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Nr. 4 (September 2007)

Newsletter Nr. 4 (September 2007)

Sehr geehrte Damen und Herren,
liebe Kolleginnen und Kollegen,

 

in dieser Ausgabe finden sie die Rubriken

Wir hoffen, dass Sie das eine oder andere Interessante zum Lesen finden.

Mit freundlichen Grüßen

Barbara Koehler
Fachbereichsverwaltung des FB Philosophie und Geisteswissenschaften
E-Mail: koehler@geisteswissenschaften.fu-berlin.de

Informationen zum Abbestellen des Newsletters finden Sie am Ende der Mail.

PERSONALIA

Der Fachbereich Philosophie und Geisteswissenschaften begrüßt als neue Mitglieder:

Institut für Deutsche und Niederländische Philologie:

Stefan Müller

Prof. Dr. Stefan Müller, geboren 1968, studierte Informatik, Computerlinguistik und Sprachwissenschaft an der Humboldt-Universität zu Berlin und der Edinburgh University (Großbritannien). 1993 Diplomarbeit, 1997 Promotion mit einer Arbeit über „Spezifikation und Verarbeitung deutscher Syntax in Head-Driven Phrase Structure Grammar“ an der Technischen Fakultät der Universität des Saarlandes; 2001 Habilitation an der Philosophischen Fakultät des Saarlandes mit der Habilitationsschrift „Complex Predicates: Verbal Complexes, Resultative Constructions an Particle Verbs in German“ und Erteilung der Venia Legendi für das Fach Computerlinguistik; 2003 Juniorprofessor für Theoretische Linguistik/Computerlinguistik an der Universität Bremen. Zwischenzeitlich hat Professor Müller eine C4-Professur in Jena und eine W3-Professur in Potsdam vertreten und arbeitete in verschiedenen Projekten u.a. auch am Deutschen Forschungszentrum für Künstliche Intelligenz (DFKI) in Saarbrücken. 2007: Annahme des Rufs auf die W3-Professur für das Fachgebiet "Deutsche Grammatik" und seit August am Institut für Deutsche und NIederländische Philologie tätig.
Eine ausführliche Präsentation können Sie in Kürze auf der entsprechenden Personalseite des Fachbereichs lesen.


Institut für Griechische und Lateinische Philologie:

Johannes Niehoff-Panagiotidis Prof. Dr. Johannes Niehoff-Panagiotidis, geboren 1963 in Recklinghausen, Studium der Klassischen Philologie, Vergleichenden Sprachwissenschaft und Byzantinistik an der Universität Tübingen. 1994-2000 Assistent bei Wolfgang Raible. 1998 Habilitation für byzantinische und neugriechische Philologie an der FU Berlin mit der Schrift "Die byzantinischen, neugriechischen und altspanischen Bearbeitungen von 'Kalila wa-Dimna'". 2004: Associate Professor Central European University Budapest (Department of Medieval Studies). 2006/2007 Fellow am Wissenschaftskolleg zu Berlin. 2007: Annahme des Rufs auf die W2-Professur für das Fachgebiet "Byzantinistik". Seit August hat er am Institut für Griechische und Lateinische Philologie die Nachfolge von Professor Reinsch angetreten.
Eine ausführliche Präsentation können Sie in Kürze auf der entsprechenden Personalseite des Fachbereichs lesen.


Institut für Griechische und Lateinische Philologie:

Gyburg Radke

Prof. Dr. Gyburg Radke, geboren 1975, studierte Klassische Philologie und Archäologie in Marburg und Heidelberg. 1995-1999: Stipendiatin der Studienstiftung des deutschen Volkes. 1999 Magisterprüfung; 1999-2001: Promotionsstipendiatin der Studienstiftung des Deutschen Volkes; 2001: Promotion. Auszeichnung der Dissertation mit dem Wissenschaftspreis der Albert-Osswald-Stiftung. 2003: Habilitation (Habilitationsschrift mit dem Titel „Der antike Platonunterricht. Die Dialoge des ersten Curriculums“). Erteilung der Venia legendi in Klassischer Philologie. 2003: Stipendiatin der Alexander-von-Humboldt-Stiftung am Department of the Classics in Harvard (Cambridge, MA). 2004: Ernennung zur Hochschuldozentin an der Philipps-Universität Marburg; 2004: Verleihung des William Calder-Fellowship; 2004 bis 2007: Lehrtätigkeit und Lehrstuhlvertretungen an den Universitäten in Marburg, Heidelberg und Münster; 2006: Verleihung des Gottfried Wilhelm Leibniz-Preises. 2007: Annahme des Rufs auf die W3-Professur für das Fachgebiet „Gräzistik“ (Nachfolge Professor Seidensticker).
Eine ausführliche Präsentation können Sie in Kürze auf der entsprechenden Personalseite des Fachbereichs lesen.


