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Nr. 5 (Oktober 2007)

Newsletter Nr. 5 (Oktober 2007)

Sehr geehrte Damen und Herren,
liebe Kolleginnen und Kollegen,

wieder sind wir ein Stückchen weiter voran gekommen und können Ihnen mitteilen, dass die bisher erschienenen Newsletter des Fachbereichs nun auch archiviert sind.

Unter der Adresse www.geisteswissenschaften.fu-berlin.de/newsletter ist der Newsletter nicht nur zu abonnieren, sondern es stehen jetzt auch die vergangenen Ausgaben zum Stöbern bereit.

Wie gewohnt finden Sie in dieser Ausgabe die Rubriken

Wir hoffen, dass Sie das eine oder andere Interessante zum Lesen finden.

Mit freundlichen Grüßen

Barbara Koehler
Fachbereichsverwaltung des FB Philosophie und Geisteswissenschaften
E-Mail: koehler@geisteswissenschaften.fu-berlin.de

Informationen zum Abbestellen des Newsletters finden Sie am Ende der Mail.

PERSONALIA

Der Fachbereich Philosophie und Geisteswissenschaften begrüßt als neue Mitglieder:

Institut für Griechische und Lateinische Philologie:

Prof. Dr. Miltos Pechlivanos hat den Ruf auf die Stiftungsprofessur Neogräzistik (Nachfolge Prof. Dr. Konstantinos Dimadis) angenommen und wird ab dem Wintersemester 07/08 am Institut für Griechische und Lateinische Philologie lehren und forschen.


Peter-Szondi-Institut für Allgemeine und Vergleichende Literaturwissenschaft:

Frank Günther

Neue Gastprofessur für 'Poetik der Übersetzung' am Peter-Szondi-Institut eingerichtet

Eine aus Vertretern des Deutschen Übersetzerfonds und des Peter-Szondi-Instituts gebildete Jury wählte den renommierten Shakespeare-Übersetzer Frank Günther zum Wintersemester 2007/2008 als ersten Inhaber der "August Wilhelm von Schlegel-Gastprofessur für Poetik der Übersetzung".
Frank Günther (geb. 1947) war als Regieassistent und Regisseur an mehreren Theatern tätig. Bereits während seiner Theatertätigkeit übersetzte er neue und alte dramatische Werke ins Deutsche. Seit den siebziger Jahren übersetzt er das Gesamtwerk von William Shakespeare. 1995 erschienen die ersten Übersetzungen, 2009 soll der letzte von insgesamt 39 Bänden erscheinen. Damit wäre Günther der erste, der alle Werke Shakespeares ins Deutsche übersetzt hat. 2001 erhielt er den Christoph-Martin-Wieland-Preis für Übersetzer, 2006 den Übersetzerpreis der Heinrich-Maria-Ledig-Rowohlt-Stiftung. ... Lesen Sie weiter ...

Informationen zu den drei weiteren Gastprofessuren am Fachbereich unter: www.geisteswissenschaften.fu-berlin.de/studium/gastprof/index.html


Samuel-Fischer-Gastprofessur für Literatur:
Gastdozent im Wintersemester ist Sjón (Sigurjón Birgir Sigurðsson)

Sigurjón Birgir Sigurðsson

Der isländische Autor lehrt im Wintersemester am Peter-Szondi-Institut für Allgemeine und Vergleichende Literaturwissenschaft. Sein englischsprachiges Seminar "Iceland: Small World/World Literature" findet ab dem 15. Oktober jeweils montags von 18.00-20.00 Uhr statt.
Sjón, 1962 in Reykjavik geboren, lebt nach Aufenthalten in London und den Niederlanden wieder in Reykjavik. Er ist Grenzgänger, verfasst Gedichte, Romane und Drehbücher, aber auch Songtexte u.a. für Björk, mit der er gemeinsam den Eröffnungssong für die Olympischen Spiele 2004 in Athen geschrieben hat. Die künstlerischen Wurzeln des vielseitigen Autors liegen im Surrealismus, im Punk und in der Performance-Kunst. Seine Texte für Lars von Triers Film "Dancer in the Dark" wurden für den Oscar nominiert. Für den Roman "Skugga-Baldur" ("Schattenfuchs", S. Fischer 2007), erhielt er 2005 den Literaturpreis des Nordischen Rates.
Seinen ersten Lyrikband veröffentlichte er im Alter von 15 Jahren. Von 1980-1986 gehörte er der surrealistischen, performance-orientierten Poetry-Gruppe "Medusa" an. Als Musiker trat Sjón als "Johnny Triumph" unter anderem mit den 'Sugarcubes' in Erscheinung.
Im Mai 2006 trat er bei "Weltklang - Nacht der Poesie" während des 'poesiefestivals berlin' auf. 2006 erschien im Kleinheinrich Verlag mit "gesang des steinesammlers" (isl. "söngur steinasafnarans") zum ersten Mal einer seiner Lyrikbände in deutscher Sprache.

