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Newsletter Nr. 21 (September 2012)

 

 

Sehr geehrte Damen und Herren,
liebe Kolleginnen und Kollegen,
liebe Studierende des Fachbereichs,

anbei die dritte diesjährige Newsletterausgabe unseres Fachbereichs.

Weitere Informationen über den Fachbereich finden Sie unter folgenden Links:

Mit freundlichen Grüßen

Barbara Koehler
Verwaltung des FB Philosophie und Geisteswissenschaften
E-Mail: koehler@geisteswissenschaften.fu-berlin.de


 


1854 Newsletter-Abbonnenten


 

 

Meldungen

Allgemeines

Personalia

Dies & Das am Fachbereich und der Freien Universität

Interessantes außerhalb

Zu guter Letzt ...

Kontakt





Allgemeines

Neuer Sonderforschungsbereich (SFB 980) am FB Philosophie und Geisteswissenschaften

 

Die Deutsche Forschungsgemeinschaft hat den beantragten Sonderforschungsbereich "Episteme in Bewegung. Wissenstransfer von der Alten Welt bis in die Frühe Neuzeit" am Fachbereich Philosophie und Geisteswissenschaften bewilligt.
Die Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler werden die Prozesse des Wissenswandels in europäischen und außereuropäischen Kulturen vor der Moderne untersuchen. Dieses Phänomen verdient deswegen besondere Aufmerksamkeit, weil das Wissen dieser Kulturen oftmals als besonders unbeweglich charakterisiert wurde. Wissenswandel - so die These des SFB - fand aber auch in diesen Kulturen beständig statt. Allerdings geschah er oft so langfristig, dass er sich nicht mit dem Instrumentarium einer traditionellen Wissensgeschichte beschreiben lässt, die tendenziell auf wissenschaftliche Revolutionen und Indikatoren von Fortschritt konzentriert ist.
Der SFB vereint 19 Teilprojekte, wobei insbesondere die sogenannten Kleinen Fächer stark vertreten sind.
Kooperationspartner sind die Humboldt-Universität zu Berlin und das Max-Planck-Institut für Wissenschaftsgeschichte.
Die Fördersumme beträgt 11,5 Millionen Euro.


Ehrendoktorwürde für Prof. Homi K. Bhabha

 

Der renommierte Literaturwissenschaftler und Kulturtheoretiker Prof. Homi K. Bhabha hat am 31. Mai 2012 die Ehrendoktorwürde der Freien Universität Berlin erhalten. Der Fachbereich Philosophie und Geisteswissenschaften würdigte damit die Verdienste des Harvard-Professors um das Verständnis und die Verbesserung von Prozessen des kulturellen Austausches. » mehr im Online-Magazin der Freien Universität Berlin


Prof. Dr. Rüdiger Safranski wurde zum Honorarprofessor bestellt

 

Der Akademische Senat der Freien Universität Berlin hat Prof. Dr. Rüdiger Safranski zum Honorarprofessor am Fachbereich Philosophie und Geisteswissenschaften bestellt.

 

 


An der Freien Universität Berlin fand die weltweit größte soziolinguistische Tagung statt

 

Was ist Jugendsprache? Wie entsteht Kiezdeutsch? Wie beeinflussen sich Italienisch, Japanisch und Portugiesisch – Sprachen, die in São Paulo nebeneinander gesprochen werden? Fragen wie diese wurden auf der weltweit größten soziolinguistischen Tagung (21. - 24. August 2012) an der Freien Universität diskutiert.

