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Nr. 6 (November 2007)

Newsletter Nr. 6 (November 2007)

Sehr geehrte Damen und Herren,
liebe Kolleginnen und Kollegen,

in dieser Ausgabe finden sie die Rubriken

Wir hoffen, dass Sie das eine oder andere Interessante zum Lesen finden.

Falls Sie in den alten Newslettern lesen möchten, hier geht's zum Newsletter-Archiv

Mit freundlichen Grüßen

Barbara Koehler
Fachbereichsverwaltung des FB Philosophie und Geisteswissenschaften
E-Mail: koehler@geisteswissenschaften.fu-berlin.de

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PERSONALIA

Der Fachbereich Philosophie und Geisteswissenschaften begrüßt als neue Mitglieder oder als "alte" Mitglieder mit neuen Funktionen:

Institut für Philosophie:

Georg W. Bertram

Prof. Dr. Georg W. Bertram (Universität Hildesheim) hat den Ruf auf die W2-Professur auf Zeit für Philosophie (Schwerpunkt: Philosophische Ästhetik) angenommen und lehrt und forscht ab dem Wintersemester am Institut für Philosophie.

Kurzvorstellung: 1993: Magister in Philosophie und Germanistik an der Justus-Liebig-Universität Gießen; 1994-1995: Dissertationsstipendium der Graduiertenförderung des Landes Hessen; 1996-2002: Wissenschaftlicher Mitarbeiter am Zentrum für Philosophie (bei Prof. Dr. Martin Seel, Gießen); 1997: Promotion (Die Philosophie des Sturm und Drang); 2002-2007: Juniorprofessor für Philosophie an der Universität Hildesheim; 2004: Research Scholar am Department of Philosophy der University of Pittsburgh, bei Prof. Dr. John McDowell; 2004: Habilitation mit der Schrift "Die Sprache und das Ganze. Entwurf einer antireduktionistischen Sprachphilosophie" an der Universität Hildesheim; Sommersemester 2006: Gastprofessor am Institut für Philosophie der Universität Wien; Angebot einer Professur (W2) für theoretische Philosophie an der Universität Hildesheim: abgelehnt; 2007: Angebot der Ernst-Cassirer-Gastprofessur am Swedish Collegium of Advanced Study, Uppsala: abgelehnt.
Arbeitsschwerpunkte: Ästhetik, Erkenntnistheorie, Philosophie des Geistes (bes. Philosophie des Selbstbewußtseins), Sozialontologie, Sprachphilosophie und Philosophie symbolischer Medien.

Prof. Bertram wird am Donnerstag, 31. Januar 2008, im Rahmen des Institutscolloquiums seine Antrittsvorlesung halten mit dem Titel: "Was die Kunst der Philosophie zu denken gibt". (Genaue Angaben dazu finden Sie zu gegebener Zeit im Terminkalender des Fachbereichs.)


Institut für Deutsche und Niederländische Philologie:

Annette Gerok-Reiter

PD Dr. Annette Gerok-Reiter (Johannes-Gutenberg-Universität Mainz) ist im laufenden Wintersemester als Gastprofessorin in der Abteilung für Ältere deutsche Literatur und Sprache tätig.

Kurzvorstellung: 1988-1990: Promotionsstipendium der Studienstiftung des deutschen Volkes; Promotion 1992; 1992-1994: Wissenschaftliche Mitarbeiterin (bei Prof. Dr. Walter Haug, Tübingen); 1995/96-1997/98: Habilitationsstipendium der DFG; 1999-2001: Postgraduiertenstipendium des Graduiertenkollegs "Ars und Scientia im Mittelalter und in der frühen Neuzeit"; Habilitation 2004; seit 2004: Wissenschaftliche Mitarbeiterin bei Prof. Dr. Uta Störmer-Caysa (Johannes-Gutenberg-Universität Mainz).
Hauptarbeitsgebiete: Höfische Epik, Minnesang, Fragen der Historischen Anthropologie.