Die Samuel-Fischer-Gastprofessur wird seit 1998 gemeinsam vom S. Fischer Verlag, dem DAAD, der Freien Universität Berlin und dem Veranstaltungsforum der Verlagsgruppe Georg von Holtzbrinck vergeben. Bislang hatten so renommierte Autoren wie der Literaturnobelpreisträger Kenzaburô Ôe, Marlene Streeruwitz, Feridun Zaimoglu, Etgar Keret, Alberto Manguel, Yann Martel und zuletzt der afrikanische Schriftsteller Nuruddin Farah die Samuel-Fischer-Gastprofessur inne.

Informationen zu den drei weiteren Gastprofessuren am Fachbereich unter: www.geisteswissenschaften.fu-berlin.de/studium/gastprof/index.html


Institut für Theaterwissenschaft:

Annette Jael Lehmann

Dr. Annette Jael Lehmann hat den Ruf auf die W2-Professur auf Zeit für das Fachgebiet "Theaterwissenschaft mit dem Schwerpunkt Visual Culture and Theatre" angenommen und lehrt und forscht ab dem Wintersemester 07/08 am Institut für Theaterwissenschaft.

Dr. Annette Jael Lehmann begann 1984 mit dem Studium der Allgemeinen und Vergleichenden Literaturwissenschaft, Amerikanistik, Philosophie und Kunstgeschichte in Berlin, Oxford und Berkeley. Nach Forschungs- und Lehrtätigkeit in den USA 1999-2005 wissenschaftliche Mitarbeiterin im Sfb 447 "Kulturen des Performativen" an der Freien Universität Berlin. Juli 2005: Habilitation am Fachbereich Philosophie und Geisteswissenschaften (venia legendi: Allgemeine und Vergleichende Literaturwissenschaft und Visual Culture).
Juli 2005: Geschäftsführerin am Zentrum für Interdisziplinäre Kunstwissenschaften und Ästhetik.
Sommersemester 2007: Gastprofessorin am Institut für Theaterwissenschaft der Freien Universität Berlin.


Institut für Philosophie:

Prof. Dr. Anne Eusterschulte hat den Ruf auf die W2-Professur auf Zeit für das Fachgebiet "Philosophie (Topik und Tradition)" angenommen und lehrt und forscht ab dem Wintersemester 2007/08 am Institut für Philosophie.

Dr. Anne Eusterschulte begann 1983/84 mit einem Kunststudium (Malerei/Zeichnung) an der Hochschule für bildende Künste Kassel, (Studienabschluss mit Auszeichnung), dem 1989/90 ein Aufbaustudium Philosophie an der Universität Kassel folgt. Zwischen 1991 und 1999 Stipendiatin des Landes Hessen (Promotionsstipendium) und am Kulturwissenschaftlichen Institut des Landes NRW; 1992/93-2003 Lehrbeauftragte und 1994 Wiss. Mitarbeiterin im Fach Philosophie an der Univ. Kassel.
1995: Promotion zur Philosophie Giordano Brunos (Analogia entis seu mentis. Analogie als erkenntnistheoretisches Prinzip in der Philosophie Giordano Brunos); 1997-98 Wiss. Mitarbeiterin im Archiv der dt. Frauenbewegung e.V. Kassel; 1998 Forschungsstipendium an der Herzog August Bibliothek Wolfenbüttel; 1998-2000 Habilitationsstipendium des Hess. Ministeriums f. Wiss. u. Kunst; 1999 Forschungsstipendium an HAB Wolfenbüttel; SoSe 1999 Vertretung einer Wiss. Assistenz und 2000-2002 Wiss. Assistentin am Institut für Philosophie der Univ. Essen; 2002-04 Wiss. Mitarbeiterin der Heinse Nachlass-Edition am Institut f. AVL der TU Berlin; seit dem SoSe 2004 Lehrbeauftragte am Institut für Philosophie, FU Berlin; 2004-05 und 2006-07 Gastprofessur für Philosophie an der Universität der Künste (UdK) Berlin im Fachbereich Szenisches Schreiben.
2006: Habilitation an der FU Berlin im Fach Philosophie (Mimesis oder 'ästhetische Wahrheit');


John.-F.-Kennedy-Institut für Nordamerikastudien:

Dr. des. Laura Bieger hat einen Ruf auf die Juniorprofessur (W1) für das Fachgebiet "Kultur Nordamerikas" des John-F.-Kennedy-Instituts erhalten und angenommen.


