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Newsletter Nr. 8 (Juli 2008)

Sehr geehrte Damen und Herren,
liebe Kolleginnen und Kollegen,
liebe Studierende des Fachbereichs,

krankheitsbedingt und wegen umfangreicher Überarbeitungen des Webauftritts des Fachbereichs konnte der Newsletter einige Monate nicht erscheinen. Ich bitte Sie, das zu entschuldigen, zumal einige Nachfragen wegen des Newsletters bei mir angekommen sind.
Der Newsletter ist in folgende Rubriken unterteilt:

Ich hoffe, dass Sie wieder das eine oder andere Interessante zum Lesen finden. Der nächste Newsletter wird zu Beginn des Wintersemesters 08/09 erscheinen.

Falls Sie in den alten Newslettern lesen möchten, hier geht's zum Newsletter-Archiv.

Mit freundlichen Grüßen

Barbara Koehler
Fachbereichsverwaltung des FB Philosophie und Geisteswissenschaften
E-Mail: koehler@geisteswissenschaften.fu-berlin.de

Informationen zum Abbestellen des Newsletters finden Sie am Ende des Newsletters.


PERSONALIA

Professorinnen und Professoren

Institut für Romanische Philologie:

Uli Reich

Prof. Dr. Uli Reich, geboren 1966, hat den den Ruf auf die W2-Professur am Institut für Romanische Philologie/Sprachwissenschaft (Spanisch/Portugiesisch) angenommen und am 1. April 2008 seine Lehr- und Forschungstätigkeit aufgenommen.
Kurzvorstellung: 1990-1996 Studium der Romanischen Philologie in München mit Aufenthalten in Venezuela und Brasilien; 1996 Magister Artium in Literaturwissenschaft/Spanisch. 1997-2000 Promotionsstudium im Hauptfach Portugiesisch (Sprachwissenschaft) an der LMU München; während dieser Zeit DAAD-Stipendiat in Sao Paulo, und Wiss. Mitarbeiter am DFG-Projekt "Neue und Alte Welt". Sommer 2000 Promotion; 2001-2002 Wiss. Mitarbeiter am Romanischen Seminar (München); März 2002 bis Februar 2008 Lehrstuhlvertretung von Prof. Jacob in Köln; Sommer 2007 Habilitation; von März 2007 bis März 2008 Gastprofessor an der Universidade Federal do Rio de Janeiro. Arbeitsschwerpunkte:Informationsstruktur; Vergleichende Phonologie romanischer Sprachen; Soziolinguistik in Megastädten; Neue Romania


Institut für Theaterwissenschaft:

Doris Kolesch

Prof. Dr. Doris Kolesch (Institut für Theaterwissenschaft) hat den Ruf an die Universität Basel abgelehnt und wird damit unbefristet an unserem Fachbereich weiterhin tätig sein.


Institut für Theaterwissenschaft:

Prof. Dr. Hermann Kappelhoff (Institut für Theaterwissenschaft / Seminar für Filmwissenschaft) hat den Ruf an die Johannes-Gutenberg-Universität Mainz abgelehnt und somit das Bleibeangebot der Freien Universität Berlin angenommen.


Institut für Romanische Philologie:

Guido Mensching

Prof. Dr. Guido Mensching (Institut für Romanische Philologie) hat den Ruf an die Universität Leipzig abgelehnt und somit das Bleibeangebot der Freien Universität Berlin angenommen.


Institut für Deutsche und Niederländische Philologie:

Elke Koch

Dr. Elke Koch (Institut für Deutsche und Niederländische Philologie und Sonderforschungsbereich "Kulturen des Performativen") hat den Ruf auf eine Juniorprofessur für Ältere deutsche Literatur und Sprache an die Georg-August-Universität Göttingen erhalten und angenommen.


Institut für Deutsche und Niederländische Philologie:

Martina Rostroth

Dr. Martina Rost-Roth (Institut für Deutsche und Niederländische Philologie) hat den Ruf auf die W3-Professur für "Germanstik/Deutsch als Zweit- und Fremdsprache" an der Universität Augsburg angenommen.


Institut für Theaterwissenschaft:

Privatdozent Dr. Jens Roselt hat einen Ruf auf die W3-Professur für Theorie und Praxis des Theaters an die Universität Hildesheim erhalten und angenommen.


Institut für Deutsche und Niederländische Philologie:

Priv.-Doz. Dr. Ralph Häfner hat den Ruf auf den Lehrstuhl für Literaturgeschichte der Frühen Neuzeit an der Universität Tübingen angenommen.


Institut für Philosophie:

PD Dr. Hilge Landweer hat den Ruf auf die W 2-Professur auf Zeit für das Fachgebiet "Philosophie unter besonderer Berücksichtigung der Ethik und der interdisziplinären Geschlechterforschung" am Institut für Philosophie angenommen.


Institut für Deutsche und Niederländische Philologie:

Annette Gerok

PD Dr. Annette Gerok-Reiter, vormals Gastprofessorin am Institut für Deutsche und Niederländische Philologie (Abteilung für Ältere deutsche Literatur und Sprache), hat den Ruf auf die dortige W 2-Professur auf Zeit (5 Jahre) zum Sommersemester 2008 angenommen.