Institut für Theaterwissenschaft:

Dr. Gregor Herzfeld, geboren 1975, studierte Musikwissenschaft und Philosophie an den Universitäten in Heidelberg und Cremona. 2001: Magister Artium mit einer Arbeit zu Elliott Carter und Morton Feldman. 2002-2005: Wissenschaftlicher Angestellter am Musikwissenschaftlichen Seminar in Heidelberg; 2005-2006: Visiting Assistant in Research an der Yale University, New Haven; 2006: Promotion mit einer Dissertation zum Problem der musikalischen Zeit in experimenteller amerikanischer Musik; 2006-2007: Lehrbeauftragter an der HS für Musik und Darstellende Kunst Stuttgart; Stipendiat der Paul-Sacher-Stiftung Basel und der Fritz Thyssen-Stiftung. Dr. Gregor Herzfeld ist neuer Wissenschaftlicher Mitarbeiter am Seminar für Musikwissenschaft im Arbeitsgebiet von Prof. Dr. Riethmüller.


Weitere Personalia:

Institut für Englische Philologie:

Ekkehard König Volker Gast Die DFG hat ein von Prof. Dr. Ekkehard König und PD Dr. Volker Gast gemeinsam beantragtes Drittmittelprojekt bewilligt. Der Titel lautet "Umfassende Bestandsaufnahme, Beschreibung und Erklärung wesentlicher Kontraste zwischen den Strukturen des Englischen und des Deutschen". Das Fördervolumen umfasst neben Sach- und Publikationsmitteln eine ganze Mitarbeiterstelle und ist für drei Jahre bewilligt worden. Es soll im Oktober 2007 anlaufen.


Institut für Deutsche und Niederländische Philologie:

Jutta Eming

Privatdozentin Dr. Jutta Eming hat den Ruf an die Universität Vancouver angenommen.


Peter-Szondi-Institut für Allgemeine und Vergleichende Literaturwissenschaft:

Winfried Menninghaus Das Nachrichtenmagazin SPIEGEL hat mit Nr. 30/2007 eine Serie begonnen, in der im Jahr der Geisteswissenschaften über herausragende Wissenschaftler an bundesrepublikanischen Universitäten berichtet wird. Prof. Dr. Winfried Menninghaus (Peter-Szondi-Institut für Allgemeine und Vergleichende Literaturwissenschaft), wurde in dieser Serie als erster herausragender Geisteswissenschaftler porträtiert.
Leider ist es bei SPIEGEL-Artikeln nicht möglich, einen Link zu setzen. Es gibt aber die Möglichkeit, gegen ein geringes Entgelt, das Porträt im Spiegel-Archiv zu erhalten.


Institut für Griechische und Lateinische Philologie:

Professor Dr. Therese Fuhrer (Albert-Ludwigs-Universität Freiburg i. Br.) hat einen Ruf auf die W3-Professur für das Fachgebiet "Klassische Philologie mit Schwerpunkt Latinistik" am Institut für Griechische und Lateinische Philologie am Fachbereich erhalten.


Institut für Philosophie:

Privatdozentin Dr. Anne Eusterschulte hat einen Ruf auf die W2-Professur auf Zeit für das Fachgebiet "Philosophie (Topik und Tradition) am Institut für Philosophie des Fachbereichs erhalten.


Institut für Romanische Philologie:

Dr. Uli Reich (Universität zu Köln) hat einen Ruf auf die W2-Professur für das Fachgebiet "Romanische Philologie/Sprachwissenschaft mit dem Schwerpunkt Hispanistik/Lusitanistik" am Institut für Romanische Philologie am Fachbereich erhalten.


John.-F.-Kennedy-Institut:

Dr. des. Laura Bieger hat einen Ruf auf eine Juniorprofessur (W1) für das Fachgebiet "Kultur Nordamerikas" am John.-F.-Kennedy-Institut erhalten und angenommen.