Peter-Szondi-Institut für Allgemeine und Vergleichende Literaturwissenschaft:

Philipp Ekardt ist neuer Wissenschaftlicher Mitarbeiter im Arbeitsbereich von Prof. Dr. Winfried Menninghaus. Er studierte Allgemeine und Vergleichende Literaturwissenschaft und Kunstgeschichte an der Freien Universität, der Humboldt-Universität, der Université de Paris und an der Yale University. Magisterabschluss in Berlin im Jahr 2003 mit einer Arbeit zum Einrichtungsproblem bei Musil, Loos und Giedion. Seitdem als PhD-Student in der Yale am Department of History of Art. Das Dissertationsprojekt beschäftigt sich unter dem Arbeitstitel 'Eher eine Rüsche am Kleid': Real Time Images from Benjamin to Gerhard Richter' mit Bildtheorien und -praktiken, die ihren Ausgang von der Zeit nehmen.
Philipp Ekardt schreibt über zeitgenössische Kunst und ist Mitgründer des seit Beginn 2007 bestehenden Instituts im Glaspavillon der Volksbühne am Rosa-Luxemburg- Platz in Berlin.


Institut für Griechische und Lateinische Philologie:

Meron Piotrkowski ist neuer wissenschaftlicher Mitarbeiter im Arbeitsbereich von Prof. Dr. Niehoff-Panagiotidis (Byzantinistik).


Institut für Griechische und Lateinische Philologie:

Saskia Dönitz ist neue wissenschaftliche Mitarbeiterin im Arbeitsbereich von Prof. Dr. Niehoff-Panagiotidis (Byzantinistik).


Institut für Deutsche und Niederländische Philologie:

Jacob Maché ist neuer wissenschaftlicher Mitarbeiter im Arbeitsbereich von Prof. Dr. Stefan Müller (Linguistik).


Institut für Deutsche und Niederländische Philologie:

Roland Schäfer ist neuer wissenschaftlicher Mitarbeiter im Arbeitsbereich von Prof. Dr. Stefan Müller (Linguistik).


Institut für Deutsche und Niederländische Philologie:

Viola Auermann ist die neue Fremdsprachensekretärin im Arbeitsbereich von Prof. Dr. Stefan Müller (Linguistik).


Weitere Personalia:

Institut für Theaterwissenschaft:

Erika Fischer-Lichte Gabriele Brandstetter

Knapp 10 Millionen Euro für neues Forschungskolleg
Das Bundesministerium für Bildung und Forschung hat eines von drei neuen internationalen Kollegs für geisteswissenschaftliche Forschung an die Freie Universität Berlin vergeben. Ein Internationales Gutachtergremium wählte das Kolleg der beiden Wissenschaftlerinnen Professor Dr. Erika Fischer-Lichte und Professor Dr. Gabriele Brandstetter mit dem Thema „Verflechtungen von Theaterkulturen“ aus.
Mit dem neuen Programm im Rahmen der Förderinitiative "Freiraum für die Geisteswissenschaften" sollen herausragende Gesiteswissenschaftlerinnen und Geisteswissenschaftler Zeit zum Forschen erhalten. Untersucht werden am Institut für Theaterwissenschaft, an dem das neue Forschungskolleg beheimatet sein wird, die internationalen Verflechtungen von Theaterkulturen