Institut für Romanische Philologie:

PD Dr. Ulrike Schneider hat den Ruf auf die W2-Professur auf Zeit für Romanische Philologie mit dem Schwerpunkt Literaturen des Mittelalters und der Frühen Neuzeit erhalten.

Kurzvorstellung: Studium der Romanistik (Französisch, Italienisch) und Germanistik in Saarbrücken und Paris; 1992: Erstes Staatsexamen (Französisch und Deutsch); 1993 Erweiterungsprüfung zum Ersten Staatsexamen (Italienisch); 1993-1995: Promotionsstipendium der Landesgraduiertenförderung des Saarlandes; 1996: Promotion; 1997-2003: Wissenschaftliche Assistentin am Institut für Romanische Philologie (Freie Universität Berlin); 2003-2004: Forschungsstipendium der Deutschen Forschungsgemeinschaft; 2004: Habilitation (Romanische Philologie); seit 12/2004: Oberassistentin am Institut für Romanische Philologie.
Arbeitsschwerpunkte: Moderne französische Lyrik und Aphoristik; Italienische Literatur in Mittelalter und Renaissance; Petrarkismus; Narratologie und Fiktionstheorie (Schwellenphänomene); Intermediale Fragestellungen.


Institut für Romanische Philologie:

Prof. Dr. Elisabeth Stark hat den Ruf auf eine Professur für Romanische Philologie unter besonderer Berücksichtigung der Französischen Sprachwissenschaft an die Universität Zürich angenommen.


Peter-Szondi-Institut für Allgemeine und Vergleichende Literaturwissenschaft:

PD Dr. Robert Stockhammer hat einen Ruf auf die W3-Professur für Allgemeine und Vergleichende Literaturwissenschaft an die LMU München erhalten.


Institut für Deutsche und Niederländische Philologie:

Michael Mecklenburg

Dr. Michael Mecklenburg hat in der Fachbereichsratssitzung am 07. November 2007 seinen Habilitationsvortrag mit dem Titel "Wächterperspektiven - Überlegungen zum Wandel der Wächterfigur im mittelhochdeutschen Tagelied" gehalten. Der Fachbereichsrat hat beschlossen, Vortrag und anschließende wissenschaftliche Aussprache als abschließende Habilitationsleistungen anzuerkennen. Weiterhin hat er alle von Herrn Mecklenburg erbrachten Leistungen als habilitationswürdig angesehen und ihm die Lehrbefugnis für das Fach Ältere deutsche Literatur und Sprache zuerkannt.


Institut für Philosophie:

Felix Koch

Felix Koch M.A., ist Wissenschaftlicher Mitarbeiter im Arbeitsbereich von Professor Dr. Georg W. Bertram und lehrt und forscht ebenfalls seit dem Wintersemester am Institut für Philosophie.
Arbeitsschwerpunkte: Politische und Sozialphilosophie; Ethik und Metaethik; Deutscher Idealismus; Ästhetik


Institut für Deutsche und Niederländische Philologie:

Martin Hense

Martin Hense ist seit Oktober 2007 neuer wissenschaftlicher Mitarbeiter im Arbeitsbereich bei Prof. Dr. Jutta Müller-Tamm.
Geboren 1979, studierte Martin Hense Neuere deutsche Literatur und Informatik an der Freien Universität Berlin. Abschluss 2006 mit einer Magisterarbeit zur selbstreflexiven Poetik in Wilhelm Meisters Lehrjahren. Im Anschluss daran Vorbereitung des Forschungsprojektes "Seelenwanderung und literarische Kommunikation" und technischer Redakteur des Projektes.


Institut für Romanische Philologie:

Frau Dr. Ingrid Simson ist seit Beginn des Wintersemesters 2007/08 als Lehrkraft für besondere Aufgaben (Literaturwissenschaft Französisch, Spanisch) am Institut für Romanische Philologie beschäftigt.


