bildstreifen_rostlaube1

Nr. 15 (Juli 2010)

Newsletter Nr. 15 (Juli 2010)

Sehr geehrte Damen und Herren,
liebe Kolleginnen und Kollegen,
liebe Studierende des Fachbereichs,

Meldungen aus dem Fachbereich finden Sie in den folgenden Rubriken:

- Personalia

- Dies & Das aus dem Fachbereich und der Freien Universität

- Zu guter Letzt

Der nächste Newsletter soll zu Beginn des Wintersemesters 2010/2011 erscheinen. Falls Sie in den alten Newslettern lesen möchten, hier geht's zum Newsletter-Archiv.

Mit freundlichen Grüßen
Barbara Koehler
Fachbereichsverwaltung des FB Philosophie und Geisteswissenschaften
E-Mail: koehler@geisteswissenschaften.fu-berlin.de

Informationen zum Abbestellen des Newsletters finden Sie am Ende des Newsletters.



1361 Newsletter-Abonnenten


Was lange währt, wird hoffentlich gut ...

Nach einigen technischen Pannen und immer wieder neuen Versuchen, die enorme Datenmenge in einer ansprechenden und einfach handhabbaren Form zu präsentieren, ist nunmehr der Link auf den - im vorletzten Newsletter - angekündigten

Rückblick auf die Ereignisse am Fachbereich im Jahr 2009

frei geschaltet.





PERSONALIA


Institut für Philosophie (WE [Wissenschaftliche Einrichtung] 1):

Prof. Dr. Wenchao Li (Institut für Philosophie / Berlin-Brandenburgische Akademie der Wissenschaften) hat den Ruf auf die neu geschaffene Leibniz-Stiftungsprofessur der Universität Hannover erhalten und angenommen.




Institut für Griechische und Lateinische Philologie (WE 2):

Am 6. Mai wurde Herrn Prof. Dr. Konstantinos A. Dimadis von der Universität Bukarest die Würde eines Dr. phil. honoris causa verliehen.

Zuvor hatte er dort einen Vortrag gehalten über das Thema "Nikos Kazantzakis über die Hinrichtung von Federico Garcia Lorca. Ein Dokument der Europäischen Kulturgeschichte aus dem Jahr 1937".


Prof. Dr. Gerlinde Huber-Rebenich (Friedrich-Schiller-Universität Jena) hat den Ruf auf die W2-Professur für Latinistik mit einem Schwerpunkt Mittellateinische Philologie abgelehnt.




Peter-Szondi-Institut für Allgemeine und
Vergleichende Literaturwissenschaft (WE 3):

Prof. Dr. Joachim Küpper (ebenfalls Institut für Romanische Philologie), ist zum Mitglied der Nationalen Akademie der Wissenschaften, "Leopoldina" gewählt worden.

Die Deutsche Akademie der Naturforscher „Leopoldina“ ist die älteste naturwissenschaftlich-medizinische Gelehrtengesellschaft in Deutschland, sie wurde im Jahr 1652 gegründet. Seit 2008 ist die „Leopoldina“ die Nationale Akademie der Wissenschaften.

In die Akademie werden hervorragende Wissenschaftler aus aller Welt gewählt. Professor Küpper ist einer von neun Wissenschaftlern der Freien Universität Berlin, die der Akademie angehören. Die Wissenschaftler erarbeiten in Kommissionen Stellungnahmen für Politik und Öffentlichkeit, sie vertreten deutsche Wissenschaftler in internationalen Akademiegremien.


Prof. Dr. Verena Lobsien (Humboldt-Universität zu Berlin) hat den Ruf auf die W3-Professur für "Allgemeine und Vergleichende Literaturwissenschaft" erhalten.




Institut für Deutsche und Niederländische Philologie (WE 4):

Prof. Dr. Peter-André Alt ist zum neuen Präsidenten der Freien Universität Berlin gewählt worden.