Institut für Romanische Philologie:

Dr. Ulrike Schneider (Institut für Romanische Philologie) hat den Ruf auf die W2-Professur auf Zeit für Romanische Philologie mit dem Schwerpunkt Literaturen des Mittelalters und der Frühen Neuzeit angenommen.


Institut für Griechische und Lateinische Philologie:

Dr. Felix Mundt hat einen Ruf auf die Stelle eines Juniorprofessors für Lateinische Philologie an der Humboldt-Universität erhalten.


Verabschiedungen

Institut für Deutsche und Niederländische Philologie:

Norbert Dittmar

Unter dem Titel "Kleines Vademecum meiner Hochschul(lehrer)erfahrungen: Eine Vetrospektive" hatte Prof. Dr. Norbert Dittmar (Linguistik) am 15. Juli 2008 zu seiner Abschiedsveranstaltung geladen.


Institut für Deutsche und Niederländische Philologie:

Rolf-Peter Janz

Im Rahmen seiner Vorlesung "Romane und Erzählungen der Gegenwart" hat Prof. Dr. Rolf-Peter Janz am 16. Juli 2008 seine Abschiedsvorlesung mit dem Titel "Anmerkungen zu W.G. Sebalds 'Austerlitz'" gehalten.


Frankreich-Zentrum:

Etienne François

Mit einem Wissenschaftlichen Colloquium zum Thema "Doppelidentitäten" verabschiedete sich das Frankreich-Zentrum von Prof. Dr. Etienne François.

In einer sich anschließenden Feierstunde würdigten die Vizedirektorin des Frankreich-Zentrums, Prof. Dr. Margarete Zimmermann, der französische Botschafter, Bernard de Montferrand, die 1. Vizepräsidentin der Freien Universität, Prof. Dr. Ursula Lehmkuhl und weitere Personen die Tätigkeit des Wissenschaftlers und Hochschullehrers Etienne François.


Gastprofessoren

Institut für Theaterwissenschaft:

Peter Marx

Prof. Dr. Peter Marx (Johannes-Gutenberg-Universität Mainz) hat als Gastprofessor die Vertretung von Frau Prof. Dr. Fischer-Lichte wegen ihrer Tätigkeit für das BMBF-Forschungskolleg "Verflechtungen von Theaterkulturen" übernommen.


Peter-Szondi-Institut für Allgemeine und Vergleichende Literaturwissenschaft:

Lászlô Krasznahorkai

Der ungarische Schriftsteller László Krasznahorkai, geboren 1954 in Gyula/Ungarn, lehrte im Sommersemester 2008 als Samuel-Fischer-Gastprofessor am Peter-Szondi-Institut für Allgemeine und Vergleichende Literaturwissenschaft.

Die Samuel-Fischer-Gastprofessur wird seit 1998 gemeinsam vom S. Fischer Verlag, dem DAAD, der Freien Universität Berlin und dem Veranstaltungsforum der Verlagsgruppe Georg von Holtzbrinck vergeben. Bislang hatten so renommierte Autoren wie der Literaturnobelpreisträger Kenzaburô Ôe, Marlene Streeruwitz, Feridun Zaimoglu, Etgar Keret, Alberto Manguel, Yann Martel und zuletzt der isländische Schriftsteller Sjón die Samuel Fischer Gastprofessur inne.

Weitere Informationen zu László Krasznahorkai


Peter-Szondi-Institut für Allgemeine und Vergleichende Literaturwissenschaft:

Ulrich Peltzer

Der mit 30.000 Euro dotierte Berliner Literaturpreis der Stiftung Preußische Seehandlung ist in diesem Jahr dem Schriftsteller Ulrich Peltzer zugesprochen worden. Der Autor hat die Auszeichnung und die damit verbundene Berufung auf die „Heiner-Müller-Gastprofessur für deutschsprachige Poetik“ am Peter-Szondi-Institut für Allgemeine und Vergleichende Literaturwissenschaft für das Sommersemester 2008 angenommen.

Der Berliner Literaturpreis zeichnet Schriftsteller/innen aus, die mit ihrem literarischen Werk einen wesentlichen Beitrag zur Entwicklung der zeitgenössischen deutschsprachigen Literatur geleistet haben. Seit 2005 bietet der Preis mit der „Heiner-Müller-Gastprofessur für deutschsprachige Poetik“ den Preisträgern zugleich ein Forum für die Textarbeit mit literaturinteressierten Studierenden aller Berliner Universitäten und Hochschulen.

Weitere Informationen zu Ulrich Peltzer

Institut für Theaterwissenschaft:

Mark Franko

Der amerikanische Tänzer, Choreograph und Tanzwissenschaftler Mark Franko übernahm im Sommersemester 2008 die künstlerische Valeska-Gert-Gastprofessur für Tanz und Performance. Seine Karriere begann als Tänzer für die Paul Sanasardo Dance Company. Sein Interesse für die Tanzgeschichte auf der Bühne begann als Tänzer in einer Adaption von Oskar Schlemmer's "Bauhaus Dances" unter der Leitung von Debra McCall.