Institut für Romanische Philologie:

Privatdozent Dr. Kian-Harald Karimi übernimmt im Wintersemester 2007/2008 am Institut für Romanische Philologie eine Gastprofessur.


Institut für Deutsche und Niederländische Philologie:

Michael Mecklenburg

Dr. Michael Mecklenburg wird im kommenden Wintersemester 2007/2008 eine Gastprofessur für das Fachgebiet Ältere Deutsche Literatur und Sprache übernehmen.


Institut für Deutsche und Niederländische Philologie:

Wolfgang Neuber Das NIAS (Netherlands Institute for Advanced Studies = Wissenschaftskolleg der Akademie der Wissenschaften der Niederlande) hat Prof. Dr. Wolfgang Neuber zu einem zehnmonatigen Forschungsaufenthalt vom 1.9.2008 bis 30.6.2009 eingeladen. Eine Lehrvertretung wird vom NIAS bezahlt.


Lateinamerika-Institut

Dr. Verena Dolle wird im kommenden Wintersemester erneut als Gastprofessorin für das Fachgebiet Lateinamerikanistik tätig sein.


Institut für Theaterwissenschaft:

Dr. Jens Roselt hat in der Fachbereichsratssitzung am 11. Juli 2007 seinen Habilitationsvortrag mit dem Titel "Vom Diener zum Despoten – Zur Vorgeschichte der modernen Theaterregie im 19. Jahrhundert" gehalten. Der Fachbereichsrat hat beschlossen, Vortrag und anschließende wissenschaftliche Aussprache als abschließende Habilitationsleistungen anzuerkennen. Weiterhin hat er alle von Herrn Dr. Roselt erbrachten Leistungen als habilitationswürdig angesehen und ihm die Lehrbefähigung für das Fach Theaterwissenschaft zuerkannt.


Institut für Theaterwissenschaft:

Matthias Warstat

Dr. Matthias Warstat hat in der Fachbereichsratssitzung am 11. Juli 2007 seinen Habilitationsvortrag mit dem Titel " Umschlagplatz der Werte. Zur performativen Durchsetzung von Bürgerlichkeit im 19. Jahrhundert " gehalten. Der Fachbereichsrat hat beschlossen, Vortrag und anschließende wissenschaftliche Aussprache als abschließende Habilitationsleistungen anzuerkennen. Weiterhin hat er alle von Herrn Dr. Warstat erbrachten Leistungen als habilitationswürdig angesehen und ihm die Lehrbefähigung für das Fach Theaterwissenschaft zuerkannt.


Institut für Philosophie:

Ernst Tugendhat Unter der Überschrift "Die Zeit des Philosophierens ist vorbei. Ernst Tugendhat, Philosoph und Kritiker deutschen Pseudotiefsinns, nimmt Abschied. Ein Gespräch über Todesangst, Heidegger, Antisemitismus und haltlose Spekulationen in der Hirnforschung" äußert sich Ernst Tugendhat, von 1980 bis 1992 Professor am Institut für Philosophie, in der TAZ vom 28.07.2007.

  • Vollständiges Interview
  • Kurzbiographie
  • Eine Audio-Datei des Vortrags "Freiheit und Determinismus" von E. Tugendhat, gehalten am 8. Januar 2006 im kleinen Festsaal der Universität Wien, ist über die Webseite "Philosophische Audiothek" zu erreichen. Eine direkte Verlinkung ist wegen der Größe der Datei leider nicht möglich gewesen.


Quelle: TAZ vom 28.07.07; Wikipedia; Webseiten der Universität Wien

ANKÜNDIGUNGEN

Neugier und Tabu. Regeln und Mythen des Wissens

Die Tagung, die im Rahmen des Sonderforschungsbereichs "Kulturen des Performativen" von Dr. Martin Baisch und Dr. Elke Koch veranstaltet wird, findet vom 13. bis 15. September 2007 am Institut für Theaterwissenschaft statt.

