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Nr. 2 (Juni 2007)

Sehr geehrte Damen und Herren,

 

im 2. Newsletter des Fachbereichs Philosophie und Geisteswissenschaften finden Sie die Rubriken

  • Personalia
  • Ankündigungen
  • Dies & Das
  • Interessantes ausserhalb

Ich hoffe, dass Sie Interessantes und Nützliches im neuen Newsletter finden.

 

Mit freundlichen Grüßen

Barbara Koehler

       ›  Fachbereichsverwaltung

       ›  Philosophie und Geisteswissenschaften

       ›  Freie Universität Berlin

       ›  Habelschwerdter Allee 45, D-14195 Berlin

Telefon:  (+ 49 30) 838-54060

Fax:      (+ 49 30) 838-52716

e-mail:   koehler@geisteswissenschaften.fu-berlin.de

http://www.geisteswissenschaften.fu-berlin.de


PERSONALIA

 

Frau Dr. Bärbel Tischleder (Johann-Wolfgang-Goethe-Universität Frankfurt) hat den Ruf auf die Juniorprofessur für das Fachgebiet "Literatur Nordamerikas" angenommen.

 

 

Institut für Theaterwissenschaft:

Frau Dr. Christa Brüstle hat in der Fachbereichsratssitzung am 6. Juni 2007 ihren Habilitationsvortrag mit dem Titel "'Eine kleine Nachtmusik' - Mozarts Cassationen, Serenaden und Divertimenti: Analysen ihrer aufführungspraktischen Funktionen und werkstilistischen Positionen" gehalten. Der Fachbereichsrat hat beschlossen, Vortrag und anschließende wissenschaftliche Aussprache als abschließende Habilitationsleistungen anzuerkennen. Weiterhin hat er alle von Frau Dr. Brüstle erbrachten Leistungen als habilitationswürdig angesehen und ihr die Lehrbefähigung für das Fach Musikwissenschaft zuerkannt.

 

 

Institut für Romanische Philologie:

Frau Dr. Bettina Lindorfer hat in der Fachbereichsratssitzung am 23. Mai 2007 ihren Habilitationsvortrag mit dem Titel "Mit der Sprache gegen sie. Die Technik von Sprachwitzen als Gegenstand der Sprachreflexion" gehalten. Der Fachbereichsrat hat beschlossen, Vortrag und anschließende wissenschaftliche Aussprache als abschließende Habilitationsleistung anzuerkennen. Weiterhin hat er alle von Frau Dr. Lindorfer erbrachten Leistungen als habilitationswürdig angesehen und ihr die Lehrbefähigung für das Fach Romanische Philologie zuerkannt.

 

 

Institut für Griechische und Lateinische Philologie:

Prof. Dr. Diether R. Reinsch, Professor a.D. für Byzantinistik, war im Mai 2007 mit drei je 10stündigen Seminaren zu Themen der byzantinischen Literatur und Geschichte als Gastprofessor an der Universität des Heiligen Tychon in Moskau tätig.

 

 

Institut für Griechische und Lateinische Philologie:

Im Zusammenhang mit dem Forschungsprojekt zum "Lexikon des Ur-Gräko-Armenischen" wurde Dr. Matthias Fritz von der Alexander-von-Humboldt-Stiftung ein Feodor-Lynen-Stipendium für drei dreimonatige Forschungsaufenthalte in Paris verliehen. Das Projekt wird  am Collège de France und an der Ècole Pratique des Hautes Studes durchgeführt. ... Lesen Sie weiter ...

 

 

John-F. Kennedy-Institut für Nordamerikastudien:

Prof. Dr. Carol W. Pfaff und Dr. Mehmet Ali Akinci (Universität Rouen) untersuchen gemeinsam die Sprachentwicklung monolingualer und bilingualer Schüler in der Muttersprache, Zweitsprache und der Ersten Fremdsprache (Englisch, Französisch).

