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Nr. 7 (Januar 2008)

Newsletter Nr. 7 (Januar 2008)

Sehr geehrte Damen und Herren,
liebe Kolleginnen und Kollegen,
liebe Studierende des Fachbereichs,

wir wünschen Ihnen für das Jahr 2008 vor allen Dingen Gesundheit und gutes Gelingen für Ihre Vorhaben.
In dieser Ausgabe finden Sie, neben den schon bekannten Rubriken, eine neue:
"Zu guter Letzt".

Wir hoffen, dass Sie das eine oder andere Interessante zum Lesen finden.

Falls Sie in den alten Newslettern lesen möchten, hier geht's zum Newsletter-Archiv.

Mit freundlichen Grüßen

Barbara Koehler
Fachbereichsverwaltung des FB Philosophie und Geisteswissenschaften
E-Mail: koehler@geisteswissenschaften.fu-berlin.de

Informationen zum Abbestellen des Newsletters finden Sie am Ende der Mail.


PERSONALIA

Der Fachbereich Philosophie und Geisteswissenschaften begrüßt als neue Mitglieder oder als "alte" Mitglieder mit neuen Funktionen:

Institut für Griechische und Lateinische Philologie:

Therese Fuhrer

Prof. Dr. Therese Fuhrer (Albert-Ludwigs-Universität Freiburg) hat den Ruf auf die W3-Professur für Klassische Philologie mit dem Schwerpunkt Latinistik angenommen und wird ab 1. März 2008 die Lehr- und Forschungstätigkeit am Institut für Griechische und Lateinische Philologie aufnehmen.
Kurzvorstellung: 1978-1981 Studium am Konservatorium für Musik in Bern, mit dem Abschluss Lehrdiplom für Querflöte; von 1981-1988 Studium der Klassischen Philologie (Griechisch, Latein) und der Alten Geschichte an den Universitäten Bern, Basel, University of California Irvine, University of Pittsburgh und Freiburg i.Br.; 1998 Diplom für das Höhere Lehramt an der Universität Bern; danach Forschungsaufenthalt in Oxford mit einem Promotionsstipendium des Schwerizerischen Nationalfonds und Promotion in Gräzistik an der Universität Bern; während der nachfolgenden Assistenzzeit am Institut für Klassische Philologie der Universität Bern von 1990-1996 Forschungsaufenthalt an der Johannes-Gutenberg-Universität Mainz mit einem Stipendium der Alexander-von-Humboldt-Stiftung; 1995 Habilitation an der phil.-hist. Fakultät der Universität Bern für das Gebiet Klassische Philologie.
1996-97: C4-Professur für Klassische Philologie (Latinistik) an der Universität Trier;
WS 1997/98-WS 2003/04: Ordinariat für Klassische Philologie (Latinistik) an der Universität Zürich;
seit 2004: Ordinariat für Klassische Philologie (Latinistik) an der Albert-Ludwigs-Universität Freiburg.
Forschungsschwerpunkte: hellenistische Dichtung, lateinische Dichtung (Catull, Vergil, Ovid), hellenistische, römische und christliche Philosophie (Cicero, Augustin)


Institut für Griechische und Lateinische Philologie:

Prof. Dr. Niehoff-Panagiotidis (Byzantinistik) ist in der Fachbereichsratssitzung am 21.11.2007 zum Studiendekan des Fachbereichs Philosophie und Geisteswissenschaften gewählt worden. Er tritt damit die Nachfolge von Frau Prof. Dr. Elisabeth Stark (Romanische Philologie) an, die einen Ruf an die Universität Zürich angenommen hat.


Institut für Theaterwissenschaft:

Dr. Isa Wortelkamp hat den Ruf auf die Stelle einer Juniorprofessorin für "Tanzwissenschaft" am Institut für Theaterwissenschaft angenommen.
Kurzvorstellung: geb. 1973, 1993-1998 Studium der Angewandten Theaterwissenschaft in Gießen mit dem Abschluss Diplom der Angewandten Theaterwissenschaft; 2003 Promotion im Fach Neuere deutsche Literaturwissenschaft/Theaterwissenschaft an der Philosophisch-Historischen Fakultät der Universität Basel.
Arbeitsschwerpunkte: Verhältnis von Aufführung und Aufzeichnung, Choreographie und Architektur, Bewegungs- und Bildwissenschaft.