In der Sitzung des Erweiterten Akademischen Senats am 12. Mai 2010 wurde Professor Alt, Literaturwissenschaftler am Institut für Deutsche und Niederländische Philologie, im ersten Wahlgang mit 37 von 50 abgegebenen Stimmen gewählt.
Bei der Wahl der Ersten Vizepräsidentin votierten 35 Mitglieder des Erweiterten Akademischen Senats für Professor Dr. Monika Schäfer-Korting.


Prof. Dr. Wolfgang Neuber wird ab Mitte August 2010 für eine dreijährige Gastprofessur beurlaubt, um eine Außenstelle der New York University in Abu Dhabi (Vereinigte Arabische Emirate) mit aufzubauen.


Prof. Dr. Annette Gerok-Reiter hat einen Ruf auf die W3-Professur für Deutsche Literatur des Mittelalters im europäischen Kontext an der Eberhard-Karls-Universität Tübingen erhalten.


PD Dr. Anne Fleig hat den Ruf auf die W2-Professur für das Fachgebiet "Deutsche Philologie (Neuere deutsche Literatur mit dem Schwerpunkt im Bereich der literatur- und kulturwissenschaftlichen Geschlechterforschung) angenommen.


Dr. Horst Simon (King's College London) hat den Ruf auf die W2-Professur (germanistische) Historische Sprachwissenschaft erhalten.


Prof. Dr. Rolf-Peter Janz hat von Oktober 2009 bis Juli 2010 ein Senior Research Fellowship am Institute for Advanced Studies an der Freiburger Albert-Ludwigs-Universität (FRIAS) wahrgenommen.

Von September bis Oktober 2010 wird Prof. Janz im Rahmen des Kooperationsvertrages zwischen der Peking Universität Beida und der Freien Universität Berlin als Gastprofessor an der Beida tätig sein.

Dr. Romana Weiershausen (Universität Bremen) hat im Sommersemester 2010 die Professur von Prof. Dr. Irmela von der Lühe vertreten, die am FRIAS ein Senior Research Fellowship wahrgenommen hat.


Dr. Andrea Sieber ist von Anfang März 2010 bis Ende Februar 2013 zur Wahrnehmung der Leitung einer Nachwuchsforscher(innen)gruppe an der Universität Duisburg-Essen beurlaubt.


PD Dr. Julia Bertschik hat von März bis Juni 2010 eine Gastprofessur an der Universität Klagenfurth wahrgenommen.


PD Dr. Ralf Schlechtweg-Jahn (Universität Bayreuth) war im Sommersemester 2010 Gastprofessor im Arbeitsbereich Ältere deutsche Literatur und Sprache.


PD Dr. Gregor Streim war im Sommersemester 2010 Gastprofessor im Bereich der Neueren deutschen Literatur.


Sylwia Bräuer ist neue Sekretärin im Bereich Ältere deutsche Literatur und Sprache und hat damit die Nachfolge von Christa Loitsch angetreten, die nach 19 Jahren Sekretariatstätigkeit am Institut in das Nichterwerbsleben eingetreten ist.




Institut für Romanische Philologie (WE 5) / Frankreich-Zentrum / Italienzentrum

Prof. Dr. Jürgen Trabant wurde am 22. Juni 2010 mit dem Stiftungspreis der Wilhelm-von-Humboldt-Stiftung ausgezeichnet.

Professor Trabant, der bis zu seiner Emeritierung am Institut für Romanische Philologie tätig war, lehrt derzeit an der Jacobs-Universität in Bremen. In seinen Forschungen hat er sich ausführlich mit Wilhelm von Humboldts Schriften zur Sprache befasst. deren Mitherausgeber er zudem ist. Die Edition wird von der DFG an der Berlin-Brandenburgischen Akademie der Wissenschaften gefördert.