Lesen Sie zu dieser Thematik ein Interview mit Prof. Dr. Uli Reich (Institut für Romanische Philologie) im Online-Magazin campus.leben


Zum Tod des mexikanischen Schriftstellers Carlos Fuentes

Carlos Fuentes,
mexikanischer Schriftsteller und
Ehrendoktor des Fachbereichs Philosophie und Geisteswissenschaften, ist tot

Carlos Fuentes, der am 15. Mai 2012 im Alter von 83 Jahren in Mexiko-Stadt verstorben ist, war eine der bekanntesten und einflussreichsten Persönlichkeiten des mexikanischen und lateinamerikanischen Geisteslebens des 20. und beginnenden 21. Jahrhunderts. 2004 hatte der Schriftsteller die Ehrendoktorwürde des Fachbereichs Philosophie und Geisteswissenschaften in Verbindung mit dem Lateinamerika-Institut der Freien Universität Berlin erhalten.

  • Nachruf im Online-Magazin der Freien Universität Berlin von Dr. Susanne Klengel, Professorin für die Literaturen und Kulturen Lateinamerikas am FB Philosophie und Geisteswissenschaften und am ZI Lateinamerika-Institut der Freien Universität Berlin

 

 

 

Personalia

Institut für Philosophie (WE 1):

 

Prof. Dr. Stefan Gosepath (Johann-Wolfgang-Goethe-Universität Frankfurt am Main) hat den Ruf auf die W3-Professur für das Fachgebiet "Praktische Philosophie mit den Schwerpunkten Ethik, angewandte Ethik und Politik samt ihrer Theorien" am Fachbereich Philosophie und Geisteswissenschaften erhalten und angenommen.



 

Prof. Dr. Georg W. Bertram hat den Ruf auf die W2-Professur auf Zeit für Philosophie mit dem Schwerpunkt Philosophische Ästhetik erhalten und angenommen.



 

PD Dr. Mirjam Schaub hat den an sie ergangenen Ruf auf eine W2-Professur für "Ästhetik und Kulturphilosophie" an die Hochschule für Angewandte Wissenschaften (HAW) Hamburg zum 1. Juli 2012 angenommen.



Prof. Dr. Gaetano Chiurazzi (Università di Torino) war vom Juni bis September 2012 im Rahmen eines Alexander-von-Humboldt-Wiederaufnahme-Stipendiums (Projekttitel: "Das Problem des Inkommensurablen als theoretischer Hintergrund der kritischen Vernunft") im Arbeitsbereich von Prof. Dr. Georg W. Bertram tätig.



Am 1. Mai 2012 verstarb im Alter von 89 Jahren

Dr. Hans-Joachim Lieber
Professor für Philosophie und Soziologie von 1955-1972
an der Freien Universität Berlin

Prof. Lieber, Gründungsmitglied der Freien Universität Berlin, war ab 1959 Ordinarius für Philosophie und Soziologie und Direktor der Soziologischen Abteilung des Philosophischen Seminars der Freien Universität Berlin. 1961 übernahm er das Amt des Dekans der Philosophischen Fakultät und wurde 1965 zum Rektor der Freien Universität gewählt. Zwei Jahre später schon trat er von diesem Amt zurück und wechselte als Ordinarius 1972 an die Deutsche Sporthochschule Köln, wo er 1988 auch emeritiert wurde.

Prof. Lieber besaß einen herausragenden wissenschaftlichen Schwerpunkt in der Marxismus-Forschung und zeichnete sich zudem als versierter Wissenschaftspolitiker aus. Zu seinen Verdiensten an der Freien Universität gehört die Zusammenführung verschiedener soziologischer Abteilungen zu einem Institut, dem Institut für Soziologie. Sein Wirken als Rektor ist untrennbar mit der Studentenbewegung von 1968 verbunden, in dessen Vorfeld er sich durch offen geführte Diskussionen mit Studierenden einen Namen machte.



 

Institut für Griechische und Lateinische Philologie (WE 2):

 

Prof. Dr. Jan Stenger (Exzellenzcluster "Topoi") hat den Ruf auf den MacDowell Chair of Greek an der University of Glasgow erhalten und zum 1. Oktober 2012 angenommen.