Institut für Theaterwissenschaft

Anna Huber

Anna Huber, Schweizer Tänzerin und Choreographin, ist neue Valeska-Gert-Gastprofessorin am Institut für Theaterwissenschaft.
Kurzvorstellung: geboren 1965 in Zürich; von 1985-1988 Tanzausbildung in Zürich; ab 1989 verschiedene Performanceprojekte in Berlin, Frankfurt und Wien; 1992-94 Anstellung am Staatstheater in Cottbus; nach der Rückkehr nach Berlin 1995 internationaler Durchbruch mit der dritten Soloproduktion "in zwischen räumen".
2002 Hans-Reinhart-Ring (höchste Auszeichnung im Schweizer Theaterschaffen); seit 2007 Förderung als Artist-in-Residence durch das gesamtschweizerische Programm „Projekt Tanz“ in der 'Dampfzentrale Bern'.

Am 30. Januar 2008 um 18.00 Uhr wird im Hörsaal des Instituts die neue Valeska-Gert-Gastprofessorin begrüßt und vorgestellt.
Vom 4. bis 17. Februar wird Anna Huber im Rahmen ihrer Gastprofessur ein Blockseminar mit dem Titel „Körper, Raum und Architektur“ im DanceLab des Instituts für Theaterwissenschaften anbieten.
Institutsadresse: Institut für Theaterwissenschaft, Grunewaldstr. 35, 12165 Berlin

Informationen zu allen am Fachbereich etablierten Gastprofessuren finden Sie unter:
http://www.geisteswissenschaften.fu-berlin.de/studium/gastprof/index.html


Fachbereichsverwaltung:

Tosca Müller

Tosca Müller hat am 5.12.2007 als neue ABV-Beauftragte des Fachbereichs ihre Arbeit aufgenommen.
Kurzvorstellung: 1999-2003 Studium der Kommunikationswissenschaft und Literaturwissenschaft an der Universität Erfurt mit dem Abschluss Baccalaurea Artium; 2003-2006 Studium des Masterstudiengangs "Literatur und Medien" an der Universität Bayreuth mit dem Abschluss Master of Arts.


Weitere Personalia:

Institut für Philosophie:

Sybille Krämer

Ein von Prof. Dr. Sybille Krämer beantragtes Graduiertenkolleg zum Thema "Schriftbildlichkeit" ist von der DFG bewilligt worden.
Im Mittelpunkt steht ein weit gefasstes Verständnis von Schrift und Schriftlichkeit: Alphabetische und nichtalphabetische Notationen sollen in dem Kolleg weniger als Medium zum Aufzeichnen mündlicher Sprachen untersucht werden, sondern im Hinblick auf deren ikonographisches Potenzial. In der Schrift mischen sich Sprache und Bildliches. Analysiert wird beispielsweise der Umgang mit Schrift beim Rechnen, in der korrigierenden Arbeit am Text, in naturwissenschaftlichen Formeln, in Diagrammen, in Partituren, in der Choreographie, in der Konkreten Poesie oder beim Programmieren. Ziel ist es zu untersuchen, über welche explorative und kreative Leistungsfähigkeit Schriften verfügen. In dem Graduiertenkolleg erhalten Nachwuchswissenschaftler die Möglichkeit, zu empirischen und theoretischen Aspekten von Schrift auf hohem fachlichem Niveau zu promovieren.
An dem für viereinhalb Jahre bewilligten Kolleg sind Forscher aus 13 Disziplinen und zahlreichen Institutionen der Wissenschaftsregion Berlin-Brandenburg beteiligt. Es nimmt im Herbst 2008 seine Arbeit auf.


Institut für Philosophie:

Georg Bertram

Prof. Dr. Georg Bertram wird am Donnerstag, dem 31. Januar 2008, um 18.00 Uhr seine Antrittsvorlesung unter dem Titel "Was die Kunst der Philosophie zu denken gibt" an der Freien Universität Berlin halten.
Im Anschluss daran wird zu Wein, Brot und Salz eingeladen.
Ort: Hörsaal 1b, Habelschwerdter Allee 45, 14195 Berlin


Institut für Deutsche und Niederländische Philologie:

Volker Mertens

Prof. em. Dr. Dr. h.c. Volker Mertens hat vom 6. September bis zum 15. November 2007 eine Lehrtätigkeit an der Universität Bei-Da (Peking) wahrgenommen. Seine beiden vierstündigen Seminare handelten „Von der erbaulichen Aria zum Berliner Song: Das deutsche Lied vom 18. bis ins 20. Jahrhundert. Intermediale Interpretationen“ und über „Tristan und Parzival im 19. und 20. Jahrhundert“. Eine Verbindung von Literatur und Musik im Seminarangebot wurde von der Deutschabteilung der Bei-Da besonders gewünscht, da sie für das kulturelle Selbstverständnis der Deutschen wichtig sei. Die chinesischen Kollegen sind sehr erfreut über die Nachricht, dass die Freie Universität u.a. mit ihrem Konzept der internationalen Netzwerkuniversität als Exzellenz-Universität geehrt wurde, und sehen dadurch auch die langjährige Kooperation zwischen der Bei-Da und der Freien Universität Berlin ausgezeichnet.