Prof. Dr. Cecilia Poletto (Universität Ca' Foscari, Venedig) hat den Ruf auf die W2-Professur für das Fachgebiet "Romanische Philologie/Sprachwissenschaft mit dem Schwerpunkt Italoromanistik" erhalten.


Prof. Dr. Ulrike Schneider hat einen Ruf auf eine Professur für "Romanische Literatur- und Kulturwissenschaft" an die Universität Graz erhalten.


Dr. Stephanie Bung, die seit April 2009 Feodor-Lynen-Stipendiatin der Alexander-von-Humboldt-Stiftung ist, hat ihre Forschungstätigkeit am CNRS Paris bis September 2010 verlängert erhalten. Sie forscht dort zum Thema "Das Gedächtnis der Konversation. Französische Salonkulturen der Frühen Neuzeit".


Constanze Fröhlich hat ihr Forschungsstipendium des Evangelischen Studienwerks Villigst bis zum 31. März 2011 verlängert erhalten.




Institut für Englische Philologie (WE 6) / ZI Lateinamerika-Institut /
John-F.-Kennedy-Institut:

Prof. Dr. Monika Fludernik (Albert-Ludwigs-Universität Freiburg) hat den Ruf auf die W3-Professur für das Fachgebiet "Englische Philologie/Literaturwissenschaft (Englische Literatur von der Renaissance bis zur Gegenwart mit besonderer Berücksichtigung systematischer Theoriebildung" erhalten.


Prof. Dr. Daniel Büring (University of California) hat den Ruf auf die W3-Professur für das Fachgebiet "Struktur des heutigen Englisch" erhalten.


Prof. Dr. Dr. Russell West-Pavlov hat einen (zweiten) Ruf an die Monash University (Melbourne, Australien) auf eine Professur in der "School of English, Communications and Performance Studies" erhalten und inzwischen abgelehnt.


Ende August 2010 geht der langjährige Verwaltungsleiter des Instituts für Englische Philologie, Werner Riemer, nach insgesamt über vierzigjähriger Tätigkeit an der Freien Universität Berlin in den Ruhestand.
Er begann zunächst als Wissenschaftlicher Assistent am damaligen Englischen Seminar und übernahm dann im Februar 1972 die Aufgabe des Instituts-Verwaltungsleiters.


Martin-Lehnert-Preis für Kareen Klein und Lukas Lammers.

Kareen Klein, Lehrbeauftragte, und Lukas Lammers, Wissenschaftlicher Mitarbeiter am Institut für Englische Philologie, erhielten auf den diesjährigen Shakespeare-Tagen in Bochum den Martin-Lehnert-Preis der Deutschen Shakespeare-Stiftung.

Von Kareen Klein wurde die Masterarbeit "'Die Liebe hats gethan': Edited passages of the seventheenth-century German Shakespeare adaptation Romio und Julieta" und von Lukas Lammers die Magisterarbeit "World and Stage: King Richard II and the Performace of History on the Elisabethan Public Stage" ausgezeichnet.

Der Martin-Lehnert-Preis, gestiftet vom ehemaligen Präsidenten der Deutschen Shakespeare-Gesellschaft, Sitz Weimar, wird seit 1997 zum Gedenken an den Anglisten, Mediävisten und Shakespeare-Forscher verliehen. Er soll Studierende bzw. junge Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler fördern, die sich in herausragender Weise mit Shakespeares Werk und Wirkung oder mit der Kultur der Shakespeare-Zeit und ihrer Rezeption beschäftigt haben.


Prof. Dr. Bärbel Tischleder hat in der Fachbereichsratssitzung am 5. Mai 2010 ihren Habilitationsvortrag mit dem Titel "Passing als Thema und narratives Muster in der amerikanischen Literatur" gehalten. Der Fachbereichsrat hat beschlossen, Vortrag und anschließende wissenschaftliche Aussprache als abschließende Habilitationsleistungen anzuerkennen. Weiterhin hat er alle von Prof. Dr. Tischleder erbrachten Leistungen als habilitationswürdig angesehen und ihr die Lehrbefähigung für das Fach Amerikanische Literatur und Kultur zuerkannt sowie die Lehrbefugnis für das Fach Amerikanische Literatur und Kultur verliehen.