Die Pilotstudie wird gemeinsam durch den DAAD und PHC (Frankreich) finanziert. Weitere finanzielle Unterstützung unter dem neuen Abkommen zwischen DFG (Deutschland) und ANR (Frankreich) für Forschungszusammenarbeit in Humanities wird beantragt.

 

 

Institut für Romanische Philologie:

Am 2. Juli 2007, 18.00 Uhr im Hörsaal 1a (Rostlaube) Habelschwerdter Allee 45, 14195 Berlin präsentiert der Herausgeber Walter Nowojski zusammen mit Martin Mertens die soeben als CD-ROM erschienene kommentierte Gesamtausgabe. ... Lesen Sie weiter ...


ANKÜNDIGUNGEN

 

5. 'Dahlemer Frauensommer' mit dem Motto "Damenmord"

Die zentrale Frauebeauftragte der Freien Universität lädt am 29. Juni 2007 zum 5. Dahlemer Frauensommer ein, der diesmal unter dem Motto "Damenmord" steht.

Weitere Informationen zum Programm, Veranstaltungsort und Kartenverkauf unter:

http://www.geisteswissenschaften.fu-berlin.de/lehrende/chronik/2007/frauensommer_05.html

 

 

Institut für Deutsche und Niederländische Philologie:

Tagung vom 1. bis 3. November 2007 mit dem Titel: "Georg Philipp Harsdörffer und die Universalität der Dichtkunst. Stand und Perspektiven der Harsdörffer-Forschung zum 400. Geburtstag des Autors"

Weitere Informationen (auch zu Harsdörffer) unter:

http://www.geisteswissenschaften.fu-berlin.de/lehrende/chronik/2007/harsdoerffer.html

 

 

John-F.-Kennedy-Institut für Nordamerikastudien:

Wissenschaftliche Konferenz am JFK-Institut vom 21. bis 24. Juni 2007 mit dem Titel "The Pathos of Authenticity - American Passions of the Real"

Weitere Informationen zum Veranstaltungsprogramm und der Zielsetzung der Konferenz unter:

http://www.geisteswissenschaften.fu-berlin.de/lehrende/chronik/2007/jfk_konferenz_pathos.html

 

 

Einladung der Alumni-Vereinigung des Peter-Szondi-Instituts für Allgemeine und Vergleichende Literaturwissenschaft zu einem Vortrag

von Richard Sennett mit dem Titel "The Ethics of Architecture"

Weitere Informationen unter:

http://www.geisteswissenschaften.fu-berlin.de/lehrende/chronik/2007/sennett.html

 

 

Institut für Kultur- und Medienmanagement:

2. Tagung des Forum Hochschulmarketing der Freien Universität Berlin zum Thema "Unternehmen Universität" vom 27. bis 28. Juni 2007.

Weitere Informationen zu den teilnehmenden Referenten und der Zielvorstellung des Forums unter:

http://www.geisteswissenschaften.fu-berlin.de/lehrende/chronik/2007/hochschulmarketing.html

 

 

John-F.Kennedy-Institut für Nordamerikastudien:

Transatlantischer Workshop zum Thema "Internationalisierung in den Geistes- und Sozialwissenschaften"; gemeinsame Veranstaltung der Freien Universität Berlin und des DAAD vom 28. bis 30. September 2007 in Toronto (Kanada).

Weitere Informationen dazu unter:

http://www.geisteswissenschaften.fu-berlin.de/lehrende/chronik/2007/jdg_02.html


DIES & DAS

 

Verbesserte Präsentation des Studienangebots auf den Internetseiten der Freien Universität und Ausweitung der Beratung

Weitere Informationen: http://www.geisteswissenschaften.fu-berlin.de/studium/news/relaunch.html

 

 

Anträge auf "Mittelzuweisung aus der leistungsorientierten Mittelvergabe für Gleichstellung" des FB Philosophie und Geisteswissenschaften müssen bis 25.06.07 gestellt werden.