Mit dem Wissen ist es, wie wir spätestens seit dem Sündenfall wissen, eine Crux: Was man wissen will, ist nicht immer das, was man wissen darf. Was man wissen darf oder muss, ist nicht immer das, was man wissen will. Doch unterliegt das Wissen nicht bloß Gebot und Verbot, nicht allein den Prinzipien der Rationalität oder Kausalität. Vielmehr ist es auch Ziel eines spannungsreichen Begehrens. Man ist neugierig nach ihm, wie man es mit einem Tabu belegt. Derart sind Neugier und Tabuisierung zwei Modi der Regulierung (und Produktion) von Wissen. Die Tagung wird von Dr. Baisch und Dr. Koch im Rahmen des Sonderforschungsbereichs 447 'Kulturen des Performativen' veranstaltet.
Der folgende Link führt Sie zu weiteren Informationen und dem Tagungsprogramm.


Kunstherbst Berlin 2007
Konzipiert und organisiert vom Institut für Kultur- und Medienmanagement

Kunstherbst 2007

Vom 7. September bis 7. Oktober findet der diesjährige KUNSTHERBST BERLIN statt. Unter dem Thema "Kunst für alle" widmet er sich in mehr als 60 Veranstaltungen der Entwicklung der Kunstmärkte und neuen Strategien der Kunstvermittlung. Die Ausstellung boulevART2 "Glänzender Asphalt, Räume der Großstadt" im Europa-Center vom 25. September bis 7. Oktober vervollständigt das Programm.
Konzipiert und organisiert werden die Eigenveranstaltungen des KUNSTHERBST vom Institut für Kultur- und Medienmanagement (IKM) unter Leitung von Prof. Dr. Klaus Siebenhaar für die Berliner Partner GmbH.

Auskünfte und Anmeldungen:
Telefon: (030) 398 80-149
E-Mail:AnmeldungKH@berlin-partner.de
Internet: www.kunstherbst.de


Georg Philipp Harsdörffer und die Universalität der Literatur

Georg Philipp Harsdörffer

Wissenschaftliche Konferenz am Institut für Deutsche und Niederländische Philologie vom 1. bis 3. November 2007

Anlaß ist der 400. Geburtstag des barocken Autors, dessen Zugriff auf die gesamte Kultur seines Zeitlalters vom Glauben an die universelle Zuständigkeit der Literatur getragen ist.
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Internationale Konferenz: "Reciprocals cross linguistically"

Vom 30. November bis zum 02. Dezember 2007 wird eine internationale Konferenz zum Thema "Reciprocals cross-linguistically" stattfinden, die gemeinsam vom Institut für Englische Philologie und dem Utrecht Institute of Linguistic OTS organisiert wird.
Unter den 25 Teilnehmern sind international höchst renommierte Namen wie N. Evans (Melbourne), V. Nedjalkov (St. Petersburg) und M. Haspelmath (Leipzig).


DIES & DAS

Anwesenheitszeiten zu Beginn des WS 07/08

Das Dekanat des Fachbereichs Philosophie und Geisteswissenschaften hat in seiner Sitzung am 19.06.2007 beschlossen, dass für alle Lehrenden während der ersten drei Wochen der jeweiligen Vorlesungszeit eines Semesters Anwesenheitspflicht vorzusehen ist (keine Dienstreisen mit Auswirkung auf Lehrveranstaltungen).


300.000 Euro für die geisteswissenschaftlichen Bibliotheken

Philologische Bibliothek

Die Carl-Friedrich-von-Siemens-Stiftung wird ihre Förderung von geisteswissenschaftlichen Bibliotheken der Freien Universität Berlin 2007 fortsetzen. Für die Jahre 2007 und 2008 sind Mittel von 300.000 Euro zugesagt worden, die den Bibliotheken der sogenannten kleinen Fächer und insbesondere der Philologischen Bibliothek zur Förderung weiterer geisteswissenschaftlicher Institute und dort herausragender Arbeitsbereiche (insbesondere in der Philosophie - Prof. Dr. Wilhelm Schmidt-Biggemann - und dem Peter-Szondi-Institut für Allgemeine und Vergleichende Literaturwissenschaft - Prof. Dr. Winfried Menninghaus) - gewidmet sind. Bereits in den Jahren 2001 - 2006 förderte die Stiftung die Bibliotheken mit insgesamt 425.000 Euro. Zweck der Carl-Friedrich-von-Siemens-Stiftung ist die Förderung der Wissenschaften. Eines ihrer Programme unterstützt die Beschaffung von wissenschaftlicher Literatur für Universitätsbibliotheken in den neuen Bundesländern. Von diesem Programm hat auch die Freie Universität profitiert.