Seit dem Wintersemester 2006/2007 besteht am Institut für Theaterwissenschaft die Valeska-Gert-Gastprofessur. Getragen wird diese Einrichtung mit semesterlich wechselnder Besetzung von der Freien Universität Berlin, dem Deutschen Akademischen Austauschdienst (DAAD) und der Akademie der Künste Berlin.

Namenspatronin der Gastprofessur ist eine der innovativsten Tänzerinnen der historischen Avantgarde, Valeska Gert (1892-1978), deren Schaffen thematisch stark durch die Stadt Berlin geprägt war. Sie steht damit stellvertretend für Tänzer und Choreographen, die es zu entdecken gilt und deren Geschichte noch zu schreiben ist.

Weitere Informationen zu Mark Franko


Informationen zu allen am Fachbereich etablierten Gastprofessuren finden Sie unter:
http://www.geisteswissenschaften.fu-berlin.de/studium/gastprof/index.html

Akademischer 'Mittelbau':

Institut für Griechische und Lateinische Philologie:

Dr. Andreas Weigelt ist neue Lehrkraft für besondere Aufgaben und Michael Krewet neuer Wissenschaftlicher Mitarbeiter im Arbeitsbereich von Prof. Dr. Gyburg Uhlmann (Gräzistik)


Institut für Philosophie:

Juliane Schiffers ist neue Wissenschaftliche Mitarbeiterin im Arbeitsbereich von Prof. Dr. Sybille Krämer.


Institut für Englische Philologie:

Elisabeth Kempf ist neue Wissenschaftliche Mitarbeiterin im Arbeitsbereich von Prof. Andrew James Johnston.


Institut für Englische Philologie:

Lukas Lammers ist neuer Wissenschaftlicher Mitarbeiter im Arbeitsbereich von Prof. Dr. Sabine Schülting.


Friedrich-Schlegel-Graduiertenschule für literaturwissenschaftliche Studien:

Susanne Scharnowski

Dr. Susanne Scharnowski hat die Funktion der Wissenschaftlichen Koordinatorin der "Friedrich Schlegel Graduiertenschule für literaturwissenschaftliche Studien" übernommen.

Homepage des Exzellenzprojektes


Exzellenzcluster "Languages of Emotion":

Günter Schmidt-Gess

Dr. Günter Schmidt-Gess hat die Funktion der Wissenschaftlichen Geschäftsführung des Exzellenzclusters "Languages of Emotion" übernommen.

Homepage des Exzellenzclusters


Habilitationen

Institut für Philosophie:

Dr. Alberto Mario Damiani hat in der Fachbereichsratssitzung am 23. Januar 2008 seinen Habilitationsvortrag mit dem Titel "Naturgesetz und staatliches Gesetz bei Thomas Hobbes" gehalten. Der Fachbereichsrat hat beschlossen, Vortrag und anschließende wissenschaftliche Aussprache als abschließende Habilitationsleistungen anzuerkennen. Weiterhin hat er alle von Herrn Damiani erbrachten Leistungen als habilitationswürdig angesehen und ihm die Lehrbefugnis für das Fach Philosophie zuerkannt.


Institut für Philosophie:

Jörg Hardy

Dr. Jörg Hardy hat in der Fachbereichsratssitzung am 2. Februar 2008 seinen Habilitationsvortrag mit dem Titel "Recht und Moral - eine Hassliebe?" gehalten. Der Fachbereichsrat hat beschlossen, Vortrag und anschließende wissenschaftliche Aussprache als abschließende Habilitationsleistungen anzuerkennen. Weiterhin hat er alle von Herrn Hardy erbrachten Leistungen als habilitationswürdig angesehen und ihm die Lehrbefugnis für das Fach Philosophie zuerkannt.


Institut für Philosophie:

Gregor Betz

Dr. Gregor Betz hat in der Fachbereichsratssitzung am 4. Juni 2008 seinen Habilitationsvortrag mit dem Titel "Ist wertfreie Wissenschaft möglich?" gehalten. Der Fachbereichsrat hat beschlossen, Vortrag und anschließende wissenschaftliche Aussprache als abschließende Habilitationsleistungen anzuerkennen. Weiterhin hat er alle von Herrn Betz erbrachten Leistungen als habilitationswürdig angesehen und ihm die Lehrbefugnis für das Fach Philosophie zuerkannt.


Institut für Theaterwissenschaft (Musikwissenschaft):

Michael Custodis

Dr. Michael Custodis hat in der Fachbereichsratssitzung am 18. Juni 2008 seinen Habilitationsvortrag mit dem Titel "Kunst und Karriere. Georg Friedrich Händels Ode Eternal source of light divine (Ode for the Birthday of Queen Anne)" gehalten. Der Fachbereichsrat hat beschlossen, Vortrag und anschließende wissenschaftliche Aussprache als abschließende Habilitationsleistungen anzuerkennen. Weiterhin hat er alle von Herrn Custodis erbrachten Leistungen als habilitationswürdig angesehen und ihm die Lehrbefugnis für das Fach Musikwissenschaft verliehen.