Weitere Informationen: http://www.geisteswissenschaften.fu-berlin.de/institute/news/mittelzuweisung.html

 

 

Eine Dokumentation "Hochschulinterne Steuerung durch Finanzierungsformeln und Zielvereinbarungen" der gleichnamigen Tagung der HIS-GmbH am 22. und 23. November 2006 in Hannover ist erschienen und enthält u.a. auch einen Beitrag von Dr. Matthias Dannenberg (Verwaltungsleiter) mit dem Titel "Erfahrungen mit leistungsbezogener Mittelvergabe im Fachbereich Philosophie und Geisteswissenschaften der Freien Universität Berlin".

 

 

Studientag zur Literatur- und Wissenschaftsgeschichte

Blockseminar für NachwuchswissenschaftlerInnen veranstaltet vom Max-Planck-Institut für Wissenschaftsgeschichte

Weitere Informationen: http://www.geisteswissenschaften.fu-berlin.de/lehrende/chronik/2007/mpi_litwissgesch.html

 


INTERESSANTES AUSSERHALB

 

Freie Universität eröffnet Repräsentanz in China

Die Freie Universität Berlin hat eine neue Aussenstelle in Peking eröffnet. Nach New York und Moskau ist dieses der dritte internationale Stützpunkt der Freien Universität. Eine weitere Vertretung in Neu-Delhi ist in Vorbereitung. Damit verfolgt die Freie Universität Berlin konsequent die Weiterentwicklung ihres Profils als internationale Netzwerkuniversität.

Die Unterstützung von Alumni-Aktivitäten in China ist Teil der Aufgaben des Pekinger Büros der Freien Universität Berlin an der Aussenstelle des Deutschen Akademischen Austauschdienstes (DAAD). Eine wichtige Rolle ist dem Büro auch bei der Umsetzung des neuen Regionalstudienkonzepts der Freien Universität zugedacht. In den Bachelor-Studiengängen sollen Studierende der Regionalwissenschaften vermehrt ein halbjähriges Praktikum im Ausland absolvieren, das gleichermassen der Verbesserung der Sprachfertigkeiten, dem Erwerb landeskundlichen Wissens und interkulturellen Know-hows sowie der allgemeinen Berufsvorbereitung dienen soll. Ein zusätzlicher Anreiz für die Studierenden besteht darin, dass mit dem Praktikum 30 Leistungspunkte erworben werden können. Die Akquisition und Vermittlung von hochwertigen Praktika fuer Studierende der Freien Universität wird eine wichtige Aufgabe des Pekinger Büros sein.

Die Freie Universität Berlin zählt zu den Hochschulen mit den ältesten China-Kontakten in Deutschland. Der Kooperationsvertrag mit der Universität Peking wurde bereits 1981 geschlossen. Heute verfügt die Freie Universität über sechs Partnerschaften mit Universitäten in China.

Quelle: FU-Pressedienst

 

HIS-Mobilitätsstudie:

Geldmangel und knappe zeitliche Studienvorgaben behindern Studienaufenthalte im Ausland

Knapp ein Viertel aller Studierenden hat sich bereits zu Studienzwecken im Ausland aufgehalten. Rund 40 Prozent planen dies. 35 Prozent streben dagegen keinen Studienaufenthalt im Ausland an. Neun Prozent haben ihre Bemühungen, während des Studiums in andere Länder zu gelangen, inzwischen aufgegeben. Das ist ein zentrales Ergebnis der Studie "Internationale Mobilität im Studium.