Institut für Theaterwissenschaft (WE 7):

Dr. Jan Lazardzig hat für die Jahre 2011 bis 2012 ein Feodor-Lynen-Forschungsstipendium der Alexander-von-Humboldt-Stiftung an der University of Chicago (am germanistischen Institut bei Prof. D. Wellbery) zuerkannt bekommen.

Zuvor wird er im Wintersemester 2010/2011 auf Einladung der Kunstakademie Münster eine einsemestrige Gastprofessur wahrnehmen.


Dr. Sabine Huschka war im Sommersemester 2010 Gastprofessorin am Seminar für Theater- und Tanzwissenschaft.


Prof. Dr. Joachim Fiebach war im Sommersemester 2010 Gastprofessor am Seminar für Theater- und Tanzwissenschaft.




Fest etablierte Gastprofessuren am Fachbereich mit wechselnder Berufung Informationen zu allen am Fachbereich fest eingerichteten Gastprofessuren finden Sie unter:
http://www.geisteswissenschaften.fu-berlin.de/studium/gastprof/index.html

Meldungen hierzu finden Sie im nächsten Newsletter
zu Beginn des Wintersemesters 2010/2011
.

Gastwissenschaftler/innen Institut für Griechische und Lateinische Philologie (WE 2)

Prof. Dr. Stavroula Constantinou (Universität Zypern, Department of Byzantine and Modern Greek Studies) hat von der Alexander-von-Humboldt-Stiftung ein "Forschungsstipendium für erfahrene Wissenschaftler" erhalten.
Sie wird ab September 2010 im Arbeitsbereich von Prof. Dr. Johannes Niehoff-Panagiotidis an ihrem Forschungsthema "Geschlechterforschung anhand byzantinischer Heiligenlegenden und Wundersammlungen" arbeiten.


Dr. Apostolos Lampropoulos (Universität Zypern, Department of French Studies and Modern Languages) war im Sommersemester Gastdozent am Institut.


Dr. Alexandra Rassidakis (Aristoteles-Universität Thessaloniki) war im Sommersemester Gastdozentin am Institut.


Dr. Eva Stefani (Universität Athen) war im Sommersemester Gastdozentin am Institut.


Peter-Szondi-Institut für Allgemeine und Vergleichende Literaturwissenschaft (WE 3)

Prof. Dr. Caroline Schaumann (Associate Professor an der Emory University in Atlanta, Georgia) ist im Rahmen eines „Alexander von Humboldt-Forschungsstipendiums für erfahrene Wissenschaftler“ von September bis Dezember 2010 Gast am Peter-Szondi-Institut für Allgemeine und Vergleichende Literaturwissenschaft. Sie lehrt am Germanistischen Institut in Emory insbesondere deutsche Gegenwartsliteratur und deutsche Filmgeschichte. Ihre Forschungsgebiete umfassen Nachkriegsliteratur, Literatur der Nachwendezeit, deutsch-jüdische Literatur und Literatur zu Umwelt und Natur. Ihr Buch "Memory Matters: Generational Responses to Germany’s Nazi Past in Recent Women’s Literature" (Walter de Gruyter, 2008) untersucht die sich wandelnden Diskurse über die Nazizeit in den 1990er und 2000er Jahren. Am Peter-Szondi-Institut wird Caroline Schaumann, unterstützt durch ihren Gastgeber, Prof. Dr. Oliver Lubrich, an ihrem neuen Buchprojekt über Berge und Bergsteigen in Texten des 19. Jahrhunderts arbeiten.