Philologische Bibliothek:

Dr. Klaus Ulrich Werner ist vom Präsidium der Freien Universität gebeten worden, die Koordination des Bibliotheksneubaus "Kleine Fächer / Naturwissenschaften / Erziehungswissenschaft" und die darin geplante geplante Integration von insgesamt 25 Instituts- und Seminarbibliotheken hauptamtlich zu übernehmen. Für diesen Zeitraum von vier Jahren wurde Frau Diecks (vormals stellvertretende Leiterin) die Leitung der Philologischen Bibliothek übertragen.


Institut für Griechische und Lateinische Philologie:

Arne Effenberger

Prof. Dr. h.c. Arne Effenberger, Direktor des im Oktober 2006 neu eröffneten Bode-Museums, ist in den Ruhestand gegangen. Geboren 1942 in Weimar, studierte er von 1961 bis 1966 Klassische Archäologie an der Humboldt-Universität. Seine Dissertation an der Universität Halle schrieb er zum Thema "Studien zur Tyche von Antiochia". Er war Mitarbeiter an den Staatlichen Museen zu Berlin, seit 1971 Direktor der Frühchristlich-Byzantinischen Sammlung des späteren Museums für Spätantike und byzantinische Kunst und seit der Zusammenlegung mit der Skulpturensammlung (2000) Direktor der Skulpturensammlung und dem Museum für Byzantinische Kunst. 1997 ist Arne Effenberger als Honorarprofessor an das Byzantinisch-Neugriechische Seminar am Institut für Griechische und Lateinische Philologie berufen worden.


Weitere Personalia:

Institut für Englische Philologie:

Ekkehard König

Prof. Dr. Ekkehard König ist eingeladen, am Beijing Forum 2007 (Peking University, Beida) teilzunehmen. Das Thema des diesjährigen Forums lautet: „The Harmony of Civilizations and Prosperity for all: Diversity in the Development of Human Civilizations”. Prof. König wird in der Sektion “Language Identity and Language Change in Collision and Dialogue between Civilisations” einen Vortrag halten.


Institut für Theaterwissenschaft:

Robin Curtis

PD Dr. Robin Curtis hat ein Feodor-Lynen-Forschungsstipendium erhalten. Dieses Stipendium der Alexander von Humboldt-Stiftung wird an hoch qualifizierte promovierte Nachwuchswissenschftler und Nachwuchswissenschaftlerinnen vergeben.


Institut für Deutsche und Niederländische Philologie:

Maria Kumah

Am 3. Oktober verstarb plötzlich und unerwartet Maria Kumah im Alter von nur 59 Jahren.
Mehr als 30 Jahre, seit November 1974, war sie als Sekretärin am Institut für Deutsche und Niederländische Philologie im Bereich der Neueren deutschen Literatur für viele wissenschaftliche Mitarbeiter/innen und Hochschullehrer/innen tätig.
Bedingt durch eine schwere Erkrankung seit früher Kindheit, ist sie im April dieses Jahres vorzeitig in den Ruhestand gegangen. Auf diese Zeit nach dem Arbeitsleben setzte sie große Hoffnungen und freute sich darauf, soweit es der medizinischen Versorgung nicht entgegenstand, ein Großteil davon bei ihrem Mann und dessen Familie in Ghana zu verbringen.
Maria Kumah ist am 22. Oktober 2007 auf dem Friedhof "In den Kisseln" in Spandau beigesetzt worden.



ANKÜNDIGUNGEN

"Berichte aus der Abwurfzone"

Am 15. November 2007 präsentiert der Literaturwissenschaftlicher Dr. Oliver Lubrich (Peter-Szondi-Institut für Allgemeine und Vergleichende Literaturwissenschaft) im Auswärtigen Amt sein Buch "Berichte aus der Abwurfzone".
Die Lesung mit Diskussion über die Erfahrungen ausländischer Zeugen des Bombenkrieges von 1939 bis 1945 in Deutschland beginnt um 18.30 Uhr, im Auswärtigen Amt, Werderscher Markt 1, 10117 Berlin.
Der Eintritt ist frei.