Studienbezogene Aufenthalte deutscher Studierender in anderen Ländern", die das Hochschul-Informations-System (HIS) im Auftrag des Deutschen Akademischen Austauschdienstes (DAAD) erstellt hat. 5.000 Studierende wurden in der repräsentativen Untersuchung zu ihren Plänen befragt. Neben finanziellen Schwierigkeiten ist es demnach vor allem die knappe Studienzeit, die Studierende von einem Auslandsaufenthalt Abstand nehmen lässt. Insbesondere Studierende in den zumeist auf drei Jahre angelegten Bachelor-Studiengängen gehen während ihres Studiums vergleichsweise selten ins Ausland. Ihr Anteil an auslandsaktiven Studierenden liegt derzeit bei 15 Prozent (Universitäten) und 9 Prozent (Fachhochschulen). Die aus studentischer Sicht beste Zeit für einen Auslandsaufenthalt beginnt aber erst mit dem dritten Studienjahr.

http://www.go-out.de/downloads/HIS-Bericht_final.pdf

Quelle: Newsletter des DHV 6/2007

 

 

Centrum für Hochschulentwicklung (CHE):

Fünf Jahre Juniorprofessur: Zufriedene Stelleninhalber mit unsicherer Perspektive

Fünf Jahre nach ihrer Einführung hat sich die Juniorprofessur an deutschen Hochschulen etabliert, die hohen Erwartungen, die mit ihr verbunden wurden, haben sich bislang jedoch nicht erfüllt. Dies geht aus einer Befragung des Centrums für Hochschulentwicklung (CHE) hervor, für die neben den Hochschulleitungen 786 Juniorprofessoren angeschrieben wurden. 367, also knapp die Hälfte, haben geantwortet. Von diesen zeigten sich zwei Drittel eher oder sehr zufrieden mit ihrer Situation. 71 Prozent würden den Weg zur Juniorprofessur nochmals beschreiten. Mit der Juniorprofessur werde zudem ein wirksamer Beitrag zur Förderung von Frauen in der Wissenschaft geleistet. Der Frauenanteil in der 2002 neu eingeführten Personalkategorie liege mit 28 Prozent deutlich über den Quoten für andere Professuren (C3/W2: 12,7 Prozent; W3/C4: 8,7 Prozent). Die Verbindung zwischen Juniorprofessur und Tenure Track, nach dem bei beruflicher Bewährung eine Weiterbeschäftigung an der Hochschule garantiert werde, erweise sich jedoch als schwierig.

Lediglich 18 Prozent der Befragten gaben an, dass eine solche Möglichkeit mit ihrer Stelle verbunden sei. Ob mit der Juniorprofessur das ursprünglich angestrebte Ziel der Abschaffung der Habilitation erreicht werde, erscheint laut CHE-Studie fraglich. Ein Drittel der Befragten plane parallel zur Juniorprofessur eine Habilitation, ein Viertel sei noch unentschieden.

Wie der Präsident des Deutschen Hochschulverbandes, Professor Bernhard Kempen, in seiner Stellungnahme zur CHE-Studie hervorhob, wird eine lohnenswerte Aufgabe für zukünftige Evaluationen darin bestehen, herauszufinden, "wo die Hemmnisse für die Einrichtungen für Juniorprofessoren liegen und wie der Qualifikationsweg der Juniorprofessur vom Markt, d.h. nach Maßgabe von erfolgreich realisierten Berufungschancen, bewertet wird". Wenn man von einer geschätzten Zahl von etwa 10.000 Habilitanden ausgehe, sei die Gesamtzahl von knapp 800 Juniorprofessoren relativ gering.

Quelle: Newsletter des DHV 6/2007

 

 

Eröffnung der 10. Internationalen Sommeruniversität "FUBiS" an der Freien Universität Berlin

http://www.geisteswissenschaften.fu-berlin.de/lehrende/chronik/2007/sommeruni_07.html

 

 

Wissenschaftsrat:

Inflation von Spitzennoten in vielen Studienfächern

In vielen Studiengängen erhalten Studierende auffallend gute Noten. Schlechtere Zensuren wie "befriedigend" oder "ausreichend" werden dagegen selten vergeben. Zu diesem Befund gelangt eine Untersuchung des Wissenschaftsrates zu Prüfungsnoten an den Hochschulen für das Prüfungsjahr 2005. Bestätigt werden damit die Ergebnisse eines ersten Arbeitsberichts, der sich auf Auswertungen der Jahre 1996, 1998 und 2000 bezog.