Quelle: Pressedienst der FU Berlin

Privatarbeitsverträge dürfen nicht mehr abgeschlossen werden

Seit dem 1. Juli 2007 wurde in Berlin das Drittmittelverfahren geändert. Bewilligungsempfänger ist nun nicht mehr allein die Antragstellerin/der Antragsteller, sondern zugleich die Freie Universität. Daraus folgt, u.a., dass alle drittmittelfinanzierten Stellen, die aufgrund von Bewilligungen ab dem 1. Juli besetzt werden, Universitätsstellen (Stellen des Öffentlichen Dienstes) sind.
Im Normalfall müssen diese Stellen ausgeschrieben und in einem üblichen Verfahren (Einladung der Vertreter des Personalrates, der Frauenbeauftragten etc.) besetzt werden. Privatarbeitsverträge dürfen nicht mehr abgeschlossen werden.
Für Nachfragen steht Ihnen Frau Christine Barker ch.barker@zedat.fu-berlin.de Tel.: 838-525 97) zur Verfügung.


Die Philologische Bibliothek bietet kostenlose Audioführungen

Die Philologische Bibliothek bietet als bundesweit erste Einrichtung dieser Art Audioführungen an. Die an der Architektur des Gebäudes interessierten Besucher und Nutzer werden in 35 Minuten über alle fünf Etagen geführt. Mit dem Angebot geht die Bibliothek auf das ungebrochen grosse Interesse ein und berücksichtigt zugleich den Anspruch der Bibliotheksnutzer auf ungestörtes wissenschaftliches Arbeiten.
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Nachwahl der VertreterInnen der Sonstigen MitarbeiterInnen im Fachbereichsrat

Bei einer Wahlbeteiligung von 84,31% haben die Sonstigen MitarbeiterInnen des Fachbereichs Philosophie und Geisteswissenschaften folgende Vertreterinnen gewählt:
-- Maria Bonifacio-Migas (Institut für Englische Philologie)
-- Mandy Reiser (Institut für Theaterwissenschaft)
-- Jeannette Thurk (Institut für Englische Philologie)

Alle drei Vertreterinnen sind somit ab dem Wintersemester 2007/2008 im Fachbereichsrat vertreten.

Quelle: Bekanntmachung des Dezentralen Wahlvorstandes

Die Philologische Bibliothek ist mit einer Auszeichnung zum Deutschen Architekturpreis 2007 geehrt worden

Philologische Bibliothek

Die von Lord Norman Foster entworfene Philologische Bibliothek der Freien Universität hat eine der „Auszeichnungen zum Deutschen Architekturpreis 2007“ erhalten. Die Ehrung ist mit 5.000 Euro prämiiert. Der Deutsche Architekturpreis gilt als der renommierteste Preis seiner Art.
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Quelle: Pressedienst der FU Berlin, Nr. 170/2007

Die Ergebnisse zur Neuwahl der Institutsratsmitglieder am Fachbereich

Hier kommen Sie zu einer Übersicht der Wahlergebnisse.

Quelle: Bekanntmachung des Dezentralen Wahlvorstandes vom Juli 2007

Das "Verzeichnis der germanistischen Dissertationsvorhaben" stellt sein Erscheinen ein

Die beiden letzten Herausgeber des Verzeichnisses der germanistischen Dissertationsvorhaben, Georg Bangen, ehemaliger Verwaltungsleiter des Fachbereichs Germanistik, und Dr. Matthias Dannenberg, Verwaltungsleiter des Fachbereichs Philosophie und Geisteswissenschaften nehmen zum Einstellen des Verzeichnisses mit folgender Erklärung Stellung:
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INTERESSANTES AUSSERHALB

Wissenschaftsrat

Chancengleichheit ist eine Frage der Qualität.
Männerbünde in der Wissenschaft sollen ausgebremst werden.