Ensembles großer Bühnen sind international besetzt, Theaterfestivals Treffpunkt für Akteure aus aller Welt: Kaum ein anderer Bereich der Kunst arbeitet so "grenzübergreifend" wie das Theater. Aber was bedeutet die internationale Verflechtung von Theaterkulturen? Welche Auswirkungen hat sie auf die kulturelle Identität und die soziale Gemeinschaft? Diesen Fragen wollen Professor Dr. Erika Fischer-Lichte und Professor Dr. Gabriele Brandstetter (beide vom Seminar für Theater- und Tanzwissenschaft), nachgehen. Das Bundesministerium für Bildung und Forschung fördert zu diesem Zweck die Einrichtung eines geisteswissenschaftlichen Kollegs an der Freien Universität mit knapp zehn Millionen Euro über vorerst sechs Jahre.
Die beiden Wissenschaftlerinnen gehen dabei von der Hypothese aus, dass derartige Verflechtungen nicht zu einer Homogenisierung der Theaterkulturen führen, sondern zu vielfältigen neuen Differenzierungen.
Im Rahmen der Forschungen sollen Diversifizierungen beschrieben und unter Berücksichtigung regionaler Gesichtspunkte analysiert werden. Das neue Kolleg wird deshalb eng mit dem Center for Area Studies der Freien Universität Berlin sowie den Kunst- und Kulturwissenschaften zusammenarbeiten, ebenso wie mit dem Haus der Kulturen der Welt und dem Goethe-Institut.
Mit dem Fördergeld des Bundes werden auch die Aufenthalte von zehn Gastwissenschaftlern finanziert. Die Fellows kommen unter anderem aus Asien, Indien, Afrika, Südamerika, Osteuropa und dem Nahen Osten und garantieren nicht nur einen Forscherblick aus internationaler Perspektive. Sie werden auch in die Ausbildung der Studenten einbezogen.


Institut für Romanische Philologie:

Dr. Uli Reich (Universität Köln) hat einen Ruf auf die W2-Professur für das Fachgebiet "Romanische Philologie/Sprachwissenschaft mit dem Schwerpunkt Hispanistik/Lusitanistik" am Institut für Romanische Philologie erhalten.


Institut für Griechische und Lateinische Philologie:

Prof. Dr. Therese Fuhrer (Universität Freiburg) hat einen Ruf auf die W3-Professur für das Fachgebiet "Klassische Philologie mit dem Schwerpunkt Latinistik" am Institut für Griechische und Lateinische Philologie erhalten.


Institut für Theaterwissenschaft:

Doris Kolesch

Prof. Dr. Doris Kolesch hat einen Ruf auf das Ordinariat für Medienwissenschaft mit dem Schwerpunkt Medienästhetik/Intermedialität an der Universität Basel (Schweiz) erhalten.


Institut für Deutsche und Niederländische Philologie:

Claudia Wich-Reif

PD Dr. Claudia Wich-Reif ist für die Zeit vom 01.10.2007 bis 31.03.2008 zur Wahrnehmung einer Vertretungsprofessur an der Universität Paderborn beurlaubt.


Institut für Romanische Philologie:

Natascha Pomino

Dr. Natascha Pomino ist für die Zeit vom 01.10.2007 bis 30.09.2008 zur Wahrnehmung einer Vertretungsprofessur an der Universität Konstanz beurlaubt.


Institut für Griechische und Lateinische Philologie:

Prof. Dr. Konstantinos A. Dimadis (a.D.) wurde im September 2007 für seine Tätigkeit als Honorarprofessor an der Ivane Javakhishvili Tbilisi Universität mit dem höchsten Universitätspreis, der Ivane Javakhishvili-Medaille, ausgezeichnet.


Institut für Griechische und Lateinische Philologie:

Diether R. Reinsch

Prof. Dr. Diether R. Reinsch (em.) ist vom März bis Mai 2008 vom Forschungszentrum in Dumbarton Oaks (Washington D.C.) als "Visiting Scholar in Byzantine Studies" eingeladen.


Institut für Deutsche und Niederländische Philologie:

Claudia Albert

Prof. Dr. Claudia Albert, außerplanmäßige Professorin am Institut für Deutsche und Niederländische Philologie, moderiert zusammen mit Prof. Dr. Ulrich Johannes Schneider monatliche Gespräche über Bücher und Wissenschaft im literarisch-philosophischen Thomasius-Club in Leipzig.
Weitere Informationen und das aktuelle Programm finden Sie unter www.thomasius-club.de


ANKÜNDIGUNGEN

Offener Hörsaal
Interdisziplinäre Ringvorlesungen im kommenden Semester mit Beteiligung des Fachbereichs

Die Ringvorlesung, die aus dem Fachbereich organisiert und konzipiert ist lautet:

"Piraten. Seeräuber, Menschenräuber, Datenräuber"

Konzeption: Prof. Dr. Gabriele Brandstetter und PD Dr. Jörg Wiesel

--> Zum Thema der Ringvorlesung
--> Zum Programm

Hier können Sie das gesamte Programm des Offenen Hörsaals runterladen



DIES & DAS

Kooperationsvereinbarung

Eine Kooperationsvereinbarung wurde zwischen der FU, der HU, der Max-Planck-Gesellschaft zur Förderung der Wissenschaften e.V. und dem Max-Planck-Institut für Wissenschaftsgeschichte mit Sitz in Berlin geschlossen.