Tagung: Die Grenzen der Philologien

Am 5. und 6. Dezember veranstalten die Freie Universität Berlin und der Philosophische Fakultätentag eine gemeinsame Tagung mit dem Thema: "Die Grenzen der Philologien. Sprachen im Spannungsfeld zwischen globalen und nationalen Herausforderungen".
Sie findet statt im Konferenzzentrum der Freien Universität Berlin im Raum L 116, Otto-von-Simson-Straße 26, 14195 Berlin.
Unter Leitung von Prof. Dr. Gerhard Leitner (Institut für Englische Philologie) und Prof. Dr. Rudolf Emons (Vorstand des Philosophischen Fakultätentags) wird sich die Tagung folgenden Fragestellungen widmen:
"Die großen Sprachen der Welt, wie Englisch, Französisch, Spanisch, Portugiesisch oder die chinesischen Sprachen, sind aufgrund ihrer Verbreitung komplexer, als man gemeinhin erwartet. Ihre Entwicklung geht in verschiedenen Weltregionen in unterschiedliche Richtungen. Als Teil neuer kultureller Kontexte drücken sie Identitäten verschiedener Länder, verschiedener Eliten und verschiedener Kulturen aus. die typische Mehrsprachigkeit befähigt die Menschen, sich zwischen posteuropäischen und heimischen Sprachen in der Alltags- wie Fachkommunikation in Wirtschaft und Kultur zu bewegen, die Außenstehenden nur schwer verständlich ist. ..."
... Lesen Sie weiter - auch das Programm der Tagung ...


Filmreihe über ein Tabuthema: Psychose im Film als Spiegel der Gesellschaft.

Über kaum eine andere Erkrankung existieren mehr abschreckende Mythen und Missverständnisse als über die Psychose. Dies wird besonders im Medium Spielfilm deutlich. Unter dem Titel „Psychose im Film als Spiegel der Gesellschaft“ startet die Freie Universität gemeinsam mit dem Früherkennungs- und Therapie-Zentrum für beginnende Psychosen der Charité und dem Evangelischen Krankenhaus Königin-Elisabeth-Herzberge eine zweijährige kritische Filmreihe.
Auf dem Programm, das in einem Zeitraum von 2007 bis 2008 gezeigt wird, stehen neun Filme, die die Zuschauer im Anschluss gemeinsam mit Psychose-Erfahrenen, professionellen Helfern und Wissenschaftlern diskutieren.
Als Diskutanten auf dem Podium nach jeder Filmvorführung nehmen teil: Diplompsychologin Yehonala Gudlowski vom Früherkennungs- und Therapiezentrum für beginnende Psychosen, Prof. Dr. Johannes Niehoff-Panagiotidis vom Institut für Griechische und Lateinische Philologie der Freien Universität, Prof. Albert Diefenbacher und Dr. Cornelia Klinger vom Evangelischen Krankenhaus Königin-Elisabeth-Herzberge und der Soziologe und Buchautor Dr. Robert Schändlinger.

Das gesamte Programm der Filmreihe (mit Ort, Datum und Uhrzeit der jeweiligen Veranstaltung) finden Sie unter:
http://www.keh-berlin.de/files/psychose_in_film.pdf