Institut für Theaterwissenschaft

"Tanz festhalten" - in dem letzten Beitrag zur Tagesspiegel-Reihe 'Jahr der Geisteswissenschaften', erläutert Prof. Dr. Gabriele Brandstetter, Deutschlands einzige Professorin für Tanzwissenschaft, die Schwierigkeiten, die flüchtige Körperkunst Tanz schriftlich zu kodifizieren.
Lesen Sie hier den Artikel im Tagesspiegel vom 17.12.2007


Institut für Griechische und Lateinische Philologie:

Auf der Institutsratssitzung am 21. November 2007 wurden Prof. Dr. Gyburg Radke zur Geschäftsführenden Direktorin und Prof. Dr. Widu-Wolfgang Ehlers zum stellvertretenden Geschäftsführenden Direktor des Instituts für Griechische und Lateinische Philologie gewählt.


Institut für Deutsche und Niederländische Philologie:

Prof. Dr. Gisela Klann-Delius ist als stellvertretende Direktorin des Instituts für Deutsche und Niederländische Philologie aufgrund der zu erwartenden Arbeitsbelastung im Bereich des Exzellenzclusters "Languages of Emotion" zurückgetreten. Als Nachfolger wurde Prof. Dr. Wolfgang Neuber gewählt.


Bibliothek und Verwaltung:

Christiane Jörger

Nach 36 Arbeitsjahren - immer eng verbunden einerseits mit der damaligen Bibliothek des Fachbereichs Germanistik, dann der Philologischen Bibliothek und andererseits dem Haushaltsbereich des ehemaligen Fachbereichs Germanistik und jetzigen Instituts für Deutsche und Niederländische Philologie - ist Christiane Jörger am 16. Januar in den Ruhestand verabschiedet worden.
Wir wünschen ihr für diesen neuen Lebensabschnitt Gesundheit und die Möglichkeit zur Verwirklichung der vielen aufgeschobenen Wünsche.
Den Förderverein der Philologischen Bibliothek und seinen Bücherbasar wird sie weiterhin ehrenamtlich unterstützen - wofür ihr ein ganz besonderer Dank gebührt.


Korrektur

Leider ist uns in der Ausgabe des Newsletters Nr. 6/2007 ein Fehler unterlaufen. Frau Dr. Robin Curtis (Institut für Theaterwissenschaft) wurde bei der Namensnennung vorauseilend in den Stand der Privatdozentin versetzt. Wir bitten das zu entschuldigen, und wünschen ihr für diesen nächsten Schritt auf ihrem Weg schon jetzt viel Erfolg.



ANKÜNDIGUNGEN

Interessante, aktuelle Termine am Fachbereich finden Sie auch im Terminkalender des Fachbereichs unter folgendem Link:

http://www.geisteswissenschaften.fu-berlin.de/terminkalender/tk_ext/index.html


Vorstellung der eingeworbenen Exzellenzprojekte am Fachbereich

Der Fachbereich Philosophie und Geisteswissenschaften hat im Rahmen der Exzellenzinitiative des Bundes und der Länder einen großen interdisziplinären Forschungsverbund (Cluster) zum Thema "Languages of Emotion" und eine Graduiertenschule für die Doktorandenausbildung ("Friedrich Schlegel Graduate School of Literary Studies") erfolgreich eingeworben.
Auf einer Informationsveranstaltung
am Mittwoch, dem 23. Januar 2008,
von 14.00 bis 16.00 Uhr im Hörsaal 1a, Habelschwerdter Allee 45,

werden die Sprecherinnen und Sprecher des Clusters und der Graduate School die Arbeitsschwerpunkte und Strukturen der beiden neuen Einrichtungen und die Grundzüge und Perspektiven ihrer Arbeit präsentieren.