Die besten Durchschnittsnoten wurden in den Diplom-Studiengängen Biochemie (1,51) vergeben, gefolgt von Biologie und Physik (jeweils 1,54); die schlechtesten Noten erhalten Juristen mit durchschnittlich 3,17. In den Sprach- und Kulturwissenschaften werden in Psychologie (1,59) und Philosophie (1,67) besonders positive Bewertungen vorgenommen. Insgesamt werden die Leistungen von Absolventen sowohl in den Sprach- und Kulturwissenschaften als auch in Mathematik und in den Naturwissenschaften zu 87 Prozent mit "sehr gut" und "gut" benotet. In den Wirtschafts- und Sozialwissenschaften ragen die Durchschnittszensuren für die Studiengänge Politikwissenschaften und Soziologie mit jeweils 1,87 heraus. Der Schwerpunkt der Bewertung lag in diesem Fachbereich mit 90 Prozent bei "gut" und "befriedigend". Erstmals liegen auch auswertbare Ergebnisse für Bachelor- und Master-Abschlüsse vor. 58 Prozent absolvierten ihr Examen mit einem "gut", immerhin knapp 22 Prozent mit einem "befriedigend".

http://www.wissenschaftsrat.de/presse/pm_1207.pdf

Zum Bericht "Prüfungsnoten im Prüfungsjahr 2005":

http://www.wissenschaftsrat.de/texte/7769-07.pdf

Quelle: Newsletter des DHV 6/2007

 

 

Bundesministerium für Bildung und Forschung:

Ausschreibung für einen Expertisen-Wettbewerb Arts and Figues - GeisteswissenschaftlerInnen im Beruf

Weitere Informationen: http://www.geisteswissenschaften.fu-berlin.de/lehrende/chronik/2007/bmbf_wettbewerb.html

 

 

Statistisches Bundesamt:

Mehr Gasthörer an deutschen Universitäten

Immer mehr und immer ältere Menschen nutzen das Veranstaltungsangebot der Hochschulen, ohne einen Abschluss anzustreben. Das gab das Statistische Bundesamt am 4. Juni 2007 bekannt. An deutschen Hochschulen waren im Wintersemester 2006/2007 38.200 Gasthörerinnen und Gasthörer eingeschrieben. Ihre Zahl ist in den vergangenen zehn Jahren um vier Prozent gestiegen. Fast die Hälfte der Gasthörer ist weiblich und fast die Hälfte der Gasthörer ist älter als 60 Jahre. 57 Prozent betrug der Zuwachs in dieser Altersgruppe im letzten Jahrzehnt. Beliebtestes Studienfach war Geschichte. Auf Platz zwei und drei rangierten die Wirtschafts- und Rechtswissenschaften.

http://www.destatis.de/presse/deutsch/pm2007/p2250071.htm

Quelle: Newsletter des DHV 6/2007

 

 

Robert-Bosch-Stiftung:

"Fast Track": Robert-Bosch-Stiftung fördert junge Nachwuchswissenschaftlerinnen

Um den Anteil von Wissenschaftlerinnen in Deutschland in Führungspositionen zu erhöhen, hat die Robert-Bosch-Stiftung das neue Förderprogramm "Fast Track" aufgelegt. Zwanzig exzellente Postdoktorandinnen der Lebenswissenschaften erhalten ab Herbst 2007 ein anspruchsvolles Intensivtraining zum Erwerb von karriererelevanten Sozial- und Führungskompetenzen. Für Coaching, Sprachkurse oder Kinderbetreuung werden den Stipendiatinnen monatlich 200 Euro zur Verfügung gestellt. Mit dem Projekt soll auch die Netzwerkbildung junger Frauen gestärkt werden. Interessentinnen können sich bis zum 29. Juni 2007 bewerben. Sie sollten neben exzellenten Studienleistungen und einer abgeschlossenen Promotion erste internationale Erfahrungen gesammelt, in einschlägigen Fachpublikationen veröffentlicht haben und fließend Englisch beherrschen.