Quelle: FU-Pressedienst 241/2007

Die Lesbarkeit der Welt - Botschaften der Kulturen

Die Reihe "Die Lesbarkeit der Welt. Botschaften der Kulturen", initiiert vom Bundesministerium für Bildung und Forschung und der Freien Universität Berlin, lädt zu einer kleinen Expedition des Geistes in die facettenreiche Forschungslandschaft geisteswissenschaftlicher Disziplinen ein.
Vom 31. Oktober an bieten die Freie Universität Berlin und acht internationale Vertretungen eine Art Festival mit gleichermaßen wissenschaftlichen wie Kultur vermittelnden Inhalten und einem breiten Spektrum an Veranstaltungsformaten und Themen: Lesungen, Ausstellungen, Vorträge, Filme, Diskussionen und Konzerte. Hier werden die vielfältigen kulturellen Bezüge zwischen Deutschland und der Welt ebenso dokumentiert wie ein lebendiger Ausschnitt des jeweiligen Landes und das aktuelle wissenschaftliche Engagement einzelner Forscher.
Die Veranstaltungen sind öffentlich, der Eintritt ist frei, nach vorheriger Anmeldung per E-Mail.

Programm
Programmkonzeption: Prof. Dr. Klaus Siebenhaar, Institut für Kultur- und Medienmanagement


Perspectives on American Literature and Culture

Forschungscolloquium der Abteilungen Literatur und Kultur des John-F.-Kennedy-Instituts für Nordamerikastudien.
Die Veranstaltungen sind jeweils donnerstags ab 18.00 Uhr c.t., im Raum 201 in der Lansstraße 7-9, Berlin-Dahlem.
Im Internet finden Sie das Programm.


Institutscolloquium des Philosophischen Instituts

Das Institutscolloquium wird in diesem Wintersemester am Donnerstag, dem 15. November 2007, mit einem Vortrag von Prof. Dr. Paul Patton (Sydney) zum Thema "Political Normativity and Structuralism: The Case of Gilles Deleuze" eröffnet.

Weitere Informationen zu den Veranstaltungen hier.



DIES & DAS

Freie Universität Berlin erfolgreich in der Exzellenzinitiative

19.10.2007. Die Freie Universität Berlin (und insbesondere auch unser Fachbereich) ist in der zweiten Runde des Exzellenzwettbewerbs des Bundes und der Länder außergewöhnlich erfolgreich gewesen. Es sind sowohl die Anträge für das Zukunftskonzept und zwei Exzellenzcluster als auch zwei Graduiertenschulen bewilligt worden. Außerdem ist die Freie Universität gemeinsam mit der Humboldt-Universität an je einem weiteren erfolgreichen Exzellenzcluster und einer Graduiertenschule der Charité beteiligt, ebenso wie an einem Forschungscluster der Technischen Universität. Damit gehört die Freie Universität zu den neun Exzellenzuniversitäten der Bundesrepublik Deutschland.

Konzepte, Programme, Einschätzungen und Kommentare können auf der zentralen FU-Webseite nachgelesen werden unter:
http://www.fu-berlin.de/info/exzellenzinitiative/index.html


Prüfungsfristen für das Wintersemester 2007/2008

  Konsekutive Module Nicht konsekutive Module
Abgabe Hausarbeit bis 07.03.2008 28.04.2008
Eingabe der Noten für die Hausarbeit bis 21.03.2008 15.06.2008
(Termin SfAP*)
Abgabe 1. Whd.-Prüfung
Hausarbeit
02.04.2008 01.09.2008
Eingabe der Noten 1. Whd.-Prüfung für Hausarbeiten bis 14.04.2008
(Termin SfAP*)
01.10.2008
(Termin SfAP*)
* SfAP = Satzung für Allgemeine Prüfungsangelegenheiten


FU-Semestertermine bis einschließlich Sommersemester 2008

 

Wintersemester
2007/2008

Sommersemester
2008

Semesterzeit 01.10.2007 - 31.03.2008 01.04.2008 - 30.09.2008
Vorlesungszeit 15.10.2007 - 16.02.2008 14.04.2008 - 19.07.2008
Rückmeldung   zum Sommersemester 2008
bis 16.02.2008
Vorlesungsfreie Zeit 18.02.2008 - 14.03.2008 ab 21.07.2008
Akademische Ferien 24.12.2007 - 05.01.2008  

