bachelor-Studiums im In- wie Ausland nahezu unmöglich sei. "Damit wird das Ziel, einen europäischen Hochschulraum zu schaffen, konterkariert", hob Bernhard Kempen, Präsident des Deutschen Hochschulverbandes, hervor. Von einem suggerierten Automatismus bei der Anerkennung von Studienleistungen sei man weiter entfernt als vor der Reform, da das ECTS-Kreditpunktesystem von Land zu Land unterschiedlich gehandhabt würde und Leistungen kaum noch vergleichbar seien.
Der DHV schlägt vor, das Regel-Ausnahme-Verhältnis von Bachelor und Master umzukehren. Nicht der Bachelor, sondern der Master müsse den Regelabschluss des universitären Studiums bilden. "Das schließt nicht aus, dass der Bachelor einen ersten berufsqualifizierenden Abschluss darstellen kann", erläuterte Kempen. Entsprechend dem Willen der Studierenden müssten aber 70 bis 80 Prozent - statt wie bisher 20 bis 30 Prozent - der Studierenden mit dem Master abschließen können und dürfen.

Die Resolution des Deutschen Hochschulverbandes ist im Internet unter http://www.hochschulverband.de/short/29165.html abrufbar.

Quelle: Newsletter 9/2008 des DHV

Hochschulrektorenkonferenz

Stellungnahme der HRK-Präsidentin zur Resolution des Deutschen Hochschulverbandes

"Ich bin für eine konstruktive Zusammenarbeit aller Verantwortlichen bei der Studienreform. Ich bin gegen pauschale Kritik und immer neue Verunsicherung der Studierenden." Dies erklärte die Präsidentin der Hochschulrektorenkonferenz (HRK), Prof. Dr. Margret Wintermantel, heute in Boston in Reaktion auf die gestrigen Äußerungen des Deutschen Hochschulverbandes. "Der Hochschulverband benennt wichtige und bekannte Probleme, aber eine Rolle rückwärts in die vermeintlich gute alte Zeit ist kein Beitrag zur Entwicklung des Reformprozesses."

Wintermantel weiter: "Die Reform, die die Studiengänge modernisiert und die Kompetenzentwicklung des Einzelnen in den Mittelpunkt stellt, war unbestreitbar notwendig. Aber eine so tief greifende Reform verläuft natürlich nicht ohne Probleme. Alle Beteiligten in den Hochschulen, an erster Stelle die Professorinnen und Professoren, sind gefordert, dafür intelligente Lösungen zu finden und mitzuarbeiten, wo Verbesserungen nötig sind: Wo übermäßig spezialisierte Studienangebote entstanden sind, müssen sie überarbeitet werden. Wo Studiengänge überfrachtet wurden, so dass die Anforderungen kaum zu bewältigen sind und Studierende deshalb ihr Studium aufgeben, müssen Anpassungen vorgenommen werden. Wo wichtige Praxis- und Auslandssemester ermöglicht werden sollen, sind auch sieben- oder achtsemestrige Bachelors zu erwägen.

Wir brauchen alle Kräfte, um die Reform voranzutreiben, und wir brauchen eine zukunftsgerichtete Diskussion über die richtigen Strategien, aber die Vorschläge des Hochschulverbandes lösen die Probleme nicht."

Quelle: Pressemitteilung der HRK vom 5.9.2008

Statistisches Bundesamt

Internationale Bildungsindikatoren im Ländervergleich

Die Statistischen Ämter des Bundes und der Länder haben nun zum dritten Mal die Veröffentlichung „Internationale Bildungsindikatoren im Ländervergleich“ vorgelegt. Das Statistische Bundesamt (Destatis) bietet damit Ergänzungsmaterial zu der im September erschienenen OECD-Veröffentlichung „Bildung auf einen Blick“, in der ausgewählte OECD-Indikatoren für Deutschland in einer Gliederung nach Bundesländern dargestellt werden.

Weitere Informationen hier.

Quelle: Pressemitteilung des Statistischen Bundesamtes (Nr. 343)

Deutsche Forschungsgemeinschaft

40 Jahre Sonderforschungsbereiche

Seit ihrer Einführung vor 40 Jahren gelten die Sonderforschungsbereiche der DFG als Schrittmacher für die deutsche Forschung.

Eine im September erschienene Beilage zur Deutschen Universitäts-Zeitung DUZ stellt das Programm samt Neuerungen wie Transferprojekte, verstärkte Öffentlichkeitsarbeit oder die Integration von Graduiertenkollegsmodulen vor.

Zusätzliche Themenbeiträge sind:

- ein Interview mit dem DFG-Präsidenten Matthias Kleiner
- ein Gastbeitrag des Vorsitzenden des Wissenschaftsrates,
Prof. Dr. Peter Strohschneider
- ein Rückblick von Dr. Axel Streiter, einem der Pioniere des Programms
- sowie ein Informationsteil für die Planung eines erfolgreichen Antrags.



Die Beilage "40 Jahre Sonderforschungsbereiche" zum Download (PDF-Dokument)

Quelle: Newsletter DFG-aktuell Nr. 10 (Oktober 2008)


Zu guter Letzt

Nein, das ist nicht Iggy Pop - das ist Professor Jukka Ammondt

Jukka Ammondt, finnischer Literatur-Professor

Der finnische Literatur-Professor und Brecht-Experte pflegt exotische Vorlieben. Seine musikalische Parallelkarriere begann er Anfang der neunziger Jahre mit finnischem Tango in lateinischer Sprache. 1995 nahm er seine erste Platte mit lateinischen Elvis-Hits auf und hat seitdem etliche Klassiker übersetzt. "I surrender" lautet bei Ammondt "Nunc aeternitatis". "It's now or never" wird zu "Nunc hic aut numquam" und "Don't be cruel" zu "Ne Saevias".

Quelle: Spiegel online

 
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