Institut für Deutsche und Niederländische Philologie (WE 4)

Herr Karim Khadhraoui, M.A. (Université La Manouba, Tunis), ist von Anfang Mai bis Ende August 2010 als DAAD-Stipendiat zu Gast bei Prof. Dr. Claudia Albert.


Vom 20. September bis 19. Dezember 2010 ist Prof. Dr. Marc David Silberman (University of Wisconsin, Madison) als Humboldt-Stipendiat Gast im Arbeitsbereich von Prof. Dr. Peter Sprengel.



DIES & DAS AUS DEM FACHBEREICH UND DER FREIEN UNIVERSITÄT


Interessante, aktuelle Termine am Fachbereich finden Sie auch im
Terminkalender des Fachbereichs

Vom 8. bis 10. Juli 2010 findet die Abschlusstagung des Sonderforschungsbereichs 447 "Kulturen des Performativen" statt.

Die Zukunft der Performativitätsforschung



Abschlusstagung des Sonderforschungsbereichs "Kulturen des Performativen"
in Kooperation mit dem Haus der Kulturen der Welt, Berlin
vom 8. bis 10. Juli 2010


Spannender noch als die Frage, was die Zukunft bringen wird, ist die Untersuchung, wie und auf welche Weise Zukünftiges hervorgebracht oder gar hergestellt wird. Worin besteht die transformative Kraft, die spezifische energeia des Performativen und wie lässt sie sich genauer beschreiben und begrifflich fassen?

Nach elfeinhalbjähriger Förderung durch die Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG) beschließt der Sonderforschungsbereich »Kulturen des Performativen« seine Arbeit. Aus diesem Anlass will die Abschlusstagung unter dem doppelsinnigen Motto »Performing the Future« zweierlei leisten: Zum einen soll die Hervorbringung von Zukünftigem als eine spezifische Wirkdimension des Performativen untersucht und zum anderen die bisherige Theoriebildung im Bereich der Performativitätsforschung auf Möglichkeiten ihrer Weiterentwicklung geprüft werden.



Die Tagung findet statt unter Schirmherrschaft der Bundesministerin für Bildung und Forschung
Prof. Dr. Annette Schavan.


Mit:
Gottfried Boehm, Judith Butler, Johannes Fabian, Bruce Kapferer, George E. Marcus, Jon McKenzie, José Estéban Muñoz, Hans-Jörg Rheinberger, Irit Rogoff, Elaine Scarry u.v.a.m.


Christoph Ransmayr hält den diesjährigen Peter-Szondi-Vortrag

Den diesjährigen Peter-Szondi-Vortrag mit dem Titel "Atlas eines ängstlichen Mannes" hält der österreichische Schriftsteller Christoph Ransmayr.

Ransmayr, geb. 1954 in Wels, Oberösterreich, wuchs als Sohn eines Lehrers auf. Er studierte von 1972 bis 1987 Philosophie und Ethnologie an der Universität Wien und arbeitete als Kulturredakteur und Autor für verschiedene Zeitschriften. Seit 1982 ist er freier Schriftsteller. 1994 verlegte er seinen Lebensmittelpunkt nach West Cork in Irland - ein Land, in dem das Einkommen von Schriftstellern von der Steuer befreit ist.

Christoph Ransmayr erhielt für seine Werke zahlreiche Auszeichnungen, so zum Beispiel 1992 den Großen Literaturpreis der Bayerischen Akademie der Schönen Künste, 1998 den Friedrich-Hölderlin-Preis der Stadt Bad Homburg, 2004 den Bertolt-Brecht-Literaturpreis der Stadt Augsburg und 2007 den Heinrich-Böll-Preis der Stadt Köln.
  • 15. Juli 2010,
    18.00 Uhr im Hörsaal 1b,
    Habelschwerdter Allee 45, 14195 Berlin

Internationale Tagung: "Performanz von Wissen"

Am 16. und 17. Juli 2010 findet die Internationale Tagung "Performanz von Wissen. Strategien der Wissensvermittlung in der Vormoderne" statt.