Nichtwissenschaftliches Personal

Institut für Romanische Philologie:

Neu in der Verwaltung des Instituts für Romanische Philologie arbeitet Frau Birgit Weyreuther, nachdem Frau Nicole Wichura ganz zur Institutsverwaltung der Deutschen und Niederländischen Philologie gewechselt ist.


Philologische Bibliothek:

Die Philologische Bibliothek hat mit Frau Ina Kirsch seit 1. März 2008 eine neue Bibliotheksangestellte.


Institut für Deutsche und Niederländische Philologie:

Auf den Tag genau nach 22 Jahren ist Gerlinde Redzich M.A., Sekretärin in den Arbeitsbereichen von Prof. Simmler und Prof. Mertens, Ende Januar 2008 in den Ruhestand gegangen.


Frauenbeauftragte des Fachbereichs verabschiedet

In der Fachbereichsratssitzung am 23. April 2008 wurde die langjährige dezentrale Frauenbeauftragte des Fachbereichs Philosophie und Geisteswissenschaften, Nicole Eschner, durch den Dekan des Fachbereichs mit einem Blumenstrauß verabschiedet. Der Fachbereichsrat dankte Frau stud. phil. Eschner für die gute und stets vertrauensvolle Zusammenarbeit.

Neue dezentrale Frauenbeauftragte ist stud. phil. Anja Hein, Stellvertreterin stud. phil. Christina Walter.

Homepage der Frauenbeauftragten des Fachbereichs


Auszeichnungen, Preise, Stipendien, Berufsmitgliedschaften

Institut für Deutsche und Niederländische Philologie:

Peter-André Alt

Im Rahmen der Initiative "Pro Geisteswissenschaften" wurde das Buchprojekt - "Ästhetik des Bösen" - von Prof. Dr. Peter-André Alt mit einem Opus-magnum-Stipendium der Volkswagen- und der Thyssen-Stiftung ausgezeichnet.

Details zu dem geförderten Projekt finden Sie hier.


Peter-Szondi-Institut für Allgemeine und Vergleichende Literaturwissenschaft:

Ebenfalls im Rahmen der Initiative "Pro Geisteswissenschaften" wird das Vorhaben - "Wenn der Rahmen zum Rahmen wird. Das Spiel mit den Grenzen ästhetischer Wahrnehmung in den Künsten des 20. Jahrhunderts" von Dr. Annette Gilbert (Peter-Szondi-Institut für Allgemeine und Vergleichende Literaturwissenschaft) mit dem Dilthey Fellowship unterstützt.

Details zu dem geförderten Projekt finden Sie hier.


Institut für Romanische Philologie:

Jürgen Trabant

Im Rahmen der Abschiedsfeier für die diesjährigen Absolventen des Frankreichstudiengangs wurde Prof. Dr. Jürgen Trabant vom Kulturrat der französischen Botschaft, Jean d'Haussonville, mit dem Orden des französischen Kulturministers ausgezeichnet.
Prof. Trabant wurde zum Chevalier de l'Ordre des Arts et Lettres ernannt.


Institut für Philosophie:

Gregor Betz

Dr. Gregor Betz (Institut für Philosophie) hat für das Projekt "Argunet - Argumentationswerkstatt für regelgeleitetes Diskutieren" einen FU-e-Learning-Preis in der Kategorie "Didaktik" erhalten.


Institut für Englische Philologie:

Philipp Hinz, Wissenschaftlicher Mitarbeiter am Institut für Englische Philologie, hat den Martin-Lehnert-Preis der Deutschen Shakespeare-Stiftung erhalten.


Institut für Theaterwissenschaft:

Doris Kolesch

Der bayerische Staatsminister für Unterricht und Kultus und das Präsidium der Universität Bayreuth haben Prof. Dr. Doris Kolesch in den Beirat des Forschungsinstituts für Musiktheater der Universität Bayreuth berufen.


Institut für Englische Philologie:

Gerhard Leitner

Prof. Dr. Gerhard Leitner ist in den Beirat (für Gymnasien) des türkisch-deutschen Bildungsinstituts TÜDESB berufen worden.



DIES & DAS AM FACHBEREICH UND DER FREIEN UNIVERSITÄT


Interessante, aktuelle Termine am Fachbereich finden Sie auch im
Terminkalender des Fachbereichs

Ausstellung in der Universitätsbibliothek: Lithographien von George Grosz

Lithographie 1936

Im Foyer der Universitätsbibliothek wird am 17. Juli eine Ausstellung mit Lithographien des Malers und Graphikers George Grosz eröffnet.
Gezeigt werden 20 Blätter aus einem 1936 erschienenen Mappenwerk, in dem Grosz zum letzten Mal die gesellschaftlichen Missstände im Deutschland der Weimarer Republik anprangerte. Die Exposition läuft bis zum 29. August, der Eintritt ist frei.