Die Webseiten der bewilligten Exzellenzprojekte, die sich allerdings noch im Aufbau befinden, finden Sie unter folgenden Adressen:
Homepage des Exzellenzclusters "Languages of Emotion"
Homepage der Graduiertenschule "Friedrich Schlegel Graduate School of Literary Studies"


Veranstaltungsreihe: Im Labor der Phantasie

Das Institut für Deutsche und Niederländische Philologie hat eine Veranstaltungsreihe unter Leitung von Prof. Dr. Jutta Müller-Tamm ins Leben gerufen, die unter dem Titel "Im Labor der Phantasie", Vorträge zu Literatur- und Wissenschaftsgeschichte präsentiert.
Die Literatur zielt schon immer auf "die ganze Welt" in all ihren sichtbaren und unsichtbaren Zusammenhängen. Hingegen ist die Trennung von Geist und Natur, Künsten und Wissenschaften, Fühlen und Denken eine späte Errungenschaft unserer Kultur. Inzwischen zeichnet sich jedoch ein verstärktes Nachdenken - auch von Seiten der Wissenschaften - über den Zusammenhang der "zwei Kulturen" ab. Die Überzeugung, dass die künstlerischen und die wissenschaftlichen Weltzugänge enger verbunden sind, als lange Zeit angenommen wurde, führt gegenwärtig zu einem neuen Interesse an solchen Denk- und Verfahrensweisen, die in Künsten und Wissenschaften gleichermaßen eine große Rolle spielen. Dabei ist es insbesondere die Phantasie, die in poetischen Imaginationen, theoretischen Gedankenexperimenten, künstlerischen Entwürfen und wissenschaftlichen Versuchsanordnungen eine zentrale Stelle einnimmt. Wie produktiv ein solches Zusammenspielen - oder Konkurrieren - zwischen Phantasie, Literatur und Wissenschaften in verschiedenen historischen Konstellationen sein kann, will die Veranstaltungsreihe thematisieren.
Am 18. Januar 2008 um 20.00 Uhr
wird Prof. Dr. Georg Braungart (Universität Tübingen)
im Rahmen dieser Reihe im Literaturhaus Berlin, Fasanenstr. 23, 10719 Berlin,
einen Vortrag halten mit dem Titel:
"'Ich Petrefakt, ein Mammutsknochen drin!' Geologie und Literatur im 19. Jahrhundert".


Lange Nacht der Wissenschaften 2008

Die Abteilung Forschung der Freien Universität Berlin lädt Institute, Seminare und wissenschaftliche Arbeitsgruppen zur Teilnahme und Ausrichtung der Langen Nacht der Wissenschaften am 14. Juni 2008 ein.
Mehr als 25.000 Besucher haben 2007 im Rahmen der Langen Nacht die Freie Universität besucht.
Wie schon im vergangenen Jahr können die Teilnahmewünsche über ein Internet-Formular zwischen dem 7. und 31. Januar 2008 eingegeben werden. In diesem Zeitraum ist das Formular unter folgender Adresse zu finden: http://lndw.org



DIES & DAS

Dahlem Humanities Center der Freien Universität Berlin eröffnet

Das Dahlem Humanities Center der Freien Universität ist am 8. Januar 2008 vor rund 700 geladenen Gästen feierlich eröffnet worden. Den Festvortrag hielt der französische Philosoph André Glucksmann zum Thema „1968–2008“. An der Eröffnung nahmen auch die Bundesministerin für Bildung und Forschung, Dr. Annette Schavan, und der Berliner Senator für Bildung, Wissenschaft und Forschung, Prof. Dr. Jürgen Zöllner, teil. Die Veranstaltung fand in Kooperation mit der französischen Botschaft statt.
Das Dahlem Humanities Center (DHC) bildet einen interdisziplinären Forschungsrahmen für die verschiedenen geisteswissenschaftlichen Disziplinen. Es wird eine Reihe neuartiger Programme und Veranstaltungsreihen etablieren, um die regionale und internationale Vernetzung der Freien Universität auszubauen. Dazu gehören unter anderem fellowships für Wissenschaftler aus dem nicht-deutschsprachigen Ausland, die an der Freien Universität forschen und ihre Ergebnisse regelmäßig der Öffentlichkeit vorstellen, einwöchige Think Tanks, bei denen Forscher aus aller Welt sowie Wissenschaftler des DHC neuen Perspektiven geisteswissenschaftlicher Forschung nachgehen und die jährlich stattfindende Hegel-Lecture, die an weltweit herausragende Geisteswissenschaftler und Personen des kulturellen Lebens vergeben wird.
Zu den Kooperationspartnern des Dahlem Humanities Center gehören zahlreiche Forschungseinrichtungen, Museen, Theater, die Stiftung Preußischer Kulturbesitz (SPK), DeutschlandRadio sowie Universitäten aus dem Ausland.