  • Konzeption und Organisation:
    Prof. Dr. Therese Fuhrer
    (Institut für Griechische und Lateinische Philologie)

    Prof. Dr. Almut-Barbara Renger
    (Institut für Religionswissenschaft)
  • Ort:
    Weiterbildungszentrum der FU
    Otto-von-Simson-Str. 13, 14195 Berlin

... Lesen Sie weiter ...


Freundeskreis der Angewandten Literaturwissenschaft gegründet

Am 19. April 2010 wurde unter dem Dach der Ernst-Reuter-Gesellschaft der Kreis der "Freunde der Angewandten Literaturwissenschaft" gegründet.

Beitreten können Absolventen, Studierende, derzeitige und ehemalige Dozenten und andere Freunde und Förderer des Masterstudiengangs Angewandte Literaturwissenschaft. Ziel des Freundeskreises ist es, den Austausch unter den Mitgliedern zu fördern, die Vernetzung der Studierenden mit dem Literaturbetrieb weiter auszubauen und den Studiengang finanziell zu unterstützen. Vorstandsvorsitzender ist Dr. Ulrich Janetzki (Geschäftsführer des Literarischen Colloquiums Berlin).

Weitere Vorstandsmitglieder sind Prof. Dr. Georg Witte und Dr. Dorothee Risse. Ehrenmitglied des Freundeskreises ist der Mitinitiator des Studiengangs Prof. Dr. Manfred Pfister.


Neue studentische Zeitschrift "Anwesenheitsnotiz"

Die neue studentische Zeitschrift "Anwesenheitsnotiz" wurde von Studierenden der Freien Universität gegründet und will interessierten Studierenden die Möglichkeit geben, ihre Seminararbeiten nicht in den Schubladen verschwinden zu lassen, sondern einer Leserschaft zugänglich zu machen. Die "Anwesenheitsnotiz" versammelt in sich Beiträge aus dem Bereich Kultur- und Geisteswissenschaften und ist interdisziplinär angelegt

Die Ende April erschienene erste Ausgabe liegt an der Freien Universität hauptsächlich in Studierendencafés aus. Die Exemplare sind kostenlos, das Projekt wird von der Ernst-Reuter-Gesellschaft der Freien Universität über fünf Semester finanziell gefördert. Wer kein Exemplar bekommt, kann auf die Website www.anwesenheitsnotiz.de ausweichen.

Die nächste Ausgabe soll zum Wintersemester erscheinen.


Verlängerung des Kooperationsvertrages mit der Peking-Universität

Am 28. Mai 2010 wurde der bereits seit 1981 bestehende bilaterale Kooperationsvertrag zwischen der Freien Universität Berlin und der Peking Universität Beida um weitere fünf Jahre verlängert. Bei der Unterzeichnung hoben die beiden Vizepräsidenten, Prof. Dr. Christine Keitel-Kreidt und Prof. Dr. Zhang Guoyou, die überaus erfolgreiche Bilanz der langjährigen Zusammenarbeit hervor und bekräftigten zugleich die Absicht beider Universitäten, ihre partnerschaftlichen Beziehungen weiter auszubauen.


Kooperation mit dem Centre for Medieval and Early Modern Studies der University of Western Australia in Perth

Am 7. Mai 2010 haben der Direktor des Centre for Medieval and Early Modern Studies der University of Western Australia in Perth, Prof. Dr. Andrew Lynch, und der Sprecher des Interdisziplinären Zentrums "Mittelalter - Renaissance - Frühe Neuzeit", Prof. Dr. Andrew James Johnston, eine Vereinbarung über künftige Kooperationen unterzeichnet, deren Ausgestaltung in den Bereichen des wissenschaftlichen Austauschs und gemeinsamer Ausbildungsvorhaben in den kommenden Monaten konkretisiert wird.