 

Dr. Christopher Whitton, University Lecturer in Classics am Emmanuel College der University of Cambridge, ist seit dem 1. September 2012 als Alexander von Humboldt-Stipendiat Gast im Arbeitsbereich von Prof. Dr. Therese Fuhrer.



Dr. Adam Izdebski ist seit dem Wintersemester 2011/12 zu Gast am Arbeitsbereich Byzantinistik/Neogräzistik. Als Stipendiat der Alexander-von-Humboldt-Stiftung arbeitet er an einem Forschungsvorhaben über die Bevölkerungsgeschichte des mittelalterlichen Armenien.



PD Dr. Thomas Pratsch ist seit Mai 2012 Heisenberg-Stipendiat der Deutschen Forschungsgemeinschaft an der Johannes-Gutenberg-Universität Mainz.



 

Peter-Szondi-Institut
für Allgemeine und Vergleichende Literaturwissenschaft (WE 3):

 

Prof. Dr. Winfried Menninghaus hat von Prof. Dr. Peter Gruss, dem Präsidenten der Max-Planck-Gesellschaft, die Mitteilung erhalten, dass der Senat der Max-Planck-Gesellschaft in erster Lesung beschlossen hat, ihn zum Wissenschaftlichen Mitglied des neuen Max-Planck-Instituts für empirische Ästhetik in Frankfurt am Main und zum Direktor am Institut zu berufen.



Prof. Dr. Claudia Olk hat den Ruf an die Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf abgelehnt.



 

Institut für Deutsche und Niederländische Philologie (WE 4):

 

Der germanistische Literaturwissenschaftler und Präsident der Freien Universität Berlin Prof. Dr. Peter-André Alt tritt die Nachfolge des langjährigen Präsidenten der Deutschen Schillergesellschaft Prof. Dr. Manfred Erhardt an, der nach elf Jahren Amtszeit auf eigenen Wunsch auf eine weitere Kandidatur verzichtet hat.  "Es ist für mich eine Auszeichnung, in der Nachfolge von Professor Manfred Erhardt und Professor Eberhard Lämmert, die Funktion des ,Schatzkanzlers der Germanistik' zu versehen, wie Gert Mattenklott, der viel zu früh verstorbene Komparatist und Professor für Allgemeine und Vergleichende Literaturwissenschaft an der Freien Universität Berlin, dieses Amt einmal genannt hat", sagte Prof. Alt.
Die Mitgliederversammlung folgte in der Wahl des Präsidenten dem Vorschlag des Ausschusses der Deutschen Schillergesellschaft. Die Deutsche Schillergesellschaft ist mit mehr als 3.000 Mitgliedern eine der größten literarischen Gesellschaften in Deutschland. Sie ist der Trägerverein des Deutschen Literaturarchivs Marbach.

Quelle: Pressemitteilung der Freien Universität Berlin Nr. 192/2012


 

Prof. Dr. Gaby Pailer (University of British Columbia, Vancouver/ Kanada) war im Sommersemester 2012 Gast am Institut für Deutsche und Niederländische Philologie. Ihr Aufenthalt fand im Rahmen des neu vereinbarten Austauschprogramms zwischen der University of British Columbia und der Freien Universität Berlin statt.
Prof. Pailers Forschungsschwerpunkte reichen von der frühneuzeitlichen Novellistik über die Dramatik der Aufklärung bis zur Erzählprosa des 19. und 20. Jahrhunderts. Sie hat ein Seminar zum Thema „Reise und Abenteuer im frühneuhochdeutschen Roman: Elisabeth von Nassau-Saarbrücken" angeboten.



 

Prof. Dr. Stefan Keppler-Tasaki (WE 4 und "Friedrich-Schlegel-Graduiertenschule für literaturwissenschaftliche Studien") hat den Ruf auf eine ordentliche Professur für Neuere deutsche Literatur an der University of Tokyo zum 1. Oktober 2012 angenommen.