George Grosz, 1893 in Berlin geboren, war als Maler und Graphiker zur Zeit der Weimarer Republik erfolgreich. Wegen seiner satirischen Werke stand er mehrfach vor Gericht. Im amerikanischen Exil pbulizierte er 1936 eine Folge von 64 Lithographien. Die Mappe hatte in den USA keinen Erfolg. Grosz starb 1959 in Berlin kurz nach seiner Rückkehr aus den USA.


Erstmals Open-Access-Tage an der Freien Universität Berlin

Die Freie Universität Berlin richtet in diesem Herbst erstmals eine Veranstaltung zum offenen Publizieren im Internet aus. Die sogenannten Open-Access-Tage und die damit verbundene Messe finden am 9. und 10. Oktober 2008 statt. Im Mittelpunkt von Vorträgen, Workshops, einer Podiumsdiskussion sowie einer Messe stehen die Möglichkeiten des freien Publizierens und Zugangs zu Forschungsergebnissen. Die Open-Access-Tage richten sich an Wissenschaftler und Wissenschaftsmanager sowie Personen, die am barrierefreien Publizieren interessiert sind.
Veranstalter sind die Informationsplattform open-access.net, das Center für Digitale Systeme (CeDIS) der Freien Universität Berlin, die Max-Planck-Gesellschaft und die Helmholtz-Gemeinschaft.

Weitere Informationen und Anmeldung über:
http://open-access.net/de/austausch/openaccesstage/ankuendigung/


Schreiben, Präsentieren und Vermitteln.
Weiterbildung für Wissenschaftler und Hochschulabsolventen

Das Weiterbildungszentrum der Freien Universität Berlin veranstaltet vom 21. Juli bis zum 2. August 2008 eine Sommeruniversität für Wissenschaftler und Hochschulabsolventen. Angeboten werden insgesamt 13 Veranstaltungen, in denen in jeweils zweitägigen Workshops Kenntnisse vermittelt werden über das Schreiben von wissenschaftlichen Texten oder das Publizieren in englischer Sprache. Rhetorikkurse und Veranstaltungen zum Zeit- und Projektmanagement ergänzen das Programm der Sommeruniversität, die zum achten Mal stattfindet.

Zeit und Ort:

21. Juli bis 2. August 2008
Weiterbildungszentrum der Freien Universität Berlin, Otto-von-Simson-Str. 13/15, 14195 Berlin

Weitere Informationen im Internet:
Programm


Wegweisendes Kooperationsmodell mit der Bildungsverwaltung

Mehr als jeder dritte Erstklässler in Berlin stammt aus einer Zuwandererfamilie. Viele der Kinder können kaum oder nur unzureichend Deutsch. Gute Deutschkenntnisse sind aber eine zentrale Voraussetzung für den Erfolg in Schule und Beruf. Die Freie Universität Berlin hat deshalb jetzt gemeinsam mit der Senatsverwaltung für Bildung, Wissenschaft und Forschung eine Kooperation gestartet, um Pädagogen für den Förderunterricht „Deutsch als Zweitsprache“ (DaZ) zu qualifizieren.
... Lesen Sie weiter ...

Weitere Auskünfte:

Prof. Dr. Daniela Caspari, Institut für Romanische Philologie

Dr. Hans Jörg Bettelhäuser, Zentrum für Lehrerbildung am FB Erziehungswissenschaft und Psychologie


200 ERASMUS-Praktika-Stipendien für Studierende der Freien Universität

Studierende der Freien Universität Berlin, die ein Auslandspraktikum absolvieren möchten, können sich ab sofort für eines der 200 Stipendien des ERASMUS-Programms bewerbern, dieüber den hochschuleigenen Career Service vergeben werden.
Die Stipendien für die drei- bis zwölfmonatigen Auslandsaufenthalte für das Studienjahr 2008/2009 sind mit bis zu 400 Euro pro Monat dotiert.

Weitere Informationen zur Bewerbung:
Andrea V. von Kopp, Telefon: 838-53408, E-Mail: andrea.vonkopp@fu-berlin.de


Buchveröffentlichung von Feridun Zaimoglu (ehemaliger Samuel-Fischer-Gastprofessor)

Feridun Zaimoglu

Im Rahmen seiner Tätigkeit als Samuel-Fischer-Gastprofessor für Literatur veranstaltete Feridun Zaimoglu die Gesprächsreihe "Literature to go". Seine Dialoge mit Schriftstellern, Journalisten und Politikern sind nun als Buch erschienen.

Der deutsch-türkische Autor spricht beispielsweise über Filmemachen in Kreuzberg mit Neco Çelik, dem Berliner Kult-Regisseur - dessen erstes Exposé bei dieser Gelegenheit dokumentiert wird. Zaimoglu diskutiert mit Maxim Biller die deutsche Unfähigkeit zum Erzählen, er erkundet mit Albert Ostermaier die Grenze zwischen Prosa und Poesie, entwickelt mit Maybrit Illner eine Typologie von Talkshow-Gästen und denkt mit Moritz von Uslar nach über Schmerzmittel. Nebenbei erzählt Zaimoglu, wie und wo er Jahr für Jahr im Sommerhaus seiner Eltern in der Türkei seine eigenen Romane schreibt.