Freie Universität Berlin eröffnet Familienbüro

Die Freie Universität baut ihre Kompetenz als familiengerechte Hochschule weiter aus. Mit Beginn des Wintersemesters hat an der Universität ein Familienbüro eröffnet. Die Einrichtung informiert, berrät und unterstützt Studierende und Mitarbeiter/innen bei allen Fragen zur besseren Vereinbarkeit von Familie und Beruf oder zu Familie und Studium.
Adresse und Öffnungszeiten des Familienbüros:
Rudeloffweg 25-27 (1. Etage)
Sprechzeiten: montags bis freitags von 9.00 bis 12.00 Uhr und nach telefonischer Vereinbarung
Telefon: 838-51137
E-Mail: familienbuero@fu-berlin.de
Informationen im Internet: www.fu-berlin.de/familienbuero


We proudly present: Zwei weitere Institute des Fachbereichs sind mit dem neuen Design online gegangen

Startseite des Instituts für Romanische PhilologieStartseite des Instituts für Englische Philologie

Seit Anfang und Mitte Oktober präsentieren sich das Institut für Englische Philologie und das Institut für Romanische Philologie mit neuer Struktur und neuem Layout. Das Webteam des Fachbereichs dankt dem CeDIS (Herrn Hanke und Frau El Obaidi) und allen engagierten Kolleginnen und Kollegen, die diese gelungenen Auftritte der Institute ermöglicht haben.


Geisteswissenschaftliche Bibliotheken der Freien Universität Berlin in der Spitzengruppe

Philologische Bibliothek

Laut einer Untersuchung des Centrums für Hochschulentwicklung (CHE) über die Nutzungsbedingungen der Bibliotheken, schneiden die geisteswissenschaftlichen Bibliotheken der Freien Universität Berlin insgesamt hervorragend ab. Grundlage der Daten ist die Befragung von 21.000 Studierenden der Fächer Germanistik, Anglistik/Amerikanistik, Romanistik, Geschichte sowie Erziehungswissenschaft und Psychologie. In diesen "Buchwissenschaften" sind Studierende besonders darauf angewiesen, einen guten Zugang zu Literatur zu haben. Die Freie Universität wurde in der Mehrzahl der abgefragten Kategorien in der Spitzengruppe gezählt: bei dem Bestand der Bücher und Zeitschriften, der Verfügbarkeit der Literatur, dem Zugang zu elektronischen Zeitschriften, der Möglichkeit der Literaturrecherche, dem Online-Benutzerservice, der Neubeschaffung und Aktualität, der Verfügbarkeit von Arbeitsplätzen und der Zahl der Kopiergeräte. Damit bewerteten die Studierenden die Nutzungsbedingungen an der Freien Universität weit über dem Durchschnitt der 61 gelisteten Universitäten bundesweit und als beste Hochschule in Berlin.
Weitere Informationen im Internet.

Quelle: FU-Pressedienst (12.10.2007)


INTERESSANTES AUSSERHALB

Deutscher Hochschulverband

Helmholtz-Professuren für Seniorfoscher

Die Helmholtz-Gemeinschaft will auch jenseits der Altersgrenze von 65 Jahren attraktive Stellen schaffen. Eine Helmholtz-Professur soll als besondere Auszeichnung für Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler mit außergewöhnlicher Schaffenskraft und internationaler Reputation eingerichtet werden. Kandidaten für eine Helmholtz-Professur werden vom Vorstand eines Helmholtz-Forschungszentrums vorgeschlagen. Ausschlaggebend für die Entscheidung sollen die wissenschaftliche Exzellenz und die strategische Bedeutung des Arbeitsgebiets der Kandidaten für das jeweilige Helmholtz-Zentrum sein. Die Stellen sind grundsätzlich auf drei Jahre befristet und können nur in Ausnahmefällen verlängert werden.
Weitere Informationen unter: www.hochschulverband.de/short/3885.html