Am 31. Januar 2012 verstarb im Alter von 76 Jahren

Prof. a. D. Dr. Helmut Richter

Dozenten, Studierende und Mitarbeiter des Instituts für Deutsche und Niederländische Philologie trauern um Prof. Richter.
Seit seiner Berufung zum Professor für Linguistik im Jahr 1977 bis zu seiner Emeritierung lehrte er zunächst am Fachbereich Germanistik und dann am Institut für Deutsche und Niederländische Philologie des neugegründeten Fachbereichs Philosophie und Geisteswissenschaften.

Viele Kolleginnen und Kollegen, Studierende, Doktorand/inn/en und Habilitand/inn/en erinnern sich dankbar an einen außerordentlich engagierten und inspirierenden akademischen Lehrer und Forscher.



 

Institut für Romanische Philologie (WE 5) / Frankreich-Zentrum:

 

Prof. Dr. Bernhard Huss (zuvor Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg) hat den Ruf auf die W3-Professur für das Fachgebiet Romanische Philologie/Literaturwissenschaft mit dem Schwerpunkt Galloromanistik angenommen und seinen Dienst an unserem Fachbereich am 1. September 2012 angetreten.
Prof. Huss studierte Italienische und Klassische Philologie an den Universitäten München und Genua; 1996-98 folgten Forschungsaufenthalte und Dozentur an der University of Illionois at Urbana-Champaign (USA), 1998 die Promotion in Klassischer Philologie an der LMU München (Kurt-von-Fritz-Preis 1998), 2005 die Habilitation in Romanischer Philologie an der LMU München (Habilitationspreis der LMU München 2007); seit Oktober 2009 bekleidete er die Professur für Romanistik an der FAU Erlangen-Nürnberg.
Prof. Huss ist Dozent in den Geisteswissenschaftlichen Kollegs der Studienstiftung des Deutschen Volkes, Mitherausgeber der Germanisch-Romanischen Monatsschrift (GRM) und Gutachter für die Alexander-von-Humboldt-Stiftung.  



 

Prof. Dr. Guido Mensching hat den Ruf auf eine W3-Professur für Romanische Sprachwissenschaft an der Georg-August-Universität Göttingen erhalten.



 

PD Dr. Anita Traninger hat eine Förderung als Einstein-Junior-Fellow von der Einstein-Stiftung Berlin erhalten, um den Wandel der Wissenschaft am Übergang von der frühen Neuzeit zur Frühaufklärung zu untersuchen.
Lesen Sie weiter im Online-Magazin campus.leben.



Prof. Dr. Eva Remberger (Universität Konstanz) hat den Ruf auf die W2-Professur für das Fachgebiet "Romanische Philologie/Sprachwissenschaft mit dem Schwerpunkt Italo- und Galloromanistik" erhalten.



 

Prof. Dr. Jürgen Trabant (jetzt Jacobs University Bremen) ist zum auswärtigen Mitglied der Società Nazionale di Scienze, Lettere e Arti (Accademia di Scienze Morali e Politiche) in Neapel gewählt worden.



Dr. Roswitha Böhm hat in der Fachbereichsratssitzung am 02.05.2012 ihren Habilitationsvortrag mit dem Titel "Der spanische Naturalismus: Zur Revalorisierung von Ethik und Ästhetik bei Emilia Pardo Bazán" gehalten. Der Fachbereichsrat hat beschlossen, Vortrag und anschließende wissenschaftliche Aussprache als abschließende Habilitationsleistungen anzuerkennen. Weiterhin hat er alle von Dr. Böhm erbrachten Leistungen als habilitationswürdig angesehen und ihr die Lehrbefähigung für das Fach Romanische Philologie zuerkannt sowie die Lehrbefugnis für das Fach Romanische Philologie verliehen.