Weitere Informationen im Internet unter:
www.fu-berlin.de/dhc

Quelle: FU-Pressedienst

Freie Universität mit sechs Sonderforschungsbereichen erfolgreich

Von den von der DFG neu eingerichteten und verlängerten Projekten entfielen sechs auf die Freie Universität Berlin, davon zwei gemeinsam von der Freien Universität und der Humboldt-Universität eingereichte Anträge (Charité - Universitätsmedizin Berlin).

Neu und für vier Jahre bewilligt wurden der

  • SFB 765 "Multivalenz als chemisches Organisations- und Wirkprinzip: Neue Architekturen, Funktionen und Anwendungen";
    Sprecher: Prof. Dr. Rainer Haag, Inst. für Chemie und Biochemie der FU
  • SFB/Transregio 43 "Gehirn als Ziel von entzündlichen Prozessen"
    Sprecherin: Prof. Dr. Frauke Zipp (Charité - Universitätsmedizin Berlin)
  • SFB/Transregio 54 "Wachstum und Überleben, Plastizität und zelluläre Interaktivität lymphatischer Neoplasien"
    Sprecher: Prof. Dr. Bernd Dörken (Medizinische Fakultät der FU und HU)

Verlängert für eine weitere Periode wurden der

  • SFB 447 "Kulturen des Performativen"
    Sprecherin: Prof. Dr. Erika Fischer-Lichte (Inst. für Theaterwissenschaft an unserem Fachbereich)
  • SFB 449 "Struktur und Funktion membranständiger Rezeptoren"
    Sprecher: Prof. Dr. Wolfram Saenger
  • SFB/Transregio 15 "Governance und Effizienz ökonomischer Systeme".

Quelle: FU-Pressedienst

Ernst-Reuter-Preis

Im Rahmen der Festveranstaltung zum Gründungstag der Freien Universität Berlin am 4. Dezember 2007 wurden vier junge Wissenschaftler mit dem Ernst-Reuter-Preis ausgezeichnet. Die Preise sind mit jeweils 5.000 Euro dotiert.
Ausgezeichnet wurden:

  • Dr. Mark Georg Dehrmann (Fachbereich Philosophie und Geisteswissenschaften) für seine Arbeit "Shaftesbury und die deutsche Aufklärung"
  • Dr. Anna Holzscheiter (Fachbereich Politik und Sozialwissenschaften) für ihre Arbeit "Power of Discourse and Power in Discourse. An Investigation of Transformation and Exclusion in the Global Discourses on Childhood"
  • Dr. Jutta Rogal (Fachbereich Physik) für ihre Arbeit "Stability, Composition and Function of Palladium surfaces in Oxidizing Environments: A First-Principle Statistical Mechanics Apporach"
  • Dr. Athanasios Typas (Fachbereich Biologie, Chemie, Pharmazie für seine Arbeit "Deciphering the way Sigma-S-containing RNA polymerase (E-Sigma-S) targets its promoters in Escherichia coli"

Quelle: FU-Pressedienst

Der Frauenanteil unter Wissenschaftlern und Studierenden an der Freien Universität Berlin liegt im aktuellen Hochschulranking nach Gleichstellungsaspekten weit über dem Bundesdurchschnitt

An keiner bundesdeutschen Universität ist der Frauenanteil sowohl unter den Wissenschaftlern als auch unter den Studierenden so hoch wie an der Freien Universität. Auch bei den Promotionen (hier entfallen knapp 50 % auf Frauen) bzw. Habilitationen (mehr als 30 Prozent) liegt sie in der Spitzengruppe, so eine Studie des 'Kompetenzzentrums Frauen in der Wissenschaft und Forschung' (CEWS).
Nach Aussage von Mechthild Koreuber, der Zentralen Frauenbeauftragten der Freien Universität, entfallen fast 40 Prozent aller Rufannahmen auf Wissenschaftlerinnen. Der Anteil der weiblichen Studierenden liege kontinuierlich bei 60 Prozent und der Anteil der Frauen in der Gruppe der studentischen Hilfskräfte betrage stetig über 50 Prozent. Das CEWS-Ranking beruht auf quantitativen Daten aus dem Jahr 2005.
Weitere Spitzenpositionen nach der Freien Universität belegen die Universität Göttingen, die TU München und die Universitäten Osnabrück und Trier.