Quelle: DHV-Newsletter 10/2007

Humboldt-Universität

Berliner Symposium "Geisteswissenschaften und Qualitätsstandards"

Die Geisteswissenschaften befinden sich in einer Zwickmühle: sie sollen sich einerseits an den 'harten' Naturwissenschaften orientieren, eigene Qualitätsstandards entwickeln und sich spezialisieren, andererseits in generalistischer Manier Antworten auf die großen Fragen haben, funktionales Orientierungswissen bereitstellen und gesellschaftliche Standards setzen. Die Humboldt-Universität diskutiert diese Fragen im Jahr der Geisteswissenschaften im Rahmen einer öffentlichen Podiumsdiskussion über den Transfer geisteswissenschaftlicher Forschung in die Gesellschaft (22.11.) und eines zweitägigen Symposiums über adäquate Qualitätskriterien geisteswissenschaftlicher Forschung (21. und 22.11.2007)

Die Öffentliche Podiumsdiskussion (Jürgen Trabant im Gespräch mit Harald Welzer) steht unter dem Titel:
"'Das Ende der Bescheidenheit'. Können Geisteswissenschaften auch gesellschaftliche Standards setzen?"

Das Programm und weitere Informationen unter:

Kontakt und Anmeldung: annette.zerpner@uv.hu-berlin.de


Zentrum für Literatur- und Kulturforschung Berlin

Symposium zum Thema:
"Bild- und Textordnungen im religionskulturen Vergleich".

6. bis 8. Dezember 2007,
Zentrum für Literatur- und Kulturforschung Berlin,
Schützenstraße 18, 10117 Berlin-Mitte.

Das Forschungsprojekt "Topographie pluraler Kulturen Europas in Rücksicht auf die 'Verschiebung Europas nach Osten'" hat es sich unter anderem zur Aufgabe gesetzt, Untersuchungsparameter zu entwickeln, die quer zu den Gegenständen der Einzelwissenschaften stehen, und diese versuchsweise 'Textordnungen', 'Bildordnungen', 'Kleiderordnungen', 'Affektordnungen' und 'Grundordnungen' genannt. In einer Reihe interdisziplinärer Symposien sollen unter Beteiligung von Kunst-, Literatur- und Religionswissenschaftlern sowie von Arabisten, Judaisten, Slawisten und Turkologen grundlegende Voraussetzungen für jede kulturwissenschaftliche Forschung untersucht werden, die es mit unterschiedlichen Religionen und Kulturtechniken zu tun hat.

Hier finden Sie weitere Informationen und das Programm ...


Deutscher Hochschulverband

Stifterverband: Hohe Kosten durch Studienabbrecher

Nach Berechnungen des Stifterverbandes für die Deutsche Wissenschaft kosten Studienabbrecher den Staat 2,2 Milliarden Euro im Jahr. Rechne man die privaten Investitionen und das entgangene Einkommen der Studienabbrecher hoch, beziffere sich der volkswirtschaftliche Verlust auf über 7,6 Milliarden Euro.
Um die Abbrecherquote in Deutschland zu senken, reiche die bloße Umstellung der Studiengänge auf die Bachelor- und Masterstruktur nicht aus. Deshalb schlägt der Stifterverband einen Drei-Punkte-Plan vor. So soll sich die Höhe der Landesmittel für die Hochschulen nicht mehr in erster Linie an der Zahl der Studienplätze bemessen, sondern an der Zahl der zur Abschlussprüfung geführten Studierenden. Zudem müsse eine nationale Qualitätsoffensive für die Lehre gestartet werden, deren Kosten durch die Reduzierung der Studienabbrüche aufgefangen werden könnten. Eignungsfeststellungsverfahren könnten schließlich dazu beitragen, dass Studierende eine sorgfältigere Studienwahl treffen.
... Lesen Sie weiter ...