 

Institut für Englische Philologie (WE 6) / ZI John-F.-Kennedy-Institut:

Dr. Tine Breban ist derzeit als Humboldt-Stipendiatin Gast im Arbeitsbereich von Prof. Dr. Ferdinand von Mengden.
Dr. Breban arbeitet über die Grammatik der englischen Nominalphrase (NP). Ihr gegenwärtiger Forschungsschwerpunkt sind Determinierer und das Zusammenspiel von Adjektiven und Determinierern in der NP. Ihre Forschung verbindet synchrone Abbildungen von semantischen und morphosyntaktischen Mustern mit diachronen Hypothesen zu Grammatikalisierung und (Inter-)Subjektifizierung.
Sie promovierte 2006 in Leuven. 2010 veröffentlichte sie ihre erste Monographie English Adjectives of Comparison: Lexical and Grammaticalized Uses, die in der Serie Topics in English Linguistics erschien. 2008/09 erhielt sie ein Fulbright-Stipendium für einen Forschungsaufenthalt an der University of California in Santa Barbara und an der Stanford University. 2011 erhielt sie ein Yggdrasil-Stipendium des Norwegischen Forschungsrates für einen Forschungsaufenthalt in Stavanger. 2011/12 sowie 2012/13 verbindet sie ein in Leuven initiiertes Forschungsprojekt The Multiple Functional Load of grammatical signs in text construction and language change mit einem durch ein Humboldt-Stipendium ermöglichten Forschungaufenthalt an der Freien Universität Berlin.



Prof. Dr. Frank Kelleter (Georg-August-Universität Göttingen) hat den Ruf auf die W3-Professur für das Fachgebiet "Kultur und Kulturgeschichte Nordamerikas" am FB Philosophie und Geisteswissenschaften und am ZI John-F.-Kennedy-Institut erhalten.



Dr. Martin Lüthe (Ludwig-Maximilians-Universität München) hat einen Ruf auf die Juniorprofessur für das Fachgebiet "Kultur Nordamerikas unter besonderer Berücksichtigung visueller und populärer Kultur" an das John-F.-Kennedy-Institut erhalten.



 

Institut für Theaterwissenschaft (WE 7):

 

Prof. Dr. Matthias Warstat (Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg) hat den Ruf auf die W3-Professur für das Fachgebiet Theaterwissenschaft angenommen und seine Tätigkeit am 1. August 2012 am Institut aufgenommen.
Das vom Europäischen Forschungsrat (ERC) geförderte Forschungsprojekt "The Aesthetics of Applied Theatre" wird im Zuge der Berufung von Prof. Warstat am Institut angesiedelt werden.



 

Dr. Barbara Gronau hat den Ruf auf eine Juniorprofessur für Theaterwissenschaft am Institut für Medien- und Kulturwissenschaft der Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf zum 1. Oktober 2012 angenommen.



 

Nicola Schmidt ist seit dem 1. April 2012 neue wissenschaftliche Mitarbeiterin im Arbeitsbereich von Prof. Dr. Helmar Schramm.



 

Friedrich-Schlegel-Graduiertenschule für literaturwissenschaftliche Studien

 

Mit dem Sommersemester 2012 endete der Forschungsaufenthalt von Prof. Dr. Christopher Young. Er ist seit dem Wintersemester 2010/11 der Friedrich-Schlegel-Graduiertenschule als Permanent Visiting Fellow assoziiert. Prof. Young lehrt Neuere deutsche Literatur und Deutsche Literatur des Mittelalters an der University of Cambridge und ist Fellow des Pembroke College in Cambridge. Von 2006 bis 2010 war er Direktor des Department of German and Dutch an der University of Cambridge.



 

In den Sommermonaten ist Prof. Elisabeth Strowick Gastwissenschaftlerin an der Friedrich-Schlegel-Graduiertenschule.
Prof. Strowick (Promotion: Universität Hamburg, 1998; Habilitation: Universität Basel, 2005) ist Professor of German an der Johns Hopkins University, Baltimore. Ihre Arbeitsschwerpunkte liegen in den Bereichen deutschsprachige Literatur des 19. und 20. Jahrhunderts, Literatur- und Kulturtheorie, Ästhetik, Rhetorik, Psychoanalyse und Poetologien des Wissens.