Bibliographische Angaben:
Literature to go. Feridun Zaimoglu im Gespräch mit Imran Ayata, Maxim Biller, Neco Çelik, Ralf Fücks, Maybrit Illner, Marius Meller, Albert Ostermaier, Peter Siller, Benjamin von Stuckrad-Barre, Moritz von Uslar, Klaus Vater und Volker Weidermann. Herausgegeben von Oliver Lubrich und Bernhard Metz, mit einem Nachwort versehen von Juan Moreno. Edition AVL, Berlin 2008, 240 Seiten, 9,90 Euro.

Siehe auch Gastprofessuren des Fachbereichs


Fotowettbewerb: Meine Uni

Foto: IStockPhoto

Zeigen Sie Ihr Bild der Freien Universität

Die Freie Universität startet einen Fotowettbewerb zum Thema "Meine Uni".
Bis zum 15. September 2008 können Studierende, Angehörige sowie Alumni der Freien Universität Berlin Fotos einsenden, die ihren ganz persönlichen Blick auf die Freie Universität wiedergeben.

Eine Jury (zusammengesetzt aus einem Mitglied des Präsidiums, des Vorstands der Ernst-Reuter-Gesellschaft, der Kommunikations- und Informationsstelle und einem professionellen Fotografen) wählt die Preisträger aus den eingesendeten Beiträgen aus.

Teilnahmebedingungen, Preise und weitere Informationen unter:
www.fu-berlin.de/foto2008/


Beachvolleyballplätze an der Freien Universität Berlin eröffnet

Auf dem Campus in Dahlem ist eine Beachvolleyballanlage eröffnet worden. Sie kann von allen Mitgliedern der Universität kostenfrei genutzt werden. Der Bau geht auf die Initiative einer studentischen Sportgruppe zurück. Die Anlage mit zwei Plätzen befindet sich auf der Freifläche zwischen dem Gebäudekomplex für die Geistes- und Sozialwissenschaften, der Otto-von-Simson- und der Fabeckstraße.


Stellungnahme des AS zu den Plänen des Senators für Bildung, Wissenschaft und Forschung, ein "Berlin International Forum for Excellence" zu errichten

Der Akademische Senat der Freien Universität Berlin hat am 25. Juni 2008 in enger Anlehnung an die Stellungnahme des Akademischen Senats der Technischen Universität Berlin vom 18. Juni 2008 einstimmig folgende Stellungnahme abgegeben: ... Lesen Sie weiter ...


Neugegründeter Arbeitskreis Umweltmanagement am Fachbereich

Seit Ende 2004 gehört die Freie Universität zu dem kleinen Kreis deutscher Universitäten, deren Umwelt­managementsystem nach der weltweit gültigen Richtlinie DIN EN ISO 14001 durch externe Gutachter zertifiziert ist. Diese Auszeichnung bezog sich zunächst auf ausgewählte Standorte, seit Mai 2007 ist die gesamte Universität incl. des Fachbereichs Philosophie und Geisteswissenschaften in das Umweltmanagement einbezogen.

Weitere Angaben über Zielsetzungen, Energiespartipps und die Mitglieder und damit auch Ansprechpartner des Arbeitskreises finden Sie unter:
http://www.geisteswissenschaften.fu-berlin.de/administration/umweltmanagement/index.html


Sommerfest des IZ Mittelalter - Renaissance - Frühe Neuzeit

Am 30. Mai feierte das IZ sein fünfjähriges Bestehen mit einem Sommerfest. Bernhard Jussen (Bielefeld) hielt den Festvortrag mit dem Titel "Kollektives Bildwissen und historische Imagination im Zeitalter des Sammelbildes (1870-1970).

Es wurde eine Festbroschüre erstellt in der ein Resümee über die bisherige Arbeit erstellt wurde.

Fotos vom Sommerfest

Homepage des IZ Mittelalter - Renaissance - Frühe Neuzeit


VolksLesen-TV wird durch vier Mitglieder der Deutschen Philologie unterstützt

Im Rahmen der Initiative VolksLesen, werden auch vier literarische Lesungen vorgestellt, die von Mitgliedern des Instituts für Deutsche und Niederländische Philologie im Januar 2008 vorgetragen wurden. Drei Professoren und ein Student lesen aus Werken von Thomas Mann, Franz Kafka, Heinrich von Kleist und Philip Roth.
Ziel des Projekts VolksLesen ist es, sukzessive eine virtuelle Bibliothek aufzubauen, die über Kurzlesungen Einblicke in die Welt der Bücher bietet. Begonnen hat die Website Anfang des Jahres mit Lesungen von Autoren des Obdachlosenmagazins "Straßenfeger".