Frauen stellen zwar die Hälfte der Studierenden und 40 Prozent der Promovenden, aber als Wissenschaftlerinnen, Hochschullehrerinnen und Wissenschaftsmanagerinnen sind sie in den Führungsetagen der wissenschaftlichen Einrichtungen noch immer deutlich unterrepräsentiert. Dies ist nach wie vor eines der gravierendsten Defizite des Wissenschaftssystems in Deutschland, das in den meisten Fächern nicht mehr mit fehlendem weiblichen Nachwuchs erklärt werden kann. ... Der Vorsitzende des Wissenschaftsrates, Professor Dr. Peter Strohschneider erklärte dazu: "Es gibt noch immer zahlreiche strukturelle Barrieren in der Wissenschaft, aber auch unterschwellige Diskriminierungsformen und die Neigung zu homosozialer Kooptation ... Insbesondere gegen manche "old boys' networks" helfen erfahrungsgemaß nur transparente und formalisierte Verfahren ...".
... Lesen Sie hier die gesamte Pressemitteilung ...

Quelle: Pressemitteilung des Wissenschaftsrates 21/2007

Doktorandenbefragung

Mit Betreuern nicht zufrieden

Nur jeder vierte Doktorand in Deutschland ist mit seiner Betreuung „völlig zufrieden“. Zwei von fünf Doktoranden sind „eher zufrieden“ (Grafik). Das ergab eine Befragung des Promovierenden-Netzwerks ‘Thesis’ unter 10000 Doktoranden. Jeder dritte Doktorand klagt über die schlechte Motivierung durch den Betreuer. Jeder fünfte hat einen Betreuer, der sich zu wenig mit dem Promotionsthema auskennt.
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Quelle: duz (Das unabhängige Hochschulmagazin) Nr. 7 vom 27. Juli 2007

Deutscher Hochschulverband

Geisteswissenschaften verlieren in zehn Jahren 663 Professuren

Im Zeitraum von 1995 bis 2005 haben die 16 Bundesländer in den Sprach- und Kulturwissenschaften 663 Professorenstellen nicht wiederbesetzt und damit eingespart – ein Rückgang von 11,6%. Dies ergibt sich aus einer vom Deutschen Hochschulverband vorgestellten Auswertung der amtlichen Erhebung des Statistischen Bundesamtes.
Die vom Deutschen Hochschulverband vorgelegten Zahlen belegen einen überproportionalen Abbau von Professuren in der Klassischen Philologie (- 35%) und in den Erziehungswissenschaften (- 34,8%). Aber auch in anderen Fächergruppen gibt es überraschende Ergebnisse: Die Ingenieurwissenschaften verlieren in einer Dekade bundesweit 356 Professuren (-13,3%), die Agrar-, Forst- und Ernährungswissenschaften 96 Professuren (- 16,9%), die Mathematik und Naturwissenschaften 264 Professuren (- 4,3%) und die Humanmedizin 86 Professuren (- 2,7%). Im Aufwind befinden sich lediglich die Rechts-, Wirtschafts- und Sozialwissenschaften (+ 5,6%) und die Kunstwissenschaft (+ 9,4%). Insgesamt haben die Universitäten in einem Zeitraum von zehn Jahren 1.451 Professorenstellen verloren. Die Zahl der Studierenden hat sich in demselben Zeitraum um 0,5% erhöht.

Überblick über den Zuwachs/Rückgang der hauptberuflichen Professoren nach Fächergruppen (PDF-Datei)
Überblick über den Zuwachs/Rückgang hauptberuflicher Professoren nach Fächergruppen und Lehr- und Forschungsbereichen (PDF-Datei)
Quelle: Statisches Bundesamt; DHV-Newsletter

Senatsverwaltung für Bildung Wissenschaft und Forschung

82 % der Schulen wollen Vertretungen selbst organisieren

622 Berliner Schulen (82 %) haben sich dafür entschieden, ab dem Schuljahr 2007/2008 die Planung und Einstellung von Lehrkräften zur Vertretung selbst zu organisieren. Die Schulen sind damit in der Lage, bei krankheitsbedingten Ausfällen von Lehrkräften schnell und unbürokratisch Vetretungskräfte befristet einzustellen und den Unterricht an der Schule abzusichern.
...Lesen Sie die ganze Pressemeldung ...

Bewerberinnen und Bewerber, die Interesse an einer Tätigkeit als Vertretungslehrer/in haben, können sich direkt an die Schulen wenden oder sich bei der Online-Datenbank registrieren. Auf einer entsprechenden Webseite der Senatsverwaltung finden Sie auch eine Liste der Schulen, die bereits an der Personalkostenbudgetierung teilnehmen.