 

 

 

Dies & Das am Fachbereich und an der Freien Universität Berlin

Deutschlandradio Wissen sendet die Vorträge aus der Ringvorlesung "Languages of Emotion: Sprache, Kultur, Gesellschaft"

Die Ringvorlesung, eine Veranstaltung des Clusters "Languages of Emotion" und des Instituts für Philosophie, wurde im Rahmen des "Offenen Hörsaals" der Freien Universität im Wintersemester 2011/2012 gehalten. Konzeption: Prof. Dr. Gunter Gebauer.



"Nicht die Hälfte!"

"Nicht die Hälfte!"

Das Institut für Kultur- und Medienmanagement veranstaltete am 20. Juni 2012 zusammen mit der Hochschule für Schauspielkunst (HfS) "Ernst Busch" die Aufführung eines Theaterstücks im Theaterhof der "Rostlaube" für den Erhalt von Kultureinrichtungen.
Alexander Lang, der im Sommersemester 2012 Gastdozent am Institut für Kultur- und Medienmanagement war, entwickelte die Idee, die Aktionen der HfS "Ernst Busch" durch die Marketing-Expertise des Instituts zu unterstützen und die genannte Thematik in das Bewusstsein vieler zu rücken. Die angehenden Kulturmanager des IKM verstehen sich als Kultur-Ermöglicher und stimmten in den Chor der Schauspielstudenten ein: "Völker der Welt, schaut auf diese Stadt - Kulturabbau, dass es nur so kracht!"

Quelle: Artikel im Online-Magazin der Freien Universität Berlin


Uwe Tellkamp hielt die erste Siegfried-Unseld-Vorlesung an der Freien Universität Berlin

Uwe Tellkamp, Deutscher Buchpreisträger 2008, sprach über die Wirkungskraft von Fiktion - dem Wesen von Literatur

Er war gekommen, um über Mythen zu sprechen – am Ende war es ein packender Vortrag über das Wesen von Literatur, über die Beziehung zwischen Dichtung und Wahrheit. Uwe Tellkamp, Träger des Deutschen Buchpreises und Autor des großen Zeitromans „Der Turm“, hielt auf Einladung des Dahlem Humanities Center die erste Siegfried-Unseld-Vorlesung an der Freien Universität. Es war der Auftakt einer neuen Vorlesungsreihe, die in Kooperation zwischen Freier Universität Berlin und Suhrkamp Verlag nun alle zwei Jahre stattfinden soll. mehr »

Bericht von Leonard Fischl im Online-Magazin der FU


Spende für geisteswissenschaftliche Literatur von der Carl-Friedrich-von-Siemens-Stiftung

Die Freie Universität hat für den Ausbau der geisteswissenschaftlichen Referenzliteratur von der Carl-Friedrich-von-Siemens-Stiftung eine Spendenzusage über 300.000 Euro erhalten.
Die Mittel sollen der Philologischen Bibliothek und der Universitätsbibliothek zur Verfügung stehen. Gefördert wird der Ausbau des Literaturbestandes in den Geistswissenschaften mit dem Schwerpunkt Philosophie. Einen weiteren Schwerpunkt bildet der Aufbau einer umfassenden Sammlung von Literatur aus jüdischen Verlagen, die zwischen 1933 und 1938 noch erscheinen konnten, und die Erneuerung des Referenzbestandes der Universitätsbibliothek.
Bereits in den Jahren 2001 bis 2008 förderte die Stiftung die Bibliotheken der Freien Universität Berlin mit insgesamt 725.000 Euro.