Lesungen:

Alle bisherigen Lesungen finden Sie unter: www.volkslesen.tv

Quelle: FU-Pressedienst

Die Freie Universität erhält zum dritten Mal das Total E-Quality Prädikat

Die Freie Universität Berlin wurde am 28. Mai 2008 zum dritten Mal in Folge mit dem Total E-Quality Science Award ausgezeichnet (2002, 2005, 2008). Gewürdigt werden damit das Engagement der Hochschule bei der Gleichstellung von Frauen und Männern und ihr innovatives Potenzial bei der Verwirklichung der Chancengleichheit. Der Total E-Quality Award wird seit 1997 vom Verein Total E-Quality e. V. in Zusammenarbeit mit dem Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) an Unternehmen und politische Institutionen vergeben, die auf eine gleichberechtigte Teilhabe von Frauen und Männern auf allen Ebenen hinwirken.

Exemplarisch hierfür stehen die Einrichtung eines Familienbüros, die Institution der Clustergruppe „Gender and Diversity“ und die Integration von Genderaspekten sowohl in die Zielvereinbarungen zwischen Hochschulleitung und Fachbereichen als auch in die Studienordnungen der Bachelor- und Masterstudiengänge. Auch der Frauenanteil von nahezu 38 % bei der Berufungsquote weist auf die erfolgreiche Gleichstellungspolitik der Freien Universität hin: In den vergangenen sechs Jahren wurden 60 Professorinnen neu an die Freie Universität berufen. Im bundesweiten Gleichstellungsranking nimmt die Freie Universität insgesamt einen Spitzenplatz ein.

Quelle: Pressemitteilung der FU 146/2008

Freie Universität gewinnt im Wettbewerb "Familie in der Hochschule"

Die Freie Universität ist als familienfreundliche Hochschule ausgezeichnet worden. Die Robert-Bosch-Stiftung, das Bundesverkehrsministerium und das Centrum für Hochschulentwicklung (CHE) zeichneten sie gemeinsam mit sieben anderen Einrichtungen im Wettbewerb „Familie in der Hochschule“ aus. Die Freie Universität erhält damit in den nächsten zwei Jahren 100.000 Euro, um ihre Angebote für Studierende, Beschäftigte und Lehrende mit Kindern zu verbessern. Die acht geehrten Institutionen werden zu einem „Best-Practice-Club“ zusammentreten, um ihre Konzepte weiterzuentwickeln und der Öffentlichkeit vorzustellen. Beworben hatten sich 62 Einrichtungen.

Weitere Informationen:

Quelle: FU-Pressedienst vom 11.02.2008


INTERESSANTES AUSSERHALB


Interessante Vorträge und Tagungen außerhalb des Fachbereichs finden Sie auch im
Terminkalender des Fachbereichs

Deutscher Hochschulverband

DHV-Umfrage: Deutliche Mehrheit gegen Änderung der Semesterzeiten

Der deutsche Hochschulverband hatte im Mai eine Umfrage gestartet, ob der Vorstoß der Hochschulrektorenkonferenz, die Semesterzeiten zu ändern, für sinnvoll erachtet wird. 1914 Teilnehmerinnen und Teilnehmer beteiligten sich an der Abstimmung. Das Votum fiel eindeutig aus: 80,2 Prozent waren für die Beibehaltung, lediglich 19,8 Prozent befürworteten eine Änderung der Semesterzeiten.

Newsletter des DHV 6/2008

Statistisches Bundesamt

Studierende zieht es nach Berlin

Von allen deutschen Bundesländern hat Berlin im Wintersemester 2006/2007 mit 27.600 den höchsten Wanderungsgewinn an Studierenden zu verzeichnen. Hamburg folgt mit 18.300 Studierenden. Das teilte das Statistische Bundesamt am 20. Mai 2008 mit. Unter den Flächenländern waren Nordrhein-Westfalen (+ 12.700), Rheinland-Pfalz (+ 10 300), Bayern (+ 6.500), Sachsen (+ 3.700) und Hessen (+ 900) die Wanderungsgewinner. Die Länder Niedersachsen (- 27.300) und Brandenburg (- 16.600) haben dagegen die negativsten Wanderungsbilanzen.

Weitere Informationen hier.

Quelle: Statistisches Bundesamt

Deutscher Hochschulverband

Berliner Wissenschaftspreis

Der Regierende Bürgermeister von Berlin lobt erstmals den Berliner Wissenschaftspreis aus. Mit der mit 40.000 Euro dotierten Auszeichnung sollen Einrichtungen geehrt werden, die herausragende Wissenschafts- und Forschungsleistungen hervorgebracht haben. die zu würdigende Leistung soll in oder von Berlin aus entwickelt worden sein oder isch durch einen besonderen Nutzen für den Wissenschafts- und Wirtschaftsstandortf Berlin auszeichnen.

Zusammen mit der Verleihung des Berliner Wissenschaftspreises wird eine wissenschaftliche Nachwuchsleistung ausgezeichnet. Gewürdigt werden soll ein besonderer innovativer Forschungsansatz in einem Berliner Zukunftsfeld. Der mit 10.000 Euro dotierte Nachwuchspreis soll an Wissenschaftler vergeben werden, die nicht älter als 35 Jahre sind.