Quelle: Newsletter DHV 10/2007

Fachhochschule für Technik und Wirtschaft Berlin

Plagiate: Erkennungsprogramme im Test

Professor Debora Weber-Wulff von der Berliner Fachhochschule für Technik und Wirtschaft (FHTW) hat ein Ranking über die 14 gängigsten Software-Produkte zum Aufspüren von Plagiaten erstellt. 20 mit verschiedenen Methoden kopierte Arbeiten wurden in den einzelnen Systemen getestet. In die Bewertung nach Schulnoten flossen die Anzahl der aufgespürten Plagiate, die dafür benötigte Zeit und die Nutzerfreundlichkeit ein. Den sichersten Schutz vor Abschreibern bietet derzeit, so das Ergebnis, nach wie vor der Spürsinn des Menschen. Lediglich ein elektronisches Suchprogramm erhielt die Note "Gut", die Mehrheit der Programme kam über ein "Befriedigend" nicht hinaus. Ein Produkt fiel sogar komplett durch, weil es auch nach 30 Stunden kein Plagiat entdecken konnte.
Das Testergebnis im einzelnen unter http://plagiat.fhtw-berlin.de/software


Projekt-Professoren: Produktiv und Prekär

Der französische Soziologe Luc Boltanski warnt, wie der in Bielefeld lehrende Literaturwissenschaftler Friedmar Apel in der FAZ referiert, vor dem neuen, in erster Linie Quantitäten, nicht Qualitäten produzierenden "daueraktiven" Projekt-Professor: "Der Schüler Pierre Bourdieus prophezeit den europäischen Gesellschaften vielmehr die Herausbildung eines neuen Felds sozialer Kämpfe, auf dem der 'Prekarität der beruflichen Situation' immer öfter zermürbend die 'Prekarität der persönlichen Situation' entsprechen wird. Dem wird auch der vereinheitlichte europäische Hochschulraum nicht entrinnen. Die Akademie als Lebensform wird, vor allem in den Geisteswissenschaften, in dieser zweckrationalen Reorganisation sozialer Beziehungen sehr schnell die Reste ihrer außeralltäglichen Besinnungsrefugien einbüßen - und damit ein nicht zu unterschätzendes Quantum an Anziehungskraft für exzellente weil gedankenreiche Köpfe."

Leider lässt es die FAZ nicht zu, dass auf diesen Artikel verlinkt werden kann.
Der gesamte Artikel mit dem Titel: "Schicksal Projekt. Luc Boltanski über den neuen Professorentypus" ist über einen Kostenbeitrag von 2,00 Euro im Archiv der FAZ abrufbar:
http://fazarchiv.faz.net/FAZ.ein

Quelle: FAZ vom 13.11.2007

Querelles-Net - Ausgabe November 2007

Rezensionszeitschrift für Frauen und Geschlechterforschung. Eine Publikation der Zentraleinrichtung zur Förderung von Frauen und Geschlechterforschung an der Freien Universität Berlin

Seit Sommer 2000 wird mit Querelles-Net eine Rezensionszeitschrift für Frauen- und Geschlechterforschung herausgegeben. Die Besprechung von aktuellen wissenschaftlichen Publikationen, Fachinformationen zu Schwerpunktthemen und zum allgemeinen Forschungsstand, kommentierte Linksammlungen und Bibliographien sowie ausgewählte Beiträge zu den Schwerpunkten bilden den Mittelpunkt der Online-Zeitschrift.

Die neue Ausgabe finden Sie unter folgender Adresse:
http://www.querelles-net.de/2007-23/index.shtml


NEWSLETTER DES FACHBEREICHS PHILOSOPHIE UND GEISTESWISSENSCHAFTEN

Kontakt: newsletter@geisteswissenschaften.fu-berlin.de
Homepage: http://www.geisteswissenschaften.fu-berlin.de


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