Quelle: FU-Pressedienst 292/2007

Glanzlichter der Wissenschaft

Der Sammelband "Glanzlichter der Wissenschaft", hrsg. vom Deutschen Hochschulverband, präsentiert "herausragende wissenschaftliche Veröffentlichungen und Vorträge renommierter Autoren, die im Laufe des Jahres 2007 entstanden sind. Sie spiegeln Entwicklungen, die über den Tag und das Jahr ihrer Veröffentlichungen hinaus Bedeutung behalten - als Beispiele für die wissenschaftliche Auseinandersetzung mit den Themen unserer Zeit".
Autoren sind u.a.: Andrew Abbott, Siegfried Broß, Udo Di Fabio, Gerald D. Feldman, Linus S. Geisler, Rüdiger Görner, Dieter Henrich, Josef Isensee, Konrad Paul Liessmann, Gyburg Radke, Josef H. Reichholf, Dieter Thomä.

  • Hinweise zu den Bestellmodalitäten und dem Preis erhalten Sie unter ....

Quelle: Newsletter DHV 11/2007

Ein Rückblick auf das Jahr der Geisteswissenschaften

In einer Beilage zur DUZ (Deutsche Universitäts-Zeitung) wird ein Rückblick auf das Jahr der Geisteswissenschaften gegeben. Reportagen über die 'Kleinen Fächer' und berufliche Chancen für Geisteswissenschaftler, Beiträge von u.a. Reinhold Grimm, Ludwig M. Eichinger, Wolfgang Frühwald und ein Interview mit Sybille Krämer (Professorin am Institut für Philosophie unseres Fachbereichs) mit dem Titel "Exzellenz nicht aufs Spiel setzen" sind in der PDF-Datei der Sonderbeilage nachzulesen.


Frauen in der Romanistik

Unter Leitung von Dr. Anita Traninger ist der Webauftritt "Frauen in der Romanistik" überarbeitet worden und präsentiert sich nun eingebettet in die neu gestaltete Website des Instituts für Romanische Philologie.
Das bereits vorhandene Material wurde dahingehend erweitert, dass nun ein kleines Informationsportal für Qualifikationsmöglichkeiten und Karriereperspektiven von Romanistinnen entstanden ist. Besonderes Augenmerk wurde auf die Darstellung möglicher Karrierewege von Geisteswissenschaftler/innen gelegt; diese Sektion, die Erfahrungsberichte von und Interviews mit in vielfältigen Berufsfeldern tätigen Romanistinnen bündelt, wird weiter ergänzt und ausgebaut.



INTERESSANTES AUSSERHALB

Interessante Vorträge und Tagungen außerhalb des Fachbereichs finden Sie auch im Terminkalender des Fachbereichs unter folgendem Link:

http://www.geisteswissenschaften.fu-berlin.de/terminkalender/tk_oth/index.html


Statistisches Bundesamt

4 % mehr Studienanfänger im Studienjahr 2007

Wie das Statistische Bundesamt meldet, lag die Zunahme der Erstimmatrikulierten im Vergleich zum Vorjahr an den Universitäten bei 2% und an den Fachhochschulen sogar bei 8%. Deutlich mehr Erstsemester begannen im Studienjahr 2007 an den Hochschulen in Brandenburg, Bremen (jeweils + 14%), Berlin (+ 12%). Insgesamt nahm die Zahl in den neun Bundesländern, die keine allgemeinen Studiengebühren erheben, überdurchschnittlich zu.

Im gerade begonnenen Wintersemester 2007/2008 sind an den Hochschulen in Deutschland insgesamt rund 1,948 Millionen Studierende eingeschrieben. Der Anteil der Studentinnen liegt - im Bundesdurchschnitt - unverändert bei 48%.

Quelle: Pressemitteilung des Statistischen Bundesamtes Nr. 502 vom 12. Dezember 2007
(genaue Angaben unter: www.destatis.de ...)
Spiegel-Online vom 12. Dezember 2007 (URL ...)

Hochschulrektorenkonferenz

Dokumentation über "Kleine Fächer"

Im Auftrag der Hochschulrektorenkonferenz (HRK) hat die Universität Potsdam mit finanzieller Unterstützung des Bundesministeriums für Bildung und Forschung (BMBF) eine Dokumentation über die sogenannten "Kleinen Fächer" erstellt, die am 27. November 2007 der Öffentlichkeit präsentiert worden ist. Die Kartierung zeigt die Entwicklung von circa 120 Fächern der vergangenen 20 Jahre. Zu den Fächern, die Lehrstühle verloren haben, gehören die Arabistik, Byzantinistik, Iranistik, Latinistik oder Klassische Archäologie. Einige Fächer sind angesichts des großen Gebiets, das sie umfassen, erstaunlich klein besetzt, beispielsweise Afrikanistik oder Indologie. Als klein gilt ein Fach, das an höchstens acht staatlichen Hochschulen vertreten ist und dort nur je zwei bis drei Professuren hat. Rund die Hälfte aller Fächer gehört zu den ganz Kleinen mit bis zu zehn Lehrstühlen bundesweit.