Zweck dieser Kooperation ist die Zusammenarbeit in Forschung und Lehre auf dem Gebiet der Wissenschaftsgeschichte zu pflegen und zu fördern.
Ziel der Vereinbarung ist es, den Standort Berlin zu einem Zentrum für Wissenschaftsgeschichte in Deutschland zu machen. Die jeweiligen Forschungsaktivitäten sollen koordiniert und aufeinander abgestimmt werden. Die Zusammenarbeit der Vertragspartner soll vor allem durch wissenschaftlichen Informations- und Erfahrungsaustausch, gemeinsame Forschungsprojekte und Zusammenarbeit in einzelnen Forschungsvorhaben, gemeinsame Berufungen, Lehrangebote und durch die Förderung des wissenschaftlichen Nachwuchses erfolgen.


Fit für die Lehre

Qualifizierungsprogramm des CeDIS (Center für Digitale Systeme)
für Hochschullehrende (Februar - Juli 2008)
Weitere Informationen unter: www.fu-berlin.de/wimi
oder per mail: wimi@zedat.fu-berlin.de


Mehr als 30 Studierende der Freien Universität Berlin verbringen ein Auslandsjahr an chinesischen Universitäten

Für mehr als 30 Studierende der Freien Universität Berlin hat ein Auslandsaufenthalt an einer chinesischen Universität begonnen. Damit steht die Freie Universität im bundesweiten Vergleich im Studierendenaustausch mit China an der Spitze. Vertreten sind vor allem Studierende der Sinologie, aber auch der Wirtschaftswissenschaften, der Internationalen Beziehungen sowie der Musik- und Filmwissenschaft.
Die Freie Universität Berlin zählt zu den Hochschulen mit den ältesten China-Kontakten in Deutschland. Der Kooperationsvertrag mit der Peking-Universität wurde bereits 1981 geschlossen. Inzwischen sind es sechs Partnerschaften die mit chinesischen Universitäten geschlossen wurden.

Quelle: FU-Pressemitteilung

INTERESSANTES AUSSERHALB

Statistisches Bundesamt

Die deutschen Hochschulen haben ihre Drittmitteleinnahmen steigern können.

Nach Angaben des Statistischen Bundesamtes nahmen sie im Jahr 2005 von privaten und öffentlichen Einrichtungen 3,66 Milliarden Euro an Drittmitteln ein (+ 5,6% zum Vorjahr). Damit lagen die durchschnittlichen Drittmitteleinnahmen eines Professors beziehungsweise einer Professorin bei knapp über 100 000 Euro. Das entspricht einer Steigerung von 6,4% gegenüber dem Jahr 2004.
Die Höhe der eingeworbenen Drittmittel ist je nach Hochschulart, Fächergruppe sowie Lehr- und Forschungsbereich sehr unterschiedlich. Mit Einnahmen von rund 334 100 Euro (+ 12,1% zum Vorjahr) lagen die Drittmittel je Professur im Bereich der Humanmedizin/Gesundheitswissenschaften auch 2005 an erster Stelle.
Danach folgten die Ingenieurwissenschaften mit Einnahmen in Höhe von circa 297 900 Euro (+ 3,4% zum Vorjahr). Vergleichsweise geringe Drittmitteleinnahmen in Höhe von rund 46 000 Euro (+ 9% zum Vorjahr) verbuchten an deutschen Universitäten die Sprach- und Kulturwissenschaften sowie die Rechts-, Wirtschafts- und Sozialwissenschaften, bei denen die durchschnittlichen Drittmitteleinnahmen bei circa 57 700 Euro (+ 10,8%) lagen.

Die ausführlichen Daten der Fachserie "Monitäre Hochschulstatistische Kennzahlen" finden Sie hier als PDF-Datei.

Quelle: Pressemitteilung des Statistischen Bundesamtes Nr. 344

Germanistentag-Nachlese

Unter dem Motto "Natur - Kultur. Universalität und Vielfalt in Sprache, Literatur und Bildung", fand vom 23. bis 26. September 2007 der Germanistentag an der Philipps-Universität in Marburg statt.

--> Interview mit Thomas Anz (Professor für Neuere deutsche Literatur in Marburg und Vorsitzender der Hochschulgermanistik im Deutschen Germanistenverband) im Tagesspiegel vom 25.09.2007

--> Informationen und Bilder über den Germanistentag finden Sie über die Homepage des Germanistenverbandes


NEWSLETTER DES FACHBEREICHS PHILOSOPHIE UND GEISTESWISSENSCHAFTEN

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