Mehr Informationen unter:

http://www.bosch-stiftung.de/content/language1/html/11892.asp

Quelle: Newsletter des DHV 6/2007

 

 

HIS-Studie "Generation Praktikum - Mythos oder Massenphänomen?"

Praktika nach dem Studium mögen in der Vergangenheit zugenommen haben, der Begriff "Generation Praktikum" ist mit Blick auf den beruflichen Verbleib von Hochschulabsolventinnen und -absolventen jedoch nicht gerechtfertigt. Dies ist das zentrale Ergebnis einer aktuellen Studie der Hochschul-Informations-System GmbH (HIS), die damit einer im Februar veröffentlichten Untersuchung der Hans-Böckler-Stiftung widerspricht. Während für die HIS-Studie mehr als 10.000 Absolventen des Abschlussjahrganges 2005 befragt wurden, basiert die Untersuchung der Hans-Böckler-Stiftung auf den Aussagen von rund 500 Absolventen des Wintersemesters 2002/03 der FU Berlin und Universität Köln.

Im Schnitt war laut HIS jeder siebte Absolvent einer Universität und jeder achte Absolvent einer Fachhochschule nach seinem Abschluss Praktikant. In den Sprach- und Kulturwissenschaften absolviere allerdings immerhin jeder Vierte ein Praktikum, bei den Psychologen jeder Fünfte. Absolventen technischer und naturwissenschaftlicher Fächer seien dagegen kaum als Praktikanten tätig. Besonders gerne beschäftigten Medien, Kunst- und Kultureinrichtungen Praktikanten mit einem abgeschlossenen Hochschulstudium.

Insgesamt waren zwei Drittel der Befragten mit ihrem Praktikum zufrieden. Bei der Vergütung gab jedoch ein Drittel an, kein Geld erhalten zu haben, ein weiteres Drittel bezeichnete die Bezahlung als „sehr schlecht“. Nur etwa jeder zehnte FH-Absolvent und jeder fünfte Universitätsabsolvent mit Praktikumserfahrung habe zwei oder mehr Hospitationen hinter sich. In etwa der Hälfte der Fälle dauerten Praktika maximal drei Monate, bei einem weiteren Drittel liege die Gesamtdauer der Praktika zwischen vier und sechs Monaten, und nur sehr wenige sammelten Praktikumserfahrungen von einem oder mehr als einem Jahr.

Zur HIS-Studie "Generation Praktikum – Mythos oder Massenphänomen?":

http://www.his.de/pdf/22/generationpraktikum.pdf

Quelle: Newsletter des DHV 4/2007

 

 

Drittmitteleinwerbung mit Hilfe der Online-Datenbank ELFI

Mitglieder des Deutschen Hochschulverbandes können ab sofort von einem weiteren Vorteilsangebot profitieren. Als neuer Kooperationspartner des DHV gewährt die Servicestelle für ELektronische ForschungsförderInformationen – ELFI – je nach Vertragslaufzeit eine um 10 bis 15 Prozent vergünstigte Lizenz für die ELFI-Datenbank. Die ELFI-Onlinedatenbank ist die umfangreichste und aktuellste Informationsquelle für Forschungsförderung und Drittmittelgeber im deutschsprachigen Raum. Mehr als 4.500 Förderprogramme von rund 1.850 nationalen und internationalen Förderern sind abrufbar. Eine einzigartige Internet-Agententechnik gewährleistet, dass sich die Programminformationen stets auf dem neuesten Stand befinden.

Ein Probezugang zur Prüfung der Leistungsfähigkeit der Online-Datenbank ist möglich.

Weitere Informationen unter:

http://www.elfi.info/dhv.html

Quelle: Newsletter des DHV 4/2007

 


Newsletter des Fachbereichs Philosophie und Geisteswissenschaften

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