Vertreter der HRK, der Bund-Länder-Kommission für Bildungsplanung und Forschungsförderung sowie des Wissenschaftsrates haben vereinbart, bis zum Frühjahr für die Kleinen Fächer eine gemeinsame Förderstrategie zu entwickeln. Die vorgelegte Kartierung soll als Datenbasis dienen, die fortgeschrieben werden soll. Das BMBF will die Weiterführung der Kartierung für die nächsten drei Jahre finanzieren und mit den Ländern erörtern, wie eine Förderlinie für die Kleinen Fächer in die Fortsetzung des Hochschulpakts integriert werden kann.
Zur Studie:
http://www.hrk.de/kleinefaecher/studiekleinefaecher.zip.

Pressemitteilung des BMBF 239/2007

Bund-Länder-Kommission

150 Millionen Euro für 200 Professorinnen-Stellen

Die Bund-Länder-Kommission für Bildungsplanung und Forschungsförderung hat am 19. November 2007 beschlossen, in den kommenden fünf Jahren 200 neue Stellen für Professorinnen an deutschen Hochschulen zu schaffen.
Hochschulen sollen auf der Grundlage einer positiven Begutachtung ihres Gleichstellungskonzeptes die Möglichkeit erhalten, bis zu drei Berufungen von Frauen auf unbefristete W2- und W3-Professuren für fünf Jahre mit einem Betrag von bis zu 150.000 Euro pro Jahr finanziert zu bekommen. Die geförderten Stellen sollen in der Regel Vorgriffsprofessuren sein, das heißt, eine Zeit lang parallel zu noch besetzten Stellen von Professorinnen und Professoren existieren, die kurz vor der Emeritierung stehen.

http://www.blk-info.de/fileadmin/Pressemitteilungen/pm2007-18.pdf
http://www.bmbf.de/_media/press/pm_20071119-230.pdf


Hochschulrektorenkonferenz

Neue Statistik zu Bachelor- und Master-Studiengängen

6.886 aller 11.265 Studiengänge schließen inzwischen mit dem Bachelor und Master ab. Das entspricht einem Anteil von 61,1 Prozent. Besonders hoch ist laut HRK-Studie der Anteil zulassungsbeschränkter Bachelor-Studiengänge in Berlin (90,4 %), in Hamburg (87,6 %) und im Saarland (83,3 %).
Die Zahl der zulassungsbeschränkten Studiengänge, die zu einem ersten berufsqualifizierenden Abschluss führen (Staatsexamen, Diplom-, Magister- und Bachelor-Studiengänge) liegt bundesweit weiterhin bei 54 Prozent.

Zur HRK-Publikation "Statistische Daten zur Einführung von Bachelor- und Masterstudiengängen. Wintersemester 2007/2008" siehe:
http://www.hochschulverband.de/short/5365.html


Neue HIS-Studie

Bachelor: Besser als der Ruf?

Eine repräsentative Absolventenstudie des Hochschul-Informations-Systems (HIS) kommt zu dem Schluss, dass Bachelor-Absolventen zufriedener mit den Studienbedingungen sind als ihre Kommilitonen in den klassischen Studiengängen.
Sie bewerteten die wissenschaftliche Qualität der Lehre, den Praxisbezug und die kommunikativen Strukturen besser als ihre Kommilitonen mit Diplom- und Magister-Abschlüssen. Interdisziplinäre Lehransätze, die internationale Ausrichtung und die Berufsvorbereitung im Studium kämen jedoch immer noch zu kurz. Rund 11.700 Studierende aller Fachrichtungen aus dem Abschlussjahrgang 2005 wurden zwischen 2006 und 2007 befragt. Positiv habe sich, so die HIS-Studie, die Umstellung auf Bachelor und Master auch auf die traditionellen Studiengänge ausgewirkt. Die besseren Bewertungen, die Diplom und Magister bei den Absolventen im Vergleich zu früheren Jahren erzielen konnten, seien auf die Bologna-Reform zurückzuführen. Zu den beruflichen Perspektiven können laut der Studie derzeit allerdings noch keine verlässlichen Angaben gemacht werden. Die meisten Bachelor-Absolventen wollen einen weiterführenden Master-Studiengang belegen.