 

 

 

Interessantes außerhalb

Bundesweit 11 % weniger Habilitationen im Jahr 2011

Statistisches Bundesamt

Insgesamt 1 563 Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler haben im Jahr 2011 ihre Habilitation an wissenschaftlichen Hochschulen in Deutschland erfolgreich abgeschlossen. Wie das Statistische Bundesamt (Destatis) weiter mitteilt, sank die Zahl der Habilitationen im Vergleich zum Vorjahr um 11 %. Verglichen mit dem Höchststand im Jahr 2002 gab es 2011 fast ein Drittel weniger erfolgreich abgeschlossene Habilitationen.
Diese Entwicklung dürfte teilweise auf die Einführung der Juniorprofessur zurückzuführen sein, die einen alternativen Qualifizierungsweg zum traditionellen Habilitations­verfahren darstellt. Während es 2002 lediglich 102 Juniorprofessuren gab, waren es 2010 bereits 1 236. Die Gesamtzahl der hauptberuflichen Professorinnen und Professoren – einschließlich Juniorprofessor/inn/en –  stieg im gleichen Zeitraum um 10 % von 37 861 auf 41 462. 
Jede vierte Habilitation wurde 2011 von einer Frau abgeschlossen. In den Sprach- und Kulturwissenschaften ist der Anteil der Frauen mit fast 43 % am höchsten. Der Frauenanteil stieg hier innerhalb eines Jahres um 6 Prozentpunkte. In den Fächergruppen Rechts-, Wirtschafts- und Sozialwissenschaften sank die Quote neu habilitierter Wissenschaftlerinnen um 7 Prozentpunkte auf etwa 19 %, bei Mathematik, Naturwissenschaften ging sie um fast 5 Prozentpunkte auf gut 15 % zurück. Im Bereich Humanmedizin/Gesundheitswissenschaften blieb der Frauenanteil bei den Habilitierten mit rund 22 % konstant. 

Quelle: Pressemitteilung des Statistischen Bundesamtes Nr. 209 vom 19.06.2012


Wachsende Diskrepanz zwischen Grundausstattung und Drittmittelförderung

DFG

Der Anteil von Drittmitteln für Forschungszwecke von Hochschulen und außeruniversitären Einrichtungen ist zwischen 1998 und 2010 von 2,5 Milliarden Euro auf über 5,3 Milliarden Euro pro Jahr gestiegen. Die Grundmittel dieser Einrichtungen wuchsen dagegen im gleichen Zeitraum von 12,6 auf 15,5 Milliarden Euro. Insgesamt hat sich damit die "Drittmittelquote", also der Anteil der Drittmittel an der Gesamtfinanzierung der Hochschulen und ihrer Forschungen, in nur gut einem Jahrzehnt von 16 auf 26 Prozent erhöht.
Laut DFG-Präsident Professor Matthias Kleiner ist das Einwerben von Drittmitteln inzwischen so selbstverständlich geworden, dass es ein "deutlich zu vernehmendes Unbehagen gegen einen ausufernden Wettbewerb" gebe. Nachdrücklich forderte Kleiner eine Erhöhung der Grundausstattung der Hochschulen, um den Wettbewerbsdruck in der Wissenschaft zu mindern. 
Der aktuelle Förderatlas der DFG weist auch die forschungsstärksten deutschen Regionen aus. Mit eingeworbenen 631 Millionen Euro liegen die Berliner Hochschulen und die dort ansässigen außeruniversitären Institute bundesweit auf Platz eins. Erstmals übertreffen sie damit die Region München mit insgesamt 586 Millionen Euro. Weitere forschungsstarke Regionen sind Aachen-Bonn-Köln, Hannover-Braunschweig-Göttingen, Rhein-Neckar und Rhein-Main. 
Spitzenreiter beim Einwerben von Forschungsgeldern der DFG wurde erneut die Rheinisch-Westfälische Technische Hochschule Aachen, die zwischen 2008 und 2010 DFG-Fördergelder in Höhe von 264 Millionen Euro für verschiedene Forschungsprojekte bewilligt erhielt. Auf dem zweiten und dritten Platz folgen die Ludwig-Maximilians-Universität München mit 264 Millionen Euro und die Freie Universität Berlin mit 251 Millionen Euro. 