Quelle: Newsletter des IZ Mittelalter - Renaissance - Frühe Neuzeit (Nr. 9)

Die Germanistin Barbara Hahn erhält den diesjährigen Margherita-von-Brentano-Preis der Freien Universität Berlin

Barbara Hahn ist Professorin für Germanistik an der Vanderbilt University in Nashville. Sie gehört im Bereich Gender Studies zu den renommiertesten Literaturwissenschaftlerinnen. Ihre Forschungsarbeit über geisteswissenschaftlich tätige Frauen des frühen 19. bis 21. Jahrhunderts bildet die Grundlage für ihre wissenschaftliche Beschäftigung mit der Geschichte weiblicher Intellektualität. Innerhalb ihrer umfangreichen Studien hat sie sich vor allem der jüdischen Gelehrten und Schriftstellerin Hannah Arendt und der jüdischen Schriftstellerin und Salonière Rahel Varnhagen gewidmet. Die Aufarbeitung und Edition des Werks Varnhagens gilt als Meilenstein in der deutschen Literaturgeschichte. Prof. Hahn hat an der Freien Universität promoviert und sich im Rahmen ihrer Arbeiten intensiv für die Förderung des weiblichen wissenschaftlichen Nachwuchses eingesetzt. Nicht zuletzt durch dieses Engagement kann die internationale Vernetzung der Freien Universität im Bereich der Literaturwissenschaften ausgebaut werden.

Der Margherita-von-Brentano-Preis der Freien Universität Berlin wird für herausragende Leistungen und innovative Projekte im Bereich der Frauen- und Geschlechterforschung vergeben.


Neue Ausgabe des Wissenschaftsmagazins "fundiert" mit dem Titel "Lesen und Schreiben"






Das Heft kann kostenfrei bestellt werden in der Kommunikations- und Informationsstelle der Freien Universität unter kommunikationsstelle@fu-berlin.de



ZU GUTER LETZT ...

WARNUNG! Höheres Herzinfarktrisiko durch Fußball-WM

Quelle: Wikimedia Commons

Seit dem 11. Juni 2010 dreht sich alles am Kap um den Cup. Leider hat die Fußballbegeisterung aber auch gesundheitliche Folgen: Spielt die Nationalmannschaft, steigt das Risiko für einen Herzinfarkt drastisch an. Studien, die während der Fußball-Weltmeisterschaft 2006 durchgeführt wurden, belegen: An den Tagen, an denen die deutsche Mannschaft auflief, rückte der Notarzt wegen Verdachts auf Herzinfarkt dreimal häufiger aus als sonst. Vor diesem Hintergrund raten Kardiologen Herzkranken, die während der Spiele sehr emotional mitgehen, für einige Minuten den Ton abzustellen oder aber den Raum, in dem der Fernseher steht, zu verlassen.


Quelle: Newsletter des DHV 6/2010

NEWSLETTER DES FACHBEREICHS PHILOSOPHIE UND GEISTESWISSENSCHAFTEN

Kontakt: newsletter@geisteswissenschaften.fu-berlin.de
Homepage: http://www.geisteswissenschaften.fu-berlin.de

Verweis auf andere Webseiten:
Für alle hier befindlichen Hyperlinks gilt: Der Fachbereich Philosophie und Geisteswissenschaften der Freien Universität Berlin bemüht sich um Sorgfalt bei der Auswahl dieser Seiten und deren Inhalte, hat aber keinerlei Einfluss auf die Inhalte oder Gestaltung der verlinkten Seiten. Der Fachbereich Philosophie und Geisteswissenschaften übernimmt ausdrücklich keine Haftung für den Inhalt externer Internetseiten.


Informationen zum Abbestellen des Newsletters:
Falls Sie den Newsletter abbestellen wollen, gehen Sie bitte über den folgenden Link:
http://www.geisteswissenschaften.fu-berlin.de/newsletter/