Quelle: Pressemitteilung der Senatsverwaltung für Bildung Wissenschaft und Forschung

Humboldt-Stiftung erhöht Preis für Nachwuchsforscher

Die Alexander von Humboldt-Stiftung hat die Summe des Sofja Kovalevskaja-Preises für herausragende Forschertalente deutlich erhöht. Das Preisgeld der Auszeichnung für Nachwuchswissenschaftler aus dem Ausland ist von 450.000 Euro auf 1,65 Millionen Euro angehoben worden, teilte die Humboldt-Stiftung mit. Zudem werde die Zeit für den Forschungsaufenthalt in Deutschland von vier auf fünf Jahre verlängert. Die Humboldt-Stiftung möchte mit den verbesserten Konditionen auf den wachsenden internationalen Wettbewerb um die besten Forscher reagieren.


Hochschul-Informations-System GmbH (HIS)

Norddeutsche Universitäten im Vergleich

Die Hochschul-Informations-System GmbH (HIS) hat den Ausstattungs-, Kosten- und Leistungsvergleich für das Jahr 2004 vorgelegt. Mit ihm werden Kennzahlen von 22 Hochschulen aus den norddeutschen Ländern erhoben. Einbezogen sind die Universitäten der Bundesländer Berlin, Bremen, Hamburg, Mecklenburg-Vorpommern, Niedersachsen, Sachsen-Anhalt und Schleswig-Holstein sowie die Universität Potsdam. Der Publikation zu entnehmen sind u. a. die finanzielle Ausstattung der Studienplätze, die durchschnittlichen Kosten je Studienabschluss und die fachbezogene Finanzierung der Forschungstätigkeit durch Drittmittel in den Fächern.

Zur HIS-Publikation: http://www.his.de/pdf/pub_fh/fh-200707.pdf

Quelle: DHV-Newsletter 8/2007

Alexander von Humboldt-Stiftung

Karrierestufenmodell ersetzt bisherige Altersgrenzen

Die Alexander von Humboldt-Stiftung hat ihre Förderprogramme grundlegend geändert: Sie ersetzt die derzeitigen Altersgrenzen bei der Vergabe von Stipendien durch ein Karrierestufenmodell. Die Neugestaltung soll die Programme der Stiftung attraktiver machen und im zunehmenden internationalen Wettbewerb um die besten Köpfe die hohe Qualität des internationalen Humboldt-Netzes sichern. Künftig besteht das Förderportfolio der Humboldt-Stiftung aus Programmen für Postdoktoranden, Programmen für erfahrene Wissenschaftler, Programmen für Nachwuchsgruppenleiter und Programmen für international ausgewiesene Spitzenwissenschaftler. Mit diesen zielgruppengenauen Förderangeboten kann die Stiftung der individuellen Karrieresituation des einzelnen Bewerbers oder Nominierten besser gerecht werden. Auch die Förderleistungen werden angepasst. So können Postdoktoranden längerfristige Gastaufenthalte von bis zu 24 Monaten direkt beantragen, um Planungssicherheit für ihre Forschungsprojekte zu erhalten. Für erfahrene Wissenschaftler steht dagegen die Flexibilität im Vordergrund: sie können ihren Aufenthalt von insgesamt 18 Monaten in bis zu drei Tranchen aufteilen. Attraktiver werden die Stipendien der Humboldt-Stiftung auch durch den bereits eingeführten Forschungskostenzuschuss. Er soll helfen, optimale Rahmenbedingungen für die Kooperation zwischen den Stipendiaten und ihren wissenschaftlichen Gastgebern in Deutschland zu schaffen. Jährlich werden hierfür insgesamt rund 6 Millionen Euro zur Verfügung stehen. Der Forschungskostenzuschuss beträgt 800 Euro monatlich für Forschungsstipendiaten aus den Natur- und Ingenieurwissenschaften sowie 500 Euro für Geisteswissenschaftler.
Die Broschüre "Profil und Leistungen", die gerade erschienen ist und als Download zur Verfügung steht, informiert über die Programme und Förderleistungen.


NEWSLETTER DES FACHBEREICHS PHILOSOPHIE UND GEISTESWISSENSCHAFTEN

Kontakt: newsletter@geisteswissenschaften.fu-berlin.de
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