Zur HIS-Studie "Übergänge und Erfahrungen nach dem Hochschulabschluss"
http://www.his.de/pdf/pub_fh/fh-200713.pdf


Universität Konstanz: Künftig kein IQ-Rabatt bei Studiengebühren

Die Universität Konstanz macht ab dem Sommersemester 2008 Intelligenztests nicht mehr zur Grundlage für einen Erlass von Studiengebühren, die Albert-Ludwigs-Universität Freiburg will dagegen weiter Bewerbern, die den Nachweis eines Intelligenzquotienten von mindestens 130 in einem Text erbringen, von der Zahlung von Studiengebühren befreien. Grundlage dieser Regelung ist das Landesgebührengesetz, das Hochschulen einen Gebührenerlass für weit überdurchschnittlich begabte Studierende ermöglicht. Der Konstanzer Beschluss war vor der Entscheidung im Exzellenzwettbewerb getroffen worden. In Freiburg waren zum Sommersemester 21 Studierende auf Grund des Nachweises eines hohen Intelligenzquotienten von den Studiengebühren freigestellt worden, in Konstanz zehn.

Quelle: DHV-Newsletter 11/2007

BAföG bei Auslandsstudium

Deutsche Studierende, die im europäischen Ausland studieren, haben vom ersten Semester an Anspruch auf BAföG. Das hat der Europäische Gerichtshof am 23. Oktober 2007 entscheiden (Az.: C-11/06 und C-12/06). Nach dem Bundesausbildungsförderungsgesetz kann Auslands-BAföG bisher nur dann gezahlt werden, wenn der Antragsteller die fragliche Ausbildung in Deutschland begonnen und dort mindestens ein Jahr lang verfolgt hat. Der EuGH erklärte, diese Erfordernis bringe Unannehmlichkeiten, zusätzliche Kosten und mögliche Verzögerungen der Ausbildung mit sich und könne junge Menschen daher von einem Studium im EU-Ausland abhalten. Die Freizügigkeit der Studierenden werde dadurch in unzulässiger Weise eingeschränkt.

Quelle: DHV-Newsletter 11/2007

Deutscher Hochschulverband

Positive Evaluation der Wissenschaftsminister?

Welche Zensuren geben die Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern ihren Ministern? Wie schneiden die Amtsinhaber im Vergleich zum Vorjahr ab? Der Deutsche Hochschulverband, die Berufsvertretung der Professoren und des wissenschaftlichen Nachwuchses, ruft zum vierten Mal bundesweit zu einer Beurteilung der Wissenschaftsminister auf. Wie in den Vorjahren haben alle an Wissenschaftspolitik Interessierten, insbesondere Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler, die Möglichkeit, auf den Internetseiten des DHV die politischen Leistungen der Bundesministerin für Bildung und Forschung sowie der jeweiligen Landeswissenschaftsministerin bzw. des jeweiligen Landeswissenschaftsministers zu bewerten.

Abgestimmt wird in der Zeit vom 17. Dezember 2007 bis 15. Februar 2008. Die Bewertung erfolgt nach Noten von "sehr gut" bis "ungenügend". Persönliche Kommentare können hinzugefügt werden. Wer zu den Auf- und Absteigern des Jahres gehört, wird Anfang März 2008 veröffentlicht werden.

Knapper Vorjahressieger des DHV-Ministerrankings war der parteilose Kultusminister des Landes Sachsen-Anhalt, Professor Jan-Hendrik Olbertz, vor dem Berliner Wissenschaftssenator Professor Jürgen Zöllner (SPD), der die ersten beiden Rankings 2005 und 2006 für sich entscheiden konnte.
Interessierte gelangen über folgenden Link zum Abstimmungsformular:
http://www.hochschulverband.de/ministerranking.html

Quelle: DHV-Newsletter 12/2007


Zu guter Letzt

Gitarren-Legende May wird Kanzler an der John Moores University in Liverpool

Brian May. Fotorechte: dpa

Der Gitarrist der Rockband "Queen", Brian May, ist zum Kanzler der Liverpooler Universität ernannt worden. Er übernimmt das Amt an der John Moores University ab Februar dieses Jahres von Cherie Blair, der Frau des ehemaligen britischen Premierministers Tony Blair.
Die Herausforderung sei "unwiderstehlich" gewesen, sagte der 60-Jährige, der neben dem verstorbenen Sänger Freddie Mercury der Kopf von "Queen" war.
May hatte im August nach mehr als 30 Jahren seinen Doktortitel in Astrophysik bekommen. Er hatte seine wissenschaftliche Arbeit über interplanetaren Staub zugunsten der Musik im Jahr 1974 abgebrochen. Zusammen mit anderen Wissenschaftlern verfasste er zudem ein Buch über die Geschichte des Universums.

Quelle: SpiegelOnline Unispiegel, Artikel von flo/dpa
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