Die Preise sollen erstmals Ende 2008 verliehen werden. Vorschlagsberechtigt sind die Berliner Hochschulen, die außeruniversitäten Forschungseinrichtungen und ihre Trägerorganisationen sowie das für Wissenschaft und Forschung zuständige Mitglied des Berliner Senats.

Quelle: Newsletter des DHV 6/2008

Bundesministerium für Bildung und Forschung

Bundesbericht Forschung und Innovation

Die Bundesregierung hat nach eigenen Angaben so viel Geld für Forschung und Entwicklung ausgegeben "wie nie zuvor". In diesem Jahr werden es voraussichtlich 11,2 Milliarden Euro sein. Das geht aus dem umfangreichen Bundesbericht Forschung und Innovation 2008 hervor, den das Bundeskabinett am 21. Mai 2008 verabschiedet hat. Die Bundesausgaben haben sich danach gegenüber dem Jahr 2005 (9,0 Milliarden Euro) um fast ein Viertel gesteigert. Laut Bericht befindet sich Deutschland auf gutem Weg, bis 2010 drei Prozent seines Bruttoinlandprodukts in Forschung und Entwicklung zu investieren und damit das sogenannte Lissabon-Ziel zu erreichen.

http://www.bmbf.de/pub/bufi_2008.pdf

Quelle: Bundesministerium für Bildung und Forschung

Deutscher Hochschullehrerverband

Umfrage des DHV: Hochschullehrer wollen mehr forschen und weniger verwalten

Fast jeder zweite Hochschullehrer arbeitet nach eigenen Angaben 51 bis 60 Stunden, nahezu jeder dritte 61 bis 70 Stunden und jeder siebte sogar über 70 Stunden pro Woche während des Semesters in Forschung, Lehre, Prüfung, Selbstverwaltung und gegebenenfalls der Krankenversorgung. Das geht aus einer Internet-Umfrage des Deutschen Hochschulverbandes (DHV) hervor, an der sich in der Zeit vom 15. Oktober bis zum 15. Dezember 2007 knapp 3.000 Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler beteiligt haben und deren Ergebnisse die Zeitschrift „Forschung & Lehre“ in ihrem Februar-Heft veröffentlicht hat.
Das hohe Arbeitsaufkommen beklagen die Hochschullehrer nicht. Unzufriedenheit herrscht jedoch mit der Aufgabenverteilung. Gewollt ist eine deutlichere Anteilsverringerung bei Prüfungen, Hochschulgremienarbeit und anderen Dienstaufgaben.

Weitere Informationen zu der Umfrage unter: http://www.hochschulverband.de/cms/fileadmin/pdf/rest/arbeitszeit.pdf

Quelle: Newsletter des DHV 2/2008

Nature-Umfrage: "Gehirn-Doping" greift um sich

Einer von fünf Akademikern nimmt Medikamente, die die Konzentration und Leistungsfähigkeit fördern sollen. Das geht aus einer Umfrage des Magazins "Nature" hervor, an der sich 1.400 Leser überwiegend aus dem anglo-amerikanischen Sprachraum beteiligt haben. Bevorzugt greifen Wissenschaftler demnach auf das in Deutschland verschreibungspflichtige Medikament Ritalin zurück, das stimulierend wirkt und hauptsächlich beim Aufmerksamkeitsdefizitsyndrom eingesetzt wird. Gefragt sind auch der aufputschende Wirkstoff Modafinil und blutdrucksenkende Betablocker, die Stresshormone abbauen und Ängste reduzieren helfen. 80 Prozent der Umfrageteilnehmer vertrat die Ansicht, dass es gesunden Erwachsenen erlaubt werden sollte, "Gehirn-Doping" zu betreiben.

Quelle: Newsletter DHV 4/2008


Zu guter Letzt

Deutsches Historische Museum gewinnt Goldene Raffzähne 2007

Gewinner des von fairwork e.V. vergebenen Preises für das dreisteste Praktikumsangebot des Jahres 2007 ist das Deutsche Historische Museum Berlin. Hier werden Hochschulabsolventen nicht nur sechs Monate lang bei einer Wochenarbeitszeit von 39 Stunden unbezahlt beschäftigt, sondern treten dabei auch so gut wie alle Rechte ab; alle durch den Praktikanten verfassten Texte gehen ohne jegliche Vergütung in das alleinige Nutzungsrecht des DHM über. Außerdem wird dem Praktikanten im vorliegenden Fall der Urlaubsanspruch verwehrt und keine Unfallfürsorge zugestanden. Die Freizeichnung von der Sozialversicherungspflicht ist darüber hinaus gerade für eine auch mit Steuermitteln finanzierte Einrichtung skandalös. „Leider ist das DHM damit ein trauriges Beispiel dafür, dass auch der öffentlich-rechtliche Status kein Garant für faire Praktikumsbedingungen ist,“ so Bettina König, Vorsitzende von fairwork e.V.

Weitere Informationen zu dem gemeinnützig eingetragenen Verein von Hochschulabsolventen unter:
www.fairwork-ev.de/cms/front_content.php

Quelle: Tagesspiegel-News vom 15.02.2008 und fairwork e.V.

 
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