Quelle: Newsletter DHV 6/2012


Bachelorabsolventen: Lieber Masterabschluss als direkter Berufseinstieg

Hochschul Informations System GmbH

Fast drei Viertel aller Bachelorabsolventen entscheiden sich für ein Masterstudium. An den Universitäten sind es sogar 81 Prozent, an den Fachhochschulen 62 Prozent. Das geht aus einer Studie der Hochschul-Informations-System GmbH (HIS) hervor, die auf einer Auswertung von Daten des Bachelorabsolventenjahrgangs 2009 beruht.
Die höchsten Übergangsquoten gab es demnach unter Mathematikern und Naturwissenschaftlern (insgesamt 81 Prozent). Es folgten die Sprach- und Kulturwissenschaften (77 Prozent), die Ingenieurwissenschaften (73 Prozent) sowie die Rechts-, Wirtschafts- und Sozialwissenschaften (67 Prozent). Mit der Aufnahme eines Masterstudiums wollen Bachelorabsolventen laut HIS ihre Berufschancen verbessern und sich persönlich weiterbilden. 

Quelle: DHV-Newsletter 7/2012


Mehr als eine viertel Million ausländischer Studierender in Deutschland

DAAD

Im Jahr 2011 waren zum ersten Mal mehr als 250.000 ausländische Studierende an deutschen Hochschulen eingeschrieben - das sind 11,4 Prozent aller Studierenden in Deutschland. Die meisten von ihnen kamen aus China (22.828), mit Abstand folgten Russland, Bulgarien, Polen und Österreich. Diese Ergebnisse stammen aus der aktuellen Ausgabe des Datenreports "Wissenschaft weltoffen", den der Deutsche Akademische Austauschdienst (DAAD) jährlich gemeinsam mit dem HIS-Institut für Hochschulforschung (HIS-HF) herausgibt. Ein Grund für die hohe Zahl chinesischer Studierender liege in den mittlerweile 750 Kooperationen zwischen deutschen und chinesischen Hochschulen. Immer häufiger gehe es dabei nicht nur um den Austausch von Studierenden und Wissenschaftlern, sondern auch um die gemeinsame Entwicklung von Curricula oder sogar den Export ganzer Studiengänge, betonte der DAAD. Deutschland ist - nach den USA, Großbritannien und Australien - das viertwichtigste Gastland für internationale Studierende.

http://www.daad.de/portrait/presse/pressemitteilungen/2012/21295.de.html



 

 

 

Zu guter Letzt ...

Vier Semester studiert, elf bezahlt

Justitia

Ein Turbo-Student muss die Gebühren für seine Privatuniversität voll zahlen - obwohl er sein Studium in vier statt in elf Semestern schaffte. Ein Gericht gab einer privaten Hochschule jetzt recht: Ihr stehe der gesamte Preis - 22 370 Euro - zu. Der Grund: Private Studiengebühren seien im Gegensatz zu den Semesterbeiträgen staatlicher Hochschulen ein vertraglich vereinbarter Gesamtpreis für das Studium.
In dem genannten Fall hatte der Student neben seiner Ausbildung als Bankkaufmann in nicht einmal vier Semestern ein Bachelor- und ein Masterstudium der privaten Fachhochschule für Ökonomie und Management (FOM) in Dortmund absolviert. Die dortige Regelstudienzeit beträgt elf Semester. Nach dem Abschluss kündigte der Student den Studienvertrag und stellte die Zahlungen der monatlichen Raten ein. Die Hochschule wollte das nicht akzeptieren und klagte dagegen – mit Erfolg. » mehr

Quelle: Tilmann Warnecke (Tagesspiegel Wissen vom 19.07.2012)


 

 

 